Dr. Robert Zollitsch

Erzbischof und Vors. der Deutschen Bischofskonferenz

Dr. Robert Zollitsch
Dr. Robert Zollitsch
Dr. Robert Zollitsch

Er ist der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof in Freiburg, dem mit rund zwei Millionen Katholiken zweitgrößten Erzbistum in Deutschland. Robert Zollitsch wurde 1938 als Donauschwabe in Filipowa, heute Serbien, geboren. Er kam unter schwierigen Umständen nach Deutschland und machte später in der katholischen Kirche eine beispielhafte Karriere. Dr. Robert Zollitsch hat immer wieder mit moderaten und auch sehr fortschrittlichen Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht. Zum Thema Zölibat sagte er, dass es Denkverbote nicht geben solle, zur Homosexualität, es handle sich um Veranlagung und Realität. In punkto „Ökumene“ gehen die Uhren in Baden sowieso anders, nämlich voraus. Vom neu gewählten Oberhaupt der katholischen Kirche zeigt sich Zolitsch angetan und erwarte Reformen, denn Papst Franziskus I. sei niemandem in der Kurie verpflichtet. Für den Freiburger Erzbischof stehe der neue Pontifex für eine dienende und demütge Kirche, da sei der Name "Franziskus" Programm.

 

Herr Erzbischof, die katholische Kirche befindet sich momentan in einer spannenden Phase.
Wir nehmen einerseits Abschied von einem deutschen Papst, der mit uns in ganz besonderer Weise verbunden ist. Und das war auch das Schöne. Wenn ich ihn traf, konnte ich in der Muttersprache mit ihm sprechen. Ich habe immer gespürt, wie sehr er sich in Deutschland auskennt und alles mit verfolgt. Jeder neue Papst bedeutet tatsächlich einen Neuanfang. Fünfzig Jahre nach dem Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils stehen eine Reihe von Fragen an, sodass wir darauf schauen werden, wie der neue Papst die Kirche weiter in die Zukunft führt. Das ist für uns eine spannende Sache.

Haben Sie aus Sicht der deutschen Bischöfe spezielle Erwartungen an den neuen Papst, in denen Sie sich von Bischöfen aus anderen Ländern der Welt unterscheiden?
Wir spüren sehr stark, dass wir in einer Welt leben, die immer säkularer wird. Das ist vor allem in Europa deutlich zu spüren. Wir brauchen einen Papst, der die Erfahrung Gottes in einer säkularen Welt neu vermittelt und die Schönheit des Glaubens in dieser Welt neu verkünden kann, einer Welt, die zwar religiös ist, jedoch einen anderen Hintergrund hat, als etwa Lateinamerika, Afrika oder Asien, wo fast jeder religiös ist. Bei uns gerät das Religiöse stärker in den Hintergrund, wodurch eine Herausforderung auf den Papst zukommt. Aber die Frage, wie wir das Evangelium, die Schönheit des Glaubens und das, was uns Jesus Christus gebracht hat, den Menschen heute vermitteln, die stellt sich auf allen Kontinenten der Welt. Ich war im Oktober bei der Bischofssynode in Rom. Beim Thema „Neuevangelisierung“ haben wir diese Herausforderung gespürt. Sie stellt sich uns allen. Es wird auch die große Herausforderung für den neuen Papst sein, Gott in dieser Welt nicht nur lebendig zu halten, sondern den Menschen neu nahe zu bringen und zu zeigen, was es heißt, an Gott zu glauben, was es bedeutet, durch den Glauben ein Fundament für das Leben zu haben und zu vermitteln, was der Wert dieses Glaubens ist. Diese Herausforderung ist gewaltig.

Weltweit gibt es große Unterschiede, was die Gläubigen angeht. Der Glaubensverbundenheit und der Selbstverständlichkeit des Glaubens, beispielsweise in Afrika oder Lateinamerika, steht eine wachsende Skepsis der europäischen Länder gegenüber. Kann man das als Papst zusammenbringen? Kann man eine Sprache finden, die für beide so unterschiedlich glaubenden Gruppen gilt?
Das ist tatsächlich eine große Herausforderung. Der Papst ist ja auch nur ein Mensch. Und er kann sicher nicht allen Erwartungen entsprechen, die an ihn gerichtet werden. Aber die große, alle Kontinente verbindende Frage ist: Wie helfe ich den Menschen, in ihrer Situation an Gott zu glauben? Was bedeutet das Evangelium für den großen Lebenswert des Menschen? Die Fragen müssen in Afrika anders gestellt werden als bei uns in Europa. Wenn wir das neu angehen, dann spüren wir auch die große, breite Verbundenheit. Weltweit gilt die gleiche Aufgabe: den Glauben zu vertiefen und verdeutlichen, dass das Evangelium tiefer erfasst werden muss, tiefer gelebt werden muss.

Wir haben ja auch nur eine Bibel, egal auf welchem Kontinent und in welcher Verfassung Menschen glauben. Es ist ja auch die Frage, wie man das Evangelium auslegt. Würden Sie sagen, dass das tatsächlich weltweit einheitlich sein kann?
Es ist heute weltweit die große Frage: Wie übersetze ich die Botschaft des Evangeliums in die Sprache der heutigen Menschen? Diese Herausforderung stellt sich uns, die stellt sich in einer globalisierten Welt überall, wenn auch in unterschiedlichen Formen. Mit welchen Bildern kann ich heute etwas über Gott so aussagen, dass es bei den Menschen ankommt? Und vor welchen Herausforderungen stehen die Menschen heute, auf die sie eine Antwort aus dem Glauben erwarten? Wenn wir an die Globalisierung und an die Fragen der künftigen Generationen denken, so ist das tatsächlich ein weltweites Problem. Das verbindet die katholische Kirche und die einzelnen Ortskirchen auf der ganzen Welt miteinander, auch mit Rom.

Sie sind bekannt dafür, Dinge recht mutig angesprochen zu haben, zum Beispiel, wenn es um die Homosexualität ging. Wenn es um die Ökumene geht, sind Sie bekannt dafür, offen zu sein und auch Probleme wahrzunehmen. Diese Themen sind in anderen Ländern nicht unbedingt in dieser Weise präsent. Glauben Sie, dass ein neuer Papst auf diese kritischen Fragen, die der katholischen Kirche in Deutschland gestellt werden, eingehen wird?
Man kann nicht ohne Weiteres erwarten, dass die spezifischen Probleme jedes Landes, jeder Ortskirche beim Papst in gleicher Weise ankommen und von ihm aufgegriffen werden. Darum ist es unsere Aufgabe, als Kirche in Deutschland darauf zu achten, wie wir mit den Fragen umgehen, die sich heute neu stellen. Wie bringen wir dann unsere Anliegen und Lösungswege in das Gesamte der Weltkirche ein? Dazu gibt es ja nicht nur den Papst, sondern es gibt weltweit Bischofssynoden, auf denen diese Fragestellungen immer wieder zur Sprache kommen. Ich habe darüber gestaunt, wie sehr man gerade bei der letzten Weltbischofssynode zur Evangelisierung auf das gehört hat, was wir Deutschen sagen. Als ich dort ansprach, die heutige Welt nicht negativ zu beurteilen und sich aus ihr zurückzuziehen, sondern es als Chance zu sehen, in einer säkularen Welt den Glauben neu zu verkünden, da habe ich viele Gesprächspartner gefunden. Eine ganze Reihe von Bischöfen aus anderen Kontinenten ist auf mich zugekommen, denn sie haben gespürt, dass das eine Zukunftsfrage ist. Vielleicht stellen sich in Europa manche Fragen heute schon, die sich auf anderen Kontinenten erst später stellen werden.

Konnten Sie das auch schon vor zehn Jahren so beobachten?
Ich habe gespürt, dass die Sensibilität unter den Bischöfen größer geworden ist, wenn es darum geht, wie wir in einer säkularen Welt, die global ähnliche Probleme hat, Antworten aus dem Evangelium heraus zu finden und das Evangelium in diese Situation hinein auszulegen. Die Fragen stellen sich aus der Zeit heraus. Die Antworten darauf müssen jeweils neu im Evangelium gefunden und auch in die Zeit hineingesprochen werden. Das wird auch die neue Herausforderung für den Papst sein.

In Ihrem Erzbistum sind Sie für über zwei Millionen Katholiken zuständig. Welche Rolle spielt der Papst in einem Erzbistum für die Gläubigen?
Wir sind als Erzbistum und Ortskirche Teil der weltweiten römisch-katholischen Kirche. Wir wissen uns mit dem Papst verbunden, wissen uns auch mit anderen Kontinenten verbunden und haben eine Partnerschaft mit Peru. Aber wir sind auch Ortskirche und sehen unsere eigenen Aufgaben. Ich hoffe, dass nicht nur deutschlandweit, sondern auch in Rom und weltweit gesehen wird, welche Herausforderungen und Chancen wir, die Kirche in Freiburg, sehen, um die Wege der Evangelisierung zu gehen. Bei der Bischofssynode habe ich feststellen dürfen, dass manche Wege der Neuevangelisierung, die wir in Deutschland und Frankreich gehen, für die ganze Weltkirche bereichernd sind. Wir können der Weltkirche etwas schenken, und wir vieles von den anderen Ländern empfangen. Wenn ich beispielsweise in den USA oder in Lateinamerika bin, erlebe ich diese Spontaneität des Glaubens. Es fasziniert mich jedes Mal, wie die Menschen dort von ihrem Glauben berichten, während wir Deutschen ungeheuer zurückhaltend sind und das, was wir glauben, am liebsten im Herzenskämmerlein verbergen. Die anderen haben gelernt, darüber zu sprechen und können uns dabei helfen, das Ansteckende des Glaubens weiterzugeben. Wir können voneinander lernen und uns damit gegenseitig beschenken.

Eine Papstwahl ist etwas sehr Geheimnisvolles, etwas vor der Öffentlichkeit Verborgenes. Man liest nur immer wieder von Lobbyismus und verschiedenen Fraktionen. 
Menschlich kann ich sehr gut verstehen, dass ein Land wie Italien, das Jahrhunderte lang den Papst stellte und in dem der Papst auch lebt, gerne den Papst aus den eigenen Reihen haben möchte. Aber wir sind eine Weltkirche. Wenn ich in Rom bin und mit den verschiedenen Kardinälen und Bischöfen spreche, dann spüre ich, dass das weltweit sehr klar gesehen wird. Dass die Kardinäle untereinander darüber sprechen, ist selbstverständlich. Darum ist auch die Zeit vor dem Konklave so wichtig, damit man in Kontakt kommt. Die meisten, mit denen ich gesprochen habe, sagten mir, das erste und wichtigste ist nicht die Frage, woher er kommt. Das wichtigste und erste ist die Person, die für das steht, von dem wir meinen, dass es der Weg in die Zukunft ist.


Das klingt jetzt sehr einvernehmlich. Gibt es auch Meinungsverschiedenheiten unter den Kardinälen?
Da gibt es durchaus verschiedene Positionen. Es gibt es innere Tendenzen.  Die einen wollen stärker das Gewachsene sehen und bewahren, die anderen spüren stärker die Herausforderungen des Wegs in die Zukunft. Das wird miteinander besprochen. Da gibt es Sympathisanten  oder Verbündete. Das muss sich nicht gleich auf Personen, konkret auf Kandidaten beziehen. Diese Vorgespräche sind sehr wichtig, denn dadurch soll sich in einem langen Gesprächsprozess herauskristallisieren, wer der richtige Mann für die Zukunft der Kirche ist. Wir waren sicher damals überrascht, als Johannes Paul als Pole gewählt wurde. Und er hat der Kirche ein klares Profil gegeben. Wir waren eigentlich auch überrascht, als vor acht Jahren ein Deutscher zum Papst gewählt wurde.

Hatten Sie das damals, vor acht Jahren erwartet, dass ein Deutscher Papst wird?
Das schien mir damals unwahrscheinlich. Als seinerzeit allerdings am Dienstag gegen Abend bereits das Zeichen kam und weißer Rauch in Rom aufstieg, sagte ich mir, wenn das so schnell geht, kann’s eigentlich nur Kardinal Ratzinger sein. Denn er war derjenige, der allen bekannt war. Und so war es dann auch.

Welche Reformen würden Sie sich selbst wünschen? Zum einen für die katholische Kirche in Deutschland, für die Sie als Vorsitzender der Bischofskonferenz Verantwortung tragen, zum anderen für die Weltkirche.
Mit Blick auf Deutschland müssen wir das, was das Zweite Vatikanische Konzil über das gemeinsame Priestertum der Gläubigen, über das Volk Gottes sagte, noch viel stärker in die Tat umsetzen. Wir müssen noch mehr darauf schauen, wie die verschiedenen Dienste in der Kirche wahrgenommen und Laien stärker beteiligt werden, auch in der Verantwortung und in dem, was die Kirche nach vorne führt. Das ist eine wichtige und zentrale Aufgabe. Wir werden sehen, wie sich das in einer Vielfalt von Diensten und Ämtern in unserer Kirche niederschlägt, mit Blick auf eine deutliche, gemeinsame Verantwortung für den Weg in die Zukunft. Damit wird auch die Frau in der Kirche künftig eine profilierte einnehmen, als es bisher der Fall ist. In Deutschland werden wir darauf achten, wie wir in der Pastorale und in der Praxis mit gescheiterten und wieder neu geschlossenen Ehen umgehen. Auch hier geht es darum, wie wir die Erfahrung Gottes in einer Welt, die immer säkularer wird, vermitteln. Ich habe die Kirche bei der Bischofssynode in Rom neu erlebt. Wir haben eine Vielfalt, die uns reich beschenkt. Für mich steht die Einheit, die durch den Papst symbolisiert wird, außer Frage. Geht es um die bereichernde Vielfalt der Ortskirchen, sollten wir keine Angst haben, die Einheit könne zerbrechen. Ich verspreche mir einiges davon, dass wir stärker die Subsidiarität sehen. Das heißt, was in der einzelnen Ortskirche geschehen kann, das soll dort geschehen. Die große Kirche soll wiederum helfen, dass die Ortskirchen ihre Funktion wahrnehmen. Was gemeinsam getan werden muss und wo wir uns einander helfen, das soll auf der gesamten Ebene geschehen. Da die klare Stellung des Papstes für uns unangefochten ist, haben wir nun die Chance, unsere Vielfalt noch deutlicher zu zeigen: in einer Weltkirche mit etwa 1,2 Milliarden Menschen, die auf allen Kontinenten präsent ist. Diese Vielfalt sollten wir als Bereicherung, nicht als Einschränkung oder gar als Gefahr sehen.

Wie sehen Sie die Zulassung zum Abendmahl Wiederverheirateter?
Wir müssen im Einzelfall genau differenzieren. Es geht vor allem darum, wie wir damit umgehen. Und ich bin überzeugt, dass wir Wege finden auch für Menschen, die eine neue Partnerschaft geschlossen haben.

Wenn Sie einmal einen Wunsch im Hinblick auf die Entwicklung der Kirche frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich wünsche mir, dass wir eine Kirche sind, die den Blick in die Zukunft richtet, die der großen Verheißung entgegengeht, die uns Jesus Christus geschenkt hat und dass wir das in einer lebendigen Gemeinschaft des Glaubens miteinander tun, indem wir sagen, wir sind dankbar, dass wir als Pilger miteinander diesen Weg gemeinsam gehen dürfen und uns einander etwas schenken können.

Das ist ein Stückweit die Realität, für die Sie sich den Fortbestand wünschen.
Das ist Realität, an der ich arbeite. Ich hoffe, dass die Frage nach Gott und der Glaube dadurch immer tiefer werden, dass wir das Evangelium immer tiefer verstehen und aus ihm heraus leben. Denn die Vertiefung des Evangeliums, die ist uns immer aufgetragen. Und das ist das, was dem Leben dient.

 

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