Kathy Kelly

Sängerin und Musikerin

Kathy Kelly lernte schon mit 9 Jahren Geige und Klavier an den Konservatorien von Pamplona und Madrid. Schließlich gehört sie zu einer weltbekannten hochmusikalischen Familie: Der Kelly Family. Kathy Kelly, drittälteste Tochter gleichnamiger Familie, studierte mit 16 Jahren Geige in Wien und machte neben dem Musikgeschäft gleich noch einen Abschluss als Primaballerina. Die Musik ist und bleibt ihre Leidenschaft. Seit 2001 macht Kathy Kelly Solo Karriere.

 

Die Kelly-Family muss man ja irgendwie mal ansprechen(lacht). Wie steht es um die?
Gut! Die sind alle munter, sie sind alle sehr aktiv und gesund, und sie vermehren sich (lacht).

Das ist immer wichtig. Das ist der Sinn der Familie (lacht).
Genau (lacht).Ich glaube wir haben 21 Neffen und Nichten. Vielleicht auch ein bisschen mehr, ich weiß es nicht.

Treffen Sie sich ab und zu mal?
Leider nicht. Außer, wenn wir ein gemeinsames Projekt haben. Eigentlich sollten wir einmal im Jahr einen Familientrip machen.

Ja, das wäre toll. Da kommt ja auch total viel zusammen. So viele verschiedene Talente. Also wenn Sie jetzt zusammen auftreten – da können Sie alles machen.
Ja, eigentlich schon, ja. Es ist viel Energie da.

Und bei Ihnen sowieso. Zu Ihrem Spektrum gehört neben der Popmusik auch die klassische Musik. Vielleicht bringen Sie uns einmal auf den neuesten Stand. Wo stehen Sie da gerade?
Ich habe meine Ausbildung schon abgeschlossen. Ich bilde mich im Opernsingen weiter, aber ich kann auch tragende Rollen schon gut singen. Sehr gut sogar, denke ich (lacht schüchtern).

Ja, das liest man ja in der Presse überall. Was singen Sie zum Beispiel?
Ich singe zum Beispiel den Fidelio von Beethoven – den habe ich zwei- bis dreimal gesungen – oder die Venus in Wagners Tannhäuser, immer die tragenden Rollen, den dramatischen Sopran. In Worms werde ich am 6.August ein Festspiel singen und danach kommen die Arien in Nabucco oder Don Carlos.

Sehr anspruchsvolle Arien sind das, denke ich.
Ja. Ich meine, es macht mir ja Spaß, etwas Neues zu machen. Ich habe sehr viel Klassik studiert als kleines Mädchen. Ich bin bekannt geworden durch das populäre Fach, also Pop, Folk und Rock, aber mein Studium war eher Klassik, und dahin kehre ich seit zehn Jahren einfach wieder zurück. Das ist meine Leidenschaft, und es ist schön, das auch ausführen zu können.

Sie sagen dramatischer Sopran – was heißt das?
Es gibt den lyrischen Sopran und es gibt den dramatischen Sopran. Letzteres ist normalerweise jemand, der unglaublich viel Kraft hat und laut sein kann (lacht). So wie ein heller Tenor, dieser und der dramatische Sopran können verschiedene Rollen singen, diejenigen, die andere Sopranstimmen nicht singen können. Ich könnte zum Beispiel keinen lyrischen Sopran singen, wie etwa „Aida“, das wäre nicht mein Ding. Ich kann eher Stimmen wie die Brunhilde von Wagner oder Tosca. Bestimmte Rollen sind für den dramatischen Sopran gemacht und andere Rollen sind für andere Stimmen gemacht.

Und da muss halt auch der Charakter der Sängerin dazu passen, nicht wahr?
Der Charakter wahrscheinlich auch, ja. Und die Stimme von Natur aus auch. Wichtig ist aber zum Beispiel auch die Ausdauer der Stimme.

Man braucht wahrscheinlich eine kräftige Stimme und viel Luft.
Ja, man braucht großen körperlichen Einsatz (lacht).

Interessant, das einmal so erklärt zu bekommen. Sie machen aber auch andere Musik. Ich will darauf hinaus, dass Sie uns gleich etwas vorsingen: „Du schläfst bei Engeln“ ist ein Stück, das zum Beispiel in Kirchen aufgeführt wird.
Ja, ich singe auch sehr viele Lieder, die neu sind, die eher den Charakter von Klassik cross-over haben oder große Balladen, die eher für einen Film gedacht sind. „Du schläfst bei Engeln“ ist ein Lied, das Brendan Keeley komponierte – ein sehr guter und bekannter Komponist aus Irland. Er hat den Text auf Englisch geschrieben. Wir haben das in diesem Jahr ins Deutsche übersetzt und mit Gotthilf Fischer und seinem Chor aufgenommen und aufgeführt.

Mit einem großen Chor?
Ja, mit sechzig Mann.

Und Sie haben die Solostimme gesungen.
Ja.

Und da würden wir jetzt gerne mal eine Strophe anhören.
Ja, soll ich jetzt singen? Okay (lacht).

Ja, bitteschön (lacht).
Kathy Kelly singt das Lied.

Das ist ein sehr schönes Lied. Es erzählt davon, wie man behütet wird von den Engeln. Glauben Sie auch an Engel?
Ja, ich glaube schon an Engel. Dieses Thema hätte ich früher vielleicht nicht angerührt, aber seit 2001 hatte ich einfach ganz große Höhen und Tiefen, und ich habe immer gespürt, dass ich in den ganz großen Tiefen einen unglaublich großen Schutz hatte. Zum Beispiel war da ein Engel, der als Mensch kam, von dem du einfach spirituelle Kraft bekommen hast. Ich habe immer das Gefühl, dass ich beschützt werde. Als wir früher auf der Straße Musik gemacht haben – wir waren ja immer fünf bis sechs Stunden pro Tag auf der Straße – ist uns nie etwas passiert. Wir waren aber nicht übermütig, sondern hatten einfach die Ganze Zeit das Gefühl des Beschütztseins.

Der Engel ist ja so ein Sinnbild für diesen Schutz. Eine Person, gewissermaßen, die man sich vorstellt. Manche Personen gehen so weit, zu sagen, dass sie diese Person spüren, dass sie nahe ist. Sehen Sie das auch so?
So weit würde ich nicht gehen. Ich kann aber gut nachvollziehen, dass Menschen das so spüren. Man sagt auch, dass die Engel sich freuen, wenn man singt. Singen ist ja eine Art von spirituellem Ausdruck, und was den Moment spirituell macht, ist etwas, was außerhalb der menschlichen Kraft liegt. Spiritualität ist eher eine Gabe, und eine Gabe muss irgendwie himmlisch sein.

Und dafür haben Sie Sinn? Für diese spirituelle Welt?
Ja, ich spüre es einfach in jedem meiner Konzerte. Da bist du in diesem Moment eher ein Instrument.

Da haben Sie also das Gefühl, dass mit Ihnen etwas passiert?
Ja, mit mir und mit den Leuten im Raum. Musik ist auch die Sprache der Seele. Und klar, man muss Musik beherrschen, ein Studium absolvieren und so weiter, aber das, was die Leute im Herzen bewegt, ist die spirituelle Kraft. Das ist es, was auf den Menschen wirkt. Er empfindet dabei große Freude oder Trauer. Es ist der spirituellen Kraft zu verdanken, dass man dabei nicht mehr die Mathematik der Noten sieht.

Waren das in Ihrer Familie auch wichtige Themen, die Religion, die Spiritualität und der Glaube? Auch schon als Sie klein waren?

Also mein Vater war ein sehr spiritueller Mann. Er hat das aber nie gepredigt. Er war der Überzeugung, dass man Religion praktizieren soll, aber nicht darüber reden. Wir Kinder reden mehr darüber als er. Man muss auch wissen, er war von 16 bis 26 im Seminar – also er wäre fast Priester geworden. Er wäre sechs Monate später ein Jesuit geworden. Von daher hat er eine unglaublich gute Ausbildung in Theologie, Philosophie, Latein und Griechisch, zudem sprach er fünf Sprachen.

Das war aber nicht sein Thema. Das war sein Hintergrund, ohne dass er das thematisiert hätte. Oder wurden Sie religiös erzogen?
Nein, da war er sehr dagegen, das zu thematisieren. Er meinte: Von Politik und Religion soll man die Finger lassen. Er war eher der Meinung, wenn jemand von uns Kindern Interesse an der Religion hat, können wir ihn jederzeit fragen. Das Interesse sollte von uns selbst kommen. Klar, er hat uns immer gute Bücher gekauft, wir hatten keinen Fernseher, wir hatten immer Geschichtsbücher. Ich wollte immer über Heilige lesen als Kind.

Was hat Sie daran interessiert?
An den Heiligen? Ihr Mut. Das waren immer außergewöhnliche Leute, die sich bis zum Tode geopfert haben, für das, woran sie geglaubt haben. Das hat mir imponiert. Und jeder dieser Heiligen brachte eine Art Message in die Welt.

Haben Sie zum Beispiel zu Hause gebetet? Vor dem Essen der abends?
Nein, nicht als Kind. Aber vor dem Tod unserer Mutter und danach haben wir Kinder beim Rosenkranz mitgebetet. Und wir sind jeden Sonntag in die Messe gegangen, weil man das in unserem Dorf eben so gemacht hat.

Hat der Tod ihrer Mutter Sie verändert? Das war ja doch ein recht einschneidendes Erlebnis für die ganze Familie.
Ja, es war ein riesiger Verlust, und man hat von irgendwoher Kraft schöpfen müssen. Und ja, ich glaube, bei so etwas kommt die Religion dann als Urkraft durch.

Da spürt man sie vielleicht wirklich, in so einer Situation.
Ja, wenn man so extrem leidet, dann kommt sie durch. Gott sei Dank ist das so (lacht).

Sie singen auch viel in Kirchen oder haben auch oft Konzerte in Kirchen gegeben. Zu welchen Anlässen?
Ich habe auf meinen verschiedenen Soloplatten Lieder, die ein bisschen religiös sind. Die können aber auch non-religiös sein – das sind Texte, die in die Kirche passen, aber auch in eine Halle. Ich singe auch mit Chören zusammen, denn das sind Menschen, die Musik lieben. Und am Ende ist es für mich ganz wichtig, dass die Leute nach Hause gehen und Freude empfinden. Das ist etwas, was ich vielleicht in Spanien gelernt hab – die Leute zum Feiern und zur Freude zu motivieren. Ich glaube, ein Christ muss die Früchte tragen vom Heiligen Geist – und eine davon ist die Freude.

Das finde ich eine sehr gute Definition, dass man sagt, ein Christ sollte fröhlich sein, sonst hat er den Heiligen Geist nicht.
Der Heilige Geist hat zwölf Früchte. Und eine davon ist die Freude.

Kennen Sie noch weitere?
Ja, ich kannte sie alle (lacht). Fromm sein, und so weiter, aber Freude ist bei mir eine von den großen Früchten.

Das ist definitiv in Erinnerung geblieben und vielleicht das Wichtigste.
Wenn man in der Lage ist, diese Freude zu bereiten, denn kommt sie wieder zurück. Wenn zum Beispiel alle aufstehen und mitsingen und mitklatschen. Das ist schon eine große Sache.

Wenn Sie mal musikalisch noch etwas ganz anderes machen könnten, was wäre das?
Etwas ganz anderes? Heavy Metal vielleicht (lacht).

(lacht) Das meinen Sie nicht ernst?
Nein, nein (lacht), aber wenn Sie ganz anders sagen, muss das ja ganz extrem sein (lacht).

Würden Sie aber mal probieren wollen, oder? Höre ich das da raus?“
In drei Jahren vielleicht (lacht).

Okay, dann sprechen wir uns da nochmal wieder (lacht). Das finde ich eine gute Idee!
Nein, nein (lacht).

Danke schön, Kathy Kelly. Das ist ein Wort – demnächst als Heavy Metal-Queen in einem Konzert (lacht). Danke schön, dass Sie da waren.

 

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