Walter Scholz

Trompeterlegende

Mit sechs Jahren begann Walter Scholz Posaune zu spielen, 1962 wurde er erster Trompeter beim Sinfonieorchester des Südwestfunks in Baden-Baden, und seitdem hat er ungezählte Schallplatten und CDs herausgebracht. Immer intoniert und begleitet mit der Solo-Trompete. Was ihm den Ruf Trompeterlegende eingebracht hat.

 

Herr Scholz, wenn Ihre Trompete, die da so ruhig auf dem Tisch liegt, ein Mensch wäre, welche Eigenschaften würden Sie ihr zuordnen?
Ja, das ist die Verlängerung der Sprache überhaupt, und eine Trompete geht am meisten unter die Haut. Da gibt es ja den berühmten Film: „Verdammt in alle Ewigkeit“. Und wenn man auf Hochzeiten spielt, auf Beerdigungen dann ist ein Trompetensolo gegenüber anderen Instrumenten – die ich natürlich nicht schmälern möchte – schon etwas ganz Besonderes. Die Trompete ist die Königin der Instrumente.

Und woran liegt das?
Es geht einfach durch Mark und Bein, die Obertöne insbesondere. Eine Trompete kann man weich spielen, etwas schmetternder natürlich auch, je nachdem, also man kann alle Klangarten intonieren.

Sie spielen schon unglaublich lange, und Sie haben unheimlich viele verschiedene Musikstücke gespielt – Klassik, Volksmusik. Wie lange spielen Sie heute? Ist es immer noch so, dass Sie morgens, wenn Sie aufstehen, die Trompete zur Hand nehmen? Oder wie stellt man sich das vor?
Ja, ich muss wie ein Sportler trainieren. Das heißt, wenn ich morgens aufstehe und habe gefrühstückt, dann gehe ich runter in mein Arbeitszimmer, und noch bevor ich unter die Dusche gehe, nehme ich die Trompete in die Hand und blase schon meine ersten Töne. Das Gesamt-Training, über den Tag verteilt, beträgt täglich etwa drei bis fünf Stunden.

Das brauchen Sie immer noch, jeden Tag? Obwohl Sie so viele Jahrzehnte Trompete spielen.
Ja, natürlich.

Geht es darum, die Technik zu trainieren? Ist es eine Frage des Atems oder der Lippenbildung? Ich spiele das Instrument nicht, ich weiß es nicht.
Ja, die ganze Mundmuskulatur nennt man Ringmuskulatur  – und die muss man trainieren. Das ist genauso wie bei einem Bundesligaspieler. Der kann am Samstag auch kein Bundesligaspiel absolvieren, wenn er vorher acht Tage nicht trainiert hat. Der könnte dann kein Bundesligaspiel durchhalten. Und so ist das bei uns auch. Ich habe ja viele Konzerte, wie etwa im klassischen Bereich die Kirchenkonzerte. Da muss ich auf der Bühne einwandfrei spielen. Denn gerade, wenn man im Laufe der Jahre ein gewisses Niveau erreicht hat und sich einen gewissen Namen gemacht hat, hat man den Namen ganz schnell zu verlieren. Das Erreichte muss man verteidigen, jedes Mal und bei jedem Konzert.

Das klingt sehr ehrgeizig.
Ja, aber es hilft alles nichts. Wenn ein Laienmusiker auf der Bühne steht und spielt, dann heißt das „Ah ja, der ist bei uns im Musikverein“, aber wenn ich dort oben stehe, dann passen die Leute natürlich auf, ob einem auch mal was danebengeht. Das ist leider so.

Sie haben es selber gesagt – die Trompete ist die Verlängerung des Wortes. Man sagt auch, die Musik ist ein direkter Ausdruck der Seele. Würden Sie das auch so sehen? Spielt Ihre Seelenbefindlichkeit, die ja nicht jeden Tag gleich sein wird, eine Rolle?
Ja, eine große Rolle. Und genau dieses Variable, das ist bei einem Musiker sehr wichtig. Wie gesagt, leider muss ich auch manchmal auf einer Beerdigung spielen, und da sind ja keine lustigen Dinge, sondern sakrale Titel, zu spielen. Bei Bach, Händel, Telemann gibt es auch ziemlich traurige Stücke. Dementsprechend muss ich sozusagen den Ton formen.

Und wenn es Ihnen selber mal nicht gut geht? Wenn Sie selber mal sehr traurig sind? Könnten Sie dann trotzdem auf der Bühne lustig spielen?
Man hat nicht oft einen guten Tag, denn man ist viel unterwegs. Ich fahre manchmal viele Hundert Kilometer, komme in furchtbare Staus und bin oftmals erst kurz vor dem Konzert am Veranstaltungsort. Dann heißt es: „Wo bleiben Sie? Das Orchester sitzt schon auf der Bühne. Bitte kommen Sie, beeilen Sie sich.“ Dann kommt man schon mal ins Schleudern.

Dann blenden Sie das mehr oder weniger aus und versuchen sich in die Stimmung zu versetzen, die Sie für die Musik brauchen?
Ja, ich mache sehr viel Meditation und ich mache auch Yoga-Übungen. Einige Male war ich auch in Indien und habe dort große Geistlehrer kennengelernt. Sie zeigten mir einige Kniffe, die mir helfen, den ganzen Stress zu überwinden.

Wir würden es gerne einmal an einem Beispiel probieren: Wenn Sie jetzt bestimmte Emotionen auf der Trompete zum Ausdruck bringen – Freude zum Beispiel – wie klingt das?
Ja, das kann man machen. (spielt)

Das klingt auf jeden Fall fröhlich und vielleicht sogar schon etwas angetrunken (lacht). Je nachdem, was zur Freude alles dazugehören mag. Und wenn man jetzt Liebe ausdrücken möchte – also ein ganz tiefes Gefühl. Wie klingt das?
Walter Scholz spielt.

Recht beschwingt klingt das. Und jetzt schlechte Gefühle – Zorn, Ärger, Hass.
Walter Scholz spielt.

Das klingt wirklich schlimm (lacht). Sehr schön! Die Musik spielt in der Kirche traditionell auch eine sehr große Rolle – sie haben auch schon in vielen Kirchen gespielt – offensichtlich ist Musik etwas, was dem religiösen Ausdruck in der Beziehung zu Gott zu entsprechen scheint. Wie ist das für Sie?
Wir Künstler müssen unserem Schöpfer und unserer Schöpfung jeden Tag mehrmals dafür danken, dass er uns so einen schönen Beruf geschenkt hat. Leonard Bernstein – für mich einer der größten Komponisten und Dirigenten – hat einmal gesagt: „Wir müssen mehrmals unserem Schöpfer danken. Wir hätten auch als Kanalarbeiter in Paris oder Chicago geboren werden können.“ Es ist sehr wichtig, dass man das weiß, dass es eine Gabe von oben ist. Ich muss auch sagen, ich bin ein sehr gläubiger Mensch.

War Ihnen das immer schon so klar? Sie haben ja große Erfolge gefeiert – und feiern sie immer noch – und „Trompeterlegende“ ist natürlich auch ein großes Wort. Aus dem was Sie sagen, klingt aber eine recht demütige Haltung durch.
Es ist sehr wichtig, jeden Tag demütig und dankbar zu sein. Dass ich, in meinem Alter, noch die Kondition habe, zu spielen, Leuten eine Freude zu bereiten mit meinem Instrument, das ist keine Selbstverständlichkeit.

Kann man mit einer Trompete auch beten?
Ja, wenn ich ein ganz schwieriges Konzert habe – letztes Jahr zum Beispiel habe ich im Speyerer Dom vor dreieinhalb Tausend Menschen gespielt und in Bad Füssing, in Bayern, vor zwölfeinhalb Tausend Menschen – da muss ich ja rausgehen und jeden Ton treffen. Da habe ich auch meine Sprüche – wie ich so schön sage – die ich in Indien gelernt habe. Das ist alles Kopfsache. Wenn ich rausgehe, dann sage ich: „Großer, mächtiger Gott, ich habe die Kraft nicht, aber du da oben bist allmächtig und allwissend. Schenke mir heute einen guten Ansatz, gute Nerven, gute Gesundheit. Ich möchte in deinem Namen den Menschen Freude bereiten“. Das hat bis jetzt immer geklappt.

Das heißt, Sie geben die Verantwortung dann auch ein Stück weit an Gott ab?
Ja, Herr Gerwin. Leider ist es aber in der heutige Zeit so, dass viele Menschen sagen: „Ach, das ist alles Humbug, was soll da über uns sein“. Nein, ich habe unter den größten Dirigenten der Welt gespielt, ob Karajan, Solti und wie sie alle heißen. Solti hat mal bei einer Probe zu seinem Orchester gesagt: „Meine Damen und Herren, wir müssen immer wieder dankbar sein, dass wir diese Musik, diese Propheten von oben: Mozart, Bach, Beethoven, Tschaikowski, Richard Wagner – dass wir diese großen Komponisten spielen dürfen – das ist ein Geschenk.“ Auch diese Komponisten sind von oben gewesen, sie haben uns die Musik runtergebracht.

Diese Einstellung, hat die sich entwickelt im Laufe der Zeit? Vielleicht auch in dem Maß, wie sich Ihr Talent entwickelt hat? Ich denke, als Schüler haben Sie das noch nicht so gesehen, oder?
Irgendwie habe ich immer das große Glück gehabt, Menschen kennenzulernen, die mich auf diesen Weg gebracht haben. Ich muss sagen, damals in der Volksschule in Nordhessen, wo ich geboren bin, habe ich leider die Erfahrung gemacht, dass die Lehrer oder Fachlehrer keinen richtigen Religionsunterricht geben konnten. Das ist wohl generell das Problem in den Schulen.

Was fehlte Ihnen da?
Sie brachten es irgendwie nicht rüber. Und eines Tages kam ein evangelischer Pfarrer – ich vergesse es nie – wegen des furchtbaren Krieges, war der geflüchtet. Dieser Mann hat auch gepredigt, und plötzlich war die Kirche jeden Sonntag überfüllt. Der hat mal Religionsunterricht gegeben, vor uns Kindern, und wir haben den Religionsunterricht eigentlich alle gehasst – das wird Ihnen vielleicht auch so gegangen sein als Kind – aber er hat es fertig gebracht die Schüler und Schülerinnen, uns alle, zu fesseln. Das war gewaltig. Der hat nicht erzählt: „Ja, der liebe Gott mit dem langen Bart“, und diese ganzen Dinge. Er hat einfach gesagt: „Warum leben wir auf dem Planeten Erde? Wir haben eine Seele, einen Geist und die/der ist in unserem Körper, in der Materie drin.“ Da bin ich als Kind das erste Mal aufmerksam geworden.

Da haben Sie als Kind auch schon viel verstanden.
Ja, das habe ich. Mein Vater war schwer kriegsbeschädigt und hatte ein Bein verloren, und er hat furchtbare Phantomschmerzen gehabt. Der Kreislauf machte Probleme und er hatte Herzschmerzen – ich musste fast jede Nacht einen Arzt holen. Auf einem Dorf! Da war nur ein Telefon! Das war in einem Lebensmittelgeschäft, und da bin ich nachts im Schlafanzug bei Wind und Wetter hin und habe den Chef des Lebensmittelgeschäftes gebeten, einen Arzt anrufen zu dürfen. Damals habe ich mal mit dem Pfarrer gesprochen, und der Pfarrer hat gesagt: „Junge, sprich doch mal ein kleines Gebet, dass deinem Vater von oben geholfen wird, dass die Schmerzen weggehen, dass das alles verschwindet“. Und dann habe ich gedacht, ich versuche es einfach mal. Ob Sie es glauben oder nicht, Herr Gerwin, ich kann Ihnen das beschwören: Mein Vater hat plötzlich, von einem auf den anderen Tag, keine Schmerzen mehr gehabt. Und ab da habe ich schon als Kind darüber nachgedacht, dass es das etwas geben muss, da oben.

Ja, das ist eine ganz wichtige Erfahrung, die Sie da als Kind gemacht haben. Und das hat sich auch ein bisschen auf ihre Musik übertragen?
Ja.

Sie waren auch beim Papst. Und da gibt es ein sehr schönes Bild, das wollen wir einmal einblenden, das haben Sie uns mitgebracht. Wie war das denn? Erzählen Sie.
Das war schon der fünfte Papst, vor dem ich gespielt habe. Ich habe schon mit den Münchner Philharmonikern vor über einem halben Jahrhundert, als junger Solotrompeter, vor Johannes XXIII. gespielt. Für den jetzigen Papst, Papst Franziskus, habe ich am 5. November 2013 gespielt. Natürlich sakrale Stücke, Bach, Händel und Vivaldi.

Und wie hat er reagiert?
Ich hatte dann anschließend, zusammen mit meiner Frau, eine Privataudienz, und wir konnten uns tatsächlich fünf bis sechs Minuten unterhalten, herzlich unterhalten. Ich habe ihm auch eine CD gewidmet „Sakrale Welthits“.

Die haben Sie ihm gleich überreicht?
Ja, ich habe sie ihm gleich dort gelassen. Und da hat er plötzlich zu mir gesagt: „Herr Scholz, ich habe es schon im Internet verfolgt, ich wusste ja, dass Sie kommen, dass Sie mir Freude bereiten mit Ihrer Trompete.“ Ich habe ihm dann auch eine Trompete geschenkt. Da hat er sich gefreut wie ein Kind.

Ist er, Ihrer Meinung nach, musikalisch?
Ja, klar. Ich glaube, das ist einer der größten Päpste, die je da gewesen sind. Ein ganz einfacher Mensch, er hat mich stark beeindruckt. Man hat auch einfach irgendwie so ein gutes Gefühl.

Wenn Sie mal einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ja, man wünscht sich so viele Dinge, aber das Wichtigste ist wohl die Gesundheit. Das erlebte ich schon zu Hause bei meinem Vater, der jeden Tag im Rollstuhl saß. Was ich mir also wünsche, ist Glück, Gesundheit und Zufriedenheit, auch für meine Familie.

Danke schön für das Gespräch.
Ich danke auch, dass ich herkommen durfte. Danke!

 

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