Bernd Stelter

deutscher Comedian

Bernd Stelter im Gespräch mit Hanno Gerwin
Bernd Stelter im Gespräch mit Hanno Gerwin

Bernd Stelter ist einer der bekanntesten Köpfe der deutschen Comedyszene, Komiker und Kabarettist. Er war einer der sieben Köpfe in der Sendung „7 Tage 7 Köpfe“, die zehn Jahre lang Freitagabends lief. Er tourt mit seinem Kabarettprogramm in Deutschland, moderiert für den WDR und schreibt Bücher. Sein neuestes Buch spielt in der Campingszene, da Bernd Stelter Campingfan ist.

 

Was ist ein bekennender Campingfan?
Früher haben wir mit der Familie Urlaub in Ferienhäusern und in Hotels gemacht. 24 Stunden waren wir die Animateure der eigenen Kinder und wir hatten keinen Urlaub. Irgendwann haben wir meine Schwester und ihre Kinder auf einem Campingplatz besucht und plötzlich waren unsere Kinder weg, unterwegs mit den Kindern meiner Schwester. Einmal die Stunde sind meine Frau oder ich hinterher gegangen, um nicht unpädagogisch zu wirken. Das Geheimnis war einfach, die Kinder hatten Urlaub. Wenn sich die Kinder wohlfühlen, kann man seinen eigenen Urlaub haben und das geht nur auf dem Campingplatz. Seitdem ich das weiß, bin ich regelmäßig da.

Haben Sie einen Wohnwagen oder ein Zelt?
Ich habe einen Wohnwagen in Holland stehen, der stehen bleibt. Wir fahren immer auf den gleichen Platz. Echte Camper werden jetzt die Nase rümpfen, aber uns gefällt es dort so gut.

Was müssen Sie mitnehmen, damit es Spaß macht?
Am Anfang habe ich gedacht, es ginge um Improvisation und man sollte möglichst wenig dabei haben. Mittlerweile sind wir gut ausgestattet. Elektrischer Rasenmäher, Rasenkantenschneider, IKEA Küche, alles dabei.

Camping bedeutet auch, dicht mit anderen zusammen zu sein. Das kann schön sein oder auch nicht. Wie ist das bei Ihnen?
In Deutschland sind die Campingplätze meist dichter. In Holland hat man schon einen gewissen Platz bis zum nächsten Nachbarn. Ich bin in Deutschland auf Campingplätzen gewesen, da fällt man aus dem Vorzelt und liegt im Vorzelt des Nachbarn. Das stört mich. Das ist bei uns nicht so. Da ist eine große Wiese und die Wohnwagen sind verteilt. Dass ich dann Nachbarn habe, das mag ich und es sind auch Leute, die man nicht das ganze Jahr über sieht. Wenn man sich im Sommer wieder trifft, freut man sich.

Werden Sie als Kabarettist oder als Campingnachbar gesehen?
Meine Nachbarn sehen mich als Bernd, weil sie mich seit Jahren kennen. Die anderen Leute auf dem Campingplatz, sehen mich vielleicht als den Mann vom Fernsehen. Nach zwei Tagen ist das vorbei. Manchmal wird man fotografiert und fertig.

Waren Sie schon mal in der Campingkirche?
Früher als Jugendlicher war das ein großes Thema. In Holland gibt es das nicht. Aber in Deutschland war das immer ein ganz großes Thema und das war prima. Denn erstens hat man über die Campingkirche die jungen Leute vom Platz kennengelernt, das ist wichtig im Urlaub und zweitens wurden die Lagerfeuer gemacht. Am Lagerfeuer hatte ich mit meiner Gitarre immer ziemlich gute Karten.

Wie ist Ihre allgemeine Einstellung zur Religion?
Ich bin ein gläubiger Mensch. Ich habe mir meine Situation geschaffen. Wenn ich abends ins Bett gehe, fasse ich den Tag in einem Gebet zusammen. Auf diese Art und Weise kann man sich an die schönen Dinge erinnern, die an dem Tag passiert sind. Wenn man das nämlich nicht tut, dann sind die weg. Schöne Dinge vergisst man ganz leicht. Hinterher fragt man sich, was war letzten Dienstag los, ah, da war mieses Wetter, da habe ich ein Knöllchen gekriegt und den Bus verpasst oder so. Wenn man sich aber abends hinlegt und sagt, was ist mir heute Schönes passiert, dann wird man feststellen, dass an jedem Tag viel Schönes passiert.
Das ist eine schöne Möglichkeit, in einem Gebet abends zufrieden einzuschlafen. Wenn man zufrieden einschläft, schläft man besser.

Sie machen einen sehr ausgeglichenen Eindruck. Das passt zu dem, was Sie sagen. Auf diese Weise nutzen Sie die Religion, um die Fülle des Lebens ein bisschen festzuhalten.
Ich glaube, dass man einen Überbau braucht, sonst wäre das Leben zufällig. Wenn das Leben zufällig wäre, würde ich es als schade empfinden und deswegen glaube ich an einen Gott. Der hat irgendwo einen übergeordneten Plan. Natürlich hat der Mensch seine Möglichkeiten selbst etwas daraus zu machen und das macht er auch sehr oft. Bekanntermaßen nicht gut, aber ich glaube, dass ein Leben, das nur aus Zufällen besteht, sinnlos wäre.

Fühlen Sie sich als Kabarettist von Gott geführt?
Nein, geführt ist das falsche Wort. Ich habe gesagt, die Menschen haben selbst die Möglichkeit ihre Richtungen einzuschlagen, aber ich fühle mich von Gott in eine Erde, in ein Leben gesetzt. Damit muss ich verantwortungsbewusst umgehen.

Kabarett und Religion sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Machen Sie als Kabarettist über Religion Scherze oder wie gehen Sie damit um?
Natürlich kann man als Kabarettist über Religion und vor allen Dingen auch über die Kirche Scherze machen. Das wäre schade wenn nicht. Ich bin kein tabuloser Kabarettist. Ich mache keine Witze über Behinderte, auch keine Witze über Sex, die Sex als etwas Schmutziges darstellen. Ich mache gerne Witze über Sex. Ich finde, der schmutzige Witz ist ein menschliches Grundbedürfnis. Nicht umsonst werden am Tresen immer welche erzählt. Es ist entscheidend, dass man sich davon auch wieder wegbewegen kann, dass man mit seinem Niveau nicht so weit runter geht, aber einen finde ich schon sehr witzig. Aber Sex darf nicht als etwas Schmutziges dargestellt werden. Ich rede nicht über Körperflüssigkeiten oder sonst irgendwas. Das finde ich sehr wichtig. Über Religion muss man natürlich Witze machen dürfen und man sollte auch als gläubiger Mensch nicht zu dünnhäutig werden, dass man jegliche Art von Ironie oder Satire, die mit Religion betrieben wird auch automatisch gleich als Lästerung empfindet. Das Ganze gilt insbesondere dann, wenn es nicht mehr um die reine Religion, sondern um Kirche geht. Da gibt es natürlich auch einige Vertreter.

Was fällt Ihnen als Beispiel ein?
Ich hatte die Sendung von Frau Maischberger mit Kardinal Meisner und Fürstin Gloria gesehen. Ich saß mit offenem Mund vor dem Fernseher und war einfach entsetzt. Das kann ich als Kabarettist und auch als denkender, politischer Mensch, einfach nicht stehen lassen. Da muss ich dann auch mal was dazu sagen.

Was haben Sie gesagt?
Ich war in Südafrika an der Grenze zu Botswana. Ich war in Johannesburg, inklusive der Townships Soweto und in Kapstadt. Wenn man sich da umschaut, sieht man fröhliche lachende Menschen, die alle unglaublich gastfreundlich sind. Dann denkt man sich, dass 40% von diesen Menschen Aids haben. Man sieht es nicht und ich weiß nicht, ob die, die Aids haben auf der Straße sind. Ich glaube es nicht. An jeder zweiten Straßenecke ist ein Waisenhaus. Dann stellt sich Kardinal Meisner hin und lehnt das einzig hilfreiche Mittel, das Kondom ab. Ich sage, dass die Menschen die da wohnen, alle viel zu jung sterben. Kinder stehen ohne Eltern da und dann darf sich ein Kirchenfürst nicht hinstellen und sagen: „Ich habe die Weisheit mit Löffeln gefressen“. Das ärgert mich.

Das hat mit Religion nichts zu tun.
Nein. Das ist kirchlich.

Würden Sie das im Kabarett als Beispiel aufgreifen?
Ich würde es im Kabarett nicht aufgreifen.

Weshalb würden Sie es nicht aufgreifen?
Es sei denn, es ist gestern passiert. Ich würde es am Anfang in meinem aktuellen Block machen. Ich habe ein festes Programm. Das jetzige Programm heißt: „Mittendrin – Männer in den Wechseljahren“. Da geht es darum, dass Männer in meinem Alter plötzlich spüren, dass die Kinder nicht mehr die Wichtigkeit im Leben haben, die sie noch vor fünf Jahren hatten. Es hat nicht mehr die Intensität. Kinder kommen aus der Schule und sagen: Hallo Papa, machs gut, bis heute Abend, Tschüss.

Sind das die Wechseljahre des Mannes?
Nein. Plötzlich denkt der Mann, was ist hier eigentlich los? Seine Frau kommt mit dieser Situation prima klar, warum weiß ich nicht. Frauen können das besser. Morgens ist ihm aufgefallen, dass ihm beim Aufstehen das Knie weh tat. Das war gestern auch so und im Job hat er Probleme, weil da junge Leute sind, die besser sind als er. Im Grunde genommen ist etwas Körperliches passiert. Der Mann verliert zwischen dem 40 und 60 Lebensjahr die Hälfte seines Testosteronspiegels. Das heißt, der Mann kann plötzlich mit dem Kopf denken und das kennt er nicht. Das ist neu für ihn und um diese Situation geht es. Wie gehen Männer damit um, dass sie plötzlich überholt werden, dass die Körperlichkeit nicht mehr so da ist und dass auch der Hormonspiegel stark gesunken ist. Männer gehen damit ganz unterschiedlich um. Diese unterschiedlichen Leute schildere ich, die spiele ich im Kabarettprogramm und das ist mein Thema.

Und wie gehen Sie damit um?
Ich schreibe Bücher, reise und bin unterwegs. Man wird sich drauf einstellen müssen, wenn man 35 ist, dass da noch eine Zeit kommt, wo man intensiver nachdenkt, wo man mehr Tiefgang kriegt und das ist etwas sehr Schönes. Das bedeutet, ich mache das gerne.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
Ich kann es mir nicht vorstellen und deswegen ist der Glaube daran sehr schwierig. Es wäre schön, wenn es so wäre. Ich lasse mich gerne positiv überraschen.

Ihr Buch heißt „Der Tod hat eine Anhängerkupplung“. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?
Ich wollte ein Buch über Camping schreiben. Mein erstes Buch war ein Buch über, wie wir zum Camping gekommen sind. Das hieß „Nie wieder Ferienhaus.“ Dann habe ich eine Liebesgeschichte über Wein geschrieben. Das hatte gar nichts mit Camping zu tun. Es hieß, „Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken“ und jetzt wollte ich wieder ein Buch über Camping schreiben. Aber die Geschichte, wie wir dahin gekommen sind, die hatte ich schon. Der Gedanke kam mir im Campingurlaub, ich sah alle Leute vor ihrem Vorzelt sitzen und einen Krimi lesen. Warum nicht mal einen Krimi schreiben. Die letzten zehn Krimis die ich gelesen hatte waren alle düster und dunkel und die Gesellschaft war immer marode und am Abgrund. So dass man sich hinterher gefragt hat, ob man sich noch eben selbst erschießt. Also habe ich mich gefragt, ob ich nicht einen Krimi schreibe, bei dem man zumindest schmunzeln kann. Und daraus ist „Der Tod hat eine Anhängerkupplung“ entstanden. Ich glaube daraus wurde ein sehr spannender Roman und ich habe noch keinen getroffen, der mir gesagt hat, nach 50 Seiten wusste ich wer der Mörder ist. Ein kniffliger Fall und man kann trotzdem schmunzeln. Ich habe eine Lesereise gemacht, war mit dem Buch unterwegs und die Leute haben teilweise laut gelacht. Das war dann eine schöne Bestätigung.

Das Buch liest sich spannend, aber den Kabarettisten Bernd Stelter kann man nicht aus dem Kopf streichen.
Ja. Meine Kabarettprogramme sind immer sehr authentische Programme. Das letzte Programm lautete: „Pubertät ist mehr als ein Pickel“. Auch in diesem Buch ist der eine Handlungsstrang wieder eine Familiengeschichte, die in Urlaub fährt. Dummerweise hängt der Kantinenwirt des Campingplatzes kopfüber in der Porta-Porti-Entsorgungsstation und ist tot. Da erkennt man sicherlich auch den Bernd Stelter von der Bühne wieder.

Wenn Sie sich etwas wünschen dürften. Was wäre das?
Dann wünsche ich mir, dass das, was ich im Moment so erlebe noch eine ganze Zeit lang so bleibt.

 

Aktuell

Best of 500

Ruth-Maria Kubitschek, Wim Wenders, Udo Walz.

Best of 500

Roberto Blanco, Hartmut Engler und Steffen Wink, Hella von Sinnen

Best of 500

Jürgen von der Lippe, Sandra Maischberger, Jürgen Todenhöfer

Best of 500

Xavier Naidoo, Maybrit Illner, Winfried Kretschmann

2005: Franziska van
Almsick

Olympischer Schwimmstar


Weitere Interviews

Daniel Alter
Katrin Altpeter
Thomas Anders
Prinz Asfa-Wossen Asserate
Ayman
Seine Exzelenz Monsieur Anatole Bacanamwo
Joe Bausch
Rufus Beck
Volker Beck
Ben Becker
Dr. Günther Beckstein
Caroline Beil
Ben*Jammin
Prof. Dr. Ernst Benda
Dr. Christine Bergmann
Fredi Bobic
Wolfgang Bosbach
Jonathan Böttcher
† Pierre Brice
Fabian Bruck
Prof. Dr. Michael Buback
Frieder Burda
Geraldine Chaplin
Botschafter Daniel R. Coats und Marsha Coats
Luigi Colani
Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
Michael Degen
† Dr. Heinz-Horst Deichmann
Ulrich Deppendorf
Hauke Diekamp
Kai Diekmann
Pater Domenico
Albie Donnelly
Ray Dorset
Heike Drechsler
Burkhard Driest
Katja Ebstein
Dr. Ursula Engelen-Kefer
Hartmut Engler
Andreas Englisch
Andreas Eschbach
Dieter Falk
Veronica Ferres
Fil da Elephant
Gotthilf Fischer
Dr. Ulrich Fischer
Ottfried Fischer
Gotthilf Fischer
Axel E. Fischer
Joy Fleming
Jürgen Fliege
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Teflon Fonfara
Fools Garden
Dr. Peter Frey
Amelie Fried
Dr. Michel Friedman
Peter Friedrich
Andreas Fritzenkötter
† Joachim Fuchsberger
Jürgen Fürwitt, alias Jott
Galileo
Mario Galla
Cae Gauntt
Dr. Heiner Geißler
Dr. Heiner Geißler
Petra Gerster und Christian Nürnberger
Uschi Glas
Mario Gomez
Katrin Göring-Eckardt
Jürgen Gross
Friedlinde Gurr-Hirsch
Stefan Gwildis
Matthias Habich
Peter Hahne
Corinna Harfouch
Jimmy Hartwig
Dieter Thomas Heck
Gert Heidenreich
Ala Heiler
Hans-Olaf Henkel
Tony Henry
Ken Hensley
Eva Herman
High South
Dieter Hildebrandt
Klaus Hoffmann
Prof. Dr. Gertrud Höhler
Birgit Homburger
Christiane Hörbiger
Guildo Horn
Chris Howland
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Prof. Dr. Claudia Hübner
Eddi Hüneke
Maybrit Illner
Janina and the Deeds
† Gottfried John
Jorginho
† Hellmuth Karasek
Volker Kauder
Brendan Keeley
Kathy Kelly
Kathy Kelly
Dr. Timm Kern
Dr. Katja Keßler
Arabella Kiesbauer
Ephraim Kishon
Matthias Kleinert
Prof. Dr. Guido Knopp
2003: Sebastian Koch
Juliane Köhler
Peter Kraus
Winfried Kretschmann
2011: Winfried
Kretschmann

Dr. Gabriele Krone-Schmalz
Ruth-Maria Kubitschek
Sven Kuntze
Heinz Rudolf Kunze
Leonard Lansink
Manfred Lautenschläger
Donna Leon
Hera Lind
Caroline Link
Joachim Llambi
Andrea Kathrin Loewig
Wolf Maahn
Paul Maar
2015: Motsi Mabuse
Roland Mack
2004: Peter Maffay
Kurt Salomon Maier
Sandra Maischberger
Marie-Luise Marjan
Tony Marshall
Marc Marshall & Jay Alexander
Carlos Martinez
Henry Maske
Maybebop Pop- Quartett
Gisela Mayer
Gerhard Meier-Röhn
Hans Meiser
Reinhold Messner
Meret Meyer
Middle of the Road
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther
Gary Mullen
Franz Müntefering
Xavier Naidoo
Dr. Rupert Neudeck
No Angels
Elisabeth Noelle-Neumann
Ulrich Noethen
Ingrid Noll
Normal Generation?
Chris Norman
Günther H. Oettinger
Mario Ohoven
Cem Özdemir
Peilomat
Phil
Hermann Poppen
Avi Primor
Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden
Johannes Rau
Heribert Rech
Maestro Gian Piero Reverberi
2000: Sir Cliff Richard
Sir Cliff Richard
Lars Riedel
Armin Rohde
Dr. med. Philipp Rösler
Claudia Roth
Dr. Norbert Röttgen
Wynton Rufer
Nina Ruge
Thomas Rühmann
Inga Rumpf
Barbara Rütting
Dr. Wolfgang Schäuble
Marco Schiefer
Schily
Rezzo Schlauch
Renate Schmidt
Ulla Schmidt
Doris Schmidts
Dr. Peter Scholl-Latour
Walter Scholz
Detlev Schönauer
Dietmar Schönherr
Birgit Schrowange
Martin Schulz MdEP
Alice Schwarzer
Ulrike Schweikert
Uwe Seeler
Florian Sitzmann
Werner Sonne
† Lothar Späth
Paul Spiegel
Walter Spindler
Willi Stächele
Rolf Stahlhofen
Thomas M. Stein
Bernd Stelter
Dr. Monika Stolz
Annika Strebel
2012: Christina Stürmer
Prof. Dr. Rita Suessmuth
Stephan Sulke
Jasmin Tabatabai
Horst Tappert
Erwin Teufel
The Temptations
Dr. h. c. Wolfgang Thierse
Olaf Thon
Prof. Dr. Klaus Töpfer
Ulrich Tukur
Tomi Ungerer
Franz Untersteller MdL
Sir Peter Ustinov
2005: Franziska van
Almsick

Herman van Veen
Ute Vogt
Berti Vogts
Dr. Antje Vollmer
Dr. Ursula von der Leyen
Jürgen von der Lippe
Jürgen von der Lippe
Frhr. von Gemmingen-
Guttenberg

Wolf von Lojewski
Hella von Sinnen
Margarethe von Trotta
Beatrice von Weizsäcker
Florian Wahl
Prof. Dr. Norbert Walter
Udo Walz
2014: Udo Walz
Willi Weber
Konstantin Wecker
Prof. Peter Weibel
René Weller
Wim Wenders
† Guido Westerwelle
Urich Wickert
Heidemarie Wieczorek-Zeul
† Roger Willemsen
Ron Williams
Steffen Wink
Harald Wohlfahrt
Guido Wolf
Sydney Youngblood
Andrea Zangemeister
Joana Zimmer
Dr. Robert Zollitsch
Rolf Zuckowski
Brigitte Zypries