Ben Becker

den schillernden Schauspieler

Ben Becker
Ben Becker im Gespräch mit Hanno Gerwin
Ben Becker im Gespräch mit Hanno Gerwin

Mit seiner Schauspielerei feiert er große Erfolge. Schon Vater, Mutter, Stiefvater, Großvater und Großmutter waren Schauspieler oder Komödianten. Für Ben Becker war also klar, dass auch er Schauspieler werden würde. 1964 in Bremen geboren, wurde er bereits mit der "Goldenen Kamera" und dem "Grimme-Preis" ausgezeichnet. Nahezu unentwegt ist er in Fernsehserien, im Kino, im Theater oder in Spielfilmen zu sehen. Heute lebt Ben Becker zusammen mit seiner Lebensgefährtin und seiner Tochter in Berlin.

 

Ben Becker, in Peter Maffays Rockmusical "Tabaluga" spielen Sie den Pechvogel. Das ist nicht die typische Rolle für Ihr Leben. Wann hatten Sie das letzte Mal richtig Pech?
Immer mal wieder, man ist ja nicht immer glücklich. Es gibt Zeiten, in denen ich mich nicht so glücklich fühle und melancholisch bin oder manchmal auch leicht depressiv. Aber so richtig Pech hatte ich noch nicht.

Ist noch nie etwas richtig daneben gegangen?
Natürlich habe auch ich schon mal den Reisepass im falschen Moment verloren oder die Vorfahrt missachtet. Das nenne ich dann doch Pech und ärgere mich so sehr darüber, dass ich aus dem Auto steige und meinen eigenen Kotflügel zertrümmere.

Im Grunde genommen Sind Sie jedoch ein Glückspilz.
Nun, ich bin optimistisch, lache gerne und fühle mich gewissermaßen als Sonnenkind.

Sie kommen in nahtloser Linie aus einer Schauspielerfamilie. Auch Sie haben diesen Beruf ergriffen. Hat sich der Erfolg schnell eingestellt?
Nein, ich habe als Bühnenarbeiter angefangen. Ich wollte den Bühnenberuf von der Pieke auf lernen, wohl in dem Bewusstsein Schauspieler zu werden. Und ich habe wirklich sehr klein angefangen. Ich begann damals am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg und wurde dann ins nächste Stück übernommen. Anschließend bekam ich eine Doppelrolle. Durch ein Casting bin ich an meine erste Tatortrolle gekommen. Protegiert wurde ich nicht. Meine erste wirklich große Rolle war in "Schlafes Bruder", 1994. Auch diese bekam ich letztlich durch ein Casting. Ich glaube nicht, dass ich jemals ein Shootingstar war, worüber ich ganz froh bin, denn dieser Beruf basiert immer wieder auf Arbeit, auf Kontinuität. Immerhin übe ich diesen Beruf bereits seit 20 Jahren aus.

Man sagt, ein jeder ist seines Glückes Schmied. Was halten Sie davon?
Die äußeren Umstände, von denen man umgeben ist, in die man hineingeboren wurde, bilden und formen einen. Wenn man optimistisch ist und Spaß empfindet, dann klappt mehr, als die äußeren Umstände manchmal zulassen.
Ich hasse Leute, die ihren Beruf nicht mögen. Es ist egal, ob man Tellerwäscher ist oder Häuser von außen renoviert - das habe ich alles schon gemacht. Wenn ich zur Arbeit ging, habe ich die Kollegen immer zum Lachen gebracht und war motiviert. Ob mir das allerdings auch noch nach 16 Jahren Fließbandarbeit gelingen würde, weiß ich nicht.

Ist Ihnen diese heitere Art angeboren oder haben Sie sich selbige erarbeitet?
Sie ist mir in gewisser Weise angeboren.

Glauben Sie an Schicksal?
Ja, schon.

Das klingt zögerlich.
Das klingt zögerlich. Ich bin nicht der Typ, der glaubt, alles stünde in den Sternen. Trotzdem ist man vielleicht für irgendetwas prädestiniert. Wenn man es - egal wie hart der Weg ist - schafft, nicht aufzuhören und nicht aufzugeben, sich nicht aufzugeben, dann hat man eine Chance, sich irgendwann verwirklicht zu sehen, sich Freude zu machen und anderen Menschen auch.

Bei "Tabaluga" geht es vorwiegend um gut und böse. Für Kinder, die sich das Musical ansehen, ist das sehr leicht erkennbar. Was ist für Sie böse?
Ich habe eine große Angst vor Gewaltpotential, vor Leuten, die mich einengen, mich einsperren. Ich habe Angst, wenn ich das Gefühl habe, eingesperrt zu sein. Ich habe Angst vor einer unliebevollen Art von Autorität. Schon als kleiner Junge habe ich mir das nicht gefallen lassen. Darum gelte ich wahrscheinlich auch als Rowdy.
Peter Maffay ist z.B. jemand, der durchaus sehr autoritär ist, manchmal erinnert er mich an meinen Vater. Würde ich all den schönen Dingen des Lebens entsagen, dann wäre ich vielleicht auch so straight. Das schüchtert mich das auch ein. Und das war u.a. ein Grund dafür, mich auf die Rolle in dem Musical einzulassen und mitzumachen.
Der andere Grund ist meine Tochter. Mit ihr habe ich mir die Berlinpremiere angesehen, weil ich die Musiker kenne, die mitwirken. Zu meiner Tochter habe ich gesagt: "Ich führe dich mal ins Theater aus." Es war das erste Mal, dass sie so etwas gesehen hat. Sie ist ein totaler "Tabaluga"-Freak. Für mich war es jetzt ein großer Ansporn, mitzumachen, so eine kindliche Figur zu erschaffen. Und ich habe das Gefühl, dass es mir gelungen ist.

Bei "Tabaluga" heißt es: "Wenn du aus freiem Herzen verschenkst, dann kriegst du hundertfach zurück."
In der Bibel heißt es: "Gib, so wird dir gegeben." Was halten Sie davon?

Sehr viel. Auf die eine Art und Weise versuche ich bereits mein ganzes Leben lang zu verschenken. Also ich liebe meinen Beruf. Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen und den Leuten etwas zu geben. Diese Fähigkeit ist mir gegeben. Wenn ich lache und zu klatschen anfange, freuen sich die Leute und machen mit. Wenn ich auf der Bühne anfange zu weinen, weinen die Leute mit. Diese Aufforderung verstehen sie sofort. Ich habe das Gefühl, dass ich etwas kann, wofür ich mich nahezu selber aufgeben würde. Das ist ein unglaublich schönes Gefühl, weil man Leuten beibringt, dass das Wichtigste im Leben das Miteinander ist und das einander zu lieben. Liebe zu verschenken und zu sagen, macht doch mit, das ist irgendwie ganz schön.
Natürlich ist man als Schauspieler auch eitel. Aber es macht Spaß. Das ist ein sehr naiver kindlicher Gedanke, den ich nicht aufgeben möchte.

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." - Was halten Sie von diesem Bibelzitat?
Das ist ein großer Satz. Bezogen auf die Gesellschaft oder global gesehen, weiß ich nicht, ob er heute noch funktioniert. Mir sind Leute begegnet, bei denen es mir schwer fiel, sie so zu lieben, wie mich selbst. Um zu diesem Satz und zu der Wahrheit dieses Satzes zurückzufinden, um ihn zu begreifen und umzusetzen, bedarf es noch einer langen Zeit, und man muss noch viel lernen. Aber ich hoffe, dass sich das Rad der Menschheit so dreht, dass wir irgendwann da hinkommen. Den Kommunismus liebend, möchte ich auch diesen - vielleicht kindlichen, naiven - Gedanken nicht ganz aufgeben. Die Indianer hatten ähnliche Vorstellungen: "Alles ist rund!" Ähnliches sagt uns auch der Kommunismus, ähnliches sagt uns aber auch die Bibel. Der Gedanke, der dahinter steckt, ist einfach ein sehr schöner. Ich fände es nicht richtig zu sagen, das interessiere mich nicht mehr. Dann wäre ich nicht mehr ich selber, könnte nicht mehr mit solchem Enthusiasmus arbeiten und Phantasien umsetzen.

Sind Sie religiös?
Nein, nicht wirklich. Ich glaube nicht an den alten Herrn mit dem weißen Bart, da oben im Himmel. Wenn ich mich weit aus dem Fenster lehne, dann würde ich sagen, dass ich an das Wunder der Schöpfung glaube. Aber dafür muss man was tun. Ich habe übrigens vor, die Bibel zu lesen aber sie auch anders zu lesen. Nicht in dem Sinne, dass ich sie ironisiere oder sage: "Ich hau' euch die Bibel um den Kopf!"
Ich möchte hinterfragen: Warum sind da z.B. drei Männer, die einem Stern folgen und was ist das für ein Stern, dem die folgen? Ich möchte versuchen, das Mystische herauszunehmen und sagen, dass es sich hierbei um die Weiterentwicklung der Menschheit handelt, um die Entwicklung von der Sklaverei bis hin zur sogenannten Demokratisierung. Dafür würde ich gerne etwas tun und bin dabei, ein bisschen in der Bibel nachzulesen, um herauszufinden, wie Ben Becker die Bibel lesen könnte.

Wollen Sie die Bibel nur anders lesen oder wollen Sie diese auch interpretieren oder andere Worte verwenden?
Andere Worte möchte ich nicht verwenden sondern genau das vorlesen, was drin steht. Die Interpretation ist dann aber wahrscheinlich eine andere, als die eines Pfarrers. Ich glaube, das wird ein spannendes Abenteuer werden, auf das ich mich ganz gerne einlassen möchte.

Gibt es einen Satz aus der Bibel, den Sie besonders mögen?
Außer den Zehn Geboten fällt mir kein Satz ein. Ich bin nicht bibelfest. Wie gesagt, ich fange gerade erst an, mich mit der Bibel dramaturgisch auseinander zu setzen. Mein Interesse liegt nicht darin begründet, mir Bibelsätze einzuprägen.

Erziehen Sie ihr Kind religiös?
Nein. Meine Tochter lernt Rock'n'roll. Und sie lernt, dass Papa immer wieder irgendwo in verrückten Rollen auftaucht und sich seine Freiheiten nimmt. Ich bin ein freier Mensch und mein eigener Mensch. Ich möchte, dass meine Tochter auch ein freier Mensch wird. Ich habe mit ihr ein sehr inniges, wunderbares Verhältnis, ein sehr liebevolles Verhältnis.

Sie haben bis jetzt viele unterschiedliche Charaktere gespielt. Gibt es Eigenschaften, die Sie so bis jetzt noch nicht gezeigt haben, etwas ganz Unentdecktes?
Nicht direkt. Ich bin mir sicher, dass auf mich noch Aufgaben warten, die es mir ermöglichen das zu zeigen, wozu ich bis jetzt noch keine Gelegenheit hatte. Bei mir denken die Leute immer: "Hoppla! Jetzt kommt Ben Becker, der Freche, der Rowdy." Ich sehe mich eher als eine Art Eulenspiegel, mit einem gewissen Schmunzeln. So kommt es auch im Publikum an. Das Publikum mag das. Ich war nie bösartig, habe nie gehauen; ich war immer nur frech. Und das nehme ich mir auch gerne raus. Aber es gibt auch den sensiblen Ben.
Den Clown, den Looser spiele ich in "Polizeiruf". Dafür habe ich den Grimme-Preis gekriegt. Die Rolle des Pechvogels in "Tabaluga" sehe ich auch so.
Ich möchte etwas von mir zeigen und hoffe, es gelingt mir.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Ja, ich habe große Angst vor dem Tod, alleine deswegen, weil ich dieses Leben ungern verlassen möchte; weil ich dieses Leben für sehr, sehr lebenswert und schön halte. Andererseits denke ich mir manchmal, keine Angst haben zu brauchen. Denn letztlich bin ich der Überzeugung, dass ich auf eine wohlwollende Art und Weise diesen Planeten verlassen werde, wie der kleine Prinz, der sagt: "Hab' keine Angst. Ich werde einer von den Milliarden Sternen da oben sein." Ich glaube auch, dass der Tod wahrscheinlich eine Erlösung sein wird. Ich finde nur, ich habe noch vierzig Jahre Zeit.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, wären das die vierzig Jahre oder hätten Sie noch einen größeren?
Jetzt kitzeln Sie mich aber! Jetzt habe ich Lust, frech zu werden: Ich möchte in diesem Leben noch mal Rockstar werden.

 

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