Andreas Eschbach

Kultautor

Er hat in seinen Romanen Science-Fiction und spannende naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu spektakulären Stoffen verarbeitet. Auf diese Weise entstehen Thriller. Der 1959 in Ulm geborene Erfolgsautor Andreas Eschbach hatte zunächst Luft- und Raumfahrttechnik studiert, dann aber haben sich seine Fantasie und sein schriftstellerisches Talent durchgesetzt. Der größte Durchbruch erfolgte mit dem Buch "Das Jesus-Video", das Buch wurde sogar verfilmt und wurde ein Welterfolg. Jetzt gibt es einen Nachfolger, dieser Roman heißt "Der Jesus-Deal".

 

Herr Eschbach, Ihr Buch beginnt mit einer Frage: Wenn Sie mit einer Zeitmaschine in die Zeit Jesu reisen könnten, in die Zeit seiner Kreuzigung, würden Sie dann versuchen, die Kreuzigung zu verhindern. Wie beantworten Sie diese Frage?
Des ist die Frage, die ich stelle, also des ähm ich würd natürlich sagen klar, so sowas muss man verhindern, wenn man kann. Aber des passt nicht zum christlichen Glauben, weil des ja, man würde ja die Erlösung verhindern, ne.

Hmhm
Darum gehts bisschen in dem Buch.

War Ihnen das so klar, als Sie diese Frage gestellt haben...
Jaja!

 ...dass die Leute sich das überlegen sollten?
Ja.

Also Sie haben sich mit der Bibel, glaube ich, ziemlich genau beschäftigt, äh das kommt auch in dem Buch zum Ausdruck.
Weiß ich nicht, ob ob ich mich, ja hm also beschäftigt schon, also man kommt ja nicht drum rum, aber ich würd jetzt nicht sagen, dass ich bibelfest bin, aber...

Haben Sie speziell Dinge nachgelesen, bevor Sie oder während Ihres Schreibeprozesses?
Jaja. Ich, schon, ja, also eben vor allem über des, was Jesus selber gesagt hat, also Evangelien hab ich viel gelesen und ähm da einfach um mein Eindruck, man nimmt des ja so, ist ja wie so ne Flüsterpost, ma liest des, was jemand übersetzt hat von einem Bericht von jemanden, der gehört hat von jemandem, ders von jemandem gehört hat,der vielleicht dabei war und sich mehr oder weniger gut erinnert, aber trotzdem kann auf diesem Weg irgendwas, ein Eindruck übertragen werden und den wollt ich vertiefen.

Hmhm.
Und mit mit den heutigen Online-Bibeln, da kann man ja dann Stichwort eingeben und findet dann alle Stellen und des ist schon sehr praktisch.

Haben Sie denn so ne klassische Sozialisation gehabt mit zum Beispiel Konfirmation? Oder waren Sie mal katholisch?
Na ich war mal evangelisch, äh bin konfirmiert worden, hatte aber immer logische Probleme mit allen Religionen im Prinzip. Also die sind für mich alle veraltet. Des ist'n Problem, weil auf der anderen Seite kommen wir nicht ohne Religion aus, weil Religion ist die Frage "Welchen Sinn hat unser Leben?", den müssen wir beantworten. Wir beantworten ihn durch des, was wir tun, wie wir leben. Aber des sin einem die alten Religionen keine Hilfe meines Erachtens.

Aber gerade die Sinnfrage finde ich interessant, wie würden Sie die beantworten? Ohne Religion?
Ähm des ist nicht etwas, was ma so beantworten kann, also es ist nicht mit einem Satz getan mit einer Lehr oder so. Sondern einfach des was man was man tut und dabei äh s' Gefühl hat, des Richtige zu tun. Da liegt der Sinn. Und im Prinzip ist der Sinn des Lebens das Leben selber.

In Ihrem Buch ähm "Der Jesus-Deal" ist eine der Hauptrollen so ein sehr bibeltreuer, evangelikaler Patriarch, der aber jedenfalls ähm, so in Ihrer Schilderung, eigentlich nicht schlecht weg kommt, der ist sehr streng einerseits, ähm sehr am Wort der Bibel haftend, aber auch gerecht und durchaus ein Sympathieträger.
Das wenn sie weiterlesen, wird sich das noch ein wenig verändert.

Dann wird er schlimmer und böser?
Ja. Also ähm des war so bisschen der auch der Auslöser nach so langer Zeit ne Fortsetzung zu schreiben. Im "Jesus-Video" wars ja so, dass äh ein gewisser kritischer Blick auf den Katholizismus mitschwingt und hier ist es eben die evangelikale Bewegung die äh mir der Dorn im Auge war.

Was glauben Sie selber? In Sachen Religion?
Ähm also ich glaub zunächst, dass Religionen die ganz große trennende Kraft zwischen den Menschen sind, also nichts trennt Menschen, kein Nationalismus, keine Geldgier trennt Menschen so wirkungsvoll voneinander wie Religionen. Des sieht ma insbesondere daran, dass die erbittertsten Kämpfe immer zwischen Splittergruppen derselben Religion stattfinden. Also die äh die Lutheraner und die Katholiken ham sich in Kriegen bekämpft, jetzt grade tuns die Sunniten und die Schiiten und je je benachbarter die sind, desto desto erbitterter hauen sie sich auf die Rübe und des hat alles mit Lebenssinn und ähm so überhaupt nichts zu tun. Sondern des is ähm so'n so'n Gruppendenken, so'n Stammes denken. Man definiert sich eben über ja über eine bestimmte Ideologie. Im Prinzip.

Das heißt es gibt an Religion auch nichts, bei dem Sie sagen könnten "das spricht mich an"? Würden Sie das so generell sagen?
Doch schon. Also einfach so lang so lang jemand ein Suchender ist, der ist er auch noch offen. Auch offen für andere. Nur in dem Moment, wo er nicht mehr sucht, sondern schon gefunden hat, ab da wird's beginnt der Abstieg ins Psychopathische. Und des sind dann auch die gefährlichen Leute. Es sin ja auch ähm Atheisten steuern keine Flugzeuge in Hochhäuser und sprengen sich nicht in die Luft und schneiden anderen nicht die Köpfe ab und haben keine Kreuzzüge geführt. Des warn alles gläubige Leute also Leute, die schon gefunden hatten, die wussten, was die Wahrheit ist. Und solche Leute sind mir suspekt, aber Suchende, also Leute die offen sind dafür, eben des was sie tun zu hinterfragen und ähm und sich selber in Frage zu stellen und und und auch mal den Kurs wechseln und eben auch nicht immer im Materialismus verhaftet sind, was ja auch so ne Art Religion ist, sondern die eben auf der Suche sind nach nem nem was höhere Werte oder der Transzendenz sind. Des ist schon ne Qualität aber des Suchen wird ja von den Religionen nicht befürwortet, sondern sondern des Verkünden und Belehren und Missionieren.

Das Wissen?
Das Wissen, ja.

Würden Sie sich als Suchenden bezeichnen?
Ja

Das heißt Sie sind durchaus auf der Suche nach religiöser Antwort? Fragestellung? Gewissheit?
Ich würde einer Gewissheit auch misstrauen. Also ich bin eigentlich bereit zum Beispiel der Frage "was ist nach dem Tod? Ist da überhaupt was?" da wär ich bereit, mich überraschen zu lassen. Weil letztendlich werden wir ja alle davon überrascht werden, wie des dann sein wird. Und aber des is nicht ähm, es ist jetzt keine so schlimme Frage, dass ich des nicht weiß. Es hat noch nie jemand...

Sie können da gut mit leben?
Da kann ich mit Leben ja.

Sie haben gelernt Urvertrauen.
Also jaja so‘n dieser Wunsch, zu wissen entspringt ja auch einem Misstrauen gegenüber. Also wenn Sie Vertrauen ins Leben haben dann können Sie sagen "wird schon recht sein". Oder man könnt so sagen "Ja so wenn wenn es zum Beispiel einen gütigen, also es gibt eigentlich nur die Möglichkeit, es gibt entweder einen gütigen Gott oder es gibt gar keinen Gott oder es gibt die Möglichkeit er irgendwie uns übel gesinnt ist, was in manchen Religionen ja auch so'n bisschen mit schwingt.

Was würden Sie sagen?
Ich sag ähm egal wie's ist, also wenn's ein gütiger Gott ist, dann wird er des so geregelt haben, dass es in Ordnung ist und wenn ich mein Bestes tu, dann hab ich nichts zu befürchten. Wenn's 'n übel wollender Gott ist, dann will ich in diesem Universum sowieso nicht ewig leben. Wozu?

In Ihrem Buch spielt auch ne große Rolle ein wissenschaftlicher Hintergrund, Sie beschäftigen sich mit der Quantenphysik oder Quantenmechanik, weiß nicht genau wie ichs ausdrücken soll. Quantenmechanik heißt's richtig, ja.

Auf jeden Fall sind das sozusagen die Urbausteine, soweit man sie kennt aus denen die Welt, die Materie, Raum und Zeit zusammen gesetzt sind, ich vereinfache das jetzt, n'bisschen.
Ja ja

Als ich das gelesen habe, hab ich gedacht, da sind eigentlich viele Ansätze drin, die auch Denkanstöße geben können, was ist der Mensch eigentlich und wie geht's mit ihm weiter, über das räumlich, zeitliche hinaus. Was würden Sie sagen?
Ah des is ja so, dass die Physik eigentlich so die die suchenste Wissenschaft in Hinsicht darauf ist, wie funktioniert unsere Welt, wie wie wo kommt das alles her, wo geht des alles hin, da gibts ja ähm, also jemand hat mal die Forscher am Cern als "Materienmönche" bezeichnet, also die praktisch rausfinden wollen, woraus besteht die Materie? Was finden sie raus? Eigentlich besteht sie aus irgendwie aus nichts, aber dann doch nicht ganz aus nichts. Also ist alles sehr sehr geheimnisvoll, ist aber, es streift diesen Bereich des Transzendenten beziehungsweise den Bereich über den man wo man so merkt naja darüber kann man nichts wissen, also es gibt Dinge, über die man nichts wissen kann.

Finden Sie das hilfreich, um Religion zu verstehen oder sich Religion zu zuwenden, die Wissenschaft? So fundamental, wie Sie auch die Wissenschaft ins Spiel bringen?
Ähm also was den Roman betrifft da da hat es auch die Funktion, dass ich diese Zeitreise für den Leser plausibel machen muss und da hab ich also bisschen rum gelesen und immer raus gefunden, die Physik verbietet Zeitreisen nicht grundsätzlich, also es gibt kein physikalisches Gesetz, des des verbieten würde, es ist nur so, dass es sehr schwierig ist und sehr in nem extrem großen Maße, also man bräuchte unglaublich viel Energie und extreme Bedingungen und und ähm das's stattfinden könnte und ist ja auch'n Bereich, wo niemand ernsthaft forscht, also s'gibt nirgendwo n' Forschungsprojekt Zeitreise so richtig. Aber des musste ja plausibel gemacht werden, weil ich diese Zeitreise ja brauche für den Roman, des also die eine Sache. Auf der anderen Seite ist des eben auch so'n ähm ja da sind eben auch Suchende zu Gange.

Wenn Sie mal einen einzigen Wunsch frei hätten, wär's ne Zeitreise?
Ne glaub ich nicht. Also ich wüsste nicht wo hin. Also die Vergangenheit reizt mich nicht so, die Zukunft ähm in die komm ich, die interessante Zeit komme ich wahrscheinlich sowieso. Ja so'n Blick, so wie die Welt in 100 Jahren aussieht, des würd mich schon interessieren, aber gleich da hin reisen...

Und einen einen freien Wunsch?
Des wär dann eher so was wie Weltfrieden oder sowas.

Dankeschön für das Gespräch! Andreas Eschbach, Erfolgsautor mit sehr sehr viel Hintergrund und wissenschaftlichem Know-how drum rum, man liest nicht nur die Geschichte, sondern man denkt noch ne Weile drüber nach. Dankeschön für's Zuschauen!

 

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