Mola Adebisi

den Kultmoderator

Mola Adebisi
im Gespräch
mit Hanno Gerwin

Er ist ein quicklebendiger Moderator mit schwarzen Rastanlocken und dunkler Hautfarbe. Beim Musiksender VIVA war er lange Zeit Kultfigur: Mola ist gebürtiger Nigerianer, wuchs in Deutschland auf und ist der deutschen Sprache mehr als mächtig. Aus allen Situationen quasselt er sich heraus und moderiert live. Egal was seine Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem Herzen haben - er geht bedächtig auf unterschiedlichste Lebenssituationen ein. Ein sehr vernünftiger und disziplinierter Mann, der sich über Familie und Kinder viele Gedanken macht. Der Kult-Moderator hat übrigens keinerlei Probleme, öffentlich über seinen Glauben zu reden.

 

Was sind Deine Stärken?
Meine einzige Stärke ist, dass ich wie ein Wasserfall quasseln und recht interessant erzählen kann.

Interessieren Dich die Leute?
Sicher, mich interessieren die Leute und immer wieder auch meine eigene Spontaneität, denn die teste ich ja dann.

Bist Du ehrgeizig?
Ich glaube schon, dass ich ehrgeizig bin. Ich meine, wenn man sich heute meinen Werdegang anschaut, habe ich mit VIVA-TV, meinem großen Sprungbrett, begonnen, aber ich bin ja nicht auf diesem Punkt stehen geblieben. Ich versuche jetzt mit meiner Popularität und meinen verborgenen Talenten, die jetzt natürlich aus mir herausbrechen, noch mehr zu machen, z.B. gebe ich eine Unterwäschekollektion heraus, wo ich Geschäftsführer, Marketingleiter und Designer bin. Mein Motto ist: „Never crack under Pressure.“ Der Druck kann noch so groß sein, ich werde es immer schaffen.

Und was bist Du, wenn das Fernsehen mal aus und die Wäsche verkauft sein wird?
Ich glaube, dass ich mich nicht sehr verändere. Mein Freundeskreis ist absolut gleich geblieben. Ich war schon immer ein Mittelpunktsmensch. Das wird sich mit oder ohne VIVA nicht ändern. Mein Leben und mein Verhalten haben sich dadurch nicht geändert. Das einzige, was sich wirklich verändert hat, ist, dass ich mir irgendwann ein anderes Auto gekauft habe - vom Polo zum Fiat Coupe gegangen bin. Ich bin also kein Snob. Ich wohne auch nicht in einer Riesenvilla. Ich bin noch genauso knauserig wie früher. Wir waren früher arm wie eine Kirchenmaus. Ich weiß, wo das Geld herkommt und wie lange man dafür arbeiten muß. Auch, wenn ich es relativ leicht verdiene.

Orientieren sich die Kids an dem, was Du sagst?
Mir ist bewusst, dass ich ein riesengroßer Multiplikator bin. Was ich bei „Interaktiv“ sagte, betraf natürlich einige hunderttausend Leute. Aber im großen Ganzen bin ich ein ganz normaler Typ. Ich sehe ziemlich exotisch aus, aber ich bin in Deutschland aufgewachsen und habe die deutsche Mentalität, trotzdem bin ich natürlich irgendwo auch Nigerianer. Ich bin ein ziemlich normaler Mensch, fast schon zu normal. Ich trinke nicht, rauche nicht - bin schon fast langweilig.

Ich erinnere mich an eine Szene, wo Du moderiert hast, wo ein Mädchen angerufen und Dich gefragt hat, ob sie fremd gehen darf. Du hast ein Plädoyer dafür gehalten, dass sie das nicht tun soll.
Das ist auch ganz offen meine Meinung: Fremdgehen ist nichts Gutes. Ich bin auch schon mal hintergangen worden. Ich weiß, wie weh das tut. Das möchte ich niemand anders zufügen. Ich könnte das nicht vor meinem Gewissen vertreten, einfach nur zu jemand zu sagen: Was du nicht weißt, macht dich nicht heiß.

Bist Du jemand mit Grundsätzen?
Ich habe schon Grundsätze. Es gibt ein paar Sachen, die ich nicht mache. Wenn mir meine Mutter oder ein paar Kumpels ein Glas Sekt anbieten, dann lehne ich das ab. Ich trinke überhaupt keinen Alkohol, ich esse nicht einmal eine Mon Chérie. Ich rauche auch nicht. Oder wenn mir tausend Leute einen Joint anbieten und sagen, das muss man doch wenigstens mal ausprobiert haben. Das muss man nicht ausprobiert haben. Ich bin von Natur aus schon so durchgeknallt und hippelig. Wenn ich was trinken oder rauchen würde, würde ich wahrscheinlich explodieren.

Stichwort Religion. Wie ist deine Einstellung zur Religion?
Positiv. Ich habe eine positive Einstellung zur Religion. Und ich habe eine positive Einstellung zum Leben.
Meine Einstellung zur Religion ist eine ganz eigenartige. Merkwürdigerweise habe ich im Religionsunterricht nur Einsen gekriegt. Ich habe aber eine ganz eigene Vorstellung von dem Begriff „Gott“. Gott ist für mich nur Glaube, Energie.

Was heißt das?
Gott ist eine Energie, die sich im Glauben der Menschen zeigt. Das heißt, wenn kein Mensch auf der Erde mehr an Gott glauben würde, dann würde Gott sterben - was natürlich nie passieren würde. Solange wir Menschen an Gott glauben, kann er uns auch immer Hoffnung und auch innere Stärke geben. Der Mensch ist vielleicht ein Herdentier und braucht einfach eine Art von Energie, um sich aufzubauen. Es gibt viele Menschen, die mit ihren eigenen Gefühlen in ihrem Körper, mit ihrer Zukunft und mit sich selbst nicht im Reinen sind. Es gibt Menschen, die sind völlig mit sich im Reinen, und die brauchen vielleicht diese Energie gar nicht. Deswegen gehen die auch ziemlich ignorant durch das Leben und schreien dann, wenn ihre Frau unters Auto kommt, auf: „O Gott, hilf mir!“. Dann kann Gott ihnen nicht mehr helfen. Dafür ist Gott nicht da. Gott ist dafür da, Menschen, die ein bisschen zerrüttet sind und nicht genau wissen, wohin sie mit sich, ihren Gefühlen und vielleicht auch mit ihrer Seele wollen, eine Richtlinie zu geben und weiß, wonach sie leben können - einfach nur als Lebensmoral. Das ist meine eigene Einstellung von Gott. Die Kirche ist eine Institution von der ich sage: Da muss ich nicht immer hingehen. Ich gehe zu gewissen Anlässen in die Kirche. Ich bin auch konfirmiert worden.

Aber dieser Glaube und diese Energie sind für Dich selber auch wichtig?
Sehr wichtig. Und ich kann’s auch nicht haben, wenn jemand Schimpfworte benutzt wie „Verdammt!“. Jemand, der sagt „Gott gibt es nicht“, der soll sich eine Kirche angucken. Das ist ein riesiges Gebäude und das ist nur für Gott gebaut. Dann kann man nicht sagen: „Gott gibt es nicht.“ Das ist völlig ignorant. Ich bin evangelisch, und ich glaub daran. Wenn mich jemand fragt: „Glaubst du an Gott?“ Dann sage ich „Ja.“ Nächstenliebe, Toleranz. Das sind so Dinge, die für mich ganz, ganz wichtig sind.

Spielt die Bibel eine Rolle für Dich oder ist das veralteter Stoff?
Die Bibel ist nicht veraltet. Sie beschäftigt sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen, und das sind Geschichten, die heute immer noch fassbar sind.

Was bedeutet Glauben für Dich?
Beim evangelischen Glauben finde ich, dass wir sehr nah am Puls der Zeit sind. Beim katholischen Glauben, finde ich, sind ein paar Sachen, wo ich sage: Das geht einfach nicht. Wir würden uns selber schädigen. Wir sind Gottes Kinder und wollen uns nicht selber zerstören. Da gibt es ein paar Vorstellungen und Regeln, wo ich sage: Das ist aber nicht so sehr logisch.

Wie sind Deine persönlichen Perspektive in Richtung Familie? Magst Du Kinder?
Das ist bei mir eine ganz heikle Sache. Vor drei, vier Jahren war ich der Mensch, der immer gesagt hat: Ich muss unbedingt heiraten, eine Frau und ein Kind. Dann habe ich in der Schule Scheidungsrecht durchgenommen. Danach sage ich: Ich tu alles, nur nicht heiraten und Kinder kriegen, denn dann bin ich ja am Ende und habe mich verkauft. Mittlerweile ist es so, dass ich auch ein Gefühlsmensch bin, der Zuneigung und Nächstenliebe braucht. Ich kann mir schon vorstellen, in einem eheähnlichen Verhältnis zu leben. Kinder liebe ich abgöttisch oder ich kann sie nicht ertragen. Jetzt sagen alle Leute: Wenn das Deine Kinder sind, wirst Du sie natürlich abgöttisch lieben.

Welche Beziehung hast Du zu Nigeria?
Eine ganz gespaltene. Ich habe erstens eine andere Mentalität. Deshalb habe ich grundsätzlich in Nigeria und mit Nigerianern ein Problem. Die Nigerianer sagen grundsätzlich: Guck mal, da kommt der Deutsche. Und die Deutschen sagen: Guck mal, da kommt der Schwarze. Ich stehe in der Mitte, obwohl ich nicht mal ein Mischling bin. Ich glaube, ich habe mich im Laufe der Jahre ein bisschen von der nigerianischen Lebensfreude entfernt.

Deine Heimat ist aber Deutschland?
Ja, denn das ist das Land, in dem ich von Kindesbeinen an lebe. Ich habe meine Schule und meinen Job hier gemacht. Auch alle meine Zukunftspläne beziehen sich immer auf Deutschland.

Es gibt jede Menge krimineller Taten gegen Ausländer. Hast du mit Ausländerfeindlichkeit Erfahrungen gemacht?
Ich habe Erfahrungen mit Ausländerfeindlichkeit gemacht, grundsätzlich kommt es aber in meinem Umfeld nicht so häufig vor. Ich achte sehr auf mich und bewege mich nirgends, wo soziale Brennpunkte sind und ein Übergriff passieren könnte. Bei der Arbeit habe ich stets Security um mich, wodurch ich mich vor Übergriffen jeglicher Art schützen kann.

Hast du Angst vor Übergriffen?
Nein, das bringt nichts. Ich lebe in Deutschland, das ist mein Land, in dem ich zu Hause bin. Nirgendwo auf der Welt ist es großartig anders. Wenn ich aber in eine Stadt mit einer extrem hohen Rechtsradikalenrate, dann würde ich es tunlichst vermeiden, nachts durch die Gassen zu gehen.

Wenden sich Jugendliche an dich, in der Hoffnung, du könntest sie in ihrer Angst vor Ausländerfeindlichkeit am besten verstehen?
Das gibt es natürlich auch. Viele Jugendliche mit schlechten Erfahrungen fragen mich, wie das bei mir ist. Ich bin in einer Vorbildfunktion und spreche einen großen Kreis von Menschen an. Dann erzähle ich, wie es in meiner Jugend gewesen ist, dass es vor meiner VIVA-Zeit einen Mola ohne VIVA gab, mit zwölf Jahren auch Probleme hatte.

Woran orientierst du dich, wenn du in deiner Vorbildfunktion auf Jugendliche eingehst?
Ich bin ein Mensch, der grundsätzlich wenig Probleme mit seinem nervlichen und seelischen Korsett hat. Das ist mir von meiner Mutter mitgegeben worden. Ich teile den Leuten grundsätzlich mit, wie ich mich aus meinen Erfahrungen heraus in bestimmten Situationen verhalte. Die Leute können dann selbst entscheiden, was sie für sich adaptieren.

Womit kann man dich verletzen?
Mit Intoleranz und mit Vorurteilen. Das sind Eigenschaften, mit denen ich als prominenter Mensch zu kämpfen habe. Ein Fernsehbild ist immer zweidimensional. Und ich bin im wahren Leben dreidimensional. Ich bin grundsätzlich ein Mensch, der über vielen Dingen steht. Ich rege mich über nichts auf, weil sich das nicht lohnt und weil ich der Meinung bin, Männer kriegen eh einen Herzinfarkt. Wenn ich mich so aufrege, kriege ich noch früher einen Herzinfarkt! Also rege ich mich erst gar nicht auf.

Wenn du einmal einen einzigen Wunsch frei hättest. Was würdest du dir wünschen?
Das einzige, was mir jetzt noch fehlen würde – egoistisch gesehen - wäre ein Haus in Nigeria. Ansonsten würde ich mir wünschen, die Intoleranz abzustellen. Denn dann hätte die Gesellschaft eine objektive Sichtweise in Bezug auf Ausländer. Intoleranz ist etwas ganz, ganz gravierendes und zieht viele Folgekrankheiten nach sich.

 

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