2014: Udo Walz

Prominentencoiffeur mit Halli Galli Humor.

Udo Walz ist wohl der bekannteste Friseur Deutschlands, er ist aber nicht nur verantwortlich für den Perspektivwechsel der Kanzlerin in Sachen Mode und Frisur, sondern er ist vor allem für seine spektakulären Hochsteckfrisuren weltweit bekannt geworden. Frisiert wird in New York London und Paris und immer wieder in Berlin, dort kann man den bodenständigen Promifriseur vor seinem Laden am Kudamm treffen. Sein Frisur Credo heißt: jede Frau ist schön! Udo Walz ist aber auch bekannt für sein soziales Engagement und hat in GERWIN TRIFFT schon 2003 verraten: Er selbst hat Sehnsucht nach dem echten Glauben. 12 Jahre danach: was ist aus der Suche nach Religion geworden?

 

Udo Walz, jede Frau ist schön schreiben Sie.
Jawoll!

Und haben auch jede Menge Belege in Ihrem Buch drin...
Ja!

...nämlich schöne Fotos von schönen Frauen.
Ja.

Jetzt gibt's natürlich auch ne ganze Menge Frauen, die finden sich überhaupt nicht schön?
Die finden sich nicht schön?

Die finden sich nicht schön. Also die kommen, soll‘s doch geben, die sind mit sich unzufrieden. Was sagen Sie denen?
Ja da empfehle ich , sie sollten mich anrufen, das ist ganz einfach. Eine Frau, also ich berechne Schönheit immer mit Allüre, wie eine Frau läuft, wie sie sich bewegt, all so was. Jede Frau ist schön, das kommt schon hin. Wenn man dann, den richtigen Haarschnitt hat, die richtige Haarfarbe, das richtige Make-up, die richtigen Kleider, die richtigen Schuhe, also man kann vom Entlein zum Schwan werden.

Hmhm. Das ist jetzt die äußere Hülle.
Ja.

Ist Schönheit darauf beschränkt?
Nein. Ich liebe ja Frauen, die wie gesagt eine Allüre haben, die auch Witz haben, auch intelligent sind das gehört da auch dazu, die eine schöne Sprache haben, das ist auch wichtig. Also das von innen wandelt sich dann ja nach außen. Also es gibt Frauen, da sagt man "Guten Tag" und die sind nicht so glamourös, aber da ist das einfach so und es gibt Frauen, die sind schön und dann denkt man "Oh Gott, könnte auch ein bissl also nicht so langweilig sein".

Nur äußerlich?
Ja nur äußerlich. Und von innen, ja gut ist relativ. Das ist Geschmackssache. Aber ich finde eine Frau... aber heute hat sich das Frauenbild ja auch gewandelt.

Hmhm.
Frauen bestimmen ihr eigenes Leben oft, Frauen haben oft auch Verhältnisse mit jüngere Männer und so. Also das hat sich schon sehr verändert. Und Frauen sind viel selbstständiger geworden.

Sie haben‘s auf die Frauen, jedenfalls vom Titel her, eingeschränkt. Warum?
Das Buch?

Jeder Mann ist nicht schön?
Ja Männer sind ja anders. Frauen lieben ja Männer, Männer haben so das Auftreten oder Charisma. Frau hat Charme. Männer haben ein gutes Charisma vielleicht. Also Sean Connery war ja Most Sexy Man in der Welt, der war sportlich und hat Wodka gerührt getrunken.

Nicht geschüttelt.
Nicht geschüttelt. Männer sind da anderst, Männer haben es auch mit dem alt werden viel leichter.

Hmhm.
Man sagt ja oft je älter ein Mann wird, und wenn er ein wenig Geld hat, bleibt er erotisch? Also beim Mann und alt werden und Erotik stellt man dann das Geld in Frage. Eine Frau hat es schwieriger, aber es hat sich ja auch geändert, heute ist ja eine Frau mit fünzig. Fünfzig ist ja heute vierzig. Ein Mann mit 70, so wie ich, ist eigentlich 60. Was ja völliger Quatsch ist. Ein Mann mit 70 ist 70 und damit hat sich das. Also das macht man, um sich zu beruhigen: eigentlich bin ich 60.

Hmhm.
Und bei Frauen is genau so.

Des eine sehr realistische…
Ist es!

…und auch erfahrene Einstellung, die sie da haben.
Ja hmhm!

Wenn ich mit Ihnen über den Sinn des Lebens spreche, das ist jetzt ein großes Wort...
Ja.

Aber, Sie haben auch viel erlebt.
Oh, ja! Der Sinn des Lebens ist, also wenn ich gerne auf dem Planet bin.

Hmhm.
Der Sinn des Lebens ist, mir persönlich, es so schön wie möglich zu machen. Also ohne aber, weil da hat sich ja alles dann halbiert. Und der Sinn des Lebens ist: man macht es sich so gut wie möglich. Das ist nicht unbedingt eine Geldfrage, ich hatte auch nicht immer Geld, aber ich war immer ein glücklicher Mensch, weil ich viele Freunde habe, schöne Reise gemacht habe, also ich genieße das Leben. Und das bei mir ist der Sinn, dass ich, irgendwann, wenn ich mich verabschiede sagen kann: "Der Sinn des Lebens war bei mir, ich war ein glücklicher Mensch".

Das ist eigentlich eine sehr gute Regelung, ich glaube die hat sogar eine religiöse Komponente, weil Sie da ja ziemlich viel Dankbarkeit mit verbinden.
MhMh. Ich bin sehr demütig. Religiös bin ich nicht. Weil ich sag immer, es kann nicht sein, dass wenn es jemand gibt, der zuschaut, wie in Somalia Kinder verhungern, oder an irgendwas sterben, vor Hunger meistens und von Durst. Also wenn jemand gläubig ist, der müsste mir erklären, wer das veranlasst, dass es in der dritten Welt, dass es den Leuten so schlecht geht.

Gut, wir haben natürlich eine riesige Polarität in der Welt, wir haben Leben und Tod, wir haben Armut und Reichtum.
Mhm.

Wenn man sich jetzt vorstellt, man hätte das alles nicht, es ginge allen Leuten gut, es gäbe keine Kriege...
Naja mein Motto wäre, wenn jeder von uns hier in Deutschland 10 Cent spendet und des in Länder schickt…

Hmhm.
...dass die Leute lernen, wie sie sich selbst ernähren können, dass man keine Welthungerhilfe hat, sondern dass man, dass die Leute wissen, wie sie den Boden bepflanzen oder alles so was oder Tiere aufziehen, wie Kühe oder Ziegen, nur Geld schicken alleine ist ja völliger Quatsch.

Hmhm.
Die Leute müssten unabhängig von uns sein und dafür müssten wir Geld ausgeben.

Da haben Sie vollkommen recht und es wäre auch wahnsinnig viel zu leisten, vielleicht wäre sogar alles gut zu machen, auf diese Weise. Aber gerade dieses gut machen gibt jetzt sozusagen auch, wenn wir dieses Gefälle nicht hätte, dann könnten wir auch nichts Gutes machen. Weil Sie haben gesagt: "Ich glaube nicht, weil es so ist."
Nein!

Nein?
Schauen Sie mal: Wenn man heute Tabletten nach Afrika schicken würde, für AIDS?

Ja.
Für HIV. Da würden viele Leute nicht sterben.

Hmhm.
Aber wir schicken es einfach nicht in solche Länder. Wahrscheinlich, weil die es nicht bezahlen können, die Tabletten und dann ist es für die Wirtschaft ist es ja kein spannendes Ding.

Vollkommen richtig. Aber warum ist es ein Grund nicht zu glauben, bloß weil wir das nicht tun?
Ja das kann ja nicht sein, dass Kinder irgendwo verhungern oder Kinder, Waisenkinder werden, wenn die Eltern umgebracht werden oder erschossen, das kann doch niemand wollen.

Nein.
Und wenn es jemand geben sollte

Hmhm.
Mit dem würde ich gerne mal sprechen und sagen "warum gibt es so ein Elend? Warum auch immer in der dritten Welt?". Das ist doch unverschämt! Uns geht‘s doch gut.

Da haben Sie vollkommen recht. Nein das stimmt, uns geht‘s gut. Und Sie genießen es ja auch. Sie sind ja...
Ich weiß. Ich genieße, aber ich tue Gutes. Ich habe, weil mir es so gut geht, hab ich sieben Patenkinder, die ich anonym in Afrika ernähre. Das mach ich nicht für die Kinder das mach ich für mich. Um mein Gewissen ein bisschen zu säubern und dass ich kein schlechtes Gewissen habe.

Hmhm.
Ich hab drei Mädchen in Manila, also...

Warum ist Ihnen das wichtig mit dem Gewissen?
Ja sonst kann ich mein Glück nicht genießen.

HmHm. Das ist logisch.
Und mein schönes Leben. Da staunen sie, was?

Sie haben mich schon immer zum Staunen gebracht. Und nicht nur mich. Nein, ich denke halt nur Sie, Sie hatten als ersten Satz gesagt ... Sie sind ja nicht der Einzige, der das sagt, dass man eigentlich nicht glauben kann, angesichts des Elends in der Welt. Aber dieses Elend ist natürlich...
Erklären Sie es mir.

Ich glaube, dass das Elend da ist…
Na, na, na!

…weil wir diese Spannung in der Welt haben.
Na das ist doch eine furchtbare Spannung!

Wir haben... ja..
Kucken Sie mal, Sie stehen morgens auf auf haben wenn sie Lust haben ein Rührei oder zwei Spiegeleier…

Hmhm.
…da gibt es da unten in der dritten Welt Eltern, die nicht wissen, was sie ihren Kinder, ja was sie denen zu Essen geben sollen weil sie nichts haben.

Ich weiß das, ich wills auch gar nicht klein reden, ich will nur ein anderes Modell daneben stellen.
Hmhm okay

Also wenn wir schon drüber reden.
Jaja, klar!

Weil, interessiert mich auch, wie Sie das sehen. Wir stellen uns eine Welt vor, in der alle ihre zwei Spiegeleier essen. Alle Menschen. In der es kein Böses gibt, keine Mörder, keine Kinderschänder...
Ja.

…es gibt sie nicht, wir brauchen auch keine Polizei. Wir brauchen auch keine Richter.
Naja die zehn Gebote sind ja dafür gemacht, dass wir eigentlich keine Polizei bräuchten.

Richtig! Aber die zehn Gebote brauchen wir nur weil die Welt so ist wie sie ist.
Jaja.

Wenn wir die zehn Gebote nicht bräuchten, ist gut, dass Sie das ansprechen, dann hätten wir diese ausgeglichene Welt. Aber wenn man da länger drüber nachdenkt, dann weiß ich nicht, ob man diese Welt als Mensch wollen kann, wo alles stimmt.
Also ich denke mal zum Beispiel, ich bin jetzt 70, ich hab in meinem Leben glaube ich, mich ziemlich, obwohl ich nicht christlich bin, aber ich hab mich schon an die zehn Gebote gehalten und ich hab nie was Böses oder falsch gemacht.

Es gibt auch keinen Skandal von Ihnen, gar nichts!
Nix, is langweilig!

Es gibt nichts Schlimmes. Nein da is nichts langweilig, es ist schön! Ist schön und ist auch in dem schönen Buch festgehalten.
Ja.

Ne, ne, das das mein ich überhaupt nicht! Ist nich langweilig, im Gegenteil. Ich wollte einfach mal dieses Thema Religion…
Hmhm

…von einer anderen Seite auch ansprechen.
Schwierig! Mit mir kann man da, also ich hatte mal einen Trauerfall und da kam die katholische Kirche, protestantische und wollten mir irgendwie Trost zusprechen auch neuapostolisch.

Hmhm.
Die einzige Religion, die mir gefallen würde, wenn ich religiös wäre, wäre der Buddhismus.

Hmhm. Die Ruhe
Da hat man auch, ja. Und man hat keine Angst vor dem Tod, man denkt man kommt wieder, was ich auch nicht glaube. Das sieht man ja, wenn man die Gräber auf macht, da liegen ein paar Knochen.

Hmhm.
Das war's dann. Und die Seele wandert irgendwo hin, in die Energie. Für mich nicht zu verstehen, die Energie. Da müsste ja die ganze Weltall mit Energie geladen sein. Da bräuchte...

Wir haben ein riesen Universum!
Da brauchen wir doch kein Kraftwerk.

Wenn Sie mal einen Wunsch frei hätten, einen einzigen?
Wenn ich einen Wunsch frei hätte? Oh nein, das ist ganz einfach, dass mein Leben noch lange ist und dass mein Leben so weiter geht, wie die 70 Jahre sind. War alles richtig und das würd ich mir wünschen oder wünsche ich mir.

Ein schönes Resüme, dass so sagen zu können.
Ja!

Dankeschön!
Gern!

Udo Walz
Ich war gerne hier!

Danke! Ein Prominenter, der prominenteste Friseur in Deutschland kann man sagen, aber auch ein weiser und erfahrener Mann und er hat ein schönes Buch geschrieben, dass jede Frau schön ist. Kann man hier nachlesen. Dankeschön für's Zuschauen!

 

Aktuell

Best of 500

Ruth-Maria Kubitschek, Wim Wenders, Udo Walz.

Best of 500

Roberto Blanco, Hartmut Engler und Steffen Wink, Hella von Sinnen

Best of 500

Jürgen von der Lippe, Sandra Maischberger, Jürgen Todenhöfer

Best of 500

Xavier Naidoo, Maybrit Illner, Winfried Kretschmann

2005: Franziska van
Almsick

Olympischer Schwimmstar


Weitere Interviews

Daniel Alter
Katrin Altpeter
Thomas Anders
Prinz Asfa-Wossen Asserate
Ayman
Seine Exzelenz Monsieur Anatole Bacanamwo
Joe Bausch
Rufus Beck
Volker Beck
Ben Becker
Dr. Günther Beckstein
Caroline Beil
Ben*Jammin
Prof. Dr. Ernst Benda
Dr. Christine Bergmann
Fredi Bobic
Wolfgang Bosbach
Jonathan Böttcher
† Pierre Brice
Fabian Bruck
Prof. Dr. Michael Buback
Frieder Burda
Geraldine Chaplin
Botschafter Daniel R. Coats und Marsha Coats
Luigi Colani
Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
Michael Degen
† Dr. Heinz-Horst Deichmann
Ulrich Deppendorf
Hauke Diekamp
Kai Diekmann
Pater Domenico
Albie Donnelly
Ray Dorset
Heike Drechsler
Burkhard Driest
Katja Ebstein
Dr. Ursula Engelen-Kefer
Hartmut Engler
Andreas Englisch
Andreas Eschbach
Dieter Falk
Veronica Ferres
Fil da Elephant
Gotthilf Fischer
Dr. Ulrich Fischer
Ottfried Fischer
Gotthilf Fischer
Axel E. Fischer
Joy Fleming
Jürgen Fliege
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Teflon Fonfara
Fools Garden
Dr. Peter Frey
Amelie Fried
Dr. Michel Friedman
Peter Friedrich
Andreas Fritzenkötter
† Joachim Fuchsberger
Jürgen Fürwitt, alias Jott
Galileo
Mario Galla
Cae Gauntt
Dr. Heiner Geißler
Dr. Heiner Geißler
Petra Gerster und Christian Nürnberger
Uschi Glas
Mario Gomez
Katrin Göring-Eckardt
Jürgen Gross
Friedlinde Gurr-Hirsch
Stefan Gwildis
Matthias Habich
Peter Hahne
Corinna Harfouch
Jimmy Hartwig
Dieter Thomas Heck
Gert Heidenreich
Ala Heiler
Hans-Olaf Henkel
Tony Henry
Ken Hensley
Eva Herman
High South
Dieter Hildebrandt
Klaus Hoffmann
Prof. Dr. Gertrud Höhler
Birgit Homburger
Christiane Hörbiger
Guildo Horn
Chris Howland
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Prof. Dr. Claudia Hübner
Eddi Hüneke
Maybrit Illner
Janina and the Deeds
† Gottfried John
Jorginho
† Hellmuth Karasek
Volker Kauder
Brendan Keeley
Kathy Kelly
Kathy Kelly
Dr. Timm Kern
Dr. Katja Keßler
Arabella Kiesbauer
Ephraim Kishon
Matthias Kleinert
Prof. Dr. Guido Knopp
2003: Sebastian Koch
Juliane Köhler
Peter Kraus
Winfried Kretschmann
2011: Winfried
Kretschmann

Dr. Gabriele Krone-Schmalz
Ruth-Maria Kubitschek
Sven Kuntze
Heinz Rudolf Kunze
Leonard Lansink
Manfred Lautenschläger
Donna Leon
Hera Lind
Caroline Link
Joachim Llambi
Andrea Kathrin Loewig
Wolf Maahn
Paul Maar
2015: Motsi Mabuse
Roland Mack
2004: Peter Maffay
Kurt Salomon Maier
Sandra Maischberger
Marie-Luise Marjan
Tony Marshall
Marc Marshall & Jay Alexander
Carlos Martinez
Henry Maske
Maybebop Pop- Quartett
Gisela Mayer
Gerhard Meier-Röhn
Hans Meiser
Reinhold Messner
Meret Meyer
Middle of the Road
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther
Gary Mullen
Franz Müntefering
Xavier Naidoo
Dr. Rupert Neudeck
No Angels
Elisabeth Noelle-Neumann
Ulrich Noethen
Ingrid Noll
Normal Generation?
Chris Norman
Günther H. Oettinger
Mario Ohoven
Cem Özdemir
Peilomat
Phil
Hermann Poppen
Avi Primor
Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden
Johannes Rau
Heribert Rech
Maestro Gian Piero Reverberi
2000: Sir Cliff Richard
Sir Cliff Richard
Lars Riedel
Armin Rohde
Dr. med. Philipp Rösler
Claudia Roth
Dr. Norbert Röttgen
Wynton Rufer
Nina Ruge
Thomas Rühmann
Inga Rumpf
Barbara Rütting
Dr. Wolfgang Schäuble
Marco Schiefer
Schily
Rezzo Schlauch
Renate Schmidt
Ulla Schmidt
Doris Schmidts
Dr. Peter Scholl-Latour
Walter Scholz
Detlev Schönauer
Dietmar Schönherr
Birgit Schrowange
Martin Schulz MdEP
Alice Schwarzer
Ulrike Schweikert
Uwe Seeler
Florian Sitzmann
Werner Sonne
† Lothar Späth
Paul Spiegel
Walter Spindler
Willi Stächele
Rolf Stahlhofen
Thomas M. Stein
Bernd Stelter
Dr. Monika Stolz
Annika Strebel
2012: Christina Stürmer
Prof. Dr. Rita Suessmuth
Stephan Sulke
Jasmin Tabatabai
Horst Tappert
Erwin Teufel
The Temptations
Dr. h. c. Wolfgang Thierse
Olaf Thon
Prof. Dr. Klaus Töpfer
Ulrich Tukur
Tomi Ungerer
Franz Untersteller MdL
Sir Peter Ustinov
2005: Franziska van
Almsick

Herman van Veen
Ute Vogt
Berti Vogts
Dr. Antje Vollmer
Dr. Ursula von der Leyen
Jürgen von der Lippe
Jürgen von der Lippe
Frhr. von Gemmingen-
Guttenberg

Wolf von Lojewski
Hella von Sinnen
Margarethe von Trotta
Beatrice von Weizsäcker
Florian Wahl
Prof. Dr. Norbert Walter
Udo Walz
2014: Udo Walz
Willi Weber
Konstantin Wecker
Prof. Peter Weibel
René Weller
Wim Wenders
† Guido Westerwelle
Urich Wickert
Heidemarie Wieczorek-Zeul
† Roger Willemsen
Ron Williams
Steffen Wink
Harald Wohlfahrt
Guido Wolf
Sydney Youngblood
Andrea Zangemeister
Joana Zimmer
Dr. Robert Zollitsch
Rolf Zuckowski
Brigitte Zypries