Joachim Llambi

RTL Moderator und EX Profi Tänzer

Er moderiert nicht nur „Jungen gegen Mädchen“ , sondern ist als Ex- Tänzer und strenger Juror bei Let`s Dance bekannt geworden. Joachim Llambi hat aber auch eine berufliche Vergangenheit an der deutschen Börse hinter sich und eine bemerkenswerte Kindheit. Von Geburt an Spanier, war er in seiner Jugendzeit nicht nur in der katholischen Kirche aktiv, sondern hat auch seinen kranken Vater gepflegt. Wie der Tod ihn und seine Familie prägte und welches Verhältnis er heute zur Religion hat erzählt er im Gespräch mit Hanno Gerwin

 

Schön, dass Sie da sind, herzlich willkommen, Joachim Llambi.
Vielen Dank, sehr gerne. Guten Tag!

Wie ist das bei solchen Entscheidungen? Wie viel Anteil hat der Kopf, wie viel Anteil hat der Bauch?
Naja eh jede Entscheidung, gerade wenn sie über Menschen ist, ist natürlich in irgendeiner Weise auch ein bisschen subjektiv, aber ich versuche natürlich, für meine Person, so objektiv wie möglich zu sein, um am Ende des Tages leistungsmäßig, gerade bei „Let's Dance“, den oder die Richtige als Sieger zu haben.

Und welche Rolle spielt jetzt zum Beispiel die Technik im Vergleich zu der Ausstrahlung?
Also für mich als Fachjuror sozusagen, genauso wie für meine Kollegin Motsi Mabuse, ist natürlich Technik, Musikalität und so was schon sehr wichtig. Am Ende des Tages, wenn jetzt zwei Paare sehr eng beieinander sind, dann kommt natürlich auch nochmal die ein oder anderen Faktoren. Aber gerade bei diesen, ich sag jetzt mal Laien-Promi-Tänzern, trennt sich die Spreu vom Weizen schon relativ früh und man sieht auch relativ früh, wer gut ist und wer dann nich so viel kann.

 

Also ich finde es sehr erstaunlich bei dieser Serie, wie ungeheuer entwicklungsfähig Leute sind die eigentlich mit relativ wenig Tanzkenntnis starten. Wodran liegt das, dass die so gut werden? Ist das der der Ehrgeiz auch innerhalb dieses Castings oder kann man das anderen Leuten so schnell bei bringen?
Also sagen wir mal es spielen viele Faktoren zusammen. Also zum Einen, es gibt natürlich wie in jeder anderen Sportart oder wie jedem anderen Bereich Menschen, die eine gewisse Affinität für ein Ding haben, in dem Fall fürs Tanzen. Und die haben natürlich die ganze Zeit, fast 24 Stunden am Tag, einen Profitänzer an Hand, der denen wirklich von Adam und Eva sozusagen erzählt und die dann auf den richtigen Weg bringt und das ist natürlich dann schon sehr hilfreich und deshalb erleben wir da teilweise auch diese phänomenalen Entwicklungen.

Bei diesen Castings und bei den Entscheidungen, die dann fallen versucht man ja natürlich auch die Emotion entsprechend hochkochen zu lassen.
Ja.

Wie schwer fällt es Ihnen jetzt, jemanden auch, ich sag's mal abzusägen, weils sein muss?
Nein ich säge ja keinen persönlich ab. Ich kritisiere ja auch keinen auf Grund weil er vielleicht ne schiefe Nase oder krumme Ohren hat, sondern es geht ja eigentlich bei mir nur um die Sache, nämlich um das Tanzen und diese Persön…diese Person an sich bleibt ja so wie sie ist. Und deshalb fällt es mir nicht schwer, die Leistung dementsprechend gut oder schlecht zu beurteilen, einfach nur mit dem Ansatz hinterher den oder die Richtige zu haben, die das Ding gewinnt.

Was fasziniert Sie selber am Tanzen?
Naja es ist eine Sache, die mich ja schon von jungen Jahren an begleitet und ich muss ganz ehrlich sagen, das war immer schon eine persönlicher Bereich mit persönlichem Ausdruck, mit ganz viel Gefühl, in der kleinsten Teamsportart, weil man ist ja mit seiner Tanzpartnerin auf Verdei und Verderb sozusagen am Erfolg oder am Misserfolg verbunden und ähm es sind zwei Menschen, die miteinander gut harmonieren müssen, charakterlich passen müssen, eine Einheit bilden müssen und dann noch in unterschiedlichen Geschlechtern... ich hab auch großen Respekt vor den Damen, die da wirklich richtig Gas geben müssen, auch körperlich fit sein müssen, auf dem selben Niveau, wie der Tanzpartner. Und all diese ganzen Faktoren, mit einer Selbstdarstellung natürlich, das war immer ne sehr spannende Sache.

Und man muss sich glaub ich unheimlich aufeinander verlassen, also bei diesen Figuren, die man sieht, ist es ja so, dass man wirklich sich total auch auf diesen Partner verlässt, ich meine jetzt gerade die Frau, die Dame.
Ja, der Herr führt noch, das ist so eine der letzten Domänen, wo der Herr noch das Sagen hat. Aber ja, es ist richtig, die Damen müssen sich schon drauf verlassen können und das sieht man dann auch bei den guten Paaren, das können die dann auch und dann sehen beide gut aus.

Es ist ja ‘n Sport, wo man wirklich brillieren kann. Also bei kaum ner anderen Sportart kommt so die Persönlichkeit zum Tragen, die Tänzer sind schön, sind schön geschminkt, haben schöne Kleider - die Frauen noch mehr wie die Männer mitunter...
Obwohl das ja gar nicht so wichtig ist. Wichtig ist ja…

Ist das so?
Nein, wichtig... natürlich gehört das Drumherum dazu, aber wichtig ist ja eigentlich, dass die Tänzer ihre Seele geben. Dass sie an dem Abend auf dem Tanzparkett wirklich ihre "personality" nach außen  kehren und sagen: "So bin ich und ich möchte dich erfreuen!". Und, wenn ich das gut mache, erwarte ich natürlich auch ne Reaktion und die kommt ja auch in aller Regel.

Wie wichtig ist für Sie der Erfolg? Wie ehrgeizig sind Sie?
Ich bin von klein auf eigentlich so auch erzogen worden, dass ich so durch meine Schule auch durch Sport - ich habe sehr früh auch mit Sport angefangen, schon mit 8 Jahren  Hockey und Tennis gespielt und Wasserball einige Zeit in Duisburg gespielt, wo ich auch herkomme, und war also immer so auf Erfolg gemünzt und das merke ich auch heute noch, dass ich diesen Erfolg haben möchte, selbst im Kleinen, wenn ich ein Golfturnier spiele, hab ich immer noch dieses Bedürfnis, nicht einfach nur zu spielen, sondern auch das Ding dann zu gewinnen.

Und das braucht man auch, auch an der Börse? Sie sind ja auch Börsenfachmann.
Naja ob man es braucht...

Muss man das wollen?
Ja manchmal muss man sich ‘n bisschen zurücknehmen, manchmal ist auch weniger mehr, aber nein, ich glaube das ist in einem drin oder in einem weniger drin und bei mir ist halt so viel drin, dass ich sage "Nein ich hab den Ansatz immer gut zu sein, immer gewinne zu wollen", auch wenn mir das natürlich nicht immer gelingt, das wär ja auch schlimm, wenn ich immer alles gewinnen würde und von der Seite - ich fühl mich wohl damit. Andere Menschen fühlen sich vielleicht auch wohl, wenn's nicht immer nur ums Gewinnen geht. 

Sie haben selber gesagt, Sie sind in Duisburg groß geworden, eigentlich ja ein Kind des Ruhrpotts...
Ja

 … wenn man so will. Sie sprechen auch den Dialekt, das hört man nur so, wenn Sie nicht aufpassen.
Wenn man‘s schneller, wenn ich schneller werde, dann hört man das, ja.

Aber sie ham, hab ich gelesen auch noch die spanische Staatsbürgerschaft.
Ich habe nur die spanische Staatsbürgerschaft.

Warum?
Das war so Anfang der 60er Jahre, als meine Eltern geheiratet haben und ich dann zur Welt kam, war das Gesetz noch so, dass die Kinder erstmal die Nationalität des Vaters bekamen. Nur die Nationalität des Vaters. Mein Vater war Spanier und somit hab ich die spanische Staatsbürgerschaft, ähm ich hab einmal eine deutsche beantragt, um an den Deutschen Meisterschaften teilzunehmen und als sie dann durch war und ich den Pass abholen sollte hab ich gesagt: "Och wisst ihr was? Haltet den mal schön fest, ich bleib Spanier, öhm ich habs nie...

Warum? Dafür muss es doch nen Grund geben.
Ja Sie müssen eins bedenken: mein Vater ist 1983 verstorben und ich fühl mich da in ner gewissen Weise verbunden, auch dem Land verbunden und bin da auch sehr stolz, Spanier zu sein.

Also das hab ich auf Ihrer Website gelesen, da war ein Artikel, sonst taucht das irgendwie nich so auf, dass Sie als Junge mit 11 Jahren angefangen haben, Ihren Vater mit zu pflegen mit Ihrer Mutter zusammen, bis er dann 8 Jahre später gestorben ist. Das ist ja eine total wichtige Zeit, die ganze Pubertät. Was hat das mit Ihnen gemacht?
Naja ähm, ich sag mal es war nicht nur für mich, sondern auch für meine Mutter, meine Mutter war zu dem Zeitpunkt 35, das ist natürlich auch für eine Frau, die dann so sage ihre ihre tollsten Jahre mit hat, irgendwo. Das hat zum einen ein sehr großes Zusammengehörigkeitsgefühl mit meiner Mutter bis zum heutigen Tage, die Gott sei Dank wieder verheiratet ist, das muss ich auch dazu sagen, gebracht. Zum Zweiten war das auch eine gewisse Lehre, sich auch mal zurück zu nehmen, auf Deutsch gesagt "den Hintern zusammen zu kneifen", des Geld war jetzt nicht da, der Hauptverdiener der Familie war sozusagen ausgefallen in dem Punkt und ja das war schon ne schwierige Zeit, obwohl meine Eltern, sprich meine Mutter immer dafür gesorgt hat, dass ich auch viele Freiheiten hatte mit meinen Freunden, mit meinem Sport vor allem dem und das einen natürlich geprägt, gerade wenn man als junger Mensch zwischen 11 und 19 auch seine persönliche Entwicklung macht.

 

Ich kann mir vorstellen, also was wie Sie das eben gesagt ham, dass Sie die spanische Staatsbürgerschaft, diese Nationalität auch‘n bisschen als Referenz an Ihren verstorbenen Vater betrachten.
Ja, das kann man so sagen. Aber na ich war auch vorher immer schon stolz. Und wenn da auch - ich kann mich erinnern, Spanien gegen Deutschland in nem Sport war, dann war ich im Grunde für beide, aber wenn‘s dann auf hart auf hart kam, war dann so'n Prozent mehr spanisch. Und äh ne das ist alles wunderbar. Ich hab ja auch noch Familie in Spanien, die ich leider sehr selten sehe, aber wenn, ich fühle mich auch immer sehr wohl, wenn ich im Land bin.

Haben Sie sich mit dem Tod besonders auseinander gesetzt in dem Zusammenhang mit dem Sterben Ihres Vaters?
Nein, eigentlich nicht, weil ich glaube, dass äh, man kann es nicht beeinflussen, was auf einen zu kommt und man soll die Tage genießen, jeden Tag genießen, den man hier ist und alles das, was man erlebt und selbst wenn‘s mal Tage gibt, wo viel Ärger ist oder wo's dann auch nicht so läuft, muss man trotzdem abends zu Bett gehen und sagen: "Naja wenn ich morgen früh wieder aufwache, kommt ein neuer Tag und dann geht's auch wieder von vorne los. Also ich bin nicht so einer, der jetzt sich hin setzt und sagt: "So was ist wenn ich jetzt morgen umfalle oder in 10 Jahren oder in 20 Jahren“. Das Einzige, was man natürlich möchte, gerade wenn man eine Familie hat, man möchte natürlich, dass denen es gut geht und vor allem seinen Kindern auch gut geht, weil wer weiß, die sind jetzt noch so klein, wer weiß was in 20 oder in 40 oder in 50 Jahren ist und man möchte ja, selbst wenn man schon lange nicht mehr ist und die vielleicht Großeltern sind, dass des denen, dann auch noch gut geht. 

Also Sie sind auf jeden Fall ein Familienmensch, das hört man raus.
Ja, definitiv! Und ich freu mich und fühl mich auch immer sehr wohl wenn ich Zuhause bin und manchmal, so wie in letzter Zeit, bereu ich's, dass ähm ich zu wenig Zuhause bin. Aber das ist natürlich auch dem Beruf geschuldet und ich bin nicht der Einzige, der viel unterwegs ist und lange arbeitet. Aber ich freu mich dann immer auch wieder die Zeiten mir raus nehmen zu können, um mit der Familie zusammen zu sein.

Wie ist Ihre Einstellung zur Religion?
Naja ich bin natürlich sehr katholisch erzogen worden.

Das dachte ich mir jetzt.
Ja, mein Vater kommt aus Spanien, da ist man katholisch, zu über 90% und ähm war auch früher in der Kirche Messdiener und solche Sachen.

Das haben Sie gemacht?
Das hab ich auch gemacht, ja!

Da tritt man ja auch auf.
Da tritt man auf und ähm muss dazu sagen, dass ähm meine Frau auch katholisch ist, wir unsere Kinder in dem Glauben erziehen, aber jetzt nicht so, dass wir sagen, wir müssen jeden Sonntag in die Kirche gehen. Oder dass die Kinder jetzt in irgendwelchen religiösen Gruppierungen sind. Nein, das überhaupt nicht. Ich glaube, das sollte jeder Mensch dann auch frei entscheiden, auch wenn wir natürlich als Eltern die Verpflichtung haben, zu sagen unseren Kindern ein gewisse Erziehung, ein gewissen Weg auch vor zu geben, aber die eine Tochter ist schon so groß, die weiß, was sie zu tun und zu lassen hat in einer gewissen Weise und dann sollte man auch diesem Menschen respektieren und sagen: "Mach so, wie du meinst".

Können Sie sich ein Leben nach‘m Tod vorstellen?
Wissen Sie, ich bin ein sehr realistischer Mensch. Ich bin jetzt zum Beispiel auch keiner, es gibt immer so tolle Fragen, Horoskop, Sternzeichen, Aszendent.
Ja, ich glaube es gibt irgendwas, aber das ist für uns ja natürlich oder für mich nicht greifbar und deshalb bin ich so ein Realist, der sagt, wenn ich von dieser Welt gehe, dann hoffe ich, dass ich n bisschen was zurück lasse, speziell meinen Kindern und meiner Familie und dann werd ich sehen, was passiert. Wenn es was danach gibt, und das schön ist, ist das toll, wenn‘s nicht schön ist, kann ich‘s leider auch nicht ändern. Man muss mit den Sachen dann leben, wie sie sind.

Aber Sie sind offen, das zu entdecken?
Ja, also ich sag jetzt mal, wenn es was geben sollte, natürlich wär ich der letzte der sagen würde "ne mach ich nich", so bin ich aber auch jetzt! Wissen Sie, ich bin vor 8 Jahren in diese Fernsehbranche gerutscht und habe gesagt "ich  mache das". Ich hab vor anderthalb Jahren, ja ungefähr anderthalb Jahren, den meinen Beruf an auf dem Börsenparkett, nicht dem Börsenhandel, aber dem Beruf auf dem Parkett, die Zeit auf dem Börsenparkett in Frankfurt aufgegeben, um was Neues zu machen. Also ich war immer jemand, der neuen Sachen sehr aufgeschlossen war und auch immer versucht hat, neue Dinge zu entdecken für mich.

Was ist das Wichtigste, was Sie gerne so Ihrer Familie, Ihren Kindern vor allem mitgeben würden? Wo sollen die sich mal dran erinnern?
An mich! Naja ich hoffe sie erinnern sich an an jemanden, mit dem sie viel Spaß haben konnten, mit dem sie viel lachen konnten, der ihnen vielleicht auch gezeigt hat, im Leben, wie das ein oder andere funktioniert. Dass sie ein sorgenfreies Leben haben und am Ende des Tages sagen "och Papa hat ja schon einiges dafür getan, das ist schön".

Dankeschön für das Gespräch!
Sehr gerne!

Joachim Llambi, der mit Kandidatin und Kandidaten zu tun hat, die tanzen lernen oder tanzen können sollten. Ihnen Dankeschön für's Zuschauen!

 

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