Volker Beck

Innenpolitischer Sprecher der Grünen

Volker Beck ist Innenpolitischer Sprecher der Grünen für die Bundestagsfraktion. Wir haben ihn im deutschen Bundestag in Berlin getroffen. Als bekennender Homosexueller setzte er sich früh für die Rechte von Schwulen und Lesben ein.

 

Volker Beck, sie engagieren sich seit Jahrzehnten für Minderheiten in der Gesellschaft. Für Menschen deren Rechte verletzt werden, für Opfer. Kaum ein Politiker macht das so konsequent wie sie seit so langer Zeit. Wo kommt das her? Wo sind die Wurzeln für dieses außergewöhnliche Engagement?
Einmal sicher aus einer subjektiven Perspektive.  Ich gehöre einer Minderheit an, als schwuler Mann, und habe dabei erfahren, dass es auch Gruppen gibt, die sich vielleicht noch schlechter wehren können als unsere soziale Gruppe. Und letztendlich geht es bei der Bekämpfung von Minderheiten, Feindlichkeit und einer demokratischen Gesellschaft immer darum, das alle Menschen in ihrer Verschiedenheit gleich an Rechten sind. Das ist eigentlich auch die Perspektive unserer Verfassung, mit der Menschenwürde und der Gleichheit vor dem Gesetz. Das man niemand wegen einer Eigenschaft, wegen der Zugehörigkeit einer sozialen Gruppe den Respekt versagen darf, noch ihm gleiche Rechte verwehren.

 

Und wie hat sich das entwickelt? Sie sagen die Wurzeln waren die eigenen Erfahrungen als Minderheitsangehöriger. Das ist ja heute glaube ich nicht mehr so problematisch, wie zu Beginn der 80er Jahre. Oder sagen Sie, was ist der Unterschied zwischen heute und den 80ern?  Als es für Sie persönlich nicht ganz so einfach war.
Anfang der 80er war Homosexualität noch weitestgehend ein Tabu. Insbesondere auch politisch. Man kam nicht einmal mit Meldungen in die Zeitung. Allenfalls auf der Seite zwischen überfahrenen Hunden und den bunten Meldungen aus aller Welt, oder es wurde ganz tot geschwiegen. Das hat sich natürlich dramatisch verändert, da haben wir in den letzten 20, 30 Jahren enorm viel erreicht .

 

An welcher Stelle haben Sie das Gefühl, dass die Gleichberechtigung am wenigsten ausgeprägt ist im Hinblick auf homosexuelle Menschen?
Es gibt einmal auf der rechtlichen Ebene die offene Frage, dürfen Schwule und Lesben heiraten? Oder gibt es nach wie vor ein Sonderinstitut für sie, dass eben bestimmte Rechte wie zum Beispiel das Adoptionsrecht oder aber auch viele Kleinigkeiten nicht beinhaltet, was die Ehe beinhaltet. In der Ausgestaltung von zwei Rechtsinstituten drückt sich aus, dass es doch irgendwie offensichtlich etwas anderes ist und deswegen auch anders bewertet werden soll. Und das ist dass, was eine Minderheit eigentlich nicht akzeptieren darf. Man muss immer darauf dringen, dass Gleichheit vor dem Gesetz hergestellt wird. Denn erst, wenn man die Gleichheit vor dem Gesetz garantiert, kann man ohne Angst verschieden sein.

 

Wo haben sie Anfang der 80er Jahre den Mut hergenommen, gleich ihre Homosexualität öffentlich zu machen? Sie wissen, dass manche Menschen Jahrzehnte dafür brauchen.
Ich habe das mit Anfang 20 für mich geklärt gehabt und bin damit von Anfang an offen umgegangen und habe nie einen großen Akt daraus gemacht. Ich habe dann erst später gemerkt, als ich politisch auf die Bundesebene gegangen bin und schließlich auch Abgeordneter wurde, dass es offensichtlich doch noch was ausmacht.

 

Haben Sie das auch im Abgeordnetenkreis einmal gespürt?
Ja, es wurde früher offener ausgetragen, aber es gab auch mitten im Plenum Ereignisse, wo man gemerkt hat, dass die Diskriminierung präsent ist und das die Menschen die diskriminieren sich auch gar nicht schämen damit ganz offen umzugehen und andere herab zu setzen. Das ging von Ministerpräsidenten die meinten anzügliche Witze am Redepult  machen zu müssen oder innenpolitischen Sprechern der Union, die auch meinten einen in Debatten, in denen es um ganz andere Dinge ging, auf die Sexualität reduzieren zu müssen. Und da zeigte sich schon, dass es noch keine Selbstverständlichkeit ist. Ich glaube ich habe auch durch meinen offenen Umgang damit, vielen die Türe geöffnet und auch Räume geschaffen. Ich glaube nach mir hatten es viele wesentlich leichter, weil ich im Prinzip die Debatte schon zu Tode geritten hatte.

 

Ja, Sie waren einer der ersten kann man glaube ich sagen. Sie sind auch für die Religionspolitik zuständig. Das ist ein ganz anderes Thema, aber vielleicht gibt es auch Bezüge. Denn, die Religionsgemeinschaften haben ja , früher noch mehr als heute, Schwierigkeiten mit Schwulen uns Lesben.  Was haben Sie da für Erfahrungen gemacht?
Wir mussten am Anfang unsere Rechte doch auch deutlich im Konflikt mit der christlichen Religion hier im Land durchsetzen. Die beiden großen Kirchen waren lange Zeit doch unsere Antipoden oder unsere Gegner.  Angefangen in der Zeit, in der ich noch nicht politisch gewirkt habe, so um 1957, hat das Bundesverfassungsgericht das strafrechtliche Verbot zwischen erwachsenen Männern mit der Sittenlehre der beiden großen Kirchen begründet. Und eigentlich alle Kämpfe die wir in den vergangenen Jahrzehnten hatten, waren zumindest im Konflikt mit der katholischen Kirche. Anfangs auch  mit der evangelischen Kirche. Aber gerade in der evangelischen Kirche hat sich da ein unheimlicher Meinungswandel vollzogen. Man hat sich noch einmal besonnen, dass die Bibel eigentlich nichts über homosexuelle Menschen sagt, sie sagt lediglich etwas über homosexuelle Handlungen von als heterosexuell gedachten Menschen.  Bei der katholischen Kirche beißen wir da naturgemäß auf Granit.

 

Heute auch noch? Ist das so?
Ja, also wenn man in den katholischen Katechismus schaut, dann steht da Homosexualität ist objektiv ungeordnet. Das geht auf die Naturrechtslehre von Thomas von Aquin zurück aus dem 13. Jahrhundert und seitdem ist die Sexuallehre, also die offiziell theologische Lehre von Rom in Stein gemeißelt. Es gibt einzelne Theologen und auch Bischöfe, die sich da um eine Öffnung bemühen  aber die katholische Kirche hat es da natürlich schwer, weil ihre Sexuallehre tatsächlich auf ein Naturrechtssystem von Thomas von Aquin gründet. Da kann man nicht einfach ein Stückchen rausziehen, sondern dann bricht das ganze Gebäude zusammen.

 

Also sie haben sich mit der Bibel und auch mit der Theologie und  den Schriften die dazu gehören intensiv beschäftigt?
Ja, das habe ich immer getan. Selbst und er Zeit, in der ich eine große Glaubensferne hatte. Damals habe ich Kunstgeschichte, besser gesagt mittelalterliche Kunstgeschichte studiert und sozusagen mein Bedürfnis nach Religiosität eher kulturell sublimiert. Aber man kann eben mittelalterliche Kunstgeschichte nicht ohne ein Mindestmaß  an theologischen Verständnis betreiben, denn ansonsten versteht man schlichtweg nicht, was sich an den Bildprogrammen im Laufe der Zeit ändert. Das sind ja immer theologische und politische Manifeste die man da eigentlich sieht. Die großen Gemälde in den Kirchen lehren immer etwas über die Theologie, über die Machtansprüche der Kirche der Zeit. Und wenn man das verstehen will, muss man sich auch in die Schriften und Quellen hineinbegeben.

 

Wie ist das Heute?
Ich ha in den letzten Jahrzehnten sozusagen meine Distanz  zum Glauben wieder sukzessive verloren und ich würde mich als gläubigen Christ bezeichnen, obwohl ich nicht Mitglied einer Kirche bin.

 

Was hat diesen Wandel bewirkt?
Das sind sehr persönliche Prozesse. Einmal glaube ich eine größere Gelassenheit, weil die Entfernung von der Kirche hatte auch schon stark neben subjektiven Glaubenszweifeln auch mit beinhaltet ein hadern mit bestimmten Dogmen mit einer bestimmten Haltung der Rechthaberei. Gegen die man als junger Mensch leichter aufbegehrt und nicht sieht, dass es natürlich eigentlich beim Glauben immer zwei Möglichkeiten gibt, da heran zugehen. Einmal von dem Dogma von dem Rechthaben, wo man sozusagen mit der Bibel nach den Menschen schlägt, oder indem man sich eben besinnt, dass es beim Glauben doch erst einmal um eine bestimmte Demut geht. Unabhängig davon, ob man sich sicher ist, dass es einen Gott oder einen Schöpfer gibt, zu verstehen, dass der Mensch auf jeden Fall weder Gott noch Schöpfer ist. Und die zentrale christliche Botschaft, ist die Gottesliebe und die Nächstenliebe. Das ist etwas dass eine tiefe Humanität ausdrückt, und wo man weiß, dass werden wir alle nicht perfekt schaffen. Da sind wir alle auf dem Weg, da kann man sich drum bemühen, da kann man sich ermahnen aber die Aufforderung seine Feinde zu lieben ist ja fast ein übermenschlicher Anspruch an uns.

 

Sie haben Ihren Partner nach langer Krankheit verloren . Sie haben diesen Sterbeprozess begleitet und sie haben Ihre Trauer auch ein ganzes Stück weit öffentlich gemacht. Hat sie das auch verändert
Das kann man ja gar nicht vermeiden, dass bei einer öffentlichen Person, so etwas nicht öffentlich wird. Ich hatte ja monatelang aufgehört zu arbeiten als es meinem Mann  sehr schlecht ging und er gepflegt und versorgt werden musste. Es hat einen sicherlich verändert. Ich glaube das verliert man sein ganzes Leben nicht, diese Phase.

 

Auch was den Glauben angeht?
Ja, danach hatte ich es schon ziemlich schwer.

 

Haben Sie es Gott vorgeworfen?
Ja, da hatte ich zumindest schon damit gehadert. Obwohl man ja weiß, dass es so etwas in der Welt gibt. Obwohl man das nicht verstehen kann und auch nicht will. Auch wenn man das Leiden sieht, was Menschen und vor allem die nächste Person um einen durchmachen muss. Da ist man schon verzweifelt. Denn obwohl man hilft, steht man doch hilflos davor.

 

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten. Persönlich oder auch auf die Gesellschaft bezogen, wie würden Sie diesen nützen?
Persönlich ist es ein sehr abstrakter Wunsch. Das sich alle Menschen gegenseitig respektieren und alle Gruppen in  der Gesellschaft die gleichen Rechte haben. Und wenn ich einen 2. Sagen darf, wäre es, dass wir uns stärker auf der  Welt verantwortlich fühlen. Für die vielen Millionen Flüchtlinge die unterwegs sind. Wo wir wenige Tausend hier in Deutschland aufgenommen haben, aber Länder die bitterarm sind, Millionen aufnehmen müssen. Teilweise die Hälfte bis  ein Viertel der eigenen Bevölkerung aus Flüchtlingen besteht.  Da denke ich wäre es wichtig, dass Deutschland sich verantwortlicher fühlt.

 

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