Rufus Beck

Schauspieler und die Stimme Harry Potters

Rufus Beck
Rufus Beck im Gespräch mit Hanno Gerwin
Rufus Beck im Gespräch mit Hanno Gerwin

Er ist mit seiner Stimme berühmt geworden. Rufus Beck ist die Stimme Harry Potters und seine CDs wurden 1,5 Millionen mal verkauft. Dafür erhielt er vier goldene und vier Platinschallplatten.
1957 in Heidelberg geboren studierte Rufus Beck Islamwissenschaften und Philosophie. Aber dann ging er in Heidelberg an die Städtische Bühne und wurde schnell als Schauspieler erfolgreich. Zahlreiche Kino- und Fernsehrollen folgten, in vielen Tatortfolgen z.B. sah und sieht man sein Gesicht.
Dann kam das Rockmusical Tabaluga und Rufus Beck übernahm die Rolle des Magiers und führte außerdem Regie. Die Tourneen führten ihn durch ganz Deutschland und in ausverkaufte Riesenhallen.

 

Rufus Beck, das Magische zieht Sie an. Wenn Sie wirklich zaubern könnten, wo würden Sie anfangen?
Ein schöner Streich wäre, alle Menschen so zu verzaubern, dass sie sich morgens nach dem Aufstehen Hals über Kopf in den Menschen verlieben, den sie als ersten sehen. Das kann die Putzfrau sein, der Bäcker an der Ecke oder die Nachbarin von gegenüber. Ich stelle mir das sehr spannend vor.
Schließlich ist die Liebe ist auch etwas Irrationales. Also warum soll der Zufall nicht auch darauf seine magische Kraft ausüben. Ich würde zaubern, dass jeder für einen Tag die Macht der Liebe spürt. Es ist viel wichtiger, Liebe zu geben als Liebe zu bekommen. Wenn man nicht liebt, weil niemand da ist, den man lieben kann, dann vertrocknet man. Viele Menschen, die vielleicht einsam sind, gerade auch ältere Menschen, schaffen sich ein Tier an, um ihm ihre ganze Liebe und Aufmerksamkeit zu geben. Daran merkt man, wie wichtig es ist, diese emotionale Energie zu kanalisieren, zu geben. Schon das Evangelium sagt: Geben ist seliger als nehmen.

Lesen Sie ab und zu das Evangelium?
Nein, aber in bisschen weiß ich etwas darüber. Jesus ist eine hoch interessante Figur. Inwiefern die historische mit der mythologischen Figur übereinstimmt, das sei dahingestellt. Aber es wird wohl einen Messias gegeben haben. Die Bibel besteht aus vielen Autoren. Auch das ist faszinierend. Sie ist nicht Gottes Wort, sondern sie wurde von Menschen geschrieben, lange Zeit nach Jesu’ Tod. Die Bibel wurde aus dem Aramäischen und hebräischen, ins Griechische und Lateinische übersetzt, später dann in viele verschiedene Sprachen. Jede Übersetzung ist eine eigene Interpretation. Luthers Übersetzung unterscheidet sich natürlich auch vom Original.

Was ist Ihnen an der Frohen Botschaft heute wichtig?
Wenn man auf die eine Wange geschlagen wird, die andere Wange auch noch hinzuhalten, das ist ein unglaublicher Anspruch. Die Idee, die dahinter steckt bedeutet: Man kann nur deeskalieren, wenn man mehr einsteckt als austeilt. Daran glaube ich aber nicht, und die Menschheitsgeschichte lehrt uns etwas anderes. Sie lehrt uns, dass es immer einen Ausgleich braucht. Wenn man mir etwas angetan hat, muss ich einen Ausgleich dafür fordern, der aber zumindest etwas unter dem liegt, was man mir angetan hat. Wenn er darüber hinausgeht, würde es weiter eskalieren.

Das klingt jetzt sehr abgeklärt. Wie gehen Sie mit Feinden um?
Früher hatte ich Feinde, weil ich stark polarisiert habe. War man zu schwach, so wollte man sich über den Gegensatz definieren, um besser zu sein als der andere. Heute konzentriere ich mich auf meine Eigenschaften. Ich muss nicht jemanden schlecht machen, um mich über ihn zu erheben, um Bestand zu haben oder um mich selber würdigen zu können, um Eigenliebe zu empfinden. Man muss sich mögen und annehmen können.

Können Sie das ohne weiteres?
Der Weg ist das Ziel, und dieser Prozess dauert ein Leben lang. Das Ziel ist, sich so wie man ist anzuerkennen. Dann kann man auch loslassen. Wenn ich etwas von mir einfordere, was ich nicht bin, habe ich ein großes Problem, werde vielleicht größenwahnsinnig oder unglaublich verbittert, weil sich meine Erwartungen nicht erfüllen. Es ist wichtig herauszufinden, wer man ist oder was man mit auf seinen Weg bekommen hat. Teilweise ist das genetisch oder durch die Sozialisierung der Eltern bedingt.
Es gibt aber auch einen gewissen Teil, den man das Göttliche nennen könnte. Das merkt man dann, wenn man selber Kinder hat. Man könnte sagen, die Kinder bestehen aus 50 % Mama und aus 50 % Papa. Dem ist aber nicht so. Es kommt etwas hinzu, das beide Eltern nicht haben. Man fragt sich: Woher kommt diese Persönlichkeit? Dieses Individuelle? Dieses Besondere? Nennen wir es Charakteristika. Das nenne ich dann das Göttliche, das Wunderbare, das Unerklärliche.

Das Neugeschaffene letztendlich.
Das Neugeschaffene, von dem man nicht genau weiß, was das ist. Betrachtet man aber unsere Menschheitsgeschichte, so befinden wir uns letztendlich aber immer noch auf dem Level der Steinzeit. Dem Anschein nach hört es wohl nie auf, dass es Kriege gibt und Konflikte mit Gewalt gelöst werden. Da zählen keine Argumente mehr.
Auch die Religionen - ob Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus oder Buddhismus - haben die Welt nicht friedlicher gemacht.

Was haben Ihre Eltern richtig gut gemacht, wovon Sie sagen können, das ist ein bleibender Schatz bis heute?
Sie haben mir keine Steine in den Weg gelegt. Mein Vater hat mir bestimmt gewünscht, dass ich die akademische Laufbahn einschlage, die ich dann aber abgebrochen habe. Meine Eltern waren immer neugierig auf das, was ich mache und waren auch sehr verwundert über meinen eigenen Weg, den ich gegangen bin. Trotzdem haben mir keine Steine in den Weg gelegt und waren auch nicht enttäuscht.

Sie haben einen Blick für das Übergeordnete, das Metaphysische. Haben Sie sich das während Ihres Philosophiestudiums angeeignet?
Ich habe zwar kein fundiertes Fachwissen, aber ich habe Interesse an der Philosophie.

Wie stellen Sie sich Gott vor? Mit welchem Begriff würden Sie ihn beschreiben?
Ich glaube nicht, dass es Gott gibt. Gott ist eine Hilfe. Vielleicht ist es eine Gnade, an Gott zu glauben, ein großes Geschenk. Zu glauben, ist eine Begabung. Ich habe diese Begabung nicht. Ich bin zu sehr Rationalist. Trotzdem interessiert mich das Spirituelle. Ich glaube aber nicht an eine monotheistische Religion. Da fehlt mir schlichtweg die Begabung dafür.
Ich weiß, dass viele Menschen eine große Sehnsucht nach dem großen Schöpfer haben. Sie wollen wissen, so sie herkommen. Sie möchten, dass jemand Verantwortung für sie übernimmt und die schützende Hand über sie legt. Aber ich glaube nicht daran. Die Vorstellung, dass jemand über uns ist, der alles erschaffen hat, daran glaube ich nicht. Trotzdem schöpfe ich aus den Religionen Kraft und das beschäftigt mich sehr.

Wie denken Sie über den Tod?
Es gibt Anfang und Ende. Wir sind aus etwas entstanden, was es schon gab. Und wenn wir sterben, dann bleibt der Körper zurück. Ich habe sehr viele sterbende Menschen erlebt, da ich als junger Mensch in einer Klinik gearbeitet habe, wo Menschen bis in den Tod hinein gepflegt wurden. Für mich war das ganz eigenartig. Ich habe es so erlebt, dass der Körper bleibt. Er ist eine Hülle.
Aber man spürt auch, das was vorher da war, die Seele oder der Mensch, das Gefühl, das Denken. Nennen wir es Seele, das Allumfassende. Wenn der Tod eintritt, ist das auf einmal weg. Die Lebenden gehen dann rituell mit dieser Hülle um.

Für die Lebenden ist der Totenkult sehr wichtig.
Ja. Es gibt aber auch andere Religionen. Die Parsen z.B. zelebrieren ein Ritual, bei dem die Seele angeblich in den Himmel zum Schöpfer aufsteigt. Was zurückbleibt interessiert gar nicht. Für die Parsen ist der tote Körper nicht mehr eine Hülle, ein Gefäß, in dem sich die Seele befunden hat. Sie überlassen die toten Körper den Aasgeiern. Die Knochen werden anschließend zu Staub zerhauen, und dieser wird anschließend in alle Winde zerstreut. Da wird gar keine große Sentimentalität betrieben. Ein bisschen sehe ich es auch so.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Ja. Ich habe schon Todeserfahrung gemacht, weil ich bergsteige. Man kennt das Risiko abzustürzen und die damit verbundenen Gefahren. In gefährlichen Situationen denke ich darüber nach, ob ich mein Leben so gelebt habe, wie ich es leben wollte. Habe ich es so gelebt, dass ich immer im Jetzt war? Habe ich das, was ist - Schmerz, Trauer, Freude, Langeweile - genutzt und ausgeschöpft? Habe ich das Leben genießen und wahrnehmen können? In lebensbedrohlichen Momenten fragt man sich vieles. Solche Erfahrungen habe ich schon gemacht.

Haben Sie Angst davor, nicht mehr da zu sein?
Je älter man wird, umso mehr beschäftigt man sich damit. Man stellt fest, dass man nicht mehr so beweglich ist und vergisst vielleicht auch mehr. Man ist anfälliger für Krankheiten. Die „Maschine Mensch“ hat nur eine begrenzte Lebensdauer. Vielleicht kann man sich das ein oder andere Ersatzteil kaufen und auch austauschen.
Irgendwann jedoch wird der Motor wahrscheinlich seine Laufleistung erreicht haben und man ahnt, dass das Leben endlich ist. In unserer Gesellschaft haben wir eine große Angst vor dem Tod. Auch ich denke darüber nach und es ist auch wichtig, darüber nachzudenken. Es erinnert mich daran, dass die Zeit kostbar ist und jeder nur ein Leben hat. Eine Platidude, letztendlich aber eine ganz tiefgehende Weisheit. Wir haben nur dieses Leben. Und wenn ich das Leben vergebe und nicht nutze und versuche, das zu sein, was ich bin und da zu sein, wo ich mich gerade aufhalte, dann lebe ich in einer Schattenwelt. Es ist schade darum

Es geht um diese Verantwortung fürs Leben. Ist Ihrer Ansicht nach dieses Leben von Gott gegeben und wir haben die Verantwortung, etwas daraus zu machen?
Für mich ist das nicht so. Ich kann nur sagen, die Tatsachen sind anders auf der Welt. Es gibt 200 Kriege. Es sind alles religiöse, ethnische Kriege. Natürlich spielen auch die wirtschaftlichen Gründe eine große Rolle. Man akzeptiert nicht, dass Menschen verschieden sind. Die unterschiedlichen, großen Weltreligionen scheinen nicht zum Dauerfrieden zu führen. Hier, in der Bundesrepublik, leben wir in einem absolut paradiesischen Zustand, obwohl so viel geklagt wird. Die Menschen sind hierzulande recht gut abgesichert. Wenn jemand arbeitslos ist oder auf der Straße sitzt, so würde man ihn nicht auf der Straße sterben lassen. Er würde eine Betreuung bekommen, die von der Gemeinschaft finanziert wird. Worüber sich viele beklagen ist die Solidargemeinschaft, dass also einige, die besser verdienen, mehr zahlen.

Finden Sie das ungerecht?
Nein, ich finde das nicht ungerecht. Ich habe es am eigenen Leib erfahren. Wenn jemand krank wird oder keine Möglichkeit hat, aus eigenen Mitteln eine Operation bezahlen zu können, so übernimmt das die Gemeinschaft. Ich glaube, die Menschen machen sich darüber nur Gedanken, wenn sie selber in einer solchen Situation sind. Eigentlich ist der Mensch phantasielos, weil er sich nur das vorstellen kann, was er selbst erlebt hat.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Wenn man die Möglichkeit hat, sich selbst anzunehmen, sich selbst zu lieben, dann muss man andere nicht hassen, nur weil sie anders sind. Das wünsche ich mir für uns alle.

 

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