Ulrich Deppendorf

Chefredakteur im ARD-Hauptstadtstudio

Er ist seit über 35 Jahren mit Leib und Seele Journalist. Ulrich Deppendorf ist Leiter des ARD Hauptstadt-Studios in Berlin und berichtet von dort regelmäßig über die Bundespolitik. Seit Jahren sind sein Name und sein Gesicht auch mit den Bundestagswahlen verbunden, wenn Ulrich Deppendorf am Wahlabend die ersten Reaktionen von Wahl Gewinnern und -verlieren Präsentiert. Der 1950 geborene Journalist kennt Politiker und Politik, Strömungen, Tendenzen und Gerüchte - kurz alles was das politische Berlin ausmacht.

 

Herr Deppendorf, für Sie als Journalist ist parteipolitische Neutralität eigentlich das oberste Gebot, insbesondere vor einer Wahl. Wie ist es für Sie ganz privat und persönlich? Machen Sie da doch Ihre kleine Prognose, um mal zu sehen, wie die sich dann vom eigentlichen Wahlausgang unterscheidet?
Ja, das machen wir wahrscheinlich alle hier. So drei bis vier Wochen vorher, wenn der Wahlkampf so richtig, ich sage mal, etwas heißer geworden ist, dann werden wir sicherlich wieder ein kleines Wahlbarometer machen oder einen Wahl-Tipp. Dann hat jeder die Möglichkeit sich zu outen, was er gerne hätte.

Ist so eine Wahl für Sie spannend? Sie haben schon so Viele begleitet und kommentiert. Oder ist das für Sie jetzt eigentlich nur noch Routine?
Nein, das ist keine Routine. Das ist schon eine besondere Zeit. Ein besonderes Jahr, ein besonderer Sommer in dem Fall auch. Selbst, wenn man das schon mehrmals gemacht hat. Und wir sehen ja: es kommt ständig ein neues Thema, auch in diesem Sommer, wieder dazu. Jetzt haben wir die ganze Internet-NSA-Affäre. Wir haben andere Geschichten, die dazukommen. Wie Europa. Da ist alles noch sehr unsicher. Das ist schon eine spannende Zeit. Und dann geht es richtig los, ich würde mal sagen, so ab Mitte August.

Aber es ist ausgeschlossen, dass Sie als Journalist jetzt tatsächlich Herzklopfen haben, ob Ihre Partei durchkommt?
Nein, das müssen Sie trennen. Wir haben zwar die Möglichkeit in einem Kommentar in den Tagesthemen auch unsere Meinung durchaus zu äußern, aber wir können ja nicht einen Wahlaufruf für eine Partei machen. Um Gottes Willen. Dafür sind wir auch alle viel zu viel Profis, um das zu machen. Im Prinzip denken Sie schon am Tag danach da nicht mehr dran, denn da geht es ja weiter. Da müssen Sie den ganzen Tag weiter berichten, wochenlang weiter berichten, über die Koalitionsverhandlung. Also wir stellen uns darauf ein, dass wir eigentlich, sagen wir mal, so bis Mitte November hier kräftig zu arbeiten haben – von der Wahl her.

Sie müssen objektiv berichten, aber Sie dürfen subjektiv kommentieren – was ist Ihnen lieber?
Für den Journalisten ist natürlich letztendlich immer die subjektive Base. In einem Kommentar mal seine Meinung zu sagen, das ist schon toll. Deswegen haben wir den Kommentar ja in den Tagesthemen. Viele schimpfen ja da drüber oder sagen „Ach, das ist Old Fashion.“, oder „Um Gottes Willen, wie kann man heute in einer Fernsehsendung noch einen Kommentar machen?“. Er ist eine Tradition in den Tagesthemen, die Zuschauer wollen ihn auch. Nach Umfragen haben wir das festgestellt. Wir selber haben ja schon überlegt ihn abzuschaffen, aber nein – Umfragen, auch zur Zuschauerforschung, sagten, wir sollen ihn beibehalten, da er ein Merkmal dieser Tagesthemen ist.

Was fasziniert Sie sonst an Ihrer Arbeit als Journalist? Ist es noch das, was es war am Anfang?
Ich habe glaube ich eine Zeit als Journalist erlebt – oder erlebe Sie immer noch – wo die Umwandlung blitzschnell ging. Ich hab angefangen auf Film, wo man noch warten musste, bis ein Beitrag aus dem Kopierwerk kam. Heute müssen Sie innerhalb von zwei Minuten im Studio sitzen und kommentieren, wenn es sein muss.  Entscheidungen kommentieren. Wir haben eine ungeheure Verdichtung der Informationen durch Internet, durch die ganzen Online-Dienste. Wir haben eine hohe Schlagzahl von Sendungen, das gab es früher nicht. Wir haben zusätzliche Kanäle und Sie können heute von jedem Punkt der Welt im Prinzip innerhalb von einer halben Stunde live senden. Und das habe ich mir, als ich angefangen habe, als kleiner Volontär nicht vorstellen können.

Sie sind ja nun mit Leib und Seele auch der Politik verbunden und kennen sich mit allen Verästelungen aus. Es gibt aber eine große Anzahl von Menschen, die sind politikverdrossen. Was würden Sie denen sagen, oder, wie könnten Sie versuchen, diese positiv zu beeinflussen?
Ich glaube, wir können oder wir müssen alle gemeinsam dafür sorgen, dass mit Politik, ob in Parteien, ob in Gremien, die Prozesse des menschlichen Zusammenlebens kreiert werden.  Das möchte ich nicht irgendwelchen Despoten oder einer einzelnen Person überlassen. Und Politik, gerade auch aus diesem Land, lebt auch von einer Auseinandersetzung, auch von einem Kompromiss. Das ist halt so, wenn sie viele Meinungen haben. Aber, wenn wir uns zurückziehen, dann macht das gar keiner mehr, sondern dann kommen möglicherweise irgendwelche Kräfte, die wir alle gar nicht haben wollen. Zweitens, ist es spannend auch etwas für die Gemeinschaft zu tun, und drittens, sage ich jetzt mal: für uns Journalisten ist es natürlich dann auch spannend über diese Prozesse zu berichten. Also, ich verstehe die Politikverdrossenheit. Manchmal muss man sagen, ist vielleicht der eine oder andere Politiker auch da nicht ganz unschuldig dran. Manchmal sage ich auch, auch wir Medien sind da nicht ganz unschuldig, weil wir alles – fast alles – nur noch negativ sehen. Der Politiker ist schlecht, die politischen Entscheidungen sind schlecht. Wir müssen aufpassen, dass wir die Politik und auch diejenigen, die sie machen, nicht so ins Negative schreiben oder senden, dass das am Ende gar keiner mehr machen will. Und da, glaube ich, müssen sich alle irgendwann einmal ein paar Gedanken darüber machen.

Geht es Ihnen als Journalist auch um eine gerechtere Welt?
Als Journalist geht es einem immer um eine bessere, um eine gerechtere Welt. Sie wollen Veränderungen durchführen und Sie merken natürlich in ihrem Journalistenleben, dass das nicht immer der Fall ist, oder in den seltensten Fällen der Fall ist. Aber es gibt auch kleine Geschichte…  doch ich nehme jetzt einmal eine große Geschichte: Die deutsche Einheit. Da haben wir Journalisten gehabt, Kollegen gehabt, wie Fritz Bleibgen, wie Andere, die waren Korrespondenten in der damaligen DDR. Die haben ständig darüber berichtet. Die haben ständig gezeigt, was in diesem Land vor sich geht. Die haben ständig auch gesagt: es kann nicht sein, dass dieses Land auf Dauer so weiterleben kann. Und am Ende haben wir durch die Medien, auch durch Sendungen - hier „Kontraste“ beim damaligen Sender Freies Berlin – die ständig berichtet haben, haben wir glaube ich viel dazu beigetragen auch Menschen zu motivieren. Auch dann, als sie in der DDR angefangen haben zu protestieren. Wir haben ständig Material bekommen, auf geheimen Wegen. Wir haben es ausgestrahlt. Da haben wir, glaube ich, auch mit Geschichte geschrieben.

War Ihnen das damals so bewusst? Dass, Sie gesagt haben, wir wollen daran teilhaben?
Wir waren halt einfach nur fasziniert, was wir da gesehen haben. Doch ich glaube schon. Wir wussten, das ist ein historischer Moment, wie er jetzt hier abläuft. Eine ganz hochspannende, vielleicht sogar fragile Situation, und, dass das was ganz Besonderes war. Und als dann die Mauer auf war, war ich mit Helmut Kohl in Warschau. Und wir waren da fassungslos – Alle. Er selber auch. Dann nachts zurückzufahren, hier nach Berlin, dann ein Jahr lang jeden Tag zu senden, zu zeigen, was hier abläuft, wie dieses Deutschland dann zusammenwächst. Ich hab meiner Frau damals danach gesagt: Jetzt kann ich Schluss machen, weil da kommt nichts mehr. Ich hab mich dann ein bisschen vertan. Es kamen auch noch ein paar schwere, spannendere Sachen. Aber DAS war der Höhepunkt meines journalistischen Lebens.

Das ist eigentlich toll, wenn man das so sagen kann. Wie wichtig ist für Sie Spiritualität?
(Seufzt) Bei guter Musik, ja. Ich bin jetzt keiner, der, ich sage mal, das gestehe ich freiwillig, in die Kirche geht, um dort zu sitzen jeden Sonntag oder dreimal die Woche. Ich entspanne mich und für mich ist es eine andere Welt, wenn ich Musik höre und zwar eher klassische Musik. Ich kenne zwar auch Rockmusik und Adele oder wie sie alle heißen. Aber bei Beethoven, Mahler, Mozart,  auch bei neueren Komponisten: da kann ich gut abspannen, und dann ist das für mich wie auch ein bisschen eine andere Welt. Ich gehe allerdings auch … ich war neulich mit meiner amerikanischen Familie im Brandenburger Dom. Da haben wir einfach nur gesessen, da war nichts los. Kein Orgelkonzert, gar nichts. Wir waren mittags drin, und da haben wir dann mal zwanzig Minuten gesessen. Und das war dann so eine Art von spiritueller Erholungsphase.

Gibt es für Sie eine metaphysische Ebene? Sie haben gesagt: das war der Höhepunkt meines Lebens. Das hat ja etwas mit dem Sinn des Lebens zu tun. Ist das ein Thema mit dem Sie sich schon auseinander gesetzt haben?
Ja. So in der letzten Zeit, muss man sagen, vielleicht aus Altersgründen, eher verstärkt. Auch, weil im persönlichen Umfeld die Einschläge, wie man so schön sagt, etwas häufiger wurden. Da stellt man sich schon die Frage: Musst du eigentlich so weiter machen? War es bisher so richtig? Hast du die richtige Balance gehabt? Hast du einen Traum? Auch vielleicht: wie kannst du das doch noch besser auf die Reihe kriegen? Hast du was versäumt?

Haben Sie einen Traum?
Ja, ich habe einen Traum (lacht). Meiner Frau sage ich immer, wenn ich nochmal auf die Welt komme, werde ich Dirigent. Und der zweite Traum ist, irgendwo ganz ruhig mal an einem wunderschönen Haus an einem Strand zu sitzen und nur auf das Meer zu schauen und auf die Sonne –  einfach mal abseits von dem exterritorialen Gebiet von Berlin zwischen Gendarmenberg und Reichstag.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod? Können Sie sich das vorstellen?
Das ist eine Frage, die ich mir jetzt häufiger stelle. Witzigerweise, gerade im Hinblick auf diese ganze Transplantationsgesetzgebung, über die wir ja auch berichten. Da fragt man sich das schon. Oder ich diskutiere da auch, wenn mein bester Freund hier ist. Er ist Direktor der Charité und einer der Initiatoren dieser neuen Transplantationsgesetzgebung. Oder auch mit meiner Frau. Ist es richtig, dass wir sagen, wir geben Organe von uns weg? Oder stehen wir irgendwo hinterher wieder auf? Wie stehen wir auf? Gibt es das? Im Moment bin ich eher zu dem Schluss gekommen, es wird ein solches zweites Leben nicht geben.

Würden Sie sich trotzdem freuen, wenn es eines gäbe?
Da könnte ich jetzt Dirigent werden und da würde ich mich natürlich freuen, ja.

Wenn Sie mal einen Wunsch frei hätten – einen Einzigen. Was könnte das sein?
Ich möchte noch sehr lange mit der Person zusammen sein, die mich jetzt über dreißig Jahre begleitet hat.

Dankeschön für das Gespräch. Ulrich Deppendorf, Leiter des Hauptstadtstudios in Berlin.

 

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