Sydney Youngblood

Sänger

Sydney Youngblood, der als gebürtiger Texaner 1980 nach Deutschland, genauer gesagt nach Mannheim kam, im Rahmen seines Wehrdiensts bei der US Army. Dort startete Sydney Youngblood seine Karriere als Sänger und schaffte den internationalen Durchbruch mit seinem Album Feeling Free. Dann kamen etliche Goldene Schallplatten, und nach über 5 Mio. verkauften Tonträgern kehrte Sydney Youngblood erstmal wieder in die USA zurück. Heute tourt er wieder über deutsche Bühnen und begeistert das Publikum mit seiner Musik und mit seinem lebhaften Temperament.

 

Sie sind immer in Bewegung, das habe ich schon gemerkt(lacht).
Ja. Ich bin immer so ein hibbeliger Typ. Ich bin eben voll mit Leben und Freude.

Von klein auf schon? Auch als Kind?
Ja, schon als ich so klein war, und heute immer noch. Meine Kinder sagen manchmal, ich nerve.

Normalerweise ist das umgedreht. Da sagt man den Kindern sie sollen still sein – bei Ihnen sagt ihr Sohn Ihnen, dass Sie still sein sollen?
Ja, ich mache immer Witze und meine Scherze, das macht Spaß.

Haben Sie auch immer Musik im Kopf?
Ja, das ist ganz schlimm. Ich summe den ganzen Tag, von morgens bis abends. Manchmal singe ich auch im Schlaf, hat meine Frau gesagt.

Das heißt Sie schnarchen nicht, sondern Sie singen?
Doch, das auch (lacht). Der Traum spielt nach dem Auftritt oder der Aufnahme im Studio und was komisch ist: Wenn es ein neues Lied ist, dann stehe ich direkt auf und muss alles noch schnell aufschreiben oder das Diktiergerät nehmen, so dass ich nachher noch weiß, was ich geträumt beziehungsweise im Traum gesungen habe.

Sind Ihnen im Schlaf auch schon einmal Melodien oder Texte eingefallen?
Ja, immer (lacht). Das ist ganz schlimm. Manchmal mache ich auch so Schlagzeugbeats.

Das muss ja entspannend sein.
Ja, das bin halt ich(lacht).

Finde ich toll! Aber Sie sind ja als Soldat nach Deutschland gekommen, mit der U.S. Army. Das ist ja eigentlich nicht die Startrampe für eine große Karriere. Wie ging das los bei Ihnen?
Ich war ein riesengroßer Fan der Rockband „Queen“, und ich sammle Schallplatten. Ich schaue immer auf den Schallplatten, wo sie aufgenommen wurden, und da habe ich auf einer gelesen, dass das in München war. Und dann war mir klar – da muss ich hin (lacht). Aber ja, ich war etwa 18 Jahre alt, hatte kein Geld, und meine Eltern konnten mir das auch nicht bezahlen. Aufs College wollte ich auch nicht gehen, und so ging ich einfach zur Army. Ich wusste, es besteht dadurch die Chance, nach Deutschland zu kommen.

Das heißt, Sie sind zur Army gegangen, um nach Deutschland zu kommen? Das ist ja toll, das habe ich ja noch nie gehört.
Ja, es ist wirklich wahr. Ich habe nicht gewusst, ob es wirklich klappt. Ich wollte wirklich diese Studios, diesen Sound kennenlernen, und witziger Weise ist alles wahr geworden.

Und das hat geklappt. Haben Sie „Queen“ oder Freddie Mercury irgendwann einmal kennengelernt?
Leider nicht, leider nicht, aber ich habe meine Interessen von Queen zur Neuen Deutschen Welle verlagert, als ich nach Deutschland kam (lacht).

Haben Sie das auch gemacht – die Neue Deutsche Welle?
Ja (lacht), ich habe zwar nicht verstanden, was da gesungen wurde.

Ich glaube das ist auch nicht so wichtig bei der Neuen Deutschen Welle (lacht).
Nein, aber da war Peter Schilling – und ich habe kein Wort verstanden, ich habe ihn nur singen hören. Ich wurde gefragt: „Weist du, was der da singt?“ – und ich antwortete nur: „Nein, das ist Deutsch.“ (lacht). Ja, ich habe mich einfach auch von den Amerikanern separiert und bin in die deutsche Diskothek gegangen, und die Deutsche Welle hat mich sehr begeistert. Und ja, das war dann ganz anders als Queen.

Das finde ich eine klasse Geschichte, denn es ist ja so, dass viele Deutsche die englischen Texte singen und keine Ahnung haben, was sie da singen, und Sie haben es mit den deutschen Texten so gemacht.
Sperrbezirk, Herz auf Herz … ich fand die Mischung bei der Arbeit in den Studios sehr interessant. Das ist ganz anders als bei den Amerikanern. Die Stimme bei den Amerikanern ist sehr laut, zum Beispiel bei Mariah Carey. Die Musik ist in diesem Fall im Hintergrund. Hier in Deutschland ist einfach alles gleichzeitig im Vordergrund und hört sich rund an. Das gefällt mir besser.

Sie haben ja gesagt, sie würden auch hier bei uns im Studio ein bisschen a cappella singen. Zunächst einmal müssen wir Sie kurz hören, denke ich.
Ja (lacht). Was soll ich singen? Okay, ich könnte zum Beispiel etwas von meinem Lieblingssänger Michael Jackson singen.

Okay.
(Sydney Youngblood singt einen Ausschnitt aus „Billie Jean“ von Michael Jackson.)

Großartig! Toll! Da könnte ich noch lange zuhören. Weil Sie das auch wirklich performen, das liegt Ihnen wirklich im Blut.
Ja (lacht), ich bin halt ein Entertainer. Als ich etwa drei Jahre alt war, wollte ich unbedingt an einem Wettbewerb teilnehmen, obwohl die anderen Teilnehmer alle wesentlich älter waren, die waren so ungefähr 17 oder 20 Jahre alt. Ich habe James Brown performt, direkt von der Platte. Diese Platte war eine Live-Aufnahme, und ich habe immer James Brown nachgesungen. Die Leute fanden das einfach super – so ein kleiner Junge, der kaum reden kann, aber James Brown nachmacht (lacht).

Toll, dann haben die Sie gleich auf die Bühne geholt, nehme ich mal an?
Den ersten Platz habe ich gewonnen, das war unglaublich! Ich kam dann mit einem Pokal nach Hause und meine Mutter meinte: „Oh mein Gott, was hast du gemacht?“. Meine Tante meinte nur: „Wir waren bei dem Wettbewerb, bei der Talentshow, und er hat den ersten Platz gewonnen, er hat alle anderen geschlagen.“ Ja, meine Mutter hat diesen Pokal heute noch.

Das ist schön. Den Namen Youngblood haben Sie ja auch bekommen, das ist gar nicht ihr ursprünglicher Name.
Nein, der kommt von meiner Oma. Sie ist eine Cherokee-Indianerin und der Name heißt soviel wie „Sunnyboy“. Ich habe zum Beispiel früher ein Bügeleisen auseinandergeschraubt. Ich wollte immer etwas lernen und ich weiß noch, dass ich mich nie konzentrieren konnte in der Schule. Mein Lehrer hat sich anfangs immer über mich geärgert, doch später hat er dann eingesehen, dass ich das gar nicht so meine, sondern, dass ich einfach kreativ sein will. Er machte meinen Eltern den Vorschlag, mir ein Instrument zu kaufen. Ich hatte meine Probleme mit Mathematik. Als ich dann meine erste Querflöte bekam, habe ich mir sogar alles selbst beigebracht. Komplett. Ich hatte dann so ein kleines Buch und habe darin gelernt. Und nach drei, vier Wochen wollte ich das nächste Instrument haben. Danach habe ich Bass, Gitarre und Keyboard gelernt. Und alles habe ich mir durch das Gehör und durch das Gefühl selbst beigebracht.

Das klingt aber eigentlich nach einer sehr glücklichen Kindheit. Stimmt das?
Nun ja, ich kam mit schlechten Noten nach Hause und mein Vater meinte nur: „Instrumente, Plattenspieler, was willst du damit?“ Daraufhin war ich wirklich traurig.

Was machen Sie in solchen Situationen? Sie haben ja fünf Kinder.
Ja okay (lacht), ich würde es auch nicht anders machen.

Wie wichtig ist die Familie für Sie?
Sehr wichtig. Ich brauche das, damit ich auf dem Boden bleibe, und meine Kinder sagen mir wirklich immer die Wahrheit über meine Liveauftritte. Zum Beispiel, wenn ich mich bewege, sagen sie manchmal: „Das war eine komische Bewegung, Papa.“. Ich antworte dann einfach: „Finde ich nicht. Ich fand’s gut.“ (lacht).

Sind ihre Kinder auch musikalisch?
Eigentlich nicht. Die sind mehr so an Internet, Whatsapp und Xbox interessiert. Das ist okay.

Sie würden sich aber mehr Kreativität wünschen? Hört man das da raus?
Ähm, ja. Aber gut, meine Frau hilft mir sehr viel bei meinen Liedern oder beim Flyer machen für einen neuen Song. Ja, meine Frau ist sehr wichtig.

Sie haben schon Soul gemacht und Gospel auch. Mich würde einmal interessieren, wie ist diese Richtung der Musik, die so ins Religiöse geht – machen Sie das auch?
Meine Großmutter meinte immer zu mir, Gott habe mir mein Talent gegeben. Und ich soll wenigstens ab und zu mal in die Kirche gehen. Wenn ich zu Hause war, musste ich also jeden Sonntag in die Kirche gehen und ein Lied singen, oder zwei. Da kam ich nicht darum herum. Manchmal kam mir das so ein bisschen wie Betrug vor, aber später, als ich dann älter war, habe ich verstanden, was sie gemeint hat. Dann hatten wir immer Spaß in der Kirche, und ich durfte Chorleiter sein.

Findet das heute auch noch statt? Machen Sie da mit?
Bei mir zu Hause nehme ich oft Gospelsongs auf und schicke sie an die Kirche. Die Leute meinen daraufhin immer: „Sydney, du musst das rausbringen“, und ich sage darauf aber immer: „Nein, das habe ich nur für euch gemacht.“ Ja, ich mache öfter auch Gospel, kein so schwarzer Gospel, denn ich komme aus Texas und gehe daher mit dem Country Western Gospel Trend. Der erzählt Geschichten, und das macht mir immer noch Spaß.

Die deutsche Kirchenmusik kennen Sie ja auch – die klingt etwas anders (lacht). Wie ist es denn damit?
Es ist schwierig. Aber Musik ist Musik. Manchmal würde ich mir einfach etwas mehr Schlagzeug, Bass oder Piano, einfach ein bisschen so was (schlägt in die Hände), wünschen. Oder, dass die Kinder im Gottesdienst zum Beispiel mit ihren Autos spielen dürfen. Kinder sind manchmal zu jung, um Dinge wie „Gott“ und „Jesus“ zu verstehen. Sie wollen doch eigentlich nur spielen – also lasst sie das doch auch tun.

Das kann ich gut nachvollziehen. Sie meinen also, man sollte gar nicht so viel darüber reden und nicht so viel darüber nachdenken, sondern die Religion einfach mehr intuitiv aufnehmen?
Ja. Ich weiß jetzt nicht was der Begriff auf Deutsch heißt, aber ein „Baptist“ ist viel lockerer, er hat nicht immer gesagt: „Gott sagt das und das und Jesus sagt das und das“. Die Geschichten und Bibelverse sollen wir leben und etwas lernen.

Also weniger vom Kopf und mehr vom Gefühl?
Ja, genau. Wir haben immer einen Vers und dann versuchen wir das auf die Einzelperson oder auf die Familie zu übertragen. Wir fragen uns, was tatsächlich damit gemeint ist. Manchmal gibt es ja auch drei, vier verschiedene Bedeutungen. Er meinte immer, wir sollen es uns zu Herzen nehmen, was wir da besprechen. Er hat immer gesagt: „Die Kirche ist in uns!“. Ich selbst war schon ewig nicht mehr in der Kirche, aber ich habe eine englische Bibel. Die hat mir meine Mutter damals geschenkt, und manchmal lese ich drei, vier Seiten und denke mir nur: „Wow!“. Wenn ich manchmal hier in Deutschland in einem Hotel bin, lese ich aus Neugier die Bibel auch in anderen Sprachen und versuche mir das, was ich lese, zu übersetzen und das in meinen Worten zu formulieren. Naja, manchmal geht das, manchmal nicht (lacht). Aber generell hilft mir die Bibel sehr viel. Ich lese sie nicht jeden Tag, aber in manchen Momenten hilft mir das unglaublich.

Wenn der Satz auch richtig verstanden wird und ankommt.
Ja, genau.

Können Sie vielleicht zum Abschluss noch einen Gospel für uns singen? Das wäre toll.
Oh ,ja (fängt direkt an zu singen und zu schnipsen).

 Toll! Klasse! Dazu gibt es nichts mehr zu sagen. Schönen Dank, Sydney Youngblood, ein toller Entertainer, der den Gospel und alles andere aus dem Stehgreif und ohne jede Band zum Besten gibt. Danke schön für das Gespräch.

 

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