Thomas M. Stein

Superstar-Juror und Musikmanager

Thomas M. Stein im Gespräch mit Hanno Gerwin
Thomas M. Stein im Gespräch mit Hanno Gerwin
Thomas M. Stein im Gespräch mit Hanno Gerwin

Er machte etliche Musiker zu großen Stars. Thomas Stein wurde als Jurymitglied der RTL-Erfolgssendung „Deutschland sucht den Superstar - DSDS“ selbst zum Star. Als jahrelanger Spitzenmanager der Bertelsmann-Musiksparte BMG vermarktete er Stars wie Peter Maffay, Tic Tac Toe, N'Sync oder den österreichischen Popsänger Falco sehr erfolgreich. Thomas Stein verfügt über ein Gespür für Talente und dem Vermögen, Tops und Flops unterscheiden zu können. Er ist aber ebenso für seine ätzenden Kommentare bei „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt. Inzwischen sucht er Musiktalente auch in der christlichen Popszene.

 

Thomas Stein, wir sind hier beim „Message Music Contest“. Da geht es um die große Botschaft, Ist diese wichtig für den Erfolg eines Musiktitels?
Nein. Erst mal nicht. Musik muss man hören, das heißt, Musik muss erst mal überzeugen. Wenn der Text hinterher noch den Inhalt transportiert und von den Leuten verstanden wird, dann ist es umso besser.

Gibt es Songs, die ihres Textes wegen berühmt geworden sind?
Ja. Es gibt eine ganze Menge Songs, die über den Text berühmt geworden sind, im Vordergrund steht jedoch zunächst die Information der Musik. Musik ist auch ein passives Medium, das heißt, man setzt sich erst mal hin und hört zu. Zuhören heißt aber noch lange nicht, dass man alles hört, sondern man nimmt es zur Kenntnis. Die Stimme ist Teil des Instrumentes. Darum wird der Text häufig erst später wahrgenommen.

Beim Message Music Contest werden oft Songs mit christlichen Texte dargeboten. Was ist bei der christlichen Popmusik anders als bei „normaler“ Popmusik?
Das ist eine gute Frage, die ich mir auch immer wieder stelle. Letzten Endes ist es ja doch so, dass wir in viele Texte Dinge hinein interpretieren können und zwar die, die wir selbst hinein interpretieren wollen. Bei christlicher Popmusik können wir davon ausgehen, dass die Texte von vornherein einen größeren Stellenwert haben. Wenn jedoch die Musik nicht stimmt, so interessiert sich letztlich auch keiner mehr für den Text. Insofern ist eine Gemeinsamkeit von Musik und Text notwendig. Wenn der Text dabei noch christliche Themen oder Themen inhaltsreicher Formen darbietet, umso besser.

Wenn man auf breiter Ebene Erfolg haben möchte, ist es dann ein Vorteil, ein Nachteil christliche Songs zu singen. In Amerika ist es ja viel üblicher, nicht?
Ja, gut. In Amerika ist der Umgang mit der Religion ja ohnehin ein ganz anderer. Wir wollen nicht vergessen, dass wir in Deutschland häufig dadurch, dass wir Kirchensteuer zahlen, bereits glauben, damit alles abgegolten zu haben. In Amerika wird die Kirche ganz anders wahrgenommen. Die größten Parkplätze in Amerika sind Parkplätze für Kirchen. In Deutschland ist das umgekehrt. Darum ist die Frage der Vergleichbarkeit schwierig. Der gezielte Markt für religionsorientierte Musik liegt in Amerika bei ungefähr acht Prozent, in Deutschland liegt er dagegen bei vielleicht 0,8 Prozent, wenn überhaupt.Wir haben hier noch Nachholbedarf. In Amerika wird christliche Musik nicht nur in religionsnahen Gebieten gehört, sondern überall. Die Musik ist sehr überzeugend. Musik muss interessieren und mit der Musik der Text.

Wie gefällt Ihnen selbst christliche Popmusik?
Ich bin zugegebenermaßen durch Amerika darauf gekommen. Ich hab das früher in der Form gar nicht so wahrgenommen, weil in Deutschland bei christlicher Popmusik immer alle glauben, sie müsse sich ganz furchtbar anhören und dürfe nicht kommerziell sein. Sobald du kommerziell bist, kannst du nicht mehr christlich sein. Das ist doch völliger Blödsinn. In Amerika hörte ich viele Musikstücke wusste nicht, das diese gezielt für den christlichen Markt geschrieben worden sind. Das war für mich ein Schlüsselerlebnis. Das Beste, was passieren kann ist, dass die Menschen die Botschaft nicht mit dem Hammer auf den Kopf geknallt bekommen, sondern sich damit auseinandersetzen. Letztendlich ist das der Grund, warum ich hier sitze.

Fänden Sie es gut, wenn es in Deutschland einen stärkeren Marktanteil für christliche Popmusik gäbe?
Menschen setzen sich offensiv auch über die Musik mit Dingen des Glaubens auseinander. Dabei gehe ich nicht davon aus, dass jeder, der diese Musik hört, ein Glaubensschildchen auf der Stirn trägt, sondern sich damit auseinander setzt. Ich denke, wir sind in Deutschland gerade auf einem Weg, uns in der Werthaltigkeit wieder selbst zu überprüfen und ein Stück nach vorne zu gehen.

Welche Rolle spielt der Glaube für Sie persönlich?
Das ist unterschiedlich. Ich wurde evangelisch erzogen und beschäftigte mich in den letzten Jahren sehr viel mit unterschiedlichen Religionen Die Notwendigkeit des Glaubens besteht für jeden selbst, denn er ist ja nicht bewiesen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, an was er glaubt, für was er glaubt und für was er steht. Zusammengefasst treffen sich letztendlich alle Religionen im großen und ganzen wieder in einem Punkt. Ich kann mir durchaus vorstellen dass es eine übergeordnete Macht und Institution gibt. In meinem Herzen fühle ich, dass unterschiedliche Wege zu diesem Übergeordneten führen. Welchen Weg ein jeder einzelne beschreitet, muss er selber wissen.

Wenn Sie Gott beschreiben sollten, ein Bild malen, was wäre zu sehen?
Wir sind alle aufgewachsen mit einem Bild, das wir in der Schule, in der Kirche, im Religionsunterricht gemalt bekommen haben. Ich könnte Gott nicht plastisch darstellen. Ich glaube, Gott ist eine Macht, die wir möglicherweise gar nicht verstehen, trotzdem muss es etwas geben. Ich begreife auch nicht, wie ein Telefon funktioniert. Das ist mir auch ehrlich gesagt wurst, solange ich telefonieren kann. Ich muss ja nicht immer etwas visualisieren können, nur um daran zu glauben. Ich orientiere mich an einer Mischung von verschiedenen Religionen. Ich weiß nur eins, und das gefällt mir bei einigen Religionen sehr gut, dass der Tod nicht negativ zu sehen ist, sondern der Übergang in eine bessere, neue Welt ist. Letzten Endes ist das die Hoffnung, die wir alle im Herzen tragen, und uns damit das Leben erleichtern, vor allem den Tod.

Können Sie zu Gott beten?
Ich habe über Jahre hinweg und bis zum heutigen Tag gebetet. Das Beten ist ein sich selbst von der Seele reden, besonders dann, wenn man sprachlos ist und nicht mehr kann. Meines Erachtens ist das Gebet auch eine Selbstbefreiung, um sich selbst von etwas zu lösen, etwas zu artikulieren.

Vielleicht sind Gebete auch der Versuch, mit den Rätseln, die einen ja ständig umgeben, besser umzugehen.
Gebete sind Versuche, die Psyche zu befreien, sich selbst zu artikulieren. Viele Menschen sind sprachlos; im Gebet kann man seine Sprachlosigkeit manchmal ausdrücken. Es muss nicht laut sein, es kann ja innerlich sein. Man geht mit der ein oder anderen Situation besser um und kann am nächsten Tag befreiter in die Welt hinausschreiten.

Wenn Sie einen Gottesdienst besuchen, hören Sie ganz andere Musik, nämlich Kirchenmusik. Kommen Sie damit gut zurecht?
Wenn ich den überwiegenden Teil der Gottesdienste in Deutschland betrachte, dann würde ich sagen, ich vermisse sehr stark den Dynamisierungsprozess der Musik. Die Kirche müsste sich hinsichtlich der Kirchenmusik vielleicht noch ein bisschen mehr anstrengen, um wieder interessierte Zuhörer zu bekommen. Wenn man in Amerika einer Messe in Harlem beiwohnt – da geht so was von die Post ab! Da kommt Freude zum Ausdruck. Musik ist ja auch zum größten Teil Freude. Bei uns in der Kirche finde ich die Musik zu langweilig. Schon als Zehnjähriger fand ich sie nicht attraktiv genug. Die Kirche lässt vermissen, Menschen über Musik an ein Haus zu gewöhnen, dem sie sich vielleicht gerade entwöhnt hatten. Ich vermisse auch eine gewisse Freiwilligkeit. Es gibt natürlich wunderbare Kirchenmusik.

Stichwort „Talent“. Ihnen wird nachgesagt, Talent zu spüren. Ist dass eine reine Bauchsache?
Man muss sich mit Menschen auskennen und analysieren können, und man muss natürlich auch Ohren haben, zu hören. Nicht immer ist die beste Stimme auch der beste Interpret. Insofern ist es eine Frage von mehreren Dingen gleichzeitig. Bereits als 15-Jähriger fuhr ich mit zehn, 15 Kindern, die jünger waren als ich, in irgendwelche Landheime und betreute sie. Ich setzte mich also schon sehr früh mit Menschen auseinander. Heute habe ich auch wieder mit Kindern zu tun. Man muss natürlich auch wissen, welche Märkte sich erschließen lassen. Es ist Intuition, Marktkenntnis und ein bisschen Erfahrung damit, wie Menschen agieren.

Waren Sie schon mal völlig überrascht, wenn jemand dann doch groß raus kam?
Das passiert immer wieder. Man hat nicht das Recht, alles richtig zu beurteilen. Es passiert manchmal, dass erfolgreiche Menschen sich selbst im Weg stehen, den Erfolg weiter fortzuführen. Das hat mit der Veränderung einer Persönlichkeit innerhalb eines Erfolgprozesses zu tun. Viele wissen nicht, wenn sie von dem einen Berg auf den anderen rüber müssen, zwangsläufig ein Tal zu durchlaufen haben. Wenn sie das nicht begreifen, dann werden sie nie auf dem zweiten Berg ankommen.

Also, von Gipfel zu Gipfel springen geht nicht?
Das geht vielleicht mal im einen oder andern Fall, ist aber nicht die Regel. Das Musikgeschäft ist verdammt harte Arbeit. Natürlich ist bei jedem Gipfelzug die Frage, wie tief ist das Tal. Es gibt Menschen, die bleiben dann unten stehen. Das kann ich vorher nicht beurteilen, weil ich in der Persönlichkeitsentwicklung des zu Beurteilenden immer nur bedingt Dinge voraussetzen kann.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Eigentlich bin ich ein Mensch, der relativ wunschlos glücklich ist. Ich würde mir manchmal Menschen wieder zurück wünschen, die nicht mehr unter uns sind. Ich habe nicht den Drang, Wünsche zu äußern. Ich fühl mich in der Situation, in der ich bin und in die ich mich begeben kann sehr zufrieden. Mir materielle Dinge zu wünschen, damit habe ich bereits vor 20 oder 30 Jahren schon aufgehört.

 

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