Sir Peter Ustinov

den internationalen Schauspieler

Sir Peter Ustinov im Gespräch mit Hanno Gerwin
Sir Peter Ustinov im Gespräch mit Hanno Gerwin
Sir Peter Ustinov im Gespräch mit Hanno Gerwin

Intelligenz, Talent, Humor, Bescheidenheit und ein weiches Herz – das zeichnete den internationalen und weltberühmten Schauspieler Sir Peter Ustinov aus. Er gewann zweimal den Oscar, und spielte in über 40 Filmen herausragende Rollen. Er schrieb 20 Theaterstücke, führte in acht Filmen Regie, schrieb Bücher, bekam mehrere Ehrendoktortitel verliehen, und 1990 wurde das Universalgenie von der britischen Königin zum Ritter geschlagen. Darüber hinaus war er UNICEF-Botschafter und Kanzler einer britischen Universität.
Sir Peter Ustinov verstand es - mit einer gelungenen Mischung aus Komik und nachdenklichem Ernst - menschliche Probleme auf eine amüsante und niveauvolle Art zu präsentieren. Er besaß einen pfiffigen, hintergründigen Humor, den er auch im Kinofilm „Luther“ zum Besten gab. In der Rolle des sächsischen Kurfürsten Friedrich der Weise widerstand er auf verschmitzte und kluge Weise dem Kaiser und allen mittelalterlichen Mächten.
Hanno Gerwin führte das Interview im Herbst 2003, ein halbes Jahr vor dem Tod Sir Peter Ustinovs.

 

Sir Peter Ustinov, welcher Konfession oder Religion gehören Sie an?
Das ist eine sehr schwierige Frage. Ich habe mich noch nicht entschieden, obwohl ich schon alt bin. Ich bin als Lutheraner in der Kirche Englands aufgewachsen, also anglikanisch. Um wirklich zufrieden zu sein, habe ich mir allerdings zu viele Fragen gestellt.

Welche Fragen haben Sie sich da gestellt?
Nun, die Religionen sind zu eingeschränkt. Ich glaube, bei allen Religionen ist ein und derselbe Gott, wenn da ein Gott ist. Wenn es bei allen der selbe Gott ist, dann sind die Religionskriege sehr dumm. Ich glaube wohl an das, was uns die Kirche lehrt. Diesbezüglich habe ich keine Zweifel. Aber ich glaube nicht mehr an ihre Vertreter. Ich bin ein bisschen wie Thomas.

Thomas, der Ungläubige?
Nicht ungläubig, nein. Ich bin gläubig, wenn auch in eigenem Sinne. Anfangs glaube ich an nichts aber ich bin vorbereitet, jeden Augenblick erstaunt zu sein.

Im „Luther“-Film geht es um den gnädigen Gott, den Luther verzweifelt sucht. Wie würden Sie sich einen Gott vorstellen? Welche Eigenschaft würden Sie ihm gerne geben?
Eine solche Frage zieht sich durch das ganze Leben. Ich sag’ Ihnen, warum ich zweifle: Ich habe ein Buch über Vorurteile herausgebracht. Vorurteile sind richtig. Man muss Meinungen haben. Die Demokratie und die Idee, die hinter ihr steckt, basieren auf Meinungen und auf Meinungswechsel. Ansonsten würde es keine Regierungsänderungen geben. Gefährlich sind jedoch eingefrorene oder geerbte Meinungen oder gar tote Meinungen. Man akzeptiert sie, ohne sich Fragen zu stellen, da sie zur Gewohnheit geworden sind.
Als Kind musste ich jeden Tag mit der Schule in die Kirche gehen. Und ich musste immer das Credo sagen: Ich glaube an den einen Gott... Es war automatisiert. Eines Tages habe ich mich gefragt, worüber ich denn da rede! Vorurteile kommen von Seiten der Gemeinschaften, die man für gewöhnlich lobt: die Familie, die Kirche und die Schule.
Ich weiß von meiner Arbeit mit UNICEF und aus meinen Beobachtungen heraus, dass Babys vorurteilsfrei geboren werden. Kinder sind ohne Vorurteile. Sie können Fragen stellen, aber sie zeigen sich wenig beeindruckt von den Antworten. Sie spielen auf ganz natürliche Weise mit Schwarzen, Gelben, Weißen, und es spielt für sie keine Rolle. Vorurteile kommen später. Vielleicht ist es mit den Erwachsenen wie mit einem großartigen Wein, der etwas Schmutz enthalten muss muss, um hervorragend zu sein. Trotzdem ist besser, ihn vorher zu dekantieren, bevor man ihn trinkt.

Luther war jemand, der einen sehr lebendigen und sehr persönlichen Glauben erstarrten Dogmen entgegengesetzt hatte. Dieser Mensch, der auch so glühend war, hat sich mit seinem Glauben gegen diese Dogmen gewendet. Können Sie das nachvollziehen?
Ja. Luther ist ein sehr interessantes Beispiel für jemanden, der denkt, der für sich denkt. Das versuchen wir hoffentlich alle, denn man muss eine Antwort finden. Vielleicht nicht jetzt, vielleicht aber später. Die Erziehung fängt mit der Geburt an und endet mit dem Tod oder danach. Es hängt davon ab, was man glaubt.

Akzeptieren Sie Gott? Beten Sie zu diesem „Gegenüber“, wie es Luther tut?
Im gewissen Sinne. Von Natur aus bin ich diesbezüglich jedoch etwas skeptisch eingestellt. Wenn das aber der selbe Gott ist, so ist das erstklassig. Dann sollten alle akzeptieren, dass es sich um ein und denselben Gott handelt. Aber sie tun das nicht. Auch der Papst - ein sehr guter Mann! - versucht die ganze Zeit etwas für die Ökumene zu tun. Er küsst Bischöfe in ganz anderen Kostümen und mit ganz anderen Sitten. Jedoch wirkt Kardinal Ratzinger dagegen, indem er sagt, jederzeit müsse klar sein, dass die eine heilige katholische und apostolische Kirche nicht die „Schwester“, sondern die „Mutter“ aller Kirchen und Gemeinschaften sei. (vgl. Erklärung „Dominus Iesus“ von Josef Kardinal Ratzinger; Anm. d. Red.)

Ist es für Sie selbst wichtig, was andere Leute über den Glauben denken? Oder ist es Ihnen egal, dass Muslime an Allah, Buddhisten an Buddha oder Christen an Christus glauben? Ich persönlich glaube meinen Glauben, so wie ich ihn empfinde, so wie Luther das im Grunde auch gemacht hat. Wie sehen Sie das?
Ich glaube, das wichtigste Element des menschlichen Charakters ist der „Zweifel“.

Da sind Sie recht dicht bei Luther, nicht wahr?
Ja, aber der Zweifel ist wichtiger als der Glaube. Warum? Der Glaube trennt die Leute und der Zweifel bringt sie zusammen, denn wir haben alle die gleichen Zweifel. Das ist ein kolossaler Ansporn. Man denkt, weil man zweifelt. Aber wenn man überzeugt ist, schläft man ein landet wieder bei den Vorurteilen. Festgefahrene Meinungen sind wirklich sehr schlimm, weil sie zum Ende hin zu Demütigungen werden. Man kann den Tod überleben, man kann trauern, dass Freunde von Terroristen getötet wurden. Demütigungen können jedoch über Jahrhunderte andauern, wenn man nicht drauf achtet. Das jüdische Volk wurde in der Geschichte immer gedemütigt. Jetzt, ohne es zu wissen, revanchiert es sich bei anderen, die mit dieser Geschichte nichts zu tun haben. Nun tun sie es als Philister. Denn sie sagen, Palästina (arabisch = Filastin) ist das Land der Philister.

Welche Rolle spielt jemand wie Jesus für Sie?
Ich glaube nicht, dass er so aussah, wie er im 19. Jahrhundert dargestellt wurde. Ich glaube nicht, dass er so weiblich aussah, mit fabelhaft shampooniertem Haar! Wenn er wirklich existiert hat sah er aus wie Andre Agassis. Warum nicht! Wenn Andre Agassis gewinnt, hat er etwas sehr, sehr Angenehmes im Gesicht. Ich glaube, Jesus war so ein Mann. Aber ich weiß nicht, ob er wie Mohamed ein weißes Pferd brauchte, um in den Himmel zu kommen oder es vielleicht war, wie die Mutter Gottes, die automatisch da hoch kam.
Auf einer Pressekonferenz in Wien von der OSCE, zu der ich eingeladen war, sprach der Mufti von Bosnien-Herzegowina. Er war sehr witzig, sehr scharf und sehr gläubig. Auch ich musste sprechen und sagte, ich sei Kanzler einer Universität, wo wir gerade in diesen schwierigen Zeiten ein neues islamisches Zentrum gebaut haben, worauf ich sehr stolz bin. Danach kam der Mufti auf mich zu, und hat mich geküsst. Das fand ich fabelhaft! Das verstehe ich. Denn solches bringt Menschen mit ganz anderen Meinungen, und ganz anderen Traditionen zusammen.

So war das wohl auch ein Stückweit gleicher Geist, der mit dem Kuss zum Ausdruck gebracht wurde?
Genau. Sehr geschmeichelt war ich im Übrigen auch, als man in meiner Universität einem Gebäude meinen Namen gab, den Namen eines Lebenden. Das war das erste Mal. Interessant an diesem College ist, dass es das größte graduierte College Englands ist. Es ist mit 1.200 Studenten aus 74 verschiedenen Nationen zweimal größer als das College in Oxford oder Cambridge. Es ist das harmonischste College der ganzen Universität. Jeder ist neugierig auf die Tradition des anderen. Für mich ist das ein Symbol dafür, dass die Welt langsam zusammenkommt, dass die Menschen miteinander reden und sie die Unterschiede zu anderen respektieren und lernen damit zu leben. Ich finde das fabelhaft.
Der Fall der Berliner Mauer, die großen Friedensmanifeste am Abend vor dem Ausbruch des Krieges im Irak - man hat bis heute nicht einen einzigen Anführer dieser Bewegungen ausmachen können. Die waren völlig spontan. Auch das spontane Gründen einer Demokratie finde ich ganz großartig. Das ist ein großer Fortschritt für diese Welt.

Das Gründen einer Demokratie beinhaltet auch das Schaffen neuer Regeln. Welche Bedeutung messen Sie dem Erhalt alter Regeln bei? Z.B. den Zehn Geboten oder dem Gebot, das Jesus gepredigt hat: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ Wie sehen Sie diese alten Regeln?
Ja, die alten Regeln sollten wir auf jeden Fall auch einhalten. Z.B. „Du sollst nicht töten.“ Man kann meiner Meinung nach keinen Krieg als Reaktion auf Terrorismus führen. Warum? Weil es die gleiche Sache ist. Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen oder Starken. Wenn Amerika den Irak angreift und den ersten großen Luftangriff „Shock and Awe“ nennt, so frage ich mich: Ist das Terrorismus oder ist das Krieg? Ich meine das ist Terrorismus.

Sie haben unheimlich viel in Ihrem Leben geleistet. Ihre positive Sicht der Dinge, Ihr Humor, den Sie auch noch in der unangenehmsten Situation bewahren, durchziehen ihr Leben wie ein roter Faden. Wo nehmen Sie dieses Urvertrauen her? Oder anders gefragt, womit kann man Sie verängstigen?
Man kann jeden verängstigen. Mein Temperament basiert darauf, dass ich mein Leben mit großen Hoffnungen jedoch ohne Erwartungen angefangen und weitergelebt habe.

Ist das Ihr Lebensrezept?
Zurückblickend ja. Ich habe es mir nicht ausgedacht. Alles, was sich in meinem Leben auf angenehme Weise ereignet hat, ist auf fröhliche Ereignisse zurückzuführen, die ich gar nicht erwartet habe. Ich wusste nicht, dass ich eines Tages geadelt, der französischen Akademie vorstehen oder Botschafter für UNICEF sein würde. Vielleicht passiert dies nun, weil ich ganz alt bin.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Ich habe noch nie Angst vor dem Tod gehabt. Schließlich erinnere ich mich auch nicht daran, Angst vor dem Geborenwerden gehabt zu haben. Wahrscheinlich habe ich wie alle geschrieen. Ich erinnere mich nicht mehr daran, ob ich geschockt war, als ich die Welt zum ersten Mal gesehen habe.
Ich bin neugierig auf den Tod und möchte genau wissen, was geschehen wird. Aber ich habe ein bisschen Angst vor dem Sterben. Das finde ich menschlich.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Nichts. Das Leben ist viel zu kurz, um all das zu tun, was man möchte. Aber es wäre jedoch viel schrecklicher, wenn das Leben viel zu lang wäre.

 

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