Fil da Elephant

christlicher Rapper

Fil da Elephant rappt auf Deutsch und verbreitet dabei explizit christliche Botschaften auf sehr ungewöhnliche Weise. Eigentlich heißt Fil da Elephant Philipp Obrigewitsch und ist im normalen Leben CVJM Jugendrefernt in Esslingen, aber was heißt schon normales Leben für den evangelischen Diakon, der 1978 geboren schon mit 14 Jahren zum Rap übertrat, um seinen Vater zu provozieren.

 

Zeigen Sie doch mal auf die Stelle Ihres Körpers, wo der Rap entsteht. Sie dürfen dazu gern aufstehen, falls das nötig ist.
Nönö, das ist also jaja nein der entsteht jetzt nicht im nein, der ist schon definitiv im Kopf, ich bin ein Bastler. Texte entstehen im Kopf ähm  und wollen dann wie so Puzzle-Stücke äh und aneinander gereiht und gemalt und radiert und schön gemacht werden.

Das heißt, Rap ist eigentlich was, ähm intellektuelles, wenn ich das so sagen darf, weils im Kopf entsteht, und dann kommt äh der Beat?
Ganz unterschiedlich, weil des is kommt drauf an was man macht. Es gibt äh Freestyle Battles, ähm entsteht natürlich auch im Kopf aber da is äh sehr viel Emotionen drin und dann weiß man auch normalerweise am Anfang des Satzes noch nicht mal was am Ende des Satzes kommt, sondern man redet frei, mit dem kleinen Handicap, dass es sich am Schluss reimen sollte. Ansonsten

Ist das nicht ziemlich schwer?
Es ist schwer, sich zu trauen.

hmhm
Also es ist schwer ähm, der Punkt ist eigentlich, sich selbst zu überwinden, dass man startet. Es ist so bisschen wie äh loslaufen obwohl man den Weg nicht sieht, obwohl da einfach ne äh Schlucht ist. Man traut sich einfach, dass der nächste Schritt trotzdem sitzt.

hmhm
Wenn ich jetzt aber Text schreibe, dann is wirklich Kopfarbeit. Dann wird Reimmuster, Reimketten bearbeitet, dann ich mach ab und zu Workshops im Deutschunterrricht, weil also mancher Deutschlehrer sich dann noch in Anführungszeichen ne Scheibe abschneiden kann, was man da wirklich rausholen kann. Und das ist Kopfarbeit...

Bevor wir jetzt weiterreden
Ja

wollen wir erstmal was hören. Und zwar Stichwort Rapbattle. Da treten zwei Rapper in der Regel gegeneinander an mit Musik gerappter Musik und einer der gegen Sie angetreten ist und wirklich kein gutes Haar an Ihnen lässt sag ich mal...
Gut darf man nicht,nä?

Is Coma-Jack. Und der Name ist hier Programm, wir hören uns da mal kurz rein. Vorsicht. Eminem aus Esslingen, das ist fil_da_elephant, der bei uns im Studio ist.
Eigentlich ein nettes Kompliment, sollte ich mich vielleicht noch bei ihm bedanken, schreib dem da nochmal ne Mail und sag ja Danke eigentlich.

Aber Sie haben sich auf Ihre Weise bedankt und äh er geht ja ganz schön zur Sache
Genau.

Also alle Worte die ganzen F-Worte wollen wir hier überhaupt nicht wiederholen, aber Hurensohn äh und so weiter und was er sonst zu Ihnen sagt, Sie sollen doch zum Islam übertreten, für jemand, der explizit christliche Texte schreibt. Au nicht so einfach.
Hm ja also ähm ich achte bei solchen Sachen  tatsächlich, die der Text kommt, ich hör mir das genau an und dann denk ich mir okay äh was äh was setzt du mir da ich sag mal an Kreativität und an an an Wortgewandheit entgegen? Und dann hab ich mir das Ergebnis angehört und dachte joa ähm also es hat mich nich

Und jetzt schlag ich zurück.
Naja aber es war das also ich musste also jetzt eher so ja und jetzt stups ich zurück. Also es war jetzt noch nicht der des Level, wo ich dachte jetzt wird's anstrengend, sondern war halt

Okay also
es waren viele F-Worte drin, aber es war vom es ging geht ja eigentlich um ne ganz andere Qualität also es geht ja nicht drum, jemanden massivst zu beleidigen, es geht ja drum das auch mit Kreativität zu tun. Die Schläge sollten ja auch treffen. Wenn jemand gewaltätig in der Luft rum fuchtelt, ja

Jaja das ist, Sie stellen das jetzt so sehr friedlich dar. Wir reden gleich da drüber, wies dazu gekommen ist, aber zunächst hören wir uns an, wie fil_da_elephant dann zurück gebattlet hat. Ja also fil_da_elephant, der äh...
Ich hab das lang nicht mehr gehört ich finds richtig gut! Aber gut

Aber er weiß sich schon zu wehren. Und es ist eigentlich ein schönes Beispiel, um zu erklären, wie das mit dem Rap entstanden ist. Da gibts wirklich 'n sehr sehr ernsthaften Hintergrund.
Genau

Und wenn Sie uns den mal erklären könnten.
Rap kommt aus ner oder auch die ganze HipHop-Bewegung kommt aus ner Zeit, wo's reale Straßengewalt gab. S'gab reale Gewalt mit Waffen, mit sterbenden Menschen ähm und für mich ist HipHop die einzige Kultur, dies geschafft hat, die ich weltweit und in jeder geschichtlichen Epoche kenne, aus realer Gewalt nen Schritt zurück zu treten und das ganze wieder auf ne verbale Ebene zu holen beziehungsweise auf Tanz. Und dann werden Battles miteinander ausgefochten, die äh schon auch wirklich ernsthaften Hintergrund ham aber eben nicht mit Waffengewalt stattfinden und das ist was da hab ich einen riesigen Respekt vor. Ich arbeite selbst in nem Jugendhaus. Ja man wünscht sich sowas ja eigentlich, man sagt des auch den Kids immer so "ja du musst das ja auch mal ohne Waffen oder ohne Gewalt klären können. Muss man doch mal reden können. Rap tut das. Davor hab ich nen riesen Respekt und auch als christlicher Künstler mach ich da mit und und zolle dieser Kultur und dieser Musik und dieser dieser unglaublichen Gabe im Endeffekt äh auch meine Respekt und sag "ja des find ich gut, des unterstütze ich". Auch wenn's für nen Außenstehenden durch schräg aussieht. Also er kommt

Das wollte ich gerade sagen. Des ist ne Gewaltsvermeidungsstrategie.
Da kommt ein Diakon und sagt irgendwas vom Vibrator im A... ja ähm is natürlich also es ist schon ein Kampf, es ist ne kämpferische Auseinandersetzung. Ich kann da nicht sagen ja ne deine Nase ist halt schief und äh deine Wimpern hängen vielleicht komisch sondern da wird auch schon sich verbal geschlagen. Ich versuch nen gewissen Stil zu behalten also ich vergleichs mit Boxen, ich hab schon irgendwie die Boxhandschuhe an, ich benutze nicht jedes Wort ähm ich schlage Oberkörper und versuche keine Tiefschläge. Ob mir das gelingt darf dann der werte Hörer entscheiden, aber die die Idee ist praktisch schon ich kämpfe mit meinem Gegenüber und weise ihm damit auch Respekt. Und er weiß auch diese Szenerespekte, diese Kultur

Das is ja ne ganz andere Form, auch bei Ihnen christliche Auseinandersetzung mit Gewalt als man das sonst so gewohnt ist und auch überhaupt nicht sag ich mal jetzt in der Kirche also
Hm ja

Das wär undenkbar, da erntet man natürlich eher Kritik wenn man das so machen würde. Allein die Dinge so klar anzusprechen.
Ja man je nachdem, was es ist, also ich sag mal ähm manchmal also manchmal ist man überrascht wie klar wie klar Kirche Dinge ansprechen kann, dann is auch schön also manche Predigt da denkt man schon so "wow äh das war jetzt aber deutlich". Aber es geht natürlich nicht darum, einen Menschen anzugreifen, also is auch nicht meine Ambition an dieser Stelle also es ist mir auch ganz wichtig äh s'hab ich den Kollegen aus Berlin glaub ich war er jetzt, nicht als nettesten Menschen der Welt in Erinnerung, trotzdem gings mir nicht darum, ihn anzugreifen sondern

Koma Jack?
Ja sondern wir hatten an dieser Stelle ähm gings ja drum also diesen diesen diesen Kampf zu kämpfen und damit eine Kultur auch zu respektieren also HipHop-Kultur

Und er greift ja gerade auch Ihre christliche Botschaft an.
Genau er hat für sich seinen Stil, er darf die Tiefschläge, er braucht auch keine Boxhandschuhe, er kann da den Schlagring auspacken und machen wie er will, da fehlt also die ethische Komponente die ist jetzt nicht sein großes Thema

Verbal, so lange verbal
Genau verbal! Ähm und da das weiß ich auch, also wenn ich in so nen Battle gehen will, dann weiß ich auch, ich werde natürlich getreten, gespuckt bespuckt und gebissen und werd mich halt in dem Rahmen, in dem was mir gestatte natürlich auch fröhlich mitschlägern.

Jetzt würd mich natürlich sehr interessieren, wie das Ihre Jugendlichen in Esslingen da gibts ja auch so schon so die eine oder andere Szene äh kapieren, sag ich mal und dann auch praktizieren.
Ja das ist unterschiedlich. Viele ham das mit dem Battle gar nicht so ganz mitgekriegt. Da war klar da sind gehen ja auch die Schubladen auf. Ich bin der fromme Rapper äh und die Schublade ist so fix, dass die Leute zum Teil gar nicht sehen konnten, dass ich daneben auch noch ab und zu mal bisschen austeile. Ähm es ist ja aber auch, ich bin ja auch die meiste Zeit der fromme Rapper. Wenn man es hier dieses Jahr

Was heißt das, "frommer Rapper"?
Des heißt ich, also ich ich man sollte über das rappen wenn ne wenn man rappt und nicht gerade im Battle ist, wo man sich einfach da miteinander auseinander setzt, dann erzählt man Geschichten. Und die sollten echt sein. Das heißt, ich kann nich erzählen, von meiner äh von meiner Dealerzeit am Bahnhof, denn ich hab keine. Ja ich erzähl aus meiner Vergangenheit, familiäre Schwierigkeiten, ich erzähle wie Gott mir an mancher Stelle geholfen hat, ich erzähl Dinge ausm Glauben, manches könnte geradezu eine Predigt sein, bloß dass's gerappt ist.

Und verstehen's die Leute die?
Verstehen's sehr gut! Auch Leute, die mim Glauben gar nix am Hut haben, weil ich hab den Eindruck, es wir leben auch in der Zeit der da wo ne große Sehnsucht wieder da ist, religiöse Symbole, religiöse Themen sind eigentlich schon ganz cool, die Leute mögen nur nicht, wenn ich Ihnen sag: "Du musst! Du musst das!". Und da bin ich aber denk ich ganz mit der Bibel, wenn ich auch sag "hey ich sag dir genau, was ich glaube, aber ich sag dir nicht, du musst es, Gott lässt dir die Freiheit!". Absolut! Aber die genau die Leute haben mich in der frommen Schublade, das heißt sie kriegen gar nicht klar, dass ich auch noch andere Sachen mach, des ham viele gar nicht wahrgenommen lustigerweise.

Auf Ihrer Website steht, dass die Texte im Gebet entstehen, ne Art von Gebet sind, das Sie dann aufschreiben. Wie muss man sich das vorstellen?
Gut man muss man erstmal sagen natürlich nicht alle. Die Battle-Texte entstanden nicht im Gebet, wobei ich auch an der Stelle gebetet

Glaub ich
hab und gesagt hab "Jesus, ich halt's dir hin, ich möchte nicht äh ich möchte auch nicht übertreiben jetzt äh im meinem leidenschaftlichen Drang jetzt hier richtig loszulegen" ahm hab auch da gebetet, aber jetzt äh ich hab früher gar nicht gar nicht als Musiker gearbeitet, sondern ich diese Texte sind tatsächlich oft entstanden dadurch, dass ich Zeit im Gebet hatte, mich mit Gedanken vor Gott bringen wollte und dann auch da Zeit haben wollte, Zeit in der Gegenwart Gottes und jetzt ist es so, die klassische stille Zeit mit Händchen falten und und Augen zu machen, da schlaf ich ein, des geht nicht. Und also

Und dann rappen Sie?
Ich dann mal ich Gott Bilder oder ich schreibe 'n Texte, genau. Ähm und und setz  mich dann über über auch über lange Zeit mit was auseinander, ich mach auch gern ne stille Zeit. Versteck mich zwei drei Tage in nem Bauwagen irgendwo im Wald, mit nem leeren Buch, wo ich Sachen reinschreibe und mal im Gespräch mit Gott und ner Bibel und dann les ich Bibel, trinke Tee, schreibe Sachen auf.

Was ist das wichtigste für Sie beim Glauben?
Jesus liebt mich. Also die die Erfahrung, dass ich wirklich bedingungslos geliebt werde, so wie ich bin, hat mich tatsächlich komplett verändert.

Wenn Sie mal einen Wunsch frei hätten, einen einzigen, was würden Sie sich wünschen?
Ah ich wünsche mir also ich hab ja drei Ziele, die aber wobei, wenn ich jetzt gerade einen sagen würde ich ich hab es schon, ich wünsche mir, dass ich zum Schluss im Himmel, mich an den Tisch da hin kann bei Gott und sagen "jetzt ich hab so viele Fragen, erklärs mir" und Gott irgendwie so nen Plan ausbreitet, sagt "Gucks dir an" und ich dann sagen kann "Jetzt seh ichs auch! Wie geil!" ja also ist schon so manchmal, dass ich denk "warum?" und ich verstehs nicht äh, manches blickt man mit den Jahren aber manches denkt man auch "hm" und ich möcht einfach zum Schluss irgendwie verstehen, warum manches so ist.

Gott solls Ihnen erklären und bestenfalls gerappt.
Gut im Himmel wird HipHop laufen, da bin ich mir ziemlich sicher, aber ob jetzt Gott selber rappen muss, da hätt würd ich ihm jetzt Freiheit lassen.

Dankeschön für das Gespräch

 

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