Beatrice von Weizsäcker

Journalistin, Juristin, Politikbuchautorin

Beatrice von Weizsäcker
Beatrice von Weizsäcker im Gespräch mit Hanno Gerwin
Beatrice von Weizsäcker im Gespräch mit Hanno Gerwin

Beatrice von Weizsäcker ist eine Frau, die einen in Deutschland berühmten Namen trägt. Sie ist Journalistin, promovierte Juristin und seit neuestem auch Politikbuchautorin. Die Tochter des ehemaligen BUndespräsidenten hat für ihr neues Buch einen provokanten Titel gewählt: WARUM ICH MICH NICHT FÜR POLITIK INTERESSIERE. Aber in Wahrheit ist Beatrice von Weizsäcker gar nicht so weit von ihrem durch und durch politischen Vater entfernt. Sie will eben nur eine andere Politik, eine, bei der jeder Bürger mitmachen und entscheiedn kann und tatsächlich etwas zu sagen hat. Denn Politik spielte und spielt in der Familie von Weizsäcker eine ganz wichtige Rolle.

 

Sie wünschen sich eine Politik, in der jeder Einzelne etwas zu sagen hat und auch mitentscheiden kann, wie soll das praktisch funktionieren?
Das funktioniert bereits. Es kommt darauf an die Trennung von "denen da oben" und "denen da unten" zu überwinden und zwar durch Einmischung. Und es gibt die ganze Zeit schon sehr viel Einmischung in kleinen Initiativen im eigenen Umfeld, sehr stark im Internet, in allen möglichen Bereichen. Es gibt sehr viel mehr Beteiligung an Politik, was ich zumindest eine politische Handlung nennen würde, als wir es meistens glauben, weil man nicht so genau hinschaut. Wenn man aber genauer hinschaut, was sich alles tut, dann sieht man auch wie politisch die Menschen sind. Oft ohne dass sie denken, sie seien politisch.

Aber wählen wollen die Menschen dann trotzdem nicht so richtig. Sonst gäbe es nicht so eine schwache Wahlbeteiligung.
Ich glaube, dass es ein Fehler ist, zu denken wer nicht wählt sei unpolitisch. Ich glaube, dass sehr viele Menschen mit Bedacht nicht wählen. Bei der letzten Bundestagswahl hat man gesehen, wie viele Wähler die SPD an die Nichtwähler verloren hat, nämlich 2 Millionen. Das sind ja alles potentielle Wähler. Ich glaube durch diese Entscheidung entweder zu wählen oder gar nicht zu wählen geht der Blick darauf verloren, wie viele mit Bedacht nicht wählen. Wenn man zum Beispiel die Möglichkeit hätte sich bei der Wahl zu enthalten, dann würde man sehen wie viele eigentlich wählen ohne eine bestimmte Partei zu wählen. Das wäre ein konkreter Vorschlag, damit nicht jeder, der nicht wählt gleich den Stempel bekommt, er würde sich nicht für Politik interessieren. Ich glaube, dass sehr viele Leute bewusst sagen, dass die Partei, die sie immer gewählt haben, sie im Moment einfach vom Parteiprogramm her nicht überzeugt. Bei der letzten Bundestagswahl hat man an den großen Wählerwanderungen gesehen, wie stark die kleineren
Parteien geworden sind, und wie klein die sogenannten Volksparteien geworden sind. Und ich denke, da kann man von einem sehr bewussten Wahlvorgang bei allen Wählern ausgehen und eben auch bei den Leuten, die bewusst nicht gewählt haben.

Nun wäre ja das Internet tatsächlich eine ideale Möglichkeit, die Menschen in der Breite viel öfter auch Stellung nehmen zu lassen. Selbst wenn man sich nicht danach richten würde, könnte man ja erfahren, was die Leute gerne hätten. Wie könnte das aussehen?
Das gibt es ja schon! Es ist nur für Politiker, die so viel zu tun haben, ein bisschen anstrengender, sich ins Internet zu begeben und sich diese Foren anzuschauen, wo die Leute ihre Meinung äußern und sich dem auch noch zu stellen. Internet ist ja eine kommunikative Sache, es ist ja nicht wie Fernsehen oder Wahlplakate, sondern es ist kommunikativ in beide Richtungen. Und wenn die Politiker diese Art der Kommunikation auch sich selbst erlauben würden, was ja auch einen gewissen Kontrollverlust mit sich bringt, dann käme viel mehr zustande. Wenn man sich zum Beispiel die Wahlplattformen für die Bundestagswahl anschaut, die waren alle auf Passivität ausgelegt. Da konnte man Filme sehen, ähnlich wie Wahlfilme vor der Tagesschau. Nicht kommunikativ. Und dann konnte man sich Statements angucken wie auf Wahlplakaten nur etwas ausführlicher. Nicht kommunikativ. Man sieht daran, dass die Politiker das Internet nicht als Internet nutzen, sondern als Medium, um in eine Richtung zu kommunizieren.

Das ist also die Politik, für die Sie sich nicht interessieren.
Ich interessiere mich nicht für Parteienpolitik, während ich mich für Politik brennend interessiere. Und Politik hat für mich immer etwas mit Kommunikation zu tun. Während Parteienpolitik wenig auf Kommunikation ausgelegt ist, was ja auch so viele Menschen so parteienmüde macht. Alle vier Jahre wird auf Bundesebene gewählt, dann ist der Wahltag vorbei und dann sind wir als Wähler auch wieder uninteressant für die Parteien. Das ärgert natürlich auch viele. Oder wenn sie sich äußern wollen, sagen wir im Rahmen einer Partei, dann müssen sie erst in diese Partei eintreten. Das macht die Sache schwerfällig, das baut Barrikaden auf und ist nicht kommunikativ. Das hat zur Folge, dass viele Menschen parteienmüde und parteienverdrossen werden, was nicht zu verwechseln ist mit Politikverdrossenheit, die es eben meines Erachtens nach nicht gibt.

Sie stammen ja aus einer berühmten Politikerfamilie. Wann haben Sie die Politik wann das erste Mal als Politik begriffen?
Das kann ich so genau gar nicht sagen. Ich kann mich nur erinnern, dass mich der Begriff Politik schon sehr früh interessiert hat. Das Wort Politik ist auch sehr abstrakt und für ein Kind schwer vermittelbar. Wenn in der Schule nach dem Beruf des Vaters gefragt wurde, haben wir immer gesagt, er sei Rechtsanwalt, was er ja auch war. Ich konnte das nicht erklären, was eigentlich ein Politiker macht. Er hat auch mal versucht es mir zu erklären und ich habe es nicht verstanden. Ich kann mich noch genau an diese Unterhaltung erinnern, da war ich vielleicht acht oder neun. Ich bin aber sehr früh selbst mit politischen Begebenheiten in Verbindung gekommen, die ich damals nie politisch genannt hätte. Ich habe selber Erfahrungen gemacht, von denen ich später im Rückblick gemerkt habe, wie stark diese Begebenheiten mich politisch geprägt haben. Ich war zum Beispiel zweimal in einem Kibbuz, nicht als Besucherin, sondern um da zu arbeiten. Und in dem zweiten Kibbuz, der ein sehr alter Kibbuz war, habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Holocaustüberlebende mit KZ-Nummern im Arm gesehen. Und allein diese Begegnung schon hat mich bis heute geprägt. Und wenn man da arbeitet, dann ist man auch länger dort und kommt natürlich miteinander ins Gespräch und das sind einfach Ereignisse, die mich menschlich und politisch geprägt haben.

Sie sind ja auch im Präsidium des Evangelischen Kirchentages und beim Ökumenischen Kirchentag. Da geht es ja dann auch um Kirchenpolitik. Ist Kirchenpolitik auch so wie die, die sie ablehnen?
Ich bin im Präsidium des Evangelischen Kirchentages, der Kirchentag ist allerdings nicht die Kirche. Wenn sie jetzt über Kirchenpolitik sprechen, dann meinen sie natürlich die verfasste Kirche, die evangelische oder die katholische Kirche in Deutschland. Mein Zugang zum Kirchentag ist und war aber immer, dass wir nicht die Kirche sind, sondern kirchennahe Protestanten, die abe unabhängig sind. Der Kirchentag kooperiert natürlich mit der Landeskirche, aber es ist ein Kirchentag der Menschen und nicht der verfassten Kirche. Wir wissen nie vorher wie der Kirchentag wird, man kann ihn nicht durchplanen. Er wird von den Menschen gestaltet, die kommen.

Aber wie wäre ihr Urteil mit mehr Distanz im Hinblick auf die Kirche. Da gibt es ja auch eine gewisse Müdigkeit. Ist das ähnlich wie in der Polttik?
In diesen Strukturen bin ich nicht bewandert, damit befasse ich mich auch ehrlichgesagt nicht, weil mich der Mensch viel mehr interessiert als eine Struktur. Mich interessiert vielmehr, wie kommt ein Mensch mit der Gesellschaft zu recht, sei es in der Politik oder in der Kirche. Ich würde auch unterscheiden zwischen Kirche, Religion und Glauben. Es ist ja häufig so, dass Menschen in Gemeinden relativ wenig von der verfassten Kirche und den Strukturen wissen, was sie aber suchen ist eine Seelsorge oder ein Gespräch mit einem Menschen, dem sie sich anvertrauen können. Und da ist das Interesse an der verfassten Kirche ferner als das Interesse für das eigene Bedürfnis, was man ja auch verstehen kann. Natürlich hat die evangelische Kirche auch das Problem einer menschenfernen Kirche, wenn sie zu abgehoben wirkt.

Mir geht es jetzt gar nicht so sehr um Kirchenkritik, sondern darum zu überlegen, ob man Ihre innovativen Ansätze nicht auch auf die Kirche übertragen könnte?
Auf jeden Fall. Aber wenn es zum Beispiel so etwas wie den Kirchentag auf Politik gäbe, einen Politiktag, was ja eigentlich jeden Tag in der Demokratie sein sollte, das wäre großartig. Der Kirchentag ist nämlich für mich ein offenes Forum für Jung und Alt, für Parteienunabhängigkeit, meinetwegen auch Parteiengebunden. Dieses Offene, Lebendige und auch Fröhliche, das finde ich immer toll. Mir gefällt am Kirchentag die Fröhlichkeit,aber dass man den Anderen trotzdem ernst nimmt. Es geht um Menschen und um ernste Anliegen, die man auch ernst genommen werden, das kann der Kirchentag vorzüglich. Der Kirchentag ist ein sehr gutes Beispiel, wie Menschen und Kirche sich begegnen.

Das finde ich einen sehr guten Ansatz, die Idee einen Politiktag analog zum Kirchentag zu veranstalten.
Der Kirchentag strömt ja auch immer in die Gemeinden, es fängt an. dass alle bei der Vorbereitung dabei sind, dann ist dieses großartige Fest mit allen Schwierigkeiten und auch schönen und fröhlichen Seiten. Und wenn diese 5 Tage zu Ende sind, dann geht man wieder zurück und dieses positive Gefühl strahlt in die Gemeinden aus. Und wenn es sowas im Bereich Politik gäbe, das wäre natürlich auch schön. Alle bereiten das gemeinsam vor und es strahlt so sehr aus. Ich könnte ja ein neues Buch in diese Richtung schreiben. Ich bin immer dagegen Menschen auszugrenzen, sei es durch Strukturen, durch Vorurteile, Ungerechtigkeiten oder so etwas. Es ist immer dasselbe Thema, was mich interessiert.

Was ist ihnen persönlich am Glauben wichtig?
Das ist eine sehr persönliche Frage. Da stellt sich zunächst einmal die Frage, ob man selbst glaubt oder nicht. Wenn man selber nicht glauben würde, dann würde einen die Frage nicht interessieren. Außer dass man sagen kann, dass der Glauben für die Menschen eine wichtige Sache ist, wobei das wohl nicht ganz das richtige Wort dafür ist, weil es eine Ebene ist, die man nicht anfassen kann. Wenn man sich die Welt anschaut, dann findet man unterschiedlichste Glaubensformen oder Götter eigentlich bei allen Menschen. Das finde ich an Religion so interessant und das hat mich auch als Jugendliche schon davon überzeugt, dass es ja vielleicht wirklich etwas wie einen Gott gibt. Wir nennen ihn so und andere nennen ihn wiederum anders. Wir pflegen Gottesdienste und andere machen was wir Kultfeiern nennen. Aber was doch die Menschen verbindet in diesen Fragen ist eine Suche, ein Bedürfnis eine Antwort und einen Hafen zu finden.

Würden sie sagen, dass sie von ihrem Elternhaus her zum Glauben geführt wurden?
Ja und nein. Mein jüngerer Bruder Fritz und ich haben uns diese Frage auch einmal gestellt als wir noch relativ jung waren. Wir haben so getan als wären wir Journalisten und würden uns das fragen. Wir sind nur 2 Jahre auseinander und sind nicht im Internat gewesen, sondern sind wirklich zusammen aufgewachsen. Wir haben überlegt, wenn uns jetzt jemand fragt, ob wir im Glauben erzogen worden sind, was wir dann antworten würden. Fritz` Antwort war spontan nein, meine Antwort spontan war ja. Wir waren selber ganz überrascht. Bei mir ist es so ein Gefühl, es wurde zwar viel vorgelesen und auch die Kinderbibel spielte eine Rolle. Ich hatte auch eine ganz wunderbare Patentante, bei der ich häufig war und die mit mir sehr viel über Glaubensfragen gesprochen hat. Das hatte einen sehr starken Einfluss auf mich. Aber wir waren zum Beispiel nicht so eine Familie, die unbedingt am Sonntag in den Gottesdienst gehen musste.An Weihnachten sind wir in die Kirche gegangen, aber ansonsten war es uns freigestellt. Das Freie in unserer Familie ist eigentlich das, was ich immer am meisten geschätzt habe und wovon ich am meisten profitiert habe. Wir hatten auch Tischgebete beim Mittagessen, aber das hörte auf als meine Eltern den Eindruck hatten, dass wir damit nichts mehr anfangen konnten. Es wurde nie oktruiert, sondern es war sehr frei, wir wurden nie in eine Richtung gezwungen. Politisch nicht und vom Glauben her auch nicht. Es war immer eine große Freiheit, in der Fragen beantwortet wurden, aber es wurde nie eine Richtung vorgegeben. Deswegen sind wir glaube ich auch so unterschiedlich in der Beantwortung der Frage, ob wir eigentlich glauben oder nicht. Was die Eltern richtig gut gemacht haben, ist die Freiheit, die sie mir gegeben haben. Eine Freiheit, die sie uns immer vermittelt haben in Kombination mit Verantwortung. Es war nicht die Art von Freiheit, dass es vollkommen egal gewesen wäre, was wir machen. Sondern vielmehr eine Freiheit gepaart mit der Verantwortung zu überlegen, was die Freiheit eigentlich bedeutet.

Sie konnten sich sehr unterschiedlich entwickeln und fühlen sich trotzdem sehr stark geprägt von ihrem Elternhaus.
Ja, ich fühle mich allerdings auch von meinen Geschwistern geprägt, weil es immer eine sehr starke Gemeinschaft war und bis zum heutigen Tage auch ist. Natürlich ist man von der Familie geprägt, aber ich glaube nicht, dass ich exponierter geprägt bin als andere von ihren Elternhäusern nur weil der Name bekannt ist.

Was hätten ihre Eltern nicht toleriert?
Das ist schwer zu sagen, weil wir in diese Verlegenheit nie gekommen sind. Wenn wir zu Hause angefangen hätten, wie das damals üblich war, wie wild Rauschmittel zu nehmen, da hätten die Eltern dann schon klar gesagt, dass das nicht geht. Aber solche Themen oder Probleme gab es eigentlich nicht.

Wenn sie mal einen Wunsch frei hätten, was würden sie sich wünschen?
Ich würde mir, der Familie und dem Freundeskreis wünschen, dass sie gut leben können.

 

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