Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh

Evangelischer Landesbischof in Baden

Am 01. Juni 2014 trat er sein Amt an, nachdem er vorher für die Ausbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer zuständig war: Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh. Er ist dazu Professor an der Universität in Heidelberg. 1957 in Fulda geboren, wurde er nach dem Studium in Göttingen, Heidelberg und Edinburgh zunächst Gemeindepfarrer in Hessen.

 

Herzlich Willkommen Jochen Cornelius Bundschuh.   
Vielen Dank. Danke für die Einladung.  

Jochen muss man immer dazu sagen, weil sonst denken alle Leute Sie hießen Cornelius mit Vornamen.
Ja, ist auch ein schöner Vorname deswegen denken das manche aber bei mir ist das ein Doppelname.  

Normalerweise frage ich in dieser Interview-Reihe Menschen ob sie glauben. Das brauche ich ja einen Bischhof nicht zu fragen, sonst wäre er nicht Bischhof geworden. 
Auch Bischhöfe können zweifeln.

Das wäre dann meine Frage. Zweifeln sie manchmal? Und wie viel Zweifel lassen Sie gelten oder erlauben Sie sich darüber zu reden?  
Ich erlebe, dass das Bischhofsamt deutlich mehr als früher als diese vorherige Stellewieder ein Veramt ist. Das heißt es gibt auch sehr viele Seelsorgesituationen, sehr viele Situationen wo ich mit einzelnen Menschen rede und Menschen auch mit mir versuchen über Glaubensfragen oder mit Seelsorgliche Fragen, Lebensfragen ins Gespräch zu kommen und das versuche ich aufzunehmen und ich erlebe da, das die Menschen es eigentlich hilfreich finden, wenn sie wissen das ein Bischhof sich auch fragt: Wie ist das zu erklären? Woran kann ich glauben, worum bin ich gewiss oder worin bin ich auch im Zweifel? Ich nehme das, also das denke ich ist auch eine große Stärke der evangelischen Kirche zu sagen: Es gibt ein Priestertum aller Getauften, jede Person ist in ihrer Stelle, an ihrem Platz Priester/Priesterin, ob ich Familienvater bin oder ob ich Psychologin oder Ärztin bin, überall bin ich eigentlich in dieser Rolle gefragt: Bist du jetzt hier, verkündigst du hier das evangelische Wort? Sagst du ich geb Gottes gute Botschaft weiter? Einfach ganz normal in deinem Beruf oder im Umgang mit deiner Familie oder mit Freunden, Nachbarn oder wie auch immernd der Bischhof macht das natürlich in einer besonderen Verantwortung, die kann man dann auch beschreiben für die Kirche, für deren Einheit und so weiter. Aber er ist ja deswegen nicht besser oder mehr getauft oder nicht besser oder wir haben ja jetzt in dem Sinne auch eben keine Beie, sondern es ist eine Beauftragung, eine Einführung in ein besonderes Amt, das einem zugetraut wird von den anderen und dann dafür gesegnet wird, aber wenn Sie die Bibel angucken auch die Gesegneten sind voller Zweifel.  

Nehmen Sie zum Beispiel auch seelsogerlichen Rat an von so einem Priester, Getauften der in der Kirchenhirarchie oder sonst so keine besondere Rolle hat aber Ihnen vielleicht doch einen guten Seelsorgerlichen Rat geben könnte?
Ich hab eine sehr schöne Erfahrung dafür gleich am Anfang meines Pfarramtszeit gemacht, man kommt ja aus dem Vikariat und dann lernt man bestimmte Formen wie man auch mit Dingen umgeht also es ist ja immer mal so eine Frage  wenn man Beerdigungsgespräche führt, wie redet man eigentlich über den Verstorbenen oder so und manchmal denkt man "kann man jetzt wirklich so und so, das und das sagen?" und dann sagt man manchmal dazu: so wie Sie mir lieber Angehöriger erzählt haben. Und das hat ja zwei Seiten, das ist einmal sagt man, dass man das erzählt bekommen hat aber andererseits  ist es auch immer ein bisschen  so eine Vorsichtsformulierung, finde ich. Also wir wissen nicht so ganz genau ob es stimmt und da hat der Ältere Herr, er ist jetzt so 85 etwa, der in der Gemeinde eine ganz wichtige Rolle als Kirchenältester hatte, hat zu mir gesagt: Wissen Sie, die Leute wollen nicht wissen was die Anderen gesagt haben, die wollen wissen was Sie, ich sag jetzt mal in meinen Worten, im Licht der Bibel dazu sagen. Das hat mir damals sehr imponiert und das hab ich mir auch mitgenommen und das hat auch was enorm Geistliches, find ich. Diese Zumutung, es wird von dir was erwartet und du musst da auch was riskieren, auch wenn du vielleicht nicht sicher bist. Aber das schärft das Nachdenken, das schärft die Sprache und das schärft wirklich die geistliche Verantwortung.  

Würden Sie sich selber als From bezeichnen?  
Ja.  

Das war sehr deutlich. Und auf Grund welcher Merkmale, also was zeichnet dieses From sein, von dem sie so ja sagen aus?
Ich würde sagen Frömichkeit heißt, dass ich weiß das ich nicht die Wahrheit habe, sondern die Wahrheit bei Gott ist, also das würde ich sagen. Theologisch heißt das immer die doxologische Differenz ist ein großes Wort.

Das sagt jetzt der Professor.
Das sagt jetzt der Professor, der darf auch mal was sagen, sage ich mal. Aber es heißt eben ich bin immer...ehm...ich bin sicher im Glauben, dass das was Gott will und was Gott jetzt zu einer Situation sagt oder in dieser Situation sagen will, immer nochmal was Anderes ist als das was ich sage. Das wäre die eine Seite und die andere Seite ist dieser Gott bewegt sich in die Welt, also für mich ist es so. Die Weihnachtszeit ist deswegen immer so eine ganz besonders charakteristische, weil ich das sozusagen, diese Krippe als das Modell der Bewegung Gottes in die Welt eigentlich sehe. Der kommt da an. Da, genau an dieser Stelle. Die Leute haben es ja dann unterschiedlich gemalt aber da kommt er an und an dieser Bewegung haben wir Teil und deswegen, Frömlichkeit ist die andere Seite wirklich für alles in dieser Welt zu denken, da hat Gott was mit zutun.

Jetzt würde ich Sie gerne an der Stelle genau mit den Zweifeln, die mir in diesem Gespräch jetzt schon massiv vorgetragen wurden konfrontieren. Das jemand sagt: "Ich kann nicht glauben, solange die Kinder im Senegal verhungern oder Mörder mit schlimmsten Taten die sie begangen haben, also ob sie jetzt verurteilt wurden oder nicht spielt gar keine Rolle das ist einfach so ein Elend passiert, das kann kein Gott zulassen". Verzweifelte Aussagen teilweise.  
Ja, klar. Klar, also ich denke das ist ja eine Erfahrung auch aus der Seelsorge, dass Menschen einfach für sich auch das ganz persönlich erleben können. Ich habe einen Gottesdienst für Eltern verstorbener Kinder eingeführt, also so einmal im Jahr nochmal so ein Gedenkgottesdienst. Das sind Geschichten, glaube ich die mir sehr verständlich machen, das es diese Zweifel gibt, das finde ich ganz verständlich aber das Interessante, oder das Interessante ist jetzt das falsche Wort aber das Tröstliche find ich, das ist eben diese Bewegung Gottes gibt. Gott lässt diese Menschen auch mit ihren Zweifeln nicht aus seiner Hand oder er versucht sozusagen bei ihnen zu beleiben und mit ihnen zu gehen und wenn sie sich angucken was wir aus der Passionsgeschichte kennen: Mein Gott warum hast du mich verlassen? Warum muss ich jetzt hier alleine beten? Warum ist niemand mehr da im Garten Gezemaneh? Was passiert da mit mir?  

Also was Jesus am Kreuz sagt.  
Was Jesus am Kreuz auch sagt, mit dem: Warum hast du mich verlassen? Immer wieder erleben wir eigentlich in Gottes eigener Presenzen unserer Wirklichkeit, dass er genau an dieser Situation leidet und wir sind eben noch nicht in der Situation der Offenbarung, wo Gott abwischen wird alle Tränen.   

Warum muss diese Leid sein auf der Welt? Das ist die Frage die mir ganz oft begegnet weil Menschen sagen: "Ich würde gerne glauben aber warum muss dieses Leid da sein?"  
Weil Gott kein Marionettenspieler ist. Weil er uns eine Freiheit gegeben hat, weil er uns in eine Verantwortung gestellt hat in diese Welt, weil er gesagt hat: Bebaut, bewart dieses Land, geht damit um, gestaltet es, geht aufeinander zu, seid füreinander verantwortlich. Sonst hätte er uns nicht gebraucht. Also wenn man nur eine Puppenlandschaft einrichtet, dann kann man das Puppenhaus so bauen wie man das will. Wo alles so funktioniert, ja das ist ich sage mal so eine Legolandschaft oder irgend sowas. Das ist dann so wie man sich vorstellt wie so eine Vostellung von Allmacht dann sein könnte aber Gott wollte mit uns, mit jedem von uns, mit allen seinen Schwächen und Stärken, mit meinen und mit Ihren Fragen unterwegs sein und uns begegnen. Das glaube ich ist der Unterschied und da gehört dann diese Freiheit auch dazu. Da gehört auch die Freiheit dazu, die dann manchmal in die falsche Richtung führt.  

Also wir sind jetzt ganz automatisch ganz dicht an Weihnachten und Advent herangekommen. Wie schaut Weihnachten und Advent beim Landesbischhof aus?
Ich bin jetzt dieses Jahr zum Ersten mal eigentlich sozusagen mal ohne Kind zu Hause das macht das Ganze nicht leichter.  

Sind Sie überhaupt zu Hause?  
Ja das will ich hoffen. Also das versuche ich schon. Also das Bild, dass man immer nur einen vollen Terminkalender hat, das glaube ich ist kein gutes Bild. Nein, also wir haben natürlich einen wunderbaren Adventskranz und wir versuchen auch öfter das anzuzünden, dann haben wir den Kindern immer viel gesungen und ich denke es gibt ja auch so Adventliche Dinge die dazu gehören auch bishin zum mal auf den Weihnachtsmarkt zu gehen oder so etwas oder eben was mir immer sehr wichtig ist, Geschenke zu überlegen und auch zu basteln oder so etwas.  

Mach sie auch selber?  
Ja also ich versuche jedes Jahr eigentlich einen Adventskalender für alle meine Kinder hinzukriegen und da die jetzt ja aus dem Haus sind muss ich da immer schon früh anfangen damit das ankommt und seit Neustem habe ich ein Enkelkind und das sind natürlich schöne Dinge.  

Finde ich großartig das sie basteln also das hätten wir nicht gedacht, wenn wir das gewusst hätten, hätten wir Sie gebeten das Sie uns mal was mitbringen.
Hätte ich mal was basteln können. Spaß bei Seite, aber ich glaube schon das diese Rituale oder dieses Gestalten von Frömichkeit also auch wenn Sie an das denken was wir in den Kindertagesstätten machen. Das dann einfach ein Adventsweg gestellt wird, das haben wir bei uns zu Hause gemacht Adventskalender. Ja also das Maria und Josef sozusagen auf dem Weg zum Stall jeden Tag ein Stück vorrücken und da bestimmten Menschen begegnet. Es gibt sehr viele schöne solche Adventskalender für Kinder, wo man dann unteschiedliche Stationen hat und schöne Geschichten dazu erzählen kann und miteinander singen kann und so und das ist doch, finde ich wunderbar also es ist eine ganz wunderbare Zeit, eine ganz dichte Zeit auch.  

Eine Frage noch zum Schluss.  
Bitte.

Die evangelische Kirche oder die Kirche überhaupt, vielleicht unterscheidet man es dann nicht mehr zwischen evangelisch und katholisch. In 50 Jahren, da sind sie nicht mehr im Amt, vielleicht nicht mehr auf der Welt. Was könnte da anders sein?
Was ich mir wünsche, was ich träume, dass ist das wir viele, viele Menschen sind, dass die miteinander Gottesdienste feiern, das heißt einen Rhythmus gefunden haben wie sie regelmäßig die Nähe zu Gott feiern und gleichzeitig mit einem hohen Maß an Verantwortung miteinander umgehen. Also ich glaube, ich kann das jetzt nicht genau malen wie das aussehen wird aber meine Hoffnungen sind da eigentlich sehr positiv also ich bin kein Verfechter der Kurven die alle dann immer so nach unten gehen.  

Das ist ein gutes Wort. Dankeschön.
Bitte gerne.

Landesbischhof Doktor Jochen Cornelius Bundschuh. Ihnen Dankeschön fürs zuschauen.


 

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