Willi Weber

den Formel 1 Erfolgsmanager

Willi Weber im Gespräch mit Hanno Gerwin
Willi Weber im Gespräch mit Hanno Gerwin
Willi Weber im Gespräch mit Hanno Gerwin

Seit vielen Jahren ist er aufs Engste mit der Formel 1 verbunden, auch wenn er selbst kein Rennfahrer ist. Willi Weber ist der Manager des siebenmaligen Formel 1 Weltmeisters Michael Schumacher. Er brachte den Kerpener Rennfahrer im Jahre 1988 zunächst in die Formel 3 und verhalf ihm dann im Laufe der Jahre zu einer traumhaften Rennsportkarriere. Zusammen mit anderen Sponsoren finanzierte Willi Weber für Michael Schumacher den Einstieg in das aktive Formel I Geschäft und führt seitdem die Vertragsverhandlungen mit den Rennställen. Der findige und geschickte Manager vermarktet auch die Schumacher-Fanartikel.

 

Willi Weber, Sie haben das Rennfahrertalent Michael Schumacher entdeckt, als dieser noch gänzlich unbekannt war. Wie kam das? Haben Sie einen guten Riecher für solche Talente oder war es ein Stückweit Glück?
Bei der großen Nase könnte man schon annehmen, es sei die Nase gewesen! Aber ich habe auch deutlich gesehen, welches Talent in dem kleinen Michael Schumacher steckte. Ich besaß damals einen eigenen Rennstall, das Formel 3 WTS Team, eines der erfolgreichsten in Deutschland. Um diesen Erfolg weiter zu behalten, musste ich mich natürlich immer um Nachwuchsfahrer kümmern, die mir ihr Talent in den jeweils kleineren Rennwagen zeigen konnten. Meine Aufgabe als Teamchef war es danach zu schauen, ob mir einer besonders auffiel. Und da war dieser junge Michael Schumacher, den ich ein Jahr beobachtete, aber nie ohne Helm sah, immer nur im Auto sitzend. Nicht, weil er Rennen gewonnen hatte sondern Fahrweise war es, die mich begeisterte. Er bewegte sich mit einer Leichtigkeit am Limit, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Und diese Leichtigkeit bewies er mir in jeder Rennsphäre immer wieder. Im September 1988, es war sein letztes Rennen am Salzburgring, sprach ich ihn an, um ihn zu einer Testfahrt in meinem Team zu überreden. Und damit fing alles an.

Sie setzten dann auf die Karte und investierten zusammen mit anderen Sponsoren sehr viel Geld. Damals wussten Sie noch nicht, dass daraus eine so große Sache wird.
Das ist völlig richtig. Ich habe einfach einen irrsinnigen Gefallen an dem Jungen gefunden und habe nach den ersten Testfahrten gewusst: das ist so ziemlich das Beste, was ich jemals in meinem Rennauto hatte. Ich war begeistert. Ich wünschte mir, er wäre mein Sohn. Da fiel es mir relativ leicht, das Geld, das ich normalerweise selbst verfahren hätte, in ihn zu stecken. Das war nicht wenig. Ich setzte alles dran, ihm alles zu ermöglichen, was er dazu brauchte, sein Talent umzusetzen. Wenn man glücklich ist und zufrieden, bringt man enorme Leistung, Höchstleistung. Und es hat sich ausbezahlt.

Sie sagen, ich wünschte, das wäre mein Junge. Das klingt, als wäre Michael Schumacher mehr als nur ein toller Fahrer, jemand, der Ihnen auch persönlich sehr nahe steht. Die Sympathiewerte, die Chemie, der ganze Mensch scheint Ihnen gut zu gefallen.
Das kann man so sagen. Wir brauchen nicht viele Worte, um uns zu verständigen. Wir wissen beide, was wir wollen. Wir sind aus dem gleichen Holz geschnitzt, wie man so schön sagt, haben die gleiche professionelle Einstellung und sind - das ist entscheidend - vor allem geprägt von blindem Vertrauen. Das macht mir meine Arbeit leicht. Ein Teil meines Erfolges besteht auch darin, das umsetzen zu können, was spontan zu erledigen ist. Dazu kommt natürlich, dass ich aus dieser Vaterrolle heraus, die ich damals übernahm, zwangsläufig der Sportvater war. Je älter Michael Schumacher wurde, desto mehr wandelte sich das Verhältnis. Je näher wir uns kamen, umso mehr wurde es eine Freundschaft.

Sie fuhren damals selbst Rennen. Aber je berühmter Michael Schumacher wurde, um so mehr traten Sie hinter ihm zurück. Das ist wohl auch das Los des Managers. Er organisiert zwar tolle Sachen und hat einen großen Anteil daran, trotzdem steht er eher in zweiter Reihe. Macht Ihnen das was aus?
Gar nicht. Für mich war es unheimlich wichtig. Ich verwendete meine ganze Zeit und Energie dafür, das umzusetzen, was ich schon immer wollte: einen erfolgreichen deutschen Formel 1 Piloten. Ich hatte viele Dinge so umgesetzt, als wären sie auf mich zugeschnitten gewesen. Vielleicht sah ich mich zeitweise selber in ihm. Das mit aller Gewalt zu wollen und hundertprozentigen Einsatz zu bringen funktioniert nur, wenn man so eine Einstellung hat, wie ich sie damals hatte.

Es war Ihnen nicht wichtig, vorne zu stehen und die Rennen zu gewinnen, sondern es ging Ihnen einfach darum, dass es der tut, der es am Besten kann?
So ist es. Wir haben ganz klar entschieden, wer besser Autofahren kann, der kommt in die Formel 1. Der Rest blieb dann für mich übrig. Das war üppig, das war genug. Es war eine tolle Aufgabe. Ich bin stolz auf das, was wir beide zusammen geleistet haben in der Zeit, in der wir bis jetzt zusammen sind. Jeder fand seinen Aufgabenbereich. Ich habe mich nie in der zweiten Reihe gesehen.

Sie hatten sehr große Erfolge, auch in finanzieller Hinsicht. Sie sagten mal zu mir, es wäre Ihnen schon als Kind wichtig gewesen, Geld zu verdienen. Welche Rolle spielt das für Sie?
Geld ist wirklich das, was man so schön „Freiheit“ nennt. Wenn manche Menschen sagen, Geld sei nicht wichtig, dann haben sie nie richtig Geld besessen. Mit Geld kann man sich ein kleines Stückchen Freiheit erkaufen und das tun, was man wirklich gern tun möchte. Darum ist Geld wichtig. Es war schon immer wichtig, auch in meiner Jugend. Ich habe frühzeitig erkannt: „Ohne Moos nix los.“ Das hat mich geprägt. Ich komme aus einer Kaufmannsfamilie, die, seit ich zurück denken kann, jede Situation, nutzte, auch nach dem Krieg wieder nach vorne zu kommen, die Familie zu ernähren und Erfolg zu haben.
Mein Vater bezog die ganze Familie mit ein, und wir bemalten Armeeknöpfe rot grün oder blau, um sie auf dem Markt weiterzuverkaufen. Die heutige Zeit und die Zukunft erfordern es, flexibel zu denken. Mein Vater vererbte mir diese Flexibilität.

Sie sagen, Geld ist wichtig. Da wird sicherlich jeder zustimmen. Aber Sie wissen auch, dass man sich mit Geld natürlich nicht alles kaufen kann: Keine richtige Liebe, keine Gesundheit, kein Glück. Es gibt viele Menschen, die reich sind, aber dennoch nicht glücklich.
Ich glaube, das ist eine Charaktersache. Das ist etwas, was der Mensch selber gestalten kann. Wer mit Geld nicht umgehen kann, wird auch mit viel Geld nicht glücklich. Wer kein Geld hat und mit seinem Leben nicht umgehen kann, wird auch nicht glücklich. Ich kenne arme Menschen und ich kenne Menschen aus dem Mittelstand, die sind unheimlich glücklich. In gewisser Weise viel reicher als ich es jemals sein könnte. Was mir fehlt, was ich heute gerne hätte und bräuchte, das ist Zeit. Ich habe einfach nicht die Zeit, um diese Dinge umzusetzen, die ich jetzt tun könnte. Daran sehe ich, dass alles seinen Preis hat. Es gibt vieles was ich mir früher nicht leisten konnte, was heute gar nicht mehr haben will. So verändert sich das Leben. Das Leben setzt mit zunehmendem Alter auch Prioritäten, und das ist gut so.

Was hat sich da bei Ihnen verändert?
Nun, meine ganze Einstellung zum Leben an sich, zu den Menschen.

In der Bibel geht es auch immer wieder ums Geld. Es gibt diesen Satz: Ihr könnt nicht Gott und dem Mammon dienen. Man muss sich sozusagen entscheiden, zwischen der materiellen Welt und der höheren Welt. Haben Sie sich da entschieden oder kriegen Sie das zusammen?
Ich kriege das gut zusammen. Ich versuche in jeder Situation die Mitte zu finden. Man kann sein Glück in der einen wie auch in der anderen Form suchen. Extreme sind brandgefährlich, das weiß ich und versuche deshalb, ein Mann der Mitte zu bleiben und zu sein.

Wovor haben Sie Angst?
Da muss ich lange überlegen. Ich habe eigentlich vor gar nichts Angst. Vor Krankheit, ja, das muss ich zugeben. In meinem Alter macht man sich Gedanken über seinen Körper und über die Zukunft des Körpers. Und wenn ich das Leid sehe, das es auf der Welt gibt, Menschen, die jahrelang in Krankenhäusern liegen und dahinsiechen, alte Menschen, die nicht mehr wahrgenommen werden, um die sich niemand mehr kümmert, das macht mir Angst.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Eigentlich nicht. Ich glaube, der Tod gehört zum Leben und ist ein Teil davon. Der Tod ist im Grunde nur neidisch auf die Menschen, die leben.

In der Bibel werden auch Aussagen gemacht, die die Werte der Menschen bestimmen. Den wichtigsten Kanon stellen vielleicht die Zehn Gebote dar. Was halten Sie davon?
Die Zehn Gebote wurden geschaffen, um die Menschen an die Werte zu erinnern. Es ist wichtig, dass es sie gibt. Denn ohne diese Reglementierung hätten wir wahrscheinlich noch weniger Werte. Ich habe so langsam das Gefühl, dass uns wirklich sämtliche Werte davonschwimmen. Vor allem in dieser Müllzeit, in der wir im Moment leben.

Was meinen Sie mit Müllzeit?
Es ist eine Zeit ohne Werte. Die Menschen können keine Werte mehr vermitteln, weil sie selbst keine mehr haben. Vielleicht versäumten es die Elterngeneration nach dem Aufbau, nach dem Krieg diese Werte, die ja doch sehr, sehr wichtig gewesen wären, an ihre Kinder weiterzugeben. Hier – und ich muss das mal ganz offen ansprechen – ist jetzt die Kirche gefragt, jungen Leuten, die keinerlei Perspektiven mehr haben, Halt zu geben, um sich zu öffnen. Die Kirche müsste die Initiative ergreifen und sagen: „Wir sind da.“
Es gibt aber für die Jugend keine Heros mehr, nichts mehr, an das sie sich klammern könnten außer der Kirche. Ich persönlich empfinde das so. Wenn ich zurückdenke an den Kirchentag in Köln, wie beeindruckend die Jugend dem Papst zugejubelt hat, dann hat mir das gezeigt, dass ich mit meiner Meinung richtig liege. Jetzt wäre es Zeit für die Kirche sich zu öffnen, auf die Jugend zuzugehen, Halt zu geben. Die Jugend braucht Trost.

Wie ist Ihre Einstellung zur Kirche?
Ich muss ganz ehrlich zugeben, ich war schon viele Jahre nicht mehr in der Kirche. Ich bin ein Mann, der sagt, ich muss nicht in die Kirche gehen, um zu beten. Ich weiß, dass es sehr, sehr wichtig ist, zu glauben, und das tue ich. Ich glaube. Ich habe mit sehr vielen Menschen in gehobenen Positionen zu tun, und es ist wichtig, dass der Mensch nicht das Gefühl bekommt, er sei mächtiger als Gott. Das ist wahnsinnig gefährlich, und man muss einfach an sich arbeiten, sich selbst Einhalt gebieten, um nicht zu denken, über viele Dinge bestimmen zu können.

Kennen Sie die Gefahr aus eigenem Erleben?
Nein. Ich habe keine Angst, dass mir so was zustößt oder passieren könnte. Ich habe es bei anderen Menschen erlebt, die sich wirklich den Stuhl zurecht gerückt haben, um neben Gott zu sitzen und dann zu dirigieren und zu sagen: Ich bin mächtiger. Sie glauben nicht an Gott. Ohne Glauben, kann das ganz schnell passieren.

Ist Ihnen dieser Glaube bewusst? Gehört er zu Ihrem Alltag?
Ich bin in Regensburgaufgewachsen und katholisch erzogen worden. Im Regensburger Dom war ich Ministrant, wobei die Kirche für mich letztlich immer bedrohlich war.

Warum?
Weil sie permanent drohte. Die Zehn Gebote waren nicht nur da, um zu sagen, es gäbe Hemmschwellen. Damals wurde sehr stark das Fegefeuer und die Hölle propagiert, ohne den Menschen zu sagen, dass die Hölle hier auf der Erde sei. So empfinde zumindest ich es. Danach kann eigentlich nichts schlimmeres kommen.

Was empfinden Sie als Hölle auf Erden?
Ich hatte schon harte Prüfungen und bin ziemlich oft auf die Schnauze gefallen. Ich erlebte Menschen, denen ich mein vollstes Vertrauen geschenkt hatte, die mich jedoch permanent enttäuschten. Ich empfinde auch Ungerechtigkeit als Hölle. Und die gibt es eben zuhauf, beispielsweise wenn man Recht hat, aber kein Recht bekommt. Recht zu haben heißt noch lange nicht, Recht zu bekommen.

Nun sind Sie natürlich durch Ihren Beruf unglaublich viel unterwegs. Wie ist das in der Advents- und Weihnachtszeit, einer Zeit, der man sich nicht ganz verschließen kann.
Sicher nicht. Ich muss aber trotzdem sagen, dass mir diese Reiserei Zeit zum Nachdenken gibt, über Gott und viele Dinge nachzudenken. Ich brauche die Adventszeit nicht, um zu erkennen, dass es Gott gibt oder dass ich mich dadurch in meinem Glauben bestärken muss. Das trage ich das ganze Jahr in mir. Wenn man einen solchen Beruf ausübt, oder zum Beispiel einen Beruf wie Michael Schumacher, dann ist der Glaube permanent um einen herum. Das was wir tun, ist ja nicht gerade ungefährlich.

Sie sind sich dessen bewusst, dass wenn er ins Auto steigt, er dann...
Es ist ja nicht nur die sache mit dem ins Auto steigen. Wir sind jährlich mindestens 400 Stunden in der Luft. Wir fahren auf der ganzen Welt mit Mietautos, Taxen, wir werden gefahren, wir werden abgeholt. In allem steckt ein Gefahrenpotential, das ich im Vorfeld nicht ausschließen kann. Ich gebe ganz offen zu, es gibt Situationen für mich, wo ich nach oben schaue und sage: Jetzt brauche ich dich aber ganz arg, jetzt musst du mir helfen.

Betet Michael Schumacher auch?
Ich glaube schon. Er ist ungefähr so gelagert wie ich. Wir beten für uns im stillen Kämmerlein, ohne dass es irgendjemand sieht.

Wie feiert Willi Weber Advent oder Weihnachten?
Nun in meiner Familie, die natürlich alle drumherum katholisch sind, feiert man Weihnachten nach altem Brauch. Man versucht zu singen.

Sie lachen, das heißt es klappt nicht immer?
Es klappt nicht immer, aber es ist schön. Früher war es natürlich schöner, als man noch kleiner war, als auch meine Schwestern noch kleiner waren. Heute haben wir Gott sei Dank Enkelkinder, bei denen man das Leuchten in den Augen beobachten kann. Natürlich sind die Augen nicht zum Himmel gerichtet, sondern auf die Geschenke. Wir haben es früher auch nicht anders gemacht. Ich habe immer gekuckt während der Singerei und beim Beten, ob ich nicht irgendwo doch etwas erkennen kann, ob Rollschuhe drin sind oder Schlittschuhe.

Haben Sie noch Wünsche? Kann man Ihnen mit Geschenken noch eine Freude machen?
Aber ja doch. Es wäre schlimm, wenn ich keine Wünsche mehr hätte.

Was ist Ihr größter Wunsch? Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Gesund alt zu werden.

 

Aktuell

Best of 500

Ruth-Maria Kubitschek, Wim Wenders, Udo Walz.

Best of 500

Roberto Blanco, Hartmut Engler und Steffen Wink, Hella von Sinnen

Best of 500

Jürgen von der Lippe, Sandra Maischberger, Jürgen Todenhöfer

Best of 500

Xavier Naidoo, Maybrit Illner, Winfried Kretschmann

2005: Franziska van
Almsick

Olympischer Schwimmstar


Weitere Interviews

Daniel Alter
Katrin Altpeter
Thomas Anders
Prinz Asfa-Wossen Asserate
Ayman
Seine Exzelenz Monsieur Anatole Bacanamwo
Joe Bausch
Rufus Beck
Volker Beck
Ben Becker
Dr. Günther Beckstein
Caroline Beil
Ben*Jammin
Prof. Dr. Ernst Benda
Dr. Christine Bergmann
Fredi Bobic
Wolfgang Bosbach
Jonathan Böttcher
† Pierre Brice
Fabian Bruck
Prof. Dr. Michael Buback
Frieder Burda
Geraldine Chaplin
Botschafter Daniel R. Coats und Marsha Coats
Luigi Colani
Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
Michael Degen
† Dr. Heinz-Horst Deichmann
Ulrich Deppendorf
Hauke Diekamp
Kai Diekmann
Pater Domenico
Albie Donnelly
Ray Dorset
Heike Drechsler
Burkhard Driest
Katja Ebstein
Dr. Ursula Engelen-Kefer
Hartmut Engler
Andreas Englisch
Andreas Eschbach
Dieter Falk
Veronica Ferres
Fil da Elephant
Gotthilf Fischer
Dr. Ulrich Fischer
Ottfried Fischer
Gotthilf Fischer
Axel E. Fischer
Joy Fleming
Jürgen Fliege
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Teflon Fonfara
Fools Garden
Dr. Peter Frey
Amelie Fried
Dr. Michel Friedman
Peter Friedrich
Andreas Fritzenkötter
† Joachim Fuchsberger
Jürgen Fürwitt, alias Jott
Galileo
Mario Galla
Cae Gauntt
Dr. Heiner Geißler
Dr. Heiner Geißler
Petra Gerster und Christian Nürnberger
Uschi Glas
Mario Gomez
Katrin Göring-Eckardt
Jürgen Gross
Friedlinde Gurr-Hirsch
Stefan Gwildis
Matthias Habich
Peter Hahne
Corinna Harfouch
Jimmy Hartwig
Dieter Thomas Heck
Gert Heidenreich
Ala Heiler
Hans-Olaf Henkel
Tony Henry
Ken Hensley
Eva Herman
High South
Dieter Hildebrandt
Klaus Hoffmann
Prof. Dr. Gertrud Höhler
Birgit Homburger
Christiane Hörbiger
Guildo Horn
Chris Howland
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Prof. Dr. Claudia Hübner
Eddi Hüneke
Maybrit Illner
Janina and the Deeds
† Gottfried John
Jorginho
† Hellmuth Karasek
Volker Kauder
Brendan Keeley
Kathy Kelly
Kathy Kelly
Dr. Timm Kern
Dr. Katja Keßler
Arabella Kiesbauer
Ephraim Kishon
Matthias Kleinert
Prof. Dr. Guido Knopp
2003: Sebastian Koch
Juliane Köhler
Peter Kraus
Winfried Kretschmann
2011: Winfried
Kretschmann

Dr. Gabriele Krone-Schmalz
Ruth-Maria Kubitschek
Sven Kuntze
Heinz Rudolf Kunze
Leonard Lansink
Manfred Lautenschläger
Donna Leon
Hera Lind
Caroline Link
Joachim Llambi
Andrea Kathrin Loewig
Wolf Maahn
Paul Maar
2015: Motsi Mabuse
Roland Mack
2004: Peter Maffay
Kurt Salomon Maier
Sandra Maischberger
Marie-Luise Marjan
Tony Marshall
Marc Marshall & Jay Alexander
Carlos Martinez
Henry Maske
Maybebop Pop- Quartett
Gisela Mayer
Gerhard Meier-Röhn
Hans Meiser
Reinhold Messner
Meret Meyer
Middle of the Road
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther
Gary Mullen
Franz Müntefering
Xavier Naidoo
Dr. Rupert Neudeck
No Angels
Elisabeth Noelle-Neumann
Ulrich Noethen
Ingrid Noll
Normal Generation?
Chris Norman
Günther H. Oettinger
Mario Ohoven
Cem Özdemir
Peilomat
Phil
Hermann Poppen
Avi Primor
Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden
Johannes Rau
Heribert Rech
Maestro Gian Piero Reverberi
2000: Sir Cliff Richard
Sir Cliff Richard
Lars Riedel
Armin Rohde
Dr. med. Philipp Rösler
Claudia Roth
Dr. Norbert Röttgen
Wynton Rufer
Nina Ruge
Thomas Rühmann
Inga Rumpf
Barbara Rütting
Dr. Wolfgang Schäuble
Marco Schiefer
Schily
Rezzo Schlauch
Renate Schmidt
Ulla Schmidt
Doris Schmidts
Dr. Peter Scholl-Latour
Walter Scholz
Detlev Schönauer
Dietmar Schönherr
Birgit Schrowange
Martin Schulz MdEP
Alice Schwarzer
Ulrike Schweikert
Uwe Seeler
Florian Sitzmann
Werner Sonne
† Lothar Späth
Paul Spiegel
Walter Spindler
Willi Stächele
Rolf Stahlhofen
Thomas M. Stein
Bernd Stelter
Dr. Monika Stolz
Annika Strebel
2012: Christina Stürmer
Prof. Dr. Rita Suessmuth
Stephan Sulke
Jasmin Tabatabai
Horst Tappert
Erwin Teufel
The Temptations
Dr. h. c. Wolfgang Thierse
Olaf Thon
Prof. Dr. Klaus Töpfer
Ulrich Tukur
Tomi Ungerer
Franz Untersteller MdL
Sir Peter Ustinov
2005: Franziska van
Almsick

Herman van Veen
Ute Vogt
Berti Vogts
Dr. Antje Vollmer
Dr. Ursula von der Leyen
Jürgen von der Lippe
Jürgen von der Lippe
Frhr. von Gemmingen-
Guttenberg

Wolf von Lojewski
Hella von Sinnen
Margarethe von Trotta
Beatrice von Weizsäcker
Florian Wahl
Prof. Dr. Norbert Walter
Udo Walz
2014: Udo Walz
Willi Weber
Konstantin Wecker
Prof. Peter Weibel
René Weller
Wim Wenders
† Guido Westerwelle
Urich Wickert
Heidemarie Wieczorek-Zeul
† Roger Willemsen
Ron Williams
Steffen Wink
Harald Wohlfahrt
Guido Wolf
Sydney Youngblood
Andrea Zangemeister
Joana Zimmer
Dr. Robert Zollitsch
Rolf Zuckowski
Brigitte Zypries