Herman van Veen

den Liedermacher, Gaukler und Poeten

Herman van Veen im Gespräch mit Hanno Gerwin
Herman van Veen im Gespräch mit Hanno Gerwin
Herman van Veen im Gespräch mit Hanno Gerwin

Der Holländer liebt die deutsche Sprache, in der er seit 30 Jahren Lieder schreibt. Sein Programm, mit dem er seit Jahrzehnten perfekte Unterhaltung mit sehr viel Tiefgang bietet, macht er spontan je nach Tagesform und immer autobiografisch. Der 1945 geborene Künstler wurde mit sehr vielen Preisen ausgezeichnet. U.a. bekam Herman van Veen den niederländische Ritterorden und das Bundesverdienstkreuz.
Mit Freunden entwickelte Herman van Veen die „Herman van Veen Foundation“ eine Reihe von Initiativen, um den Rechten des Kindes durch Gelder von kleinen gezielten Projekten in Entwicklungsländern und in den Niederlanden Hände und Füße zu geben.

 

Herman van Veen, "Was ich dir singen wollte" ist Ihr fünfzigstes Album in deutscher Sprache. Wenn Sie sich zurückerinnern, sind Ihre Botschaften heute anders?
Ich glaube nicht. Der einzige Unterschied ist, dass ich andere Erfahrungen habe, aber die Themen sind die gleichen. Ich war lange unterwegs und kann heute detaillierter über Dinge sprechen, als ich es früher konnte. Was früher noch Ideen waren, ist heute konkreter. Es ist keine Hypothese mehr.

Sie haben die Beispiele und Sie haben die Erfahrungen. Werten Sie die Dinge vielleicht anders oder stärker?
Ich bin kein Bewertender, sondern stelle subjektiv fest. Ich sehe was, spüre was und versuche das dann in einem Gedicht, Lied, Buch, Film oder was auch immer zu artikulieren.

Können Sie sagen, dass Sie sich in den letzten 30 Jahren verändert haben?
Ich denke, dass ich mich im Wesen nicht verändert habe, da bin ich immer noch ein Kind von acht Jahren. Die Hülle hat sich verändert und das Kind hat auch enorm viel an Erfahrungen gesammelt. Ich freue mich nach wie vor über die gleichen Dinge, ich habe Angst vor den gleichen Dingen und vor dem, was ich nicht kenne.

Warum gerade acht Jahre? Was ist für Sie an einem Kind von acht Jahren das Typische?
Das ist eine Zeit im Leben, wo sich das Intellektuelle meldet. Wenn man ganz klein ist und zeichnet, so ist das eindimensional oder platt. Dann kommen weitere Dimensionen hinzu. Aber die kommen so, dass man immer noch zurücktreten kann. Mit acht Jahren kann man immer noch sagen: Ups! Das ist mir ein bisschen zu viel, ich ziehe mich zurück auf mein Zimmer, in den Garten oder in ein Buch. Wenn man älter wird, kann man das nicht mehr. Dann ist es bei uns etabliert und man hat keine Chance mehr. Ich will nicht sagen Unschuld, aber es hat damit zu tun.

Sie sagen, Sie hätten nach wie vor die gleichen Ängste. Welche Ängste sind das?
Ängste davor, was passieren kann mit den Eltern. Dass sich das Nachhausekommen verändert. Ich habe meine Eltern nicht mehr und ich weiß sehr genau, was ich Ihnen hier versuche zu erklären. Nachhause zu gehen und zu wissen, dass da zwei Eltern sind, die einen mögen, ist ein wahnsinniger Besitz, eine enorme Leistung. Als das vor zwei Jahren wegfiel, wurde das für mich zu einer sehr konfrontierenden Erfahrung. Die unkonditionierte Liebe, die immer da war, gibt es in dieser Hinsicht nicht mehr. Mein Zuhause ist ein anderes geworden. Nachdem die beiden kurz hintereinander gestorben waren, befand ich mich in einer Leere. Als Kind wusste ich, wenn ich aus der Schule komme, und ich gehe nach hause, weiß ich, dass diese Frau da ist, mit ihren Beinen, ihrem Tee und ihrem Brot und ihren Fragen.

Hat die Ehefrau das nicht ein stückweit ersetzt?
Das ist etwas anderes. Erstens hast du das gewählt, und zweitens hast du es mit dem Herzen gewählt. Du weißt nicht, wie sich das Leben entwickelt und ich empfinde die Ehe als etwas ganz anderes, auch mit den Kindern empfinde ich das anders. Da ist auch eine nichtkonditionierte Liebe. Da hast du auch kaum Einfluss. Aber die Eltern, das ist das Wesentliche.

Das ist toll, wenn man das so sagen kann, da es viele Leute nicht so erlebt haben.
Ja, für mich ist es das Glück meines Lebens gewesen, dass ich Eltern hatte, die immer für uns da waren, auch als ich erwachsen war. Das ist das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist.

Was ist das Beste, was Ihnen Ihre Eltern mitgegeben haben? Gibt es vielleicht einen Satz, von dem Sie sagen, den werde ich nie vergessen?
Mein Vater sagte immer, bleib gerade! Er meinte damit, bleib immer aufrecht. Er meinte damit auch, bleib bei dir! Wahrheit war für ihn eine wahnsinnig wichtige Sache.

Auch ein Appell an das Selbstbewusstsein, geh' deinen eigenen Weg?
Ja, aber bleib bei dir. Meine Mutter war vor allem wärmer.

Gab's mal richtig Krach mit Ihren Eltern? Waren diese mal richtig böse auf Sie?
Ich hatte nie Krach mit meiner Mutter, denn sie war unglaublich viel klüger als ich. Sie hatte ihr System. Sie brauchte überhaupt nicht böse auf mich zu werden. Als ich dann 14, 15 war, haben mein Vater und ich uns ein paar mal richtig in die Augen geguckt und gesagt, mal schauen, wer hier der Stärkere ist. Aber wir waren dicke Freunde. Ich habe sogar das Gefühl, wenn ich einmal sterbe weiß ich, dass er meinen Arm festhalten wird.

So dicht ist er bei Ihnen?
Exakt, ja. Immer noch!

Haben Sie den Tod Ihrer Eltern selber miterlebt?
Ja.

Es existiert doch eine sehr starke Verbindung in einem solchen Moment. Wie ist es Ihnen damit ergangen?
Es war unfassbar! Als meine Mutter starb, war sie ein paar Sekunden danach schon nicht mehr meine Mutter. Meine Mutter war auf einmal verdingt. Ihr Wesen war heraus. Ich hatte das Gefühl, als wäre ein Vogel aus ihrem Mund geflogen. Das war nicht mehr meine Mutter! Das war eine sehr eingreifende, eine sehr große Erfahrung für mich.

Viele Menschen, die solches erlebt haben, sagen, dass sie das mit dem Tod versöhnt hat, dass der Tod etwas näher gekommen ist, dass er freundlicher geworden ist. Hat das Ihr Verhältnis zum Tod verändert?
Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod. Das hatte ich früher. Es gab eine Phase in meinem Leben - so um die Vierzig - in der ich mich viel mit dieser Thematik beschäftigt habe, Angst zu sterben. Ich bin ein sehr glücklicher Mann und hatte oft Angst, das zu verlieren. Das habe ich nicht mehr. Was der Katalysator war, das weiß ich nicht genau. Vieles hat eine Rolle gespielt. Aber wichtig war auch das Sterben meiner Eltern, weil sie beide keine Angst hatten. Meine Mutter war fest davon überzeugt, dass sie zurückging zu ihrer Mutter, so fest davon überzeugt, da war kein Zweifel möglich. Und mein Vater hat überhaupt keine Angst gehabt. Meine Eltern haben - sie starben beide 83-jährig - ihr Leben gelebt und waren sehr glücklich in ihrem Leben, auch immer relativ gesund. Sie haben ein faszinierendes Leben gehabt und sind beide mit einem Lächeln im Gesicht sozusagen abgehauen.

Wunderbar und traumhaft schön, nicht? !
Ja, das war unvergesslich eindrucksvoll

Wie stellen Sie sich ein Leben nach dem Tod vor?
Ich kann mir das nicht vorstellen. Ich denke viel über diese Dinge nach, singe und spreche auch darüber. Ich glaube, da tut sich was in meinem Denken. Gott bedeutet für mich Einheit. Für mich bedeutet das, dass ich denke, dass ich Teil bin von etwas. Das ist so komplex und so gigantisch, dass ich nur bescheiden und mit sehr viel Respekt über dieses Phänomen nachdenken kann. Ich denke, dass ich Teil bin von diesem Kreis. Die Frage ist: Weiß ich das, wenn es mich nicht mehr gibt? Das ist im Grunde die einzige Frage. Wenn ein Stern stirbt, implodiert er und es wird Energie frei. Ich denke, dass es mit diesen Dingen auch so ist. Ich glaube nicht, ich denke. Ich denke, dass es so ist, wenn etwas im Tod verschwindet, dass es dematerialisiert wird in das Umgekehrte, dass die Antimaterie Energie wird. Ich glaube, dass es den Tod nicht gibt.

So wäre der Tod eine Art Umwandlung. Würden Sie sich denn gerne auf einer anderen Seite wiederfinden?
Ich weiß es nicht. Die Polemik darüber ist unendlich. Man kann nur mit Respekt und Bescheidenheit abwarten, was passiert oder nicht passiert. Ich weiß es wirklich nicht. Das Einzige, was ich weiß, ist, dass es nicht so übel sein kann. Das ist in meinem System undenkbar.

Sie haben gesagt, Gott ist diese Einheit. Beten Sie zu diesem Gott? Können Sie Ihn ansprechen?
Ja, das kann ich. Ich denke, dass wir alle in Glück, in Kummer in allen möglichen Situationen etwas ansprechen, um Dankeschön zu sagen, um Bitte zu sagen, um Dinge zu fragen. Das ist abstrakt aber wenn ich sehr glücklich bin und es ist niemand bei mir im Auto oder im Zimmer, dann bedanke ich mich bei ihm für die Gelegenheit. Ich sage das nicht laut, ich denke es. Ich kann da keine Figur dabei sehen.

Aber Sie denken dann nicht: Dankeschön lieber Gott?
Nicht lieber Gott.

Und warum nicht?
Weil es für mich nicht irgendjemand ist. Für mich ist das zu beschränkt. Franz Schubert, den ich sehr mag, ging es einmal in seinem Leben unwahrscheinlich schlecht. Er hatte seinem Bruder einen Brief geschrieben: Du, ich habe keinen Groschen, ich habe Syphilis, meine Eltern mögen mich nicht, meine Verliebte mag mich nicht, allerlei Sachen und Gott was alles! Und er schrieb weiter: Trotzdem bin ich ein erstaunlich glücklicher Mann, weil ich weiß, für was ich schreibe, nämlich für die Natur. Wenn ich eine Melodie schreibe, dann ist das ein Geschenk an die Natur. Wenn ich dichte, wenn ich was mache, dann danke ich damit der Natur.
Das klingt zwar romantisch, ist es aber nicht. Für mich ist das so, wie ich das eigentlich auch sehe: ich singe für es. Und ob es Gott heißt oder Kühlschrank, das ist mir egal. Ich habe was gekriegt und das heißt Leben. Ich glaube, dass unsere Aufgabe darin besteht, es so schön wie möglich zurückzugeben. Das ist die Aufgabe meines Glücks. Wenn ich den Kindern was erzähle, dann erzähle ich in der Hoffnung, dass sie etwas schönes daraus machen. Nicht was Gutes oder Schlechtes, sondern was Schönes. Auch Trost ist ein sehr wichtiges Wort für mich. Trost zu sein.

Auch durch Ihre Arbeit, durch Ihr Leben?
Ja, auch wenn ich lache, wegen eines Clowns, ist das für mich immer auch eine Art Trost. Dieser Witz ist dann nicht nur objektiv, denn er erzählt etwas über mich und über meine Lage. Es relativiert, es macht es leichter. Es ist, als ob Licht in deinen grauen Dachstuhl fällt. Religion, Gott, all diese Dinge sind wichtig. Wenn es allerdings verdinglicht wird, wenn es zur Macht wird, dann bin ich nicht mehr dabei. Da habe ich nichts damit zu tun. Wenn man versucht, Gott zu bewahren, so wie man Schnee bewahren will, dann finde ich es O.K., denn Schnee kann man nicht bewahren. Es ist unglaublich viel größer, als wir sehen können.

Gibt es in Ihrem Denken auch Gut und Böse?
Nein, ich glaube, dass man feststellen muss, dass beides existiert, wie Tag und Nacht. Die Aufgabe besteht darin, einen Weg zu finden, der im Gleichgewicht ist mit diesen zwei Komponenten, mit diesen zwei Wirklichkeiten. Denn es sind Wirklichkeiten. Und dass man versuchen muss, so wie mein Vater sagte, gerade zu bleiben auf diesem merkwürdigen Weg, der das Leben scheinbar ist. Wenn man über menschliches Verhalten spricht, kann man daraus ableiten, dass das Böse immer erklärbar ist. Das Böse war immer ein Mangel an Licht, ein Mangel an Liebe, ein Mangel an Andacht, ein Mangel an Glauben.

Und das Gute, können Sie das auch so definieren?
Das Gute? Das ist aus meiner Sicht Friede, was hier nah an Liebe liegt. Liebe heißt, keine Angst zu haben. Das Gute ist, dass ich mich zuhause fühle, "where ever you are!" Auf dieser Erde ist es leider nicht sehr leicht, denn das Gleichgewicht ist unglaublich schief.

Muss man dieses Gleichgewicht nicht auch schon in die Wiege gelegt bekommen haben?
Da sind die Eltern enorm wichtig. Wenn man in Afghanistan geboren wird, hat man es den Rest seines Lebens nicht leicht. Oder in Israel, Palästina, Afrika. Unsere kollektive Aufgabe besteht darin, solche Probleme zu lösen. Das kann man nicht mit Bombardements und Kriegen lösen, sondern nur durch Respekt für das Anderssein dieser Menschen und dieser Welten und Länder. Man kann das nur lösen, wenn man die Rechte der Kinder respektiert, denn das ist ein Basisrecht. Wenn die Kinder ihre Rechte auf Essen, Gesundheit und Freiheit verlieren, dann hat diese Welt keine Chance, keine Zukunft. Die Instrumente, die wir haben, um diese Rechte zu beschützen, sind Organisationen wie die Vereinigten Nationen. Wenn diese Organisationen negiert werden in der kollektiven Identität, weil ein Land seine ökonomischen Belange verteidigen will, indem es ein anderes Land attackiert, so sind wir weit entfernt von Zivilisation. Es geht nicht mehr um Recht oder Unrecht, es geht um Liebe. Würdest du das deinem Kind auch antun? Nein, denn du hast nicht das Recht dazu.

Das ist die Gretchenfrage, nicht wahr?
Ja, und solange wir als menschliche Kollektivität nicht in der Lage sind, solche einfachen, banalen Absprachen zu leben, haben wir verdammt wenig Chancen. Da blutet das Herz, da tut es weh. Da haben wir noch einen enorm langen Weg zu gehen, bevor wir miteinander so weit sind, bis die Menschen in Frieden auf diesem Geschenk Erde leben dürfen.

Wenn Sie einmal einen Wunsch frei hätten, einen einzigen, was würden Sie sich wünschen?
Frieden für alle Menschen.

 

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