Margarethe von Trotta

Regisseurin und Drehbuchautorin

Margarethe von Trotta
Margarethe von Trotta
Margarethe von Trotta

Sie ist eine vielfach ausgezeichnete Regisseurin, war nominiert für den Oscar und bekam unter anderem die „goldene Kamera“ und den „Bayrischen Filmpreis“ verliehen. Ihre ersten Erfolge hatte die 1942 in Berlin geborene Margarethe von Trotta zunächst als Schauspielerin in Filmen von Rainer Werner Fassbinder. Als Regisseurin feierte sie große Erfolge mit Filmen wie „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ oder „Die bleierne Zeit“. Zuletzt lief in den deutschen Kinos ihr Film „Hannah Arendt“ an. Darin portraitiert von Trotta die Philosophin und Journalistin Hannah Arendt, die Anfang der 1960er Jahre für die Zeitung „The New Yorker“ über den Kriegsverbrecherprozess gegen Adolf Eichmann berichtet hatte.

 

Frau von Trotta, wie haben Sie sich der Person Hannah Arendt genähert?
Persönlich bin ich ihr nie begegnet. Unglücklicherweise! Ich hätte sie noch treffen können, da sie erst 1975 gestorben ist. Meine erste Reise nach New York war 1971. Es tut mir heute noch leid, dass ich sie damals nicht kennengelernt habe. Bei meiner ersten Begegnung mit der Person Hannah Arendt hatte ich eine sehr ablehnende Haltung ihr gegenüber, weil ich dachte, sie sei vielleicht eine Superintellektuelle und etwas arrogant. In einem sehr prominenten Interview mit Günter Gaus, das ich nur „gehört“ habe, erschien sie mir sehr hart, sehr rechthaberisch und wies Gaus immer in die Schranken. Da dachte ich, nein, das geht nicht. Über diese Frau kann ich keinen Film machen. Ich spür sie einfach nicht. Dann habe ich mir das Interview angesehen, es war ja fürs Fernsehen gemacht. Und da habe ich gesehen, dass sie zwischendurch gelächelt hat, charmant und liebenswert war, also völlig anders. Plötzlich habe ich sie verstanden. In einem anderen Interview hat Gaus gesagt, dass er sich regelrecht in sie verliebt habe und seine Frau auch. Da fing ich an, meine Einstellung zu Hannah Arendt zu ändern.

Gibt es denn eine Identifikationsebene? Gibt es Züge an ihr, die Sie bei sich erkennen?
Sie war lange Zeit staatenlos, was ich auch war. Sie hatte eine Morgendepression, was ich auch sehr gut kenne. Und dann dieses Wollen, dieses Verstehenwollen. Sie sagte immer: „Ich will verstehen!“ Das ist auch immer mein Begehren, auch immer dann, wenn ich Filme mache. Ich will verstehen, nicht urteilen oder verurteilen.


„Die Banalität des Bösen“ war ein sehr umstrittener Wortlaut Arendts, und löste damals einen großen Protest aus. Wie sehen Sie das? Ist das Böse vielleicht einfach nur banal?
Dieser Ausdruck stammt von dem Philosophen Karl Jasper. Hannah Arendt gebrauchte Jaspers Worte in einem Brief. Mit ihr wurden sie dann bekannt. Philosophisch war Arendt von Kant und Platon geprägt. Bei Kant geht es immer um das radikal Böse. Und Arendt hatte noch lange Zeit über das radikal Böse nachgedacht, geschrieben und vor Studenten darüber gesprochen. Dann sah sie den Eichmann und spürte, das passte nicht mehr zusammen. Er war zu mittelmäßig und – wie sie sagte – gedankenlos. Er konnte nicht eigenständig denken. Er gab diese menscheneigene Kapazität, zu denken, an eine Ideologie ab oder an Hitler, den Führer. Hanna Arendt sagte, das könne man nicht mehr mit dem radikal Bösen gleichsetzen. Diese Nazis waren Familienväter. Sie gaben sich als nette Menschen aus, wenn sie mit ihren Familien zusammen waren. Und dann gingen sie los und töteten. Solche kann man nicht mehr als Teufel bezeichnen.


Aber ist das nicht noch schrecklicher?
Ja, ich finde das noch viel schrecklicher!


Weil sie dadurch so unangreifbar waren?
Ja. Im christlichen Sinne hat man immer eine bestimmte Vorstellung vom Teufel, und der ist dann eben nur böse. Der ist wirklich radikal böse!


Es ist hässlich und sofort erkennbar.
Hässlich und erkennbar. Und diese Nazis waren Menschen, die sogar charmant und nett waren, wenn man ihnen begegnete. Dann drehten sie sich um und erschossen jemand. Dass es so etwas gibt, wurde uns erst durch den Nationalsozialismus bewusst. Damit waren wir zuvor gar nicht konfrontiert.


Schrecklich ist auch, dass die Banalen, Bösen von dieser klugen und sensiblen Frau, die all das mit ihrem philosophischen Wissen analysiert und erkannt hatte, nicht erreicht werden.
Nein, von solchen Überlegungen bestimmt nicht.


Was kann man gegen diese Art des Bösen tun?
Das kann ich Ihnen nicht sagen. Man kann natürlich versuchen, es zu beschreiben, damit es für andere erkennbar ist. Durch das Erkennen kann man dann vielleicht auch was erreichen. Aber ich bin ja kein Prediger. Ich bin auch niemand, der Filme macht, um eine Mission zu erfüllen. Mich interessieren Menschen und in diesem Fall eine Denkerin: Wie komm ich an sie ran? Wie kann ich sie überhaupt beschreiben? Wie kann ich sie „beim Denken“ zeigen? Das hat mich interessiert.


Spielt das Christliche für Sie hintergründig eine Rolle?
Ich bin christlich erzogen worden. Ich war Protestantin und bin bei den Diakonissen im Internat gewesen. Mit dem Glauben und dem Evangelium bin ich immer wieder konfrontiert worden. Das Christliche ist unser abendländischer, europäischer Background. Insofern würde ich überhaupt nicht ausschließen, dass das bei mir eine Rolle spielt.


Das klingt sehr zurückhaltend.
Nun ja, ich weiß nicht, ob Gott existiert. Ich bin insofern eher eine Atheistin, die trotzdem glaubt – wenn es das gibt. (lacht)


Eine Atheistin die trotzdem glaubt – ja, warum soll es das nicht geben.
Wenn ich mir etwas sehr wünsche, dann sage ich oft: Bitte, hilf mir! Diese kindliche Art, sich an Gott zu wenden, die habe ich noch an mir.

Vielleicht ist das die einzig mögliche.
Ja.

Sie haben sich mit Hildegard von Bingen beschäftigt, einer ganz großartigen Frau, die viel Anerkennung verdient hat, weil sie eine so unglaublich mutige Frau ihrer Zeit war. Hildegard von Bingen hat für ihren Glauben gelebt. Inwiefern war das Christliche für Sie so interessant?
Mich interessieren Frauen oder auch Menschen, die in eine bestimmte Zeit gestellt sind und mit dieser Zeit umgehen und sich mit dieser Zeit auseinandersetzen. Wenn Hildegard von Bingen im 19. oder 20. Jahrhundert gelebt hätte, wäre sie vielleicht Rosa Luxemburg geworden. Ich habe mein Interesse nicht unbedingt nur an ihrem Glauben festgemacht. Damals glaubten alle Menschen. Das hat man gar nicht hinterfragt. Man hatte keinen Zweifel am christlichen Glauben. Aber was hat man dann daraus gemacht?! Wie hat man sich Menschen wie Hildegard von Bingen gegenüber verhalten? Die Kirche und die Kirchenmänner versuchten immer, Einfluss auf sie zu nehmen. Das interessiert mich dann.

Wie ist es mit dem Judentum? Spielt das eine Rolle, oder hat es eine Rolle gespielt?
Ja, natürlich. In vielen meiner Filme spielt das eine Rolle. Rosa Luxemburg war auch Jüdin, für mich war sie das erste jüdische Opfer Deutschlands, das von denen, die später Nazis waren, umgebracht wurde. Sie wurde von den Freicorps getötet, die sich bald darauf Hitler angeschlossen hatten. Dann habe ich den Film „Rosenstraße“ gedreht, wo nichtjüdische deutsche Frauen in der Rosenstraße stehen und dafür kämpfen, dass ihre jüdischen Ehemänner, die in der Rosenstraße interniert sind, nicht ins Konzentrationslager gebracht wurden. Ich habe mich viel mit der ganzen jüdischen Geschichte beschäftigt, angefangen bei der Erschaffung der Welt, bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Film spielt. Bei Hannah Arendt kommt man ja nun wirklich nicht drum rum. Pam Katz, meine Co-Autorin, die sowohl bei „Rosenstraße“ mitgemacht hat als auch bei „Hannah Arendt“, ist Jüdin und lebt in New York.


Wenn ein Film entsteht, passiert vieles, wovon man nie erfährt. Welche Rolle spielt denn diese Diskussion, wie man beispielsweise das Judentum interpretieren soll?
Wenn ich einen Film mache über Hannah Arendt, gehe ich mit ihr. Mir werfen viele vor, sie nicht genügend zu kritisieren oder neu gewonnene Erkenntnisse über Eichmann auszulassen. Ich bin aber keine Historikerin. Ich beschreibe Hannah Arendt, weil ich sie gewählt habe. Folglich muss ich mit ihr gehen.


Aber das ist doch auch eine Form von Annäherung an die Historie, in die man sich sehr gut einfühlen kann.
Natürlich. Trotzdem ist es nicht nur Historie, es ist eben auch eine Art zu denken, und es ist eine Frau, eine Person, der ich mich annähere. Und das geht ja über diese Historie hinaus. Wie hat sie sich ihren Freunden gegenüber verhalten? Wie hat sie sich in der Welt verhalten? Ein Buch von ihr heißt „The Love oft he World“. Also auch diese Zuwendung zur Welt. Und zu sagen, wir leben nicht alleine, wir leben mit den anderen. da gibt es vieles, was auch heute noch zutrifft, was nicht nur historisch ist. Und das ist ja das, was einen interessiert. Ich bin ja keine Historikerin. Ich mache ja keinen Film, um die Historie wiederzuerwecken. Ich mache einen Film, um das rauszuholen, was auch für uns heute noch bedeutungsvoll ist. Bei „Rosa Luxemburg“, hab ich beispielsweise ihren Kampf gegen den Krieg und für den Frieden ganz besonders betont. Denn damals, 1985, war die Friedensbewegung in Deutschland sehr, sehr stark vertreten. Darum habe ich dieses Thema intensiv behandelt. Wenn ich einen historischen Film mache, dann mache ich ihn für heute.


So, dass diese Person wieder auflebt.
Ja, hoffentlich!

Das heißt, durch eine Schauspielerin wird die jeweilige Person, also beispielsweise Hannah Arendt, wieder lebendig, und Sie treten in einen direkten Dialog mit ihr.
Natürlich. Wenn Sie in eine Buchhandlung gehen, finden Sie auf einmal all die Bücher und Schriften von Hannah Arendt wieder. Ich habe sie insofern wieder lebendig gemacht. Man kann sie wieder selber lesen und bekommt die Person nicht nur durch mich vermittelt. Das finde ich schön.


Das ist auch eine politische Tat, wenn man so will.
Das ist eine politische Tat. Es war bei Rosa Luxemburg genauso. Da haben Sie auf einmal in westdeutschen Buchhandlungen Texte von ihr erwerben können, was Sie zuvor nur in der DDR konnten.

Frau von Trotta, ich danke Ihnen für das Gespräch. 

 

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