2015: Motsi Mabuse

Profitänzerin und Jurorin - Let`s Dance.

Sie ist ein Showtalent, eine absolut talentierte Tänzerin, geboren in Südafrika und erfolgreich im deutschen Fernsehen. Es geht um Motsi Mabuse. In der RTL Tanzshow Let’s Dance ist sie inzwischen Jurymitglied, nachdem sie zuvor mit viel Ehrgeiz und Disziplin eine Tanzkarriere gemacht hat, international und in Deutschland, wo sie 2009 und 2010 Deutsche Meister wurde, zusammen mit ihrem Ehemann, ihrem deutschen Ehemann und Tanzpartner.

 

Motsi, ganz einfache Frage: Wie lernt man tanzen?
Wie lernt man tanzen, ja man geht in eine Tanzschule und fragt eine professionelle Tanzlehrerin, einem was bei zu bringen oder man guckt, was ich gemacht hat als Kind, ich hab mir Videos angeschaut im Fernsehen und hab es versucht nachzumachen. Und irgendwann mal, war ich gut genug und hab mich getraut dann jemanden anderst das zu zeigen.


Sie sind sehr lebendig, sehr temperamentvoll, Sie haben auch keine Angst, was falsch zu machen, glaube ich.
Umso mehr man weiß, umso mehr Angst hat man. Umso weniger man weiß, man ist frei und ist unabhängig, wenn ich was mache, wo ich, wo ich keine Ahnung hab, hab ich weniger Angst. Aber wenn ich sogar ein bisschen Ahnung hab, hmm Ängste sind schon da.

 

Aber man muss zum Tanzen auch bereit sein, irgendwie frei sich zu bewegen, ohne...
Richtig

 

...Scheu, man darf nicht zu scheu sein.
Nein, also wenn man sagt, ich will Tänzerin und vor allem auf die Bühne stehen, da muss man mit den Nerven einfach okay sein, weil da ist sehr viel Aufmerksamkeit auf eine Person gerichtet und man muss es lieben, auf der Bühne zu stehen, man muss einfach diesen Kick bekommen, um Menschen zu unterhalten und sonst würde es nicht funktionieren.


Kann das jeder lernen, oder gibt's auch Leute, Sie haben ja jetzt schon vielen Leuten das versucht auch beizubringen und vielen Leuten das Tanzen beigebracht...
Hmhm, ja!

 

... gibt's auch welche, wo Sie sagen: "ne komm, lass das"?
Ich gebe nie auf! Ich hatte noch nie einen Fall, wo ich aufgegeben habe, weil ich glaube einfach, ganz ehrlich, tief in meinem Herzen glaube ich, dass es eine Einstellungssache. Alles ist eine Einstellung. Und man muss es erstmal probieren, mehrmals probieren und dann darf man sagen "okay das klappt nicht", aber das glaube ich nicht, nicht ein bisschen.

 

Also man merkt schon, Sie sind sehr ehrgeizig
Ja

 

und sehr diszipliniert.
Ja ehrgeizig schon, diszipliniert wenn es um Arbeit geht, ja aber mittlerweile, ich tanze nicht mehr so viel Turniere, da ist das mit der Disziplin ein bisschen weniger geworden, aber wenn ich eine Aufgabe habe, egal was, wenn ich vor der Kamera stehe, wenn ich unterrichte, da bin ich sehr diszipliniert und ich glaube, wenn man eine Leistung will, von was, dann funktioniert es Hand und Hand.

 

Also Sie haben einen starken Willen?
Ich hab einen starken Willen, ja.

 

Sie schreiben in Ihrem Buch sehr schön, wie schwer das ist, so eine Deutsche Meisterschaft zu schaffen.
Ja

 

Also da tanzt man ja schon gut und alle tanzen gut und man tanzt noch besser und und hat's immer noch nicht geschafft, was ist da dieses kleine bisschen mehr, was man braucht?
Ich hab gelernt, auf meiner Reise, bis ich Deutsche Meisterin geworden bin, das hat 9 Jahre gedauert, wirklich, ich glaub die längste überhaupt, was es gibt, ist, dass man, man geht so durch Phasen und es war man hat unglaubliche Willenskraft, ich will, ich will, ich will und dann wird man verbissen und das geht in die falsche Richtung und das hat ich auch Jahre lang, wo ich einfach verbissen war, die Ausstrahlung ist geblockt, das ist einfach von Herz und Seele geblockt. Und dann kam ein Phase, wo ich losgelassen habe und zurück zum Ursprung, wo  man sagt "ich genieß es, ich liebe das, ich teile mit Liebe" und das ist das, was glaube ich hilft und natürlich das man sich treu bleibt. Ich bin eine instinktive Tänzerin, vielleicht auch ein bisschen Charisma, des war meins. Und da ist alles schief gegangen, wenn ich versuche mich hier an zu passen. Ich war in Europa, ich kam von Afrika, ich hab eine ganze andere Art mich zu bewegen und ich hab ne ganze andere Art Musik zu empfinden, des Leben zu empfinden und ich hab versucht, erstmal hier rein zu passen. Und das, was mich ausgemacht ausgeschaltet und das hat dann, dauert ein Prozess in sich und dann hab ich gesagt "Okay, das ist meine Geheimwaffe, des muss man nutzen!"

 

Hmhm, des haben Sie sehr schön beschrieben. Diesen Unterschied...
Ja

 

Sie sagen "Ich war ganz anderst und dann bin ich wieder anderst geworden, aber dann musst ich ja wieder ich selbst werden, also Sie haben das ja miteinander verbunden. Was ist so anderst, in Afrika, oder als Afrikanerin, im Vergleich zu Deutschland?
Ich glaube, für mich, was ich mit mittlerweile entdeckt habe, dass man darf nicht Angst vor seinen Gefühlen haben. Ich hab in Deutschland so das Gefühl erstens, man hat viel aber man weiß nicht, dass man viel hat. Weil man hat noch nicht gesehen, was es auf der Welt gibt. Man sieht Videos, man sieht ein Bericht, aber man ist selbst noch nicht drauf. Wenn man das gesehen hat, ich hab zum Glück eine fröhliche Kindheit gehabt von meinen Eltern, aber ich war mitten drin. Also man hat diese zwei Welten gesehen. Und diese mit Gefühle gehen lassen, wenn man sich freut, freuen, richtig freuen! Ich glaube des macht des aus und dadurch, dass viele Leute in Afrika nicht so viel haben,  haben sie diese Lebensfreude. Und man kommt in Flughafen, die singen, man geht raus, die tanzen, die klatschen. Natürlich arbeiten und des Leben ist nicht nur tanzen und singen und klatschen.

 

Und es ist ja eher ein armes Land, verglichen mit Deutschland.
Genau! Das ist ein armes Land, im Vergleich zu Deutschland, aber wir lieben, wir lieben. Es gibt so viele Liebe zu verteilen, so viel Glück zu verteilen. Ich glaube, wenn man zu sehr die negativen Sachen sieht, ist schwierig, aber ich weiß selbst, ich bin jetzt mittlerweile sehr lange in Deutschland, ich weiß, was für ein Druck das ist, hier zu sein. Also ich weiß es schon.

 

Also bisschen eben denk ich daran, wenn Sie so erzählen, wie das zum Beispiel auch in afrikanischen Gottesdiensten ist.
Ja

 

Da ist es immer so laut und so fröhlich und wenn Afrikaner dann in deutsche Gottesdienste kommen, dann sagen sie "Oh da kann ich gar nicht feiern, das, ich merke gar nichts"
Nein

 

Wie ist das für Sie?
Also das ist auf alle Fälle muss ich ganz ehrlich sagen, ich war in der Kindheit sehr oft in der Kirche. Mehr wie ein Mal. Wir hatten Kirchenveranstaltung, ich war mitten drin, wir haben echt vieles gemacht, in unsere Jugendgruppe in die Kirche. Da war auch, da war ich sehr beschäftigt, weil meine Eltern haben, waren, die fanden‘s wichtig, dass wir uns mit diesem Thema befassen und die haben uns nicht gezwungen, wenn wir so weit, so alt waren. Dann war ich in Deutschland in der Kirche und ich hab zu meinem Mann gesagt "also ich empfinde hier so viel Kontrolle, so viel Furcht, ja Furcht, dass man Angst haben soll...

 

Ja
Man muss Angst haben. Und ich verstehe das, es ist ein seriöser Ort, aber wir zelebrieren unsere Liebe, unsere spirituell...

 

Und das merkt man nicht?
Nein das merkt man nicht. Und

 

Was haben Sie gemacht? Haben Sie eine eigene... Kirche gegründet?
Nein also.. sollte ich, ne? 

 

Sie könnten das glaub ich gut machen.
Nein ich hab sehr viel Kontakt zu meinen Geschwister und eine sehr sehr enge Freundin, die wirklich Born Again Christian ist, und wir haben unsere Unterhaltungen, wir reden einmal in der Woche, wir tauschen uns aus, sie geht sehr viel in die Kirche. Ich bin jetzt in Deutschland mehr in Richtung Spirituality, an sich selbst zu arbeiten und so weiter und ich finde, das hängt eigentlich zusammen, das führt alles dann wieder zurück zu der Kirche finde ich. Aber das is eine andere Art für mich dann, meinen Glaube weiter zu führen. Da muss man natürlich wahrscheinlich suchen und wird die passende Kirche finden, aber man ist auch viel unterwegs.

 

Wie ist das mit so Festen, wie zum Beispiel Weihnachten, wird des auch...
Ja

 

anders gefeiert in Afrika? Ist es...
Oh, bei uns in der Familie ist Weihnachten einfach wir zusammen sein. Das ist das wichtigste. Geschenke werden meistens ein Tag vorher gekauft. So guys, let's go! Und es kommt nicht darauf an, wir beschenken uns, niemand schenkt was Teures in der Familie. Ist immer eine Kleinigkeit von einem Gespräch oder so etwas, das ist ein bisschen mehr persönlich. Oder Bücher, mein Vater schenkt uns sehr oft Bücher.

 

Der möchte ja sowieso, dass Sie studieren, gell?
Ja, der gibt nicht auf. Und wir sitzen zusammen, spielen Scrabble. Ich weiß nicht, wie das in Deutschland heißt.

 

Scrabble. Ja!
Scrabble. Wir spielen Scrabble, wir lachen, wir spielen paar Kartenspiele und ja das war's. Also wir sind zusammen, das ist das schönste, was wir entdeckt haben, weil wir sind zerstreut und jetzt dass wir zusammen sind an Weihnachten so was, das ist dann was ganz Besonders.

 

Und in Deutschland, wenn jetzt zum Beispiel Schnee fällt und so richtig romantisch
Toll!

 

wie die Deutschen sieht das...gefällt Ihnen auch?
Toll! 

 

Ja?
Traumhaft! Ich liebe das! Ich hatte so ein Glück in meinem Leben, alles so zu erleben also das ist echt Gottes Geschenk, dass ich das erleben darf. Und wenn der Schnee fällt und dann kommt dieses leckere Essen, oh mein Gott! Und man sitzt da und es gibt Glühwein und Spekulatius und das ist eine ganz besondere Atmosphere, anderst! Das haben wir auch hier erlebt mit mein Eltern extra, ich hab sie hier her eingeladen und wir saßen da und wir haben das gemacht, das war auch sehr schön. Ja das hat auch seine Tradition. 

 

Ich hab mal eine ganz andere Frage: Wenn Sie mal Kinder haben...
Ja

 

Was sollen die unbedingt mal können und lernen?
Kinder…

 

Wie sollen die denken?
We..wenn ich Kinder...

 

Mehr afrikanisch oder mehr deutsch?
Nein, die sollen sich, die sollen, ich schätze, dass meine Kinder werden eh ein bisschen von Allem haben, daher würde ich sagen, ich wünsche meine Kinder, dass sie eine Leidenschaft finden, das ist für mich das wichtigste im Leben. Einfach zu existieren ist für mich als Mutter irgendwann mal nicht gut genug. Ich werde nicht drängen, aber das was sie lieben, die sollen das verfolgen und des beste daraus machen. Sie müssen für etwas wirklich brennen... Für sich.

 

Die brauchen Chili im Blut.
Chili im Blut! Ich hoffe nur, dass meine Kinder nicht so Mathematiker werden oder so was. Aber wahrscheinlich werden sie es, wo man sich gar nicht auskennt, da sitzt man dann da...

 

Meistens machen die Kinder irgendwas, was die Eltern nicht wollen.
Ich weiß, meistens vielleicht gerade deswegen, sag ich nein, die machen. Nein ich will, dass meine Kinder eine Leidenschaft finden, wie auch immer, auch wenn es Mathematik ist, dann ist es vielleicht besser für sie, dann kann ich die Klappe halten. Aber ansonsten wünsche ich den Kinder viel viel viel viel Offenheit.

 

Wenn Sie mal einen einzigen Wunsch frei hätten, egal, was Sie sich wünschen, Sie dürfen des…
Für mich?  

 

Ja. Für wen auch immer.
Ich würde mir Weltfrieden wünschen. Dass wir Menschen uns gegenseitig respektieren. Ich glaub damit können wir viel mehr erreichen. Das wäre mein größter Wunsch. Weniger Geld. Mehr Weltfrieden und Respekt. 

 

Dankeschön!
Danke!

 

Motsi Mabuse, eine talentierte Tänzerin und eine Jurorin bei RTL Let's Dance. Sie tanzt nicht nur selber, sondern sie zeigt‘s auch vielen anderen. Dankeschön fürs Zuschauen!

 

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