Erwin Teufel

ehem. Ministerpräsident von Baden-Württemberg

Als Kind wollte er noch Sportreporter werden, doch schlug er schon mit 16 Jahren eine politische Laufbahn ein. Einst war Erwin Teufel der jüngste Bürgermeister Deutschlands und inzwischen regiert er seit 10 Jahren Baden-Württemberg als Ministerpräsident. Als Erwin Teufel damals nach dem quirligen Lothar Späth das Amt antrat, galt er als schwerblütiger bodenständiger Schwabe, was sich nicht als negativ bewahrheitete. Aufgewachsen ist er in einer kinderreichen Familie auf einem Bauernhof in Zimmern ob Rottweil. Er gilt als hellwacher Powerworker, der selten richtig stillsitzt. Ruhe und Entspannung findet er in seiner Leidenschaft, dem Lesen.

 

Herr Ministerpräsident, von Ihnen ist bekannt, wie sehr Sie Ihr Heimatland Baden-Württemberg lieben. Sind Sie nun Schwabe, Württemberger oder Baden-Württemberger?
Das ist nicht mit einem Satz zu beantworten. Ich stamme aus dem alemannischen Süden. Der war vorderösterreichisch bis 1805 und ist erst durch Napoleon badisch oder württembergisch geworden. Mein Elternhaus stand im württembergischen Teil des alemannischen Südens, ganze fünf Kilometer von der badischen Grenze entfernt. Durch die Verwaltungsreform 1952 wurde ich Südbadener, sowohl mit meiner Heimatgemeinde, wie mit meinem Wohnort, wie mit meinem Wahlkreis. Ich fühle mich als Alemanne und ich lasse mich nicht durch eine napoleonische Territorialreform einordnen.

Das bringt ein ganz anderes Licht auf die Frage Baden oder Württemberg. Trotzdem, worin unterscheiden sich die Badener und die Württemberger?
Weit weniger als man glaubt. Im Grunde ist es ein einziger Volksstamm, abgesehen vielleicht von den Kurpfälzern und Franken, die eine etwas andere Entwicklung haben. Aber im Kernbereich Badens und Württembergs ist es identisch. Im Grunde sind die Begriffe Schwabe und Alemanne identisch. Begrifflich hat sich das erst in jüngster Zeit etwas auseinander gelebt.

Sie stammen ja aus einer Bauernfamilie. Das daas bäuerliche Leben hat sehr viel mit der Erde, mit dem Boden, mit dem Land zu tun. Wie hat Sie das geprägt?
Wie jede Familie einen Menschen prägt, so hat mich das auch geprägt. Bodenständigkeit, Heimatverbundenheit, die Liebe zum Land, auch zu den Menschen, zu einem überschaubaren Gemeinwesen, wenn man in einem Dorf oder in einer Kleinstadt aufgewachsen ist. Das sind Persönlichkeitsmerkmale, die ich mir neben vielen anderen zuordnen lassen würde. Ich glaube, neben der Heimatverbundenheit muss allerdings auch ein Denken über den Kirchturm, über die Gemarkungsgrenze, über die Landesgrenze hinaus stattfinden, Heimatverbundenheit und Weltoffenheit zugleich. Das wünsche ich mir von den Baden-Württembergern und ich glaube, das zeichnet sie auch aus.

Mit wie vielen Geschwistern sind Sie aufgewachsen?
Ich habe acht Geschwister. Ein Zwillingsbruder von einem jüngeren Bruder ist mit sechs Wochen gestorben. Dann wären wir sogar neun gewesen. Ich bin der älteste von acht Kindern.

Haben Sie Erziehungsfunktion übernommen?
Wenn der Älteste 16 ist, die kleinen Geschwister noch in den Kindergarten gehen, dann ist es selbstverständlich, dass die älteren sich auch um die jüngeren Geschwister kümmern. Egal, ob es um Beaufsichtigung, Freizeitgestaltung oder Hausaufgabenbetreuung geht, Man übernimmt zunehmend Funktionen für die jüngeren Geschwister.

Bilden sich da schon Führungsqualitäten aus?
Ganz bestimmt. Das auch.

Was ist das Wichtigste, was eine Familie, Eltern oder auch Elternteile ihren Kindern mitgeben müssen?
Ich habe einmal bei einem Pastoraltheologen den Satz gelesen, heute überzeuge nicht mehr die Wortverkündigung sondern nur noch die Tatverkündigung. Das ist eine gute Aussage für die Erziehung. Nicht die Worte überzeugen, sondern es überzeugt nur das lebendige Beispiel. Erziehen heißt, dem Kind einen Weg zeigen und auf diesem Weg selber vorangehen. Heißt aber nicht, das Kind mitschleifen oder glauben, man könne den Weg für das Kind gehen. Das Kind muss den Weg selber gehen. Aber man kann den Weg zeigen, und man kann den Weg auch voran gehen.

Wohin soll der Weg gehen? Was soll man vorleben und was ist das Wichtigste?
Die ganz normalen menschlichen Tugenden des menschlichen Umgangs, dass man Konflikte friedlich löst und nicht mit Gewalt und dass man auch bestimmte Höflichkeitsformeln achtet. Dass man mit der älteren Generation in Ehrfurcht umgeht, haben wir als Kinder gelernt. All das, was heute als Sekundärtugenden abgetan wird. Worüber man lächelt.
Die gewonnenen Erfahrungen sind Lebenserfahrungen, Berufserfahrungen. Davon sollte man Kindern etwas vermitteln, damit sie eine Orientierung haben, gleichzeitig aber auch die Entscheidungsfreiheit, was sie als erwachsene Menschen übernehmen und wo sie Korrekturen anbringen, eigene Gewissenentscheidung fällen wollen. Man darf nicht böse sein, wenn Kinder keine Zweitausgaben der Eltern sind.

Haben Sie schon vor einem richtigen Erziehungsproblem gestanden?
Größere nicht. Der Übergang vom Kindesalter ins Jugendalter und ins Erwachsenenalter ist eine schwierige Phase im Leben eines jeden Menschen. Wenn ein Kind dabei Begleitung hat - nicht nur durch die Eltern - dann hat ein Kind Glück. Ich hatte das Glück in meinem Leben, dass meiner Frau, obwohl sie durch meine ständige Abwesenheit Alleinerziehende war, die Erziehung unserer Kinder geglückt ist.

Sie haben aus Ihrer christlichen Einstellung nie ein Geheimnis gemacht. In Ihrem Arbeitszimmer hängt ein Kruzifix. Es stammt ein Satz von Ihnen, den finde ich sehr interessant: Ich bin zuerst Christ und dann katholisch. Wie unterscheiden Sie das?
Das eine ist ein Bekenntnis, währen das andere eine Grundentscheidung ist.
Vielleicht kann man es viel simpler sagen, Mit den Worten des großen Theologen Karl Rahner. Auf die Frage, warum er katholisch sei, antwortete er: "Weil meine Mutter katholisch war, weil mir selber nichts besseres eingefallen ist." Jeder ist in seinen Glauben hineingewachsen, so wie er ins Elternhaus hineingewachsen ist.
Aber ein anderer Satz hat mir immer sehr imponiert: "Katholisch ist mein Vorname, und mein Hauptname ist Christ."

Was begeistert Sie am Christentum? Was spricht Sie an?
Mich begeistert, was ich weiß oder glaube, woher der Mensch kommt, dass ich nicht rotiere und das Leben nicht als einen sinnlosen Kreislauf empfinde, sondern als eine Bahn, die auf ein Ziel ausgerichtet ist.
Ich glaube als Christ, der ich zu sein versuche, ich trage das nicht als Standarte vor mir her. Ich glaube an einen Anfang und an ein Ende. Und ich glaube, dass der Gleiche, von dem ich den Anfang genommen habe, auch mein Ziel am Ende meines Lebens ist und über dieses Leben hinaus.

Die CDU ist eine Partei, die betont christlich ist und das C im Namen führt. Es ist doch eine so große Kraft, wie Sie selber sagen, auch was in dem christlichen auch an Reform und an Lebenskraft enthalten ist. Aber es strahlt wenig aus der Partei heraus.
Ist es verwunderlich in einer Zeit, in der auch von den christlichen Konfessionen viel zu wenig ausstrahlt. Nietzsche sagte, die Christen müssten etwas freudiger und lebensfreundlicher aussehen, wenn sie wirklich einen Glauben haben.
Nun ist eine Partei nicht eine Glaubensgemeinschaft. Sie erreicht die Menschen bei weitem nicht in der Tiefe wie eine Kirche die Menschen erreicht.


Es könnte doch ein Impuls sein, der ab und zu durchbricht, wo vielleicht mehr Mut oder mehr Lebenskraft ist?
Ja, das ist wahr. Aber das liegt am Einzelnen. Und ich kenne viele Einzelne, die mir zu Weggefährten, Freunden geworden sind und die ein Beispiel geben, an dem ich auch selbst hinaufschaue. Das C in der CDU ist kein Aushängeschild. Und schon gar kein Absolutheitsanspruch derer, die annehmen, nur in der CDU seien Christen. Wer in der CDU ist, für den ist das C eine Selbstverpflichtung. Es sind auch viele in der CDU, die mit dem C nichts mehr zu tun haben. Auch unter Umständen Angehörige einer anderen Glaubensgemeinschaft. Ausländer, auch Nichtchristen sind Mitglied der CDU. Sie müssen nur akzeptieren, dass diejenigen, die in der CDU Politik machen, sich an einem christlichen Menschenbild orientieren. An einem Menschenbild, das sagt, der Mensch ist eine Schöpfung Gottes. Der einzelne Mensch ist eine Persönlichkeit, die eine Individualnatur hat mit unveräußerlichen Rechten, Menschenrechten, die jedem einzelnen zukommen, weil er Mensch ist. Und Pflichten, die der einzelne hat gegenüber den Mitmenschen, sich mitmenschlich zu verhalten und gegenüber der Gemeinschaft.

Können Sie sich eine politische Entscheidung vorstellen, wo Ihr christliches Gewissen in besonderer Weise gefragt ist?
Ja. In der Gentechnik, in der Genomforschung sind heute Dinge möglich, die man noch vor wenigen Jahren überhaupt nicht für möglich gehalten hat. Es ist möglich, auf Reserve hin Embryonen zu züchten. Es ist möglich, sie einzupflanzen. Es ist möglich, sie für Forschungszwecke zu verwenden und sie dann zu verbrauchen. Es ist möglich, Stammzellen zu gewinnen.
Es besteht die uralte Frage: Darf der Mensch das tun, was er kann, was er technisch kann? Der Nobelpreisträger Heisenberg sagte vor drei, vier Jahrzehnten, die entscheidenden Fragen der Zukunft seien nicht Probleme der Technik sondern Probleme der Ethik.
Etwas, was wir in Deutschland nicht zulassen, wird dann in anderen Ländern gemacht und von uns importiert. Es ist die Frage, was darf oder muss man tun, wenn man auf der Höhe der Zeit wettbewerbsfähig bleiben will, in der Forschung und in der wirtschaftlichen Entwicklung. Und wo muss man Grenzpflöcke einschlagen, die man nicht überschreiten darf, wenn wir die Kernsubstanz der Menschenwürde und des Menschseins nicht verletzen wollen.

Können Sie sich vorstellen, dass ein Politiker so wie Martin Luther aufsteht und sagt: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders! Und mögen die wirtschaftlichen Bedingungen oder Notwendigkeiten so sein, wie sie sind. Ich entscheide so.“
Ganz bestimmt. Wenn es um die Menschenwürde geht, muss man sich so verhalten. Wenn es um die elementaren Menschenrechte geht, muss man sich so verhalten. Das verlangt sogar unsere Verfassung. Das verlangt nicht nur die christliche Grundüberzeugung.

Welcher biblische Satz gefällt Ihnen besonders gut?
Dass man all das, was man selber will, das einem die Menschen tun, man auch anderen tut. Aber mir imponiert auch besonders das Gleichnis vom Weizenkorn. Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, dann bringt es keine Frucht. Wenn es aber in die Erde fällt und stirbt, dann bringt es reiche Frucht.

Wie stellen Sie sich das Paradies vor?
Ich bin zufrieden mit dem Satz in der Bibel: Kein Auge hat je geschaut und kein Ohr hat je gehört, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.

Wie gehen Sie mit Niederlagen oder mit Kränkungen um?
Ich mache vor allen Dingen die Erfahrung, dass jeder im Austeilen großzügiger ist, als im Einstecken. Aber ich würde nicht sagen, dass ich besonders nachtragend wäre. Ich glaube nicht, dass dies ein Merkmal von mir ist. Obwohl ich sagen muss, dass ich verletzlich bin, wie andere Menschen auch. Ich halte das nicht für schlimm, sondern für ganz normal.

Wie gehen Sie mit eigenen Fehlern um?
Ich halte es diesbezüglich mit dem Satz „Verzeihe deinem Nächsten wie dir selbst“. Ich glaube, man verzeiht sich eigene Fehler leichter, als man anderen die Fehler verzeiht. Deswegen sollte man sich drum bemühen, gegenüber anderen so großzügig zu sein wie gegen einen selbst.

Wie gehen Sie mit Stress um, besoners in Wahlkampfsituationen?
Immer in der Hoffnung, dass mich niemand reizt und ich nicht aus der Haut fahre, so dass niemand merkt, dass ich nur fünf Stunden im Bett war.

Wenn Sie einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Sie sehen, Sie haben mich bisher mit keiner Frage in Verlegenheit gebracht. Aber mit dieser bringen Sie mich in Verlegenheit. Ich bin oberflächlich betrachtet, wunschlos glücklich.

 

Aktuell

Best of 500

Ruth-Maria Kubitschek, Wim Wenders, Udo Walz.

Best of 500

Roberto Blanco, Hartmut Engler und Steffen Wink, Hella von Sinnen

Best of 500

Jürgen von der Lippe, Sandra Maischberger, Jürgen Todenhöfer

Best of 500

Xavier Naidoo, Maybrit Illner, Winfried Kretschmann

2005: Franziska van
Almsick

Olympischer Schwimmstar


Weitere Interviews

Daniel Alter
Katrin Altpeter
Thomas Anders
Prinz Asfa-Wossen Asserate
Ayman
Seine Exzelenz Monsieur Anatole Bacanamwo
Joe Bausch
Rufus Beck
Volker Beck
Ben Becker
Dr. Günther Beckstein
Caroline Beil
Ben*Jammin
Prof. Dr. Ernst Benda
Dr. Christine Bergmann
Fredi Bobic
Wolfgang Bosbach
Jonathan Böttcher
† Pierre Brice
Fabian Bruck
Prof. Dr. Michael Buback
Frieder Burda
Geraldine Chaplin
Botschafter Daniel R. Coats und Marsha Coats
Luigi Colani
Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
Michael Degen
† Dr. Heinz-Horst Deichmann
Ulrich Deppendorf
Hauke Diekamp
Kai Diekmann
Pater Domenico
Albie Donnelly
Ray Dorset
Heike Drechsler
Burkhard Driest
Katja Ebstein
Dr. Ursula Engelen-Kefer
Hartmut Engler
Andreas Englisch
Andreas Eschbach
Dieter Falk
Veronica Ferres
Fil da Elephant
Gotthilf Fischer
Dr. Ulrich Fischer
Ottfried Fischer
Gotthilf Fischer
Axel E. Fischer
Joy Fleming
Jürgen Fliege
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Teflon Fonfara
Fools Garden
Dr. Peter Frey
Amelie Fried
Dr. Michel Friedman
Peter Friedrich
Andreas Fritzenkötter
† Joachim Fuchsberger
Jürgen Fürwitt, alias Jott
Galileo
Mario Galla
Cae Gauntt
Dr. Heiner Geißler
Dr. Heiner Geißler
Petra Gerster und Christian Nürnberger
Uschi Glas
Mario Gomez
Katrin Göring-Eckardt
Jürgen Gross
Friedlinde Gurr-Hirsch
Stefan Gwildis
Matthias Habich
Peter Hahne
Corinna Harfouch
Jimmy Hartwig
Dieter Thomas Heck
Gert Heidenreich
Ala Heiler
Hans-Olaf Henkel
Tony Henry
Ken Hensley
Eva Herman
High South
Dieter Hildebrandt
Klaus Hoffmann
Prof. Dr. Gertrud Höhler
Birgit Homburger
Christiane Hörbiger
Guildo Horn
Chris Howland
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Prof. Dr. Claudia Hübner
Eddi Hüneke
Maybrit Illner
Janina and the Deeds
† Gottfried John
Jorginho
† Hellmuth Karasek
Volker Kauder
Brendan Keeley
Kathy Kelly
Kathy Kelly
Dr. Timm Kern
Dr. Katja Keßler
Arabella Kiesbauer
Ephraim Kishon
Matthias Kleinert
Prof. Dr. Guido Knopp
2003: Sebastian Koch
Juliane Köhler
Peter Kraus
Winfried Kretschmann
2011: Winfried
Kretschmann

Dr. Gabriele Krone-Schmalz
Ruth-Maria Kubitschek
Sven Kuntze
Heinz Rudolf Kunze
Leonard Lansink
Manfred Lautenschläger
Donna Leon
Hera Lind
Caroline Link
Joachim Llambi
Andrea Kathrin Loewig
Wolf Maahn
Paul Maar
2015: Motsi Mabuse
Roland Mack
2004: Peter Maffay
Kurt Salomon Maier
Sandra Maischberger
Marie-Luise Marjan
Tony Marshall
Marc Marshall & Jay Alexander
Carlos Martinez
Henry Maske
Maybebop Pop- Quartett
Gisela Mayer
Gerhard Meier-Röhn
Hans Meiser
Reinhold Messner
Meret Meyer
Middle of the Road
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther
Gary Mullen
Franz Müntefering
Xavier Naidoo
Dr. Rupert Neudeck
No Angels
Elisabeth Noelle-Neumann
Ulrich Noethen
Ingrid Noll
Normal Generation?
Chris Norman
Günther H. Oettinger
Mario Ohoven
Cem Özdemir
Peilomat
Phil
Hermann Poppen
Avi Primor
Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden
Johannes Rau
Heribert Rech
Maestro Gian Piero Reverberi
2000: Sir Cliff Richard
Sir Cliff Richard
Lars Riedel
Armin Rohde
Dr. med. Philipp Rösler
Claudia Roth
Dr. Norbert Röttgen
Wynton Rufer
Nina Ruge
Thomas Rühmann
Inga Rumpf
Barbara Rütting
Dr. Wolfgang Schäuble
Marco Schiefer
Schily
Rezzo Schlauch
Renate Schmidt
Ulla Schmidt
Doris Schmidts
Dr. Peter Scholl-Latour
Walter Scholz
Detlev Schönauer
Dietmar Schönherr
Birgit Schrowange
Martin Schulz MdEP
Alice Schwarzer
Ulrike Schweikert
Uwe Seeler
Florian Sitzmann
Werner Sonne
† Lothar Späth
Paul Spiegel
Walter Spindler
Willi Stächele
Rolf Stahlhofen
Thomas M. Stein
Bernd Stelter
Dr. Monika Stolz
Annika Strebel
2012: Christina Stürmer
Prof. Dr. Rita Suessmuth
Stephan Sulke
Jasmin Tabatabai
Horst Tappert
Erwin Teufel
The Temptations
Dr. h. c. Wolfgang Thierse
Olaf Thon
Prof. Dr. Klaus Töpfer
Ulrich Tukur
Tomi Ungerer
Franz Untersteller MdL
Sir Peter Ustinov
2005: Franziska van
Almsick

Herman van Veen
Ute Vogt
Berti Vogts
Dr. Antje Vollmer
Dr. Ursula von der Leyen
Jürgen von der Lippe
Jürgen von der Lippe
Frhr. von Gemmingen-
Guttenberg

Wolf von Lojewski
Hella von Sinnen
Margarethe von Trotta
Beatrice von Weizsäcker
Florian Wahl
Prof. Dr. Norbert Walter
Udo Walz
2014: Udo Walz
Willi Weber
Konstantin Wecker
Prof. Peter Weibel
René Weller
Wim Wenders
† Guido Westerwelle
Urich Wickert
Heidemarie Wieczorek-Zeul
† Roger Willemsen
Ron Williams
Steffen Wink
Harald Wohlfahrt
Guido Wolf
Sydney Youngblood
Andrea Zangemeister
Joana Zimmer
Dr. Robert Zollitsch
Rolf Zuckowski
Brigitte Zypries