Prof. Dr. Rita Suessmuth

erfahrene CDU-Politikerin und ehemalige Bundestagspräsidentin

Rita Suessmuth im Gespräch mit Hanno Gerwin
Rita Suessmuth im Gespräch mit Hanno Gerwin
Rita Suessmuth im Gespräch mit Hanno Gerwin

Frau Dr. Suessmuth, Ihr Buch heißt "Wer nicht kämpft, hat schon verloren". Wenn Sie sich zurückerinnern, was waren die größten Kämpfe in Ihrem Leben?
Also große Kämpfe waren die Auseinandersetzung um die Aidskrankheit und deren Infektionsgefahr, die Frauenfragen, insbesondere der Schutz des ungeborenen Lebens. Außerdem hatte die Kunst für mich immer schon einen sehr hohen Stellenwert für die Kultur eines Volkes und damit auch für das Verhältnis von Kunst und Politik. Der Kampf um die Verhüllung des Reichstagsgebäudes schien aussichtslos.

Die hätten Sie schnell verloren, wenn Sie nicht gekämpft hätten!?
Bei mir ist keine Sache nach dem Motto gelaufen: "Ich kam, ich sah, ich siegte". Sondern es bedurfte eines langen Atems und der Beharrlichkeit. Das gilt auch für solch eine Geschichte, wo ich mich vielleicht übernommen hatte.
Beim Thema der Erziehungsrente erging es mir ähnlich. Die älteren Mütter, hatten nie Ausgleich und Anerkennung für Erziehungsleistung erhalten und waren ausgeschlossen von der Erziehungsrente. Ich war damals noch sehr jung im Amt und kämpfte gegen diese Ungerechtigkeit an. Allerdings hatte ich nicht genügend bedacht, dass das mehrere Milliarden, nämlich über sechs kostete. Ich weiß noch, wie entnervt der damalige Finanzminister Stoltenberg über meine Initiative war und sie monatelang ablehnt hat. Jedoch kam eine so breite Bewegung infolge auf, dass es doch gelungen ist. Also meine Botschaft resultiert daraus: Gebt nicht so schnell auf. Was aussichtslos ist, muss nicht aussichtslos bleiben.

Haben Sie denn auch Kämpfe verloren?
Natürlich habe ich auch Kämpfe verloren.

Wie gehen Sie mit solchen Niederlagen um, wenn es denn passiert?
Ich nenne ein Beispiel aus dem Bereich der Kunst. Als wir in Bonn den neuen Plenarsaal einweihten, ging es auch um Kunst. Das Geld war ausgegangen und ich fand, zur Nachkriegszeit gehörte auch der weltanerkannte Künstler Beuys, der viele Kontroversen ausgelöst hat. Wir hatten eine Leihgabe. Und nach ein paar Jahren Leihen stand die Frage an, Ankauf oder Rückgabe. Es wurde entschieden, für einen Beuys geben wir kein Geld aus, begleitet von einer hässlichen Medienkampagne gegen Beuys und all diejenigen, die für ihn Geld ausgeben wollten. Die Schlacht war verloren. Aber ich dachte bei mir, bevor ich den Bundestag verlasse, wird dieser Bundestag noch einen Beuys bekommen!

Ich vermute, dass die meisten Menschen, die Ihr Buch "Wer nicht kämpf hat schon verloren" lesen, zunächst das Kapitel über Helmut Kohl aufschlagen. Ärgert Sie das?
Das ärgert mich insofern, als es nicht des Buches wegen geschieht. Aber ich finde es naheliegend, wenn bestimmte Themen Konjunktur haben. Für mich war das Schreiben ein Klärungsprozess, wie das Schreiben ja überhaupt auch viele Dinge abklärt, nämlich in einem anderen Bereich. Mir ist beim Schreiben deutlich geworden, welche Rolle Recht und Gesetze spielen. Das mache ich auch an der Frauenfrage deutlich. Wir haben immer gesagt, der Bewusstseinswandel muss einhergehen. Meistens geht er schon voraus. Aber was nicht Recht und Gesetz ist, bleibt immer Geste, Willkür, Gnade. Und das nicht verbindlich!

Sie schreiben darüber wie Helmut Kohl mit den Abgeordneten, den Regierungsmitgliedern, den Ministern umgegangen ist, dass oft auch Kränkung dabei war, wenn ihm etwas nicht gepasst hat oder er jemand, aus welchen Gründen auch immer, nicht leiden konnte. Wie ist es Ihnen damit ergangen?
Es ist kränkend, weil Sie sich als Person nicht ernstgenommen fühlen und damit auch nicht in Ihrer Kompetenz.
Zu sagen, ich schätze den einen politisch weit gewichtiger als den anderen, mag Strategie gewesen sein. Aber für mich war es Herabsetzung. Wichtig ist, dass man sich dann nicht deprimiert und resigniert zurückzieht. Da ist wieder das Motto. Sondern kucken was ich aus der Situation machen kann.

Wie ist es für Sie persönlich? Sind Sie darüber hinweggekommen oder sitzt der Stachel nach wie vor?
Man weiß, dass man auch das nächste Mal auf der Hut sein muss. Was ich nicht gut finde, ist nachtragend zu sein. Ich bin ein Mensch, der solches ziemlich direkt austrägt. Damit mache ich es mir nicht immer leicht, auch meinem Mitmenschen nicht. Das war im Verhältnis zu Kohl gar nicht so leicht. Denn überhaupt zu widersprechen, war schon ein Angehen. Ich wusste, dass er der Mächtigere war. So habe ich mir die Dinge immer sehr genau überlegt.

Inwiefern kämpfen Frauen anders als Männer?
Was mir häufiger auffällt ist, dass wir flexibler sind, mitunter auch überraschender in unserem Verhalten, was uns hilft. Dazu gehört auch Fantasiereichtum. In allem berechenbar zu sein, das schwächt kolossal.
Bei der Frage zur Vergewaltigung in der Ehe kam es entscheidend darauf an, dass man nicht stündlich monoton die selben Argumente vorbringen, sondern sich Neues einfallen lassen, neue Verbündete suchen. Erst als es uns gelungen war, mehr und mehr Personen aus dem Raum der Kirche zu gewinnen, öffneten sich die Türen. D.h. Flexibilität und Fantasie gehören dazu, mitunter auch Pragmatismus.

Stichwort Kirche: Sie waren Mitglied im Zentralkommitee der deutschen Katholiken, einem hohen kirchlichen Organ. Wie beurteilen Sie die Aussagen des Papstes in Dominus Jesus, wo er die Grenzen zwischen evangelischer und katholischer Kirche wieder so scharf zieht, wie sie eben lange Zeit nicht gezogen wurden?
Ich bedaure das, um es höflich zu sagen. Nicht höflich gesagt, ich kann es überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Es ist nicht die Zeit, in der sich Christen spalten und voneinander trennen. In dieser Situation der Welt kommt es auf das Gemeinsame an. Dass die kirchliche Lehre nun darauf pocht, wir seien die einzig Wahren. Niemand von uns hat die Wahrheit, sondern wir nähern uns immer nur der Wahrheit an. Es wäre ein kluger Ratschlag an die Kirche selbst, nicht in Totalitätsansprüche zu verfallen.
Für mich ist das Christentum eine ganz starke Religion, stark, durch die Anziehungskraft dieser wunderbaren Botschaft. Andere Religionen sind auch stark. Aber ich spreche jetzt vom Christentum. Die Kirche würde die Menschen viel mehr erreichen, wenn wir uns nicht immer wieder mit Aussagen dazwischenstellten, die eher wegführen als hinführen.
Aber wir brauchen heute nicht diejenigen, die sich dazwischen stellen, sondern die diese Botschaft mit ihrer Hoffnung weitertragen, ihrem Erlösungscharakter, ihrer Aussage - kein Mensch wird fallen gelassen, niemand geht verloren. Jeder hat auch die Chance zu einem Neuanfang. Ich nenne dich beim Namen. Du bist gerufen. Ich glaube nicht, dass man Solidarität ohne jeden religiösen Bezug ausführen kann.

Welche Rolle spielt die Religion in Ihrem persönlichen Leben?
Eine große. Ich habe immer Angst, ich werde eines Tages zur Zynikerin und verliere das Vertrauen in die Menschen. Ich habe erklärt, wenn ich das Vertrauen in die Menschen nicht mehr habe, will ich nicht wie Friedrich der Große auf den Hund kommen, indem ich mich von den Menschen abkapsle. Diese Gefahr ist in der Politik gegeben. Sie ist vielleicht in unser aller Leben gegeben.
Da war mir der Glaube immer eine ganz große Hilfe und Kraft. Sie glauben gar nicht, wie viele Menschen Sie finden, ob sie sich nun unmittelbar berufen oder nicht berufen sind, vergleichbares empfinden und suchen, vorausgesetzt Sie öffnen sich in diesem Geist. Das gilt auch für unsere junge Generation.

Läge darin nicht auch eine Wurzel oder Triebkraft für eine Erneuerung der CDU? Die CDU, die offiziell zum Christentum steht, bekennt sich doch sehr selten auf diese Grundaussagen, die sie so sehr mit den Menschen verbinden könnten.
Nein. Sie beruft sich ständig darauf, und darin lagen in der Vergangenheit große Stärken. Ein Stück unserer Zukunftsarbeit ist, sich auf die Wurzeln zu besinnen. Aber wir sind als Partei in der Gefahr, Floskeln zu verbreiten. Beispiel: Wir berufen uns ständig auf unser christliches Menschenbild, aber wir sagen gar nicht mehr, was wir damit konkret meinen. Das ist eine Floskel. Und wenn das nicht lebendig ist, wenn das nicht ausgefüllt ist, wenn die Menschen das nicht spüren, dann bleibt es eine Floskel, und das C verliert an Stoßkraft.
Ich erwarte z.B. von einer C-Partei, dass sie gerade in der Frage der Zuwanderer - ich sage ungern Ausländer, weil das Wort "raus" fast mit drinsteckt – mehr Verbundenheit zeigt. Wir brauchen Integration, von beiden Seiten: Bereitschaft, Verpflichtung und Angenommensein. Ich wünsche mir, dass das die Partei da ist, wo die Menschen am meisten spüren, wir gehören zusammen.

Wovor haben Sie Angst?
Angst ist ein ganz schlechte Ratgeber. Es macht mir Sorge, in welcher Weise Gewalt immer brutaler wird und die Hemmschwellen bei Menschen herabgesetzt werden. Ich bin nicht gegen Aufhäufung von Tabus. Aber es gibt Tabus, die wir einzuhalten haben. Das heißt: Nein zur Gewalt! Es macht mir Sorge, dass wir so viel von Toleranz sprechen, aber sie immer weniger praktizieren. Wenn wir schon selbst miteinander keine Toleranz üben, wie sollen wir sie dann gegenüber Zuwanderern üben!?

Es könnte sehr viel Ausstrahlung von einer Partei, die das C im Namen trägt, ausgehen. Aber sie müsste wirklich an die Wurzeln heran und das auch leben.
Ich persönlich bin überzeugt, dass Religion und Glauben eine ganz große Zukunft haben. Eine der größten Herausforderungen allerdings ist der Umgang mit anderen Kulturen und Religionen. Es wird allerhöchste Zeit, dass es in den islamisch geprägten Ländern zum Frieden kommt. Der Prozess ist mittlerweile zu lang, und die Menschen müssen zu lange warten. Das wiederum gibt nur denen Auftrieb, die nie Frieden gewollt haben und für die radikale Anwendung von Gewalt sind.

Wie würden Sie das Wichtigste im Christentum Jugendlichen vermitteln?
Das Wichtigste ist der Gedanke der Liebe. Denn jeder Mensch sehnt sich danach. Wichtig ist auch, andern nicht vorzuenthalten, was man sich selbst wünscht. Sehr wichtig ist der Erlösungsgedanke: Wir werden schuldig, aber es gibt die Chance zum Neuanfang.
Was ich Jugendlichen vermitteln möchte, ist: Bleibt nicht nur bei eurem Beruf, sondern es suche sich jeder einen Bereich, in dem er hinterfragt, wo ist mein Platz in diesem Gefüge des mitmenschlichen Zusammenlebens?

Wie feiern Sie Weihnachten?
Eigentlich sehr schlicht. Trotzdem ist es ein Fest, worauf ich mich freue, in erster Linie, weil es Zeit gibt miteinander Gespräche zu führen. Es beginnt mit dem gemeinsamen Kirchgang, Unabhängig unserer Konfessionen, unser Schwiegersohn ist evangelisch. Es ist auch ein Abend, an dem vorgelesen wird. Das machte mein Vater schon so. Das haben wir in der Familientradition fortgesetzt. Es wird dabei aber auch gut gegessen und getrunken.

Und Sie schenken sich auch was?
Ja, aber Kleinigkeiten. Ich merke jedes Mal, dass man sich über die Aufmerksamkeiten sehr freut.

Frau Suessmuth, schönen Dank für das Gespräch.

 

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