Udo Walz

den Starfriseur

Starcoiffeur Udo Walz mit Hanno Gerwin
Starcoiffeur Udo Walz mit Hanno Gerwin

Er macht die Schönen und Reichen noch schöner - und damit vielleicht noch ein bisschen reicher. Udo Walz, der zunächst frisierte Stars wie Topmodels Naomi Campbell und Claudia Schiffer, wurde selber zum Star. Sein kreatives Händchen hat sich auf der ganzen Welt herumgesprochen und so hat Udo Walz heute nicht nur seinen 500 m² großen Salon im Berliner Kempinski Plaza, sondern auch Salons in Potsdam und auf Mallorca.
Der gebürtige Schwabe, der aus einfachen Verhältnissen stammt, zählt heute Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf genauso zu seinen Kundinnen wie die Frau des Bundespräsidenten Christina Rau und Angela Merkel. Udo Walz beschäftigt mittlerweile 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und schneidet selber von morgens bis abends.

 

Udo Walz, warum kommen die Prominenten zu Ihnen? Schließlich ist das ein riesiges Spektrum und es handelt sich um Spitzenleute.
Nun, zunächst muss man den Leuten ein unheimlich großes Vertrauen entgegenbringen, was sicherstellt, dass man nicht quatscht und tratscht und nichts an die Presse weitergibt. Das ist natürlich vordergründig. Des Weiteren denke ich, dass sie mit meinem Haarschnitt sehr zufrieden sind.

Schneiden Sie wirklich so viel besser als alle anderen?
Das weiß ich nicht. Ich schneide nicht besser, auch nicht anders. Aber irgendwas ist wahrscheinlich anders. Der Erfolgt zeigt es ja. Trotzdem habe ich viele Kollegen in Deutschland, die ebenso fantastisch sind.

Wie kam es zu Ihrem Erfolg? Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Topprominenten, der bei Ihnen auftauchte?
Die erste Topprominente war Marlene Dietrich. Das war in St. Moritz. Ich erkannte sie allerdings nicht. Ich fragte meine Mutter, wer das sei. Und die war natürlich ganz platt! Dann war ich auch platt.

Und sie hat von Ihrem Können weitererzählt. Das ist ja auch Mund-zu-Mund-Propaganda.
Klar!

Ein Friseur ist auch ein bisschen ein Seelsorger. Was erzählen Ihnen die Leute?
Mir persönlich erzählen die Leute gar nichts mehr, denn meine deutschen Kunden wissen, dass mir das Schicksal von anderen Leuten wurscht ist, es sei denn, es ist ein schlimmes Schicksal. Ansonsten bin ich an Klatsch und Tratsch völlig uninteressiert. Im Grunde interessiere ich mich nur für mich selber. Denn ich meine, anderen Leuten kann man nicht helfen. Man kann einen Rat geben. Aber ich möchte kein Geheimnisträger sein. Und da bin ich natürlich frei von vielem Ärger.

Wie kommt es, dass sich die Menschen entspannen, sobald sie auf dem Friseurstuhl sitzen, und anfangen, aus ihrem Leben zu erzählen?
Es ist etwas ganz Intimes, wenn man von einem fremden Menschen angefasst wird. Aber wie gesagt, ich bin da ganz außen vor. Die Leute wissen von mir, dass ich kein Wort rede, und ich möchte auch nicht reden, wenn ich Haare schneide. Ich glaube, die Leute trauen sich auch nicht aus ihrem Privatleben zu erzählen, weil ich es wirklich nicht wissen möchte.

Das ist wahrscheinlich Ihr Erfolgsrezept. Sie sind in gewisser Weise eine integre Person.
Wie gehen Sie vor, wenn jemand zu Ihnen kommt und sagt: „Ich möchte mal anders aussehen, irgendetwas gefällt mir an mir nicht“? Müssen Sie nicht erst einen persönlichen Eindruck vom anderen gewinnen?

Bei Frauen gewinne ich einen Eindruck erstaunlicherweise dadurch, indem ich auf Handtaschen und Schuhe achte. So fahre ich immer richtig. Wenn eine Frau Chanel trägt, weiß man natürlich, dass sie keine Punkfrisur haben möchte. Mein Stil ist jedoch eher klassisch und sehr einfach. Ich versuche, keine monumentalen Dinge zu machen.

Und wie ist es bei Männern? Sind Männer schwieriger?
Männer interessieren mich zum Haarschneiden nicht sehr, denn da kann ich mich nicht so austoben.

Wenn aber der Kanzler zu Ihnen käme und fragt: „Soll ich meine Schläfen färben oder nicht“, was würden Sie ihm raten?
Beim Kanzler bin ich sehr vorsichtig. Ich musste bereits zwei mal ein eidesstattliches Zeugnis ablegen müssen, dass er seine Haare nicht färbt. Also über den Kanzler kann man gar nicht reden.

Die Typenlehre besagt, dass bestimmte Haarfarben für den Typ Mensch stehen. Ist da was dran?
Nein, überhaupt nicht. Das gibt es nicht. Ich sage immer, der liebe Gott hat lockige Haare gemacht, er hat glatte gemacht. Wenn jemand Locken hat, soll er es zeigen und glatte auch. Ich würde es so annehmen und bin mir nicht sicher, ob man Menschen verändern muss, indem man ihnen eine Dauerwelle macht. Ich sage auch immer: Der liebe Gott hat sich was überlegt! Und dann lassen wir es auch so.

Können Sie sich einen Gott vorstellen, der die Menschen geschaffen hat und die Welt?
Das ist eine schwierige Sache. Wir haben nächtelang darüber diskutiert, und ich habe mich mit dem Glauben und den einzelnen Glaubensrichtungen beschäftigt. Wenn ich sehe, was in Afrika mit Kindern passiert, dann ist es sehr schwierig an etwas zu glauben. Ich sage mir immer, der liebe Gott kann es nicht so gemeint haben, dass die Kinder verhungern und verdursten. Das ist für mich ein heikles Kapitel.

Auf der anderen Seite gibt es viele selbstverständliche Dinge, z.B. dass wir beide überhaupt da sind. Das müsste nicht unbedingt sein. Könnte es nicht auch etwas geben, was uns gewollt hat?
Wenn es etwas da oben gibt, dann hat mich - was immer das ist - sehr gut beschieden. Denn ich hatte ein relativ schönes, glückliches Leben. Ich mache auch viel Charity. Aber es ist eben schwierig an was zu glauben, wenn Kinder verhungern.

Entstand ihr Engagement für Charity aus der Diskrepanz zwischen reich und arm?
Nein, ich engagierte mich zunächst vordergründig, weil mir die Leute Leid tun und weil ich die Möglichkeit habe zu helfen. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, mache ich es natürlich auch, um mein Gewissen zu beruhigen. Es gibt mir ein gutes Gefühl und ich bin stolz, wenn ich was tue. Prominente Leute haben es auch einfacher, Geld zu sammeln und zu helfen.

Können Sie sich ein Leben nach dem Tod vorstellen?
Leider nicht. Das ist auch so ein Thema. Ich glaube. Aber glauben heißt nicht wissen. Ich würde gerne zum Buddhismus übertreten, weil die Leute viel glücklicher sind. Sie sind sich sicher, dass sie wieder auf die Welt kommen. Ich glaube nicht daran. Trotzdem überlege ich mir oft, in ein buddhistisches Land zu reisen, um die buddhistische Lehre zu hören. Ich finde es so schade, dass man stirbt. Es ist geradezu eine Unverschämtheit.

Also gefällt Ihnen das Leben auch, nicht wahr?
Ich finde es fantastisch. Ich würde natürlich gerne wissen, was passieren wird, nachdem man gestorben ist. Viele Leute glauben an sieben Leben. Ich denke aber, wenn mal schon mal auf der Welt war, würde man doch ein Déjà Vus haben.
Irgend etwas müsste doch an mein vorheriges Leben erinnern. Oder ich müsste Menschen treffen, von denen ich denke, die kenne ich aus dem Leben vorher.

Haben Sie Angst vor dem Alter?
Mit dem Alter habe ich überhaupt kein Problem. Je älter ich werde, desto mehr Erfolg habe ich. Ich habe ein wunderschönes Leben und bin gesund. Wenn es einen lieben Gott gibt, dann hat er das so eingerichtet, dass man sich irgendwann sagen kann, ich habe das Leben gehabt und es ist okay, wenn ich sterbe.

Viele Menschen gehen ja auch darum zum Friseur oder lassen sich jünger machen, weil sie das Alter fürchten. Beobachten Sie das?
Ja, klar. Das ist natürlich furchtbar. Ich habe eine Freundin, die war das beste Fotomodell mit auf der Welt. Heute hat sie graue Haare. Wenn man die Fotos von früher sieht, so sagt man sich: Ach, schade. Aber es ist auch eine Sache des Kopfes. Je älter ich werde, um so schöner ist mein Leben. Heute weiß ich, was ich will und was ich nicht will. Das ist doch pragmatisch.

Das ist richtig. In der Bibel gibt es eine Geschichte von einem Mann namens Samson. Sein langes Haar wird ihm abgeschnitten und dadurch verliert er seine Kraft. Hat gutes, volles Haar mit Kraft und Lebensenergie zu tun?
Nein. Aber ich glaube, dass es gutaussehende Menschen im Leben einfacher haben. Zum guten Aussehen gehören auch schöne Haare. Wenn jemand viele Haare hat, so ist das in der heutigen Zeit Ausdruck für Gesundheit und Vitalität. Jeder Mensch, der gut aussieht, kommt in seinem Leben viel schneller voran als wenn man ein nicht so ein perfektes Aussehen hat und nur ein paar Haare auf dem Kopf. Haare stehen auch für Erotik. Und Haare haben was mit Lebensfreude zu tun. Eine kleine Theologie der Haare, also.

Wenn Sie sich Gott vorstellen, wie müsste er denn aussehen oder welche Eigenschaften müsste er haben?
Welche Eigenschaften der liebe Gott hat, das haben wir in der Kirche gelernt und im Unterricht.

Glauben sie das, was Sie in Kirche und Unterricht gelernt haben?
Glauben ist schwierig. Ich glaube nur, was ich weiß. Es gibt Buddhisten, es gibt Muslime. Wie kommen wir Europäer dazu, zu sagen, es gibt nur einen Gott?! Das finde ich sehr eng. Man muss auch die anderen Länder, die etwas anderes glauben, akzeptieren.

Können Sie denn zu Gott beten?
Erstaunlicherweise ja. Ich bete manchmal, wenn ich zu Bett gehe. Früher habe ich gesagt, lieber Gott, lass das möglich machen, oder lass das nicht möglich machen. Ich glaube, dass man sich dann an Gott wendet, wenn man ganz unsicher ist, Probleme hat oder wenn man etwas ganz schönes erlebt. Wenn in Europa jemand stirbt, so trauern wir. Das ist eigentlich schrecklich. Ich fände es viel schöner, wenn man sich weiß anzieht und weiß, dass man sich irgendwann im Leben wiedertrifft. Das ist meine Theorie, die ich gerne hätte.

Sie reden im Konjunktiv. Was glauben Sie selbst?
Wenn ich meine wunderschönen Augen zumache, ist es aus. Und das ärgert mich, weil ich das Leben wunderschön finde. Ich genieße jeden Tag. Ich wohne in der fünften Etage, und wenn ich die Treppen manchmal runterlaufe, gehe ich fast jeden Morgen aus dem Haus, in dem ich hochgucke und sage: Vielen Dank! Warum ich das erstaunlicherweise mache, weiß ich nicht. Vielleicht hat es einen Grund.

Der christliche Glaube sagt, wenn man einmal mit Gott Kontakt hatte oder an ihn glaubt, dann ist das etwas Unzerstörbares. Auch wenn man stirbt, wird diese Energie und diese Beziehung aufrechterhalten werden. Können Sie sich das vorstellen?
Nein. Aber es wäre toll. Ich habe eine panische Angst davor, mich irgendwann von dem Planeten zu verabschieden. Vielleicht hat man mich zu wenig aufgeklärt.

Vielleicht wäre es gut, wenn Sie sich damit beschäftigen würden?
Ja, die Idee ist nicht so schlecht. Wir reden auch viel darüber im Freundeskreis. Wenn ich jedoch die Schicksale um mich herum sehe, so ist es schwierig, an jemanden zu glauben.

Also, wenn Sie diesen Wunsch wirklich haben, dass es hinterher weiter geht und Sie es sich vorstellen können, dann würde ich wirklich sagen, Sie sollten sich vielleicht doch wirklich mit dem Christentum etwas genauer beschäftigen.
Was soll ich machen? Die Bibel lesen?

Vielleicht auch die Bibel lesen, ja. Und Sich mit jemandem unterhalten, der etwas davon versteht Das kann ein Pfarrer sein. Das kann ein Christ sein. Jemand, der selber wirklich glaubt. Der es sich vorstellen kann. Das ist, glaube ich, das Entscheidende. Für mich ist das kein Problem. Mein Glaube sagt mir, Gott wird mich nicht im Stich lassen, auch wenn ich tot bin.
Aber das ist doch wunderbar.

Da bin ich auch sehr glücklich drüber.
Da möchte ich auch hinkommen. Das ist ein schöner Ausgangspunkt. Und ich meine, wenn ich so weit kommen würde, würde ich mir wahrscheinlich - das klingt jetzt wieder pragmatisch - die Zeit nehmen und es vielleicht machen. Vielleicht mache ich’s. Sie haben mich auf eine Idee gebracht.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, ein einziges Mal. Was würden Sie sich wünschen?
Ich würde mir wünschen, dass mein Leben so weitergeht wie bisher. Ich möchte nicht ins Altersheim und auch nicht im Rollstuhl sitzen. Ich möchte mich irgendwann ins Bett legen und nicht mehr aufwachen.

 

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