† Lothar Späth

den Vorstandsvorsitzenden und ehemaligen Ministerpräsidenten

Lothar Späth im Gespräch mit Hanno Gerwin
Lothar Späth im Gespräch mit Hanno Gerwin

Lothar Späth, ein Mann, der immer auf die Füße gefallen ist. Sein Name gilt als Garantie für Erfolg, weshalb er nicht nur im Schwäbischen "Cleverle" genannt wird. Lothar Späth war schon mit 30 Jahren Bürgermeister, ein Jahr später Landtagsabgeordneter der CDU und mit 41 Jahren Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Das blieb er 13 Jahre lang. Überaus erfolgreich, insbesondere deshalb, weil er sich blendend mit den Großen in der Wirtschaft verstand. Genau das wurde aber für den Politiker zum Stolperstein: Die Benutzung von Privatflugzeugen von Wirtschaftsbosse nahm man ihm übel. So trat Lothar Späth von allen politischen Ämtern zurück und wechselte in die Wirtschaft. Das weitgehend marode Traditionsunternehmen JENOPTIK - einstmals von Carl Zeiss gegründet - baute Lothar Späth systematisch wieder auf und blieb damit seinem Ruf als cleverer Erfolgsmensch treu.

 

Herr Späth, Ihnen eilt der Ruf voraus - und Ihr Lebenslauf belegt das - ein Erfolgsmensch zu sein, aus Tiefpunkten erfolgreich hervorzugehen. Was muss ein Mensch tun, um im Leben Erfolg zu haben?
Erstens muss man viel Energie aufbauen, zweitens neugierig bleiben. Daraus ergibt sich auch die Eigenschaft, dass wenn man einmal richtig auf die "Schnauze" fällt, man auch wieder aufsteht und sich sagt, das kann es nicht gewesen sein. Ich bin neugierig genug, dann auch eine Niederlage wegzustecken und etwas Neues anzufangen. Die meisten Menschen lassen sich zu schnell von Misserfolgen in der Familie, im Geschäft, im Beruf, im Leben entmutigen. Die haben dann auch nicht diese innere gelassene Haltung "Ich tu mein Bestes". Außerdem gehört ein Stück Gottvertrauen dazu "Das wird dann schon werden".

Sind das Charaktereigenschaften oder kann man solches auch langsam aufbauen, ein Stück weit erlernen?
Ich glaube, dass bestimmte Dinge im Menschen angelegt sind. Ich bin z.B. ein fröhlicher Mensch. Mich kann niemand längere Zeit in einem bedrückendenen Zustand halten, das hängt sicher auch mit dem Naturell zusammen. Aber man kann auch eine ganze Menge tun. Man muss mit sich selbst ins Klare kommen, darf sich nicht hängen lassen. Man kann Gegenkräfte entwickeln und mit "Energietraining" seine Kräfte verstärken.

Haben Sie selbst auch "Energietraining" betrieben, um voranzukommen?
Nie im professionellen Sinne, sodass ich zu Trainern und zu Ratgebern gegangen wäre, sondern ich war leicht zu motivieren. Ich habe gerne mit Menschen kommuniziert, war neugierig auf sie, das bringt automatisch Freundschaften und Ratschläge - auch falsche - mit sich. Aber die Tatsache, dass Sie in einer Gemeinschaft eingebunden sind, gibt Ihnen dann auch viel mehr Entwicklungs- und Kontrollmöglichkeiten und Reaktionen.
Ich wurde sehr früh durch die Zeit im CVJM bei den Pfadfindern geprägt. Damals übernahm ich bereits als 14-, 15-jähriger in einer Gruppe Aufgaben für andere. Ich bin sehr jung in die Kommunalverwaltung gegangen und habe dort gelernt, dass man Menschen helfen muss, die aufs Rathaus gehen und Hilfe erwarten.

Es klingt sehr interessant, dass Sie Ihr Engagement beim CVJM als Mitbegründung der Wurzeln Ihres Erfolgs nennen.
Ich denke manchmal daran, wenn ich in Europa rumjette, bin mal schnell morgens in Paris, abends in London oder muss nach Amerika. Mein erstes Pariserlebnis war der Weltkongreß des CVJM 1953 oder 1954. Damals bin ich als 17-jähriger mit dem Fahrrad Richtung Paris gefahren. Das waren prägende Erlebnisse, heute ist so etwas alles selbstverständlich.

Womit kann man Sie ärgern?
Mit Quengelei, wenn sich Leute pausenlos wiederholen, ununterbrochen über etwas schreiben wollen, ohne die Sache irgendwann einmal abzuhaken. Das ist ermüdend - ich bin ungeduldig, was eine meiner schwächsten Seiten ist -, das kann mich dann schon ärgern, aber auch nicht lange. Ich denke viel zu ökonomisch, als dass ich mich einem Ärger zu lange hingebe. Ich bin auch nicht nachtragend.

Also Sie sind nicht nachtragend und Sie vergessen auch wieder, wenn Ihnen einer etwas getan hat?
Das ist eine reine Zeitfrage. Ich habe einfach keine Lust, mit Menschen ewig zu streiten. Ich kann keine richtigen Feindschaften aufbauen oder pflegen.

Wie war es damals, als Sie als Ministerpräsident zurückgetreten sind? Das hat in Baden-Württemberg niemand so richtig glauben und realisieren wollen. Das war doch ein Punkt, den man nicht so einfach wegstecken kann.
Natürlich nicht. Das kam für viele sehr überraschend, als ich so schnell sagte, ich höre auf. Aber das ist meine Lebenswelt. Ich konnte mir nicht vorstellen, monatelang mit den Leuten über meinen Arbeits- und Lebensstil zu streiten. Für mich war das abgehakt. Es war mir nicht möglich, jeden Morgen aufzustehen und Rechtfertigungserklärungen abzugeben.
Ich persönlich war der Meinung, das war richtig. Ich habe es akzeptiert, dass mich Leute kritisierten. Bevor es jedoch zu einer fundamentalen Auseinandersetzungen geführt hätte, war mir meine persönliche Freiheit und Unabhängigkeit wichtiger, als gewissermaßen devot zu sagen: Freunde, ich verspreche euch jeden Morgen, ich mache das anders. Natürlich habe ich mich damals über all die Pharisäer aufgeregt, die stets auftauchten, die so getan haben, als ob sie nie dabei gewesen wären und nie etwas gesehen hätten. Ich könnte ein Buch über Heuchler und Pharisäer schreiben! Als ich damit anfangen wollte, fiel mir ein, wie viele Menschen ich verletzen müsste, um mich zu rechtfertigen. Da kam ich zum Ergebnis, dass es nichts bringt.

Sie sind sehr früh, sehr jung Ministerpräsident geworden. Das ist eine Leistung, die einem nicht unbedingt so ohne weiteres zufällt.
Ich war nie der Meinung, dass ein bestimmtes politisches Amt meine Lebenserfüllung ist. Ich war wahnsinnig gerne Ministerpräsident, gerade in Baden-Württemberg. Ich habe die Leute gemocht, ich habe gespürt, dass sie mich mögen. Das war alles in Ordnung. Ich habe es jedoch nie so empfunden, dass dies für alle Zeit die Erfüllung meines Lebens sei. Insoweit kam mir der Gedanke, zu ganz neuen Ufern aufzubrechen.

Warum sind Sie in den Osten gegangen? Sie hätten doch auch in der westlichen Wirtschaft alle möglichen Posten übernehmen können.
Ich hatte zunächst ganz andere Weichen zu einem internationalen Konzern gestellt und war schon auf dem Absprung. Dann kam die Frage vom damaligen Ministerpräsidenten in Thüringen: „Kannst du uns nicht bei dem Projekt Zeiss in Jena beraten?“ Aus der Beratung heraus ist das Problem immer größer geworden, und am Ende haben sich die Leute gefragt, wer das denn jetzt machen soll. Für mich war es dann auch ein Stück Sport, ich wollte es wissen.

So konnte die Firma gar nicht genug am Boden liegen, als dass Sie nicht gesagt hätten, jetzt mache ich das.
Es war so schlimm, dass ich keine weiteren Fragen nach Problemen stellen musste. Besonders gereizt hat mich vor allem die Tatsache, dass alle Leute gesagt haben, das geht gar nicht. Das hat meinen Wettbewerbs- und Sportgeist und meinen Ehrgeiz geweckt.

Sie sind bekannt als Pragmatiker. Aber Sie sind auch jemand, der nachdenkt und Bücher schreibt. Ein Titel hat mich besonders angesprochen: „Blühende Phantasien und harte Realitäten“. Wie kommt man von der Phantasie, einer Idee, einer Faszination zur Umsetzung ins Reale? Das ist für viele Menschen eine Frage.
Der Buchtitel ist zwei Dingen entsprungen. Einmal war es natürlich - und so haben es viele auch kritisch gesehen - eine Antwort auf das Thema der blühenden Landschaften. Ich wollte aufzeigen, dass es in unserer Phantasie zwar funktioniert, es zu verwirklichen wird aber zur bockelharten Realität. Es war ein wenig leichtfertig, den Leuten so früh zu sagen, demnächst blüht alles. Zum zweiten muss man eine Vision, muss man Phantasie haben. Man muss träumen, Leute für etwas begeistern können, Romantik und Idealismus wecken können, auch wenn es zugleich die harten Facts sind. Die einen spinnen eine große Zukunft aus und sobald es real wird, sind sie hilflos. Die anderen verwerfen alles, was mit Phantasie und Kreativität zu tun hat und sagen: „Erzähl’ mir nichts von diesem Blödsinn!“ Diese Spannung zwischen den beiden Bereichen wollte ich aufzeigen. In einer ganzen Reihe von Reden, die ich zu diesem Thema gehalten habe, wollte ich dies verdeutlichen. Das war auch der Versuch meines letzten Buches gewesen, wo ich ein Gespräch mit einem Theologen geführt habe, wo ich sage, vergesst die Hoffnung, ihr könnt mit ökonomischen Fragen die Gesellschaftsprobleme lösen. Aber die Ökonomie muss man begreifen, damit man weiß, mit welchen gesellschaftlichen Maßnahmen man die Lebensumwelt von Menschen in einer von außen kommenden globalen Ökonomie gestalten kann. Beides braucht man dazu, man muß die Realitäten verstehen und Phantasien habe, um sie dann auszuleben.

Wie ist Ihre Einstellung zur Religion? Welche Rolle spielt diese für Sie?
Sie spielt für mich insoweit eine gewaltige Rolle, als sie mir das Bewusstsein gibt, die letzten Entscheidungen triffst sowieso nicht du. Ich halte das für ganz wichtig, beispielsweise bei Diskussionen, wie um Nuklearenergie. Da habe ich persönlich das Gefühl, der Herrgott hat den Menschen nicht die Erkenntnisse um die Nuklearenergie gegeben, wenn er befürchtet, dass sie sich dadurch vernichten.

Das ist Urvertrauen.
Ja. Genau dieses ist für mich das Wichtigste an der Religion. Ich tu mich oft sehr schwer mit der formalisierten Religion, wenn ich sehe, wie formal festgefügt kirchliche Strukturen und Abläufe sind. Ich glaube, dass ich ein überzeugter Christ bin. Ich bin während meiner Kindheit in einem pietistischen Umfeld mit einer sehr frommen Mutter aufgewachsen. Das hat sicher meine Disziplin geprägt, aber ich finde, die Individualität von Religion ist mir besonders wichtig. Ich füge mich nicht gerne in solche Strukturen, die die Religion verwalten. Wenn ich beispielsweise darüber diskutiere, wie viele Erklärungen geben Kirchen ab und wie viel Kraft hat die Kirche selbst der großen Dynamik, die Menschen einzufangen und an ihre Einstellung zum Christentum zu appellieren. Ich möchte mehr umgesetzt sehen. Für mich ist die soziale Kirche, die sich wirklich mit den Schwachen um deren Position schlägt, überzeugender als der Formalanspruch.

Was Sie zunächst gesagt haben, ist eine Sache der inneren Überzeugung, der persönlichen Frömmigkeit - das Gefühl, da gibt es etwas, worauf ich mich verlassen kann.
Auch da bin ich der Meinung, dass dies Dinge sind, die ich nicht gerne betone. Es gibt Leute, die solches als Schutz und Schirm vor sich hertragen, aber ich denke, es muss im Menschen sein.

Wovor haben sie Angst?
Ist es dumm, wenn ich sage, nicht vor vielen Dingen? Ich muss suchen. Natürlich habe ich Angst, meinen Kindern, meiner Frau passiert etwas. Oder dass ich schwer krank oder hilflos werde. Für mich ist es eine ganz schwierige Vorstellung, ausgeliefert zu sein, mir nicht selber helfen zu können, auf andere angewiesen zu sein. Aber Angst?

Kennen Sie keine fundamentale Angst? Sie spielt ja für viele eine große Rolle, hemmt sie auch.
Mit der bin ich nicht belastet. Ich bin ein Mensch, der vertraut, dabei auch Fehler macht, gleichzeitig aber dieses Grundvertrauen hat. In der Politik müssen Sie sowieso großes Vertrauen haben, denn nach jeder Entscheidung haben Sie eine vertrauensbildende Maßnahme hinter sich, weil Sie ja hoffen müssen, dass der Sachverständige recht hat. Wenn Sie die Genehmigung für ein Atomkraftwerk unterschreiben, können Sie nur den lieben Gott bitten, dass er den, der die Dinge ausgearbeitet hat, auch mit dem richtigen Verstand gesegnet hat. Insoweit hängen für mich Angst und Vertrauen eng zusammen.

Wie stellen Sie sich das Paradies vor?
Sicher nicht so, dass ich durch Höllenqualen und Fegefeuer irgend wann einmal im Sonnenschein auf einen wunderschönen Wiese sitze und gewissermaßen dann ein unbeschwertes Leben weiter führe. Ich kann mir vorstellen, dass für mich das Paradies ein erfülltes Leben und Lernprozesse des Lebens weiterführt, auch die Erkenntnisse, die man vielleicht als Mensch auf Erden nicht sammelt. In eine Art Harmoniesituation zu geraten, eines Abschlusses, jetzt hast du dein Leben durchgekämpft und hast diese Harmonievorstellung, die sich für dich verwirklicht - das müßte das Paradies sein.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Dass es so ist!

 

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