Birgit Homburger

Landesvorsitzende FDP Baden-Württemberg

Die aus Singen stammende Südbadenerin hat sich von Jugend an in ihrer Partei, der FDP, politisch engagiert. Seit 1990 ist sie über die Landesliste Baden-Württemberg in den deutschen Bundestag eingezogen: Birgit Homburger. Schon bei den JuLis, der Jugendorganisation der FDP, war sie Vorsitzende und seit 2004 ist sie Landesvorsitzende der baden-württembergischen FDP.

 

Wahlkampf ist ja Schwerstarbeit für Politikerinnen  oder Politiker. Wie halten Sie sich da fit, oder auch mental bei Laune?
Wahlkampf hält fit. Ich finde Wahlkampf macht Spaß, weil man nicht ständig im Parlament eingesperrt ist, sondern viel mehr draußen mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt kommt. Das hat man sonst auch, aber jetzt eben massiv, weil man permanent unterwegs und auf Veranstaltungen ist, selber auch Veranstaltungen anbietet, und ich selber auch durch die Wahlkreise reise. Ich bin nicht nur im eigenen Landkreis präsent, sondern in ganz Baden-Württemberg unterwegs und auch bundesweit. Und in Baden Württemberg werde ich am Ende des Wahlkampfes wahrscheinlich so ziemlich alle Wahlkreise besucht haben. 

Ist das eine Art positiver Stress, der einen dann auch motiviert?
Ich finde es einfach anregend. Man kriegt unglaublich viel  mit, und man erlebt Vieles. Man kriegt neue Impulse. Gut, es gibt auch mal Termine, die sind weniger schön, und das eine oder andere ist ärgerlich, aber das gibt es in jedem Beruf. 

Zustimmung im Wahlkampf ist ja das eine, das motiviert bestimmt, aber es gibt natürlich Kritiker, und manchmal wird ja auch in dieser Zeit so unter dem Tisch getreten. Man hat sich auch mit Angriffen auseinanderzusetzen. Wie gehen Sie damit um?
Wenn man das nicht abkann, darf man nicht in die Politik gehen. Solche Situationen gibt es in vielen Berufen und ich kann eigentlich ganz gut damit umgehen, solange das nicht ins Persönliche geht. Ich finde es nicht in Ordnung, wenn das dann irgendwelche persönlichen Angriffe sind und wenn dann womöglich Familie in irgendeiner Form mit reingezogen wird. Das finde ich völlig unterirdisch, das geht überhaupt nicht. Aber sich auch mal in politischen Fragen ruhig hart auseinanderzusetzen, dann wissen die Bürger wenigstens, wer welche Meinung hat, weil uns immer auch gesagt wird „Ihr habt ja sowieso alle ungefähr dieselben Positionen“ und ich finde, das muss man schon auch mal raus arbeiten.

Sind Sie nachtragend oder nicht?
Eigentlich bin ich nicht nachtragend. Ich finde so ein Schlagabtausch gehört dazu. Und wenn das in einer Art und Weise passiert, dass man hinterher auch noch vernünftig miteinander umgehen kann, dann habe ich da überhaupt gar kein Problem damit. Es gibt das eine oder andere, wo ich dann vielleicht auch mal nachtragend bin. Das kommt ganz, ganz selten vor. Nur, wer bei mir mal untendurch ist, das ist dann lebenslänglich. 

Okay, da hat man’s dann schwer.
Das ist dann wirklich schwierig. Aber das braucht lange. Das ist oft auch verbunden mit irgendwelchen persönlichen Angriffen und Verletzungen und dann sage ich mir einfach, das muss man sich nicht antun. 

Was schätzen Sie an Menschen besonders? Was gefällt Ihnen oder wo fühlen Sie sich angezogen?
Wenn Menschen einfach offen sind. Ich gehe gerne auf Menschen zu, lerne gerne Menschen kennen und wenn man einfach eine Offenheit wieder bekommt. Und Ehrlichkeit ist etwas, was ich sehr schätze. Die direkte Art, damit kann auch nicht unbedingt jeder umgehen. Aber das ist etwas, womit ich ganz gut umgehen kann, und das ist auch so ein bisschen mein Typ, dass man einfach direkt sagt, was man denkt und was man meint und wie man fühlt – und damit auch eine Basis schafft um sich vernünftig auszutauschen.

Sie sind schon sehr lange Landesvorsitzende. Sie sind in Baden-Württemberg sehr viel unterwegs, nicht nur in diesem Wahlkampf, sondern auch schon davor. Wahrscheinlich kennen Sie mittlerweile alle Wahlkreise. Was schätzen Sie an Ihrer südbadischen Heimat besonders?
Das ist im Übrigen eine Region in der ich das Gefühl habe, dass die Menschen offener sind, als in manchen anderen Regionen. Dass auch eine gewisse Lebensfreude da ist, dass man einfach auf der einen Seite arbeitet, oft auch viel arbeitet, aber auf der anderen Seite auch das Leben gern genießt. 

Es geht in diesen Gesprächen auch immer um die Religion. Sie sind katholisch und sind verheiratet mit einem evangelischen Mann, der außerdem auch noch der Sohn eines Pfarrers ist. Und da gibt es ja nun ganz besondere Vorurteile, was die Pfarrerskinder angeht. Sie kennen diesen Spruch: Pfarrers Kinder, Müllers Vieh - geraten selten oder nie. Das könnte man von Ihrem Mann natürlich ganz bestimmt nicht sagen.
(Lacht) Nein, den kannte ich noch nicht, diesen Spruch. Aber er trifft auch nicht zu.

D. h. wir gehen davon aus, dass er geraten ist.
Ja, definitiv. 

Sie sind auch schon lange verheiratet. Wie ist Ihre eigene Einstellung in dieser Konstellation?
Ich glaube, dass wir der Ökumene ein bisschen größeres Gewicht beimessen sollten, weil ich finde die evangelische und katholische Kirche sind sich doch, bei allen Unterschieden, sehr nah. Und da ist es für mich einfach auch wichtig, dass wir das sehr entspannt regeln. Wir wohnen in Hilzingen. Da komme ich her, das ist meine Heimatgemeinde. Ich bin katholisch und wenn wir in Hilzingen sind, dann gehen wir in die katholische Kirche, so ist das. Und mein Mann kommt auch mit. Und wenn wir dann bei seiner Familie sind und ein Familienfest ansteht, dann gehen wir in die evangelische Kirche und das ist für mich etwas Selbstverständliches. Und ich kann auch nicht erkennen, dass die Unterschiede, die ja manchmal so hochgehalten werden, wirklich so trennend sind, wie das manchmal gesehen wird.

Ich glauben diese Einschätzung teilen Sie mit vielen Menschen. Es gibt auch viel Unglück darüber, das spricht aus ihren Worten jetzt nicht so heraus. Wenn Sie jetzt in die katholische Kirche gehen, bleiben wir mal in Hilzingen, und Ihr Mann geht dann mit zur Kommunion, die automatisch zum katholischen Gottesdienst dazu gehört, was macht er dann?
Erstens mal kommt er mit. Am Anfang war das eine Diskussion, die wir mal hatten, ganz zu Beginn, als wir uns kennengelernt haben.

Haben Sie sich zuerst untereinander oder mit dem Pfarrer kennen gelernt?
Nein, zunächst mal untereinander. Ich fang dann auch gar nicht an zu fragen (lacht) Entschuldigung, das haben wir dann einfach irgendwie entschieden. Und das Schöne war: Obwohl bei uns in der Kirche ja auch bekannt ist, dass mein Mann evangelisch ist, war es überhaupt kein Problem. Ich finde da muss man einfach auch ein bisschen pragmatisch damit umgehen. Ich mache aus solchen Dingen nie Grundsatzfragen. Da wird eine pragmatische Lösung gesucht. Und angenommen wir hätten jetzt einen Pfarrer gehabt, der das abgelehnt hätte, der gesagt hätte, dass es nicht geht oder er kriegt keine Kommunion, dann hätte er mich halt nicht mehr gesehen. 

Da wären Sie in die Nachbargemeinde gegangen?
Da hätte sich eine andere Kirche gefunden. Eine andere Gemeinde, ja. 

Sind Sie so selbstbewusst gegenüber der Kirche dann auch zu sagen: das entscheide ich selbst.
Ja. Ich bin ein freiheitsliebender Mensch, sonst wäre ich nicht bei der FDP, und das wirkt sich in solchen Dingen auch aus. Ich lass mir ungerne Vorschriften machen, vor allem dann, wenn ich den Sinn nicht einsehe. Und an der Stelle bin ich einfach der Meinung, dass vielleicht auch Ökumene von unten wächst. Viele Gemeindemitglieder sehen das ja bei uns so. In dem man einfach ganz selbstverständlich den Glauben gemeinsam lebt.

Gerade in einer Gemeinde, wo Sie so bekannt und auch so verwurzelt sind, könnte ich mir vorstellen, dass andere das natürlich genauso machen und sagen: Die Frau Homburger bringt ihren Mann mit, der erklärtermaßen evangelisch ist.
Ich weiß es nicht. Das hat noch niemand gesagt. Aber ich glaube, dass es bei uns wirklich auch ganz vernünftig, einfach läuft und dass wir auch das große Glück haben einen Pfarrer zu haben, der einfach sehr auf Ausgleich, auf Zusammenleben, auf menschliches Miteinander bedacht ist. Und nicht so sehr auf Normen und Vorschriften. Und „der Bischof hat aber dieses und jenes Dekret erlassen“, sondern dass er in diesen alltäglichen Fragen einfach sehr nah bei den Menschen ist, und das tut der Gemeinde gut. 

Das kommt dann wirklich auch Ihrer Einstellung als Liberale sehr zugute. Gehen Sie im  evangelischen Gottesdienst dann auch zum Abendmahl?
Ja, klar.           

Von der FDP gibt es auch ab und zu kirchenkritische Töne. Die FDP hat sich auch schon dahingehend geäußert, dass sie die Kirchensteuer eigentlich für nicht zeitgemäß hält und lieber eine Sozialabgabe hätte. Wie sehen Sie das heute?
Das ist etwas, was nicht mehr der FDPischen Seite Beschlusslage ist, schon seit vielen Jahren nicht mehr. Wir haben übrigens in der FDP sehr viele Mitglieder, die in der Kirche engagiert sind. Die sich teilweise auch untereinander treffen, auch miteinander beten. Es gibt auch die liberalen Christen, oder wie die sich nennen – ganz genau weiß ich es nicht, da ich da kein Mitglied bin. Aber es gibt Kolleginnen und Kollegen, die sich da zusammengefunden haben.  Das finde ich eigentlich auch einfach ein Zeichen von Offenheit und ich finde auch, dass man in solche Lebensfragen nicht reinregieren soll. Das geht den Staat nichts an, das geht die Partei nichts an. Glaube ist was ganz Persönliches und was jeder für sich selber entscheiden muss, wo jeder für sich selber sagen muss „okay, ich sehe das so oder anders, ich gehöre einer Kirche an, oder auch nicht“. Das ist etwas, wo der Staat sich mehr oder weniger raushalten sollte. Ich persönlich bin schon der Meinung, manchmal würde ich mir wünschen, dass die, ich nenn sie jetzt mal Amtskirche, sich mehr um die Gläubigen kümmert. Und da denk ich dann ab und zu, es wäre vielleicht gar nicht so falsch man würde die Steuern nicht automatisch bekommen, sondern man müsste sich um diese Sozialabgabe bemühen. Wenn jeder also tatsächlich einen bestimmten Teil seines Einkommens für soziale Zwecke spenden müsste und dann entscheiden könnte wohin das geht, dann müsste man sich ab und zu ein bisschen stärker um die Gläubigen anstrengen und mehr bemühen. Und ich habe den Eindruck, dass das, was in der Kirche so von oben kommt, sich dann vielleicht auch eher mal an den Wünschen und Bedürfnissen der Gläubigen orientiert.

Das ist bestimmt nicht falsch, diese Einschätzung.
Das ist jedenfalls nicht die Beschlusslage der Freie Demokratische Partei. Das ist meine eigene, innere Haltung. 

Das ist eigentlich auch naheliegend. Da kommen auch ein bisschen marktwirtschaftliche und demokratische Gesichtspunkte zusammen, in dem was Sie eben gesagt haben.
Es hat mich zum Beispiel in der katholischen Kirche lange unglaublich gestört, dass bei offiziellen Anlässen Mädchen nicht als Ministranten auftreten durften, aber in vielen Gemeineden im Grunde die Mädchen diejenigen waren, die den Gottesdienst aufrechterhalten haben, weil sie einfach da waren und Jungs keine Lust hatten zum Ministranten zu gehen. Und das finde ich einfach geht nicht, das kann nicht sein. Und das sind Punkte, wo ich mich manchmal ärgere. 

Sagen Sie das auch?
Ja klar sage ich das. Und es gibt immer wieder Gespräche. Mal mit dem einen oder anderen. Auch unser Pfarrer weiß das. Der sieht auch vieles dann sehr ähnlich. Der weiß ja, wie seine Situation vor Ort ist. Der weiß doch, wie viele Jugendliche er ansprechen kann.
Nach der Erstkommunion ist es ja oft so, dass man auch zu den Ministranten geht, weil einem die Vorbereitung gefallen hat, weil es eine schöne Gemeinschaft war und so weiter.
Der Pfarre weiß doch genau, dass man Mädchen nicht mehr ausschließen kann. Und dann kommen manchmal irgendwelche, wie ich finde reichlich altmodischen Vorstellungen von oben, von denen ich einfach sage: Über diese Dinge muss man auch mal wegkommen, und da muss auch die Amtskirche drüber wegkommen, weil ich glaube, dass die Pfarrer vor Ort oft ihre Probleme und ihre Schwierigkeiten haben mit dieser Situation. Die sind immer irgendwo in so einem Spagat. 

Ein Spagat zwischen der Amtskirche und den Erwartungen der Gläubigen, mit denen sie sich eigentlich gut verstehen?
Genau, ja. Und mit denen sie auch jeden Tag zusammen sind und immer gemeinsam arbeiten. Gut, man muss auch sehen, dass es auch in den Kirchen vor Ort Menschen gibt, die das anders sehen als ich, die das eher konservativer sehen, die dann eher alte Traditionen auch durchgezogen haben wollen. Aber ich glaube, die sind eher in der Minderheit, so wie ich das einschätze.

Glaube, Spiritualität - welche Rolle spielt das für Sie persönlich? Ist das ein wichtiger Aspekt Ihrer Persönlichkeit?
Für mich ist es persönlich schon wichtig. Ich bete eigentlich jeden Tag. Aber ich bin nicht die regelmäßige Kirchgängerin, das gebe ich auch zu, was ein stückweit auch mit den vielfältigen Verpflichtungen zu tun hat. 

Sie sind auch zwischen Hilzingen und Berlin reichlich unterwegs.
Ja, und auch an Wochenenden ist man auch viel irgendwo im Wahlkreis unterwegs.
Für mich gehören ganz hohen Festtagen ganz klar dazu. Weihnachten ohne die Christmette ist für mich undenkbar. Ich gehe ungern an Ostern in Urlaub. Und wenn wir in Urlaub fahren, dann suchen wir uns eine Kirche, weil die Osternacht für mich dazu gehört. Das ist für mich etwas ganz Besonderes. Auch das Osterfeuer und auch der ganze Ablauf, der festliche Gottesdienst, das ist etwas, das gehört für mich in den Jahresablauf dazu. Aber ich bin nicht diejenige, die regelmäßig in die Kirche geht, trotzdem bete ich jeden Tag - aber für mich. Und das geht auch keinen was an. 

Umso netter, dass Sie es uns gesagt haben. Wenn Sie mal einen einzigen Wunsch frei hätten, Sie dürfen sich wünschen, was Sie wollen, was wäre das?
Gesundheit. Für mich, meine Familie, meine Freunde. 

Dankeschön für das Gespräch.

 

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