Paul Spiegel

den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden

Paul Spiegel im Gespräch mit Hanno Gerwin
Paul Spiegel im Gespräch mit Hanno Gerwin
Paul Spiegel im Gespräch mit Hanno Gerwin

Er ist der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, des höchsten jüdischen Gremiums in Deutschland. Schon kurz nach seiner Geburt 1937 flohen seine Eltern mit ihm und seiner Schwester vor den Nationalsozialisten. Sein Vater wurde verhaftet, seine Schwester mit 11 Jahren in Auschwitz ermordet. Die Mutter musste den Sohn weggeben und Paul Spiegel flüchtete von Versteck zu Versteck. Trotzdem kehrte er mit seinen Eltern 1945 nach Deutschland zurück. Paul Spiegel wurde Redakteur, Pressesprecher und baute sich schließlich seine eigene Künstleragentur auf. Nach dem Tod von Ignatz Bubis wurde er oberster Repräsentant der Juden in Deutschland. Seine Lebenserinnerungen hat er als Buch herausgegeben.

 

Herr Spiegel, mit den Erinnerungen ist das so eine Sache. Man erinnert sich an manche Dinge ganz genau und an andere gar nicht, obwohl sie eigentlich sehr wichtig waren. Was ist Ihre früheste Erinnerung?
Meine früheste, lediglich schemenhafte Erinnerung ist die an ein junges Mädchen. Sie war meine Schwester. Eine der ersten Erinnerungen war der Abschied von meinem Vater. Ich erinnere mich gar nicht so an sein Gesicht, sondern an seine Bartstoppeln. Er gab mir einen Kuss, und das kratzte fürchterlich im Gesicht.
Aber interessanterweise habe ich mich erst richtig daran erinnert, als ich meine Erinnerungen in einem Buch niederschrieb. Überhaupt hatte ich einiges verdrängt, woran ich mich dann wieder erinnerte.
Z.B. erinnerte ich mich beim Schreiben daran, wie meine Mutter und ich in Belgien spazieren gingen, zu einer Zeit, als mein Vater und meine Schwester schon verhaftet waren. Die deutsche Besatzung war schon da. Meine Mutter sprach nie richtig Französisch, sie hat es nie gelernt. Wir fassten uns an den Händen und sprachen deutsch miteinander. Wenn meine Mutter zweimal meine Hand drückte, war das für mich das Zeichen, den Mund zu halten, weil es zu gefährlich war. Diese Erinnerung war verschwunden, wie so manch anderes. Ich habe auch Herrn Reich-Ranitzki gefragt, ob es ihm ähnlich ergangen ist. Und er sagte:Genauso. Im Zusammenhang mit Erinnerungen fallen einem Dinge ein, die man verdrängt hatte.

Wie alt waren Sie damals bei dem Erlebnis mit Ihrer Mutter?
Das war 1942, also da war ich gerade fünf Jahre alt.

Sie haben gerade diese Zeit als kleiner Junge unheimlich schrecklich erlebt. Wenn man dies als Außenstehender liest, kann man es sich kaum vorstellen. Ist das eine schmerzhafte Erinnerung?
Ja, es ist sehr schmerzhaft, aber es gibt auch Positives. Ich habe z.B. drei Jahre lang auf einem Bauernhof gelebt. Zwar ohne meine Eltern, aber ich hatte dort eine sehr unbeschwerte Jugend, da ich nicht unbedingt mit Angst konfrontiert wurde. Diese Bauernfamilie, eine katholische Familie, hat mich sehr gepflegt, umsorgt und alles von mir abgehalten. Das Thema Angst vor irgendwelchen Gefahren war nicht so unmittelbar wie ein paar Jahre vorher in Brüssel, als das Wort Angst täglich um uns herum war.

Ist diese Angst noch richtig spürbar? Verliert man die irgendwann? Oder behält man das sein Leben lang?
Da müsste man vielleicht mal Psychologen fragen. Sicher gibt es Ängste. Ich habe Ängste wie jeder andere auch. Allerdings gebe ich zu: Ich habe bis vor ein paar Jahren Probleme gehabt, alleine in engen Räumen zu verbringen. Das hat sich erst dann gelegt, als ich ein Handy in der Hand hatte.

Können Sie sich an Ihre Eltern zurückerinnern? Was war das Wichtigste, das Wertvollste, was sie ihnen mitgegeben haben?
Menschen als Menschen zu betrachten und manchmal auch zu verzeihen, wenn man mal von anderen enttäuscht worden ist. Und vor allen Dingen - was ich von meinem Vater gelernt habe - vorwärts zu schauen. Mein Vater kam 1945 zurück, nachdem er die schlimmsten Konzentrationslager überlebt und erlitten hatte. Und er hat meiner Mutter gesagt: „Ich werde dir einmal erzählen, was ich erlebt habe, dann ist Schluss.“ Er war damals 40 Jahre alt, er hatte das Leben noch vor sich. Und er sagte: „Wenn ich nur zurückdenke, werde ich verrückt. Ich möchte vorwärts denken!“
Ich habe von meinem Vater gelernt, auf Menschen zuzugehen und doch auch hin und wieder die Hand zur Versöhnung zu reichen. Mein Vater ist nach Warendorf, in seine Heimat zurückgekehrt und hat auch dort seine Hand zur Versöhnung gereicht. Das war bestimmt nicht immer einfach für ihn. Aber er hat sich die Frage, wohin er nach 1945 – nachdem die Konzentrationslager geöffnet wurden - zurückkehren sollte, gar nicht gestellt. Er wollte einfach nachhause. Nachhause war für ihn Deutschland, nachhause war für ihn Warendorf.

Ist er enttäuscht worden?
Glaube ich nicht, nein. Er war ein Mann, ein sehr real denkender Mensch. Er hat immer alles sehr genau beobachtet, was sich tat in Deutschland. Dass es auch nach 1945 noch Nazis gab, die sich als Nazis kundtaten, das hat ihn sehr geschmerzt. Er hat nicht das Mäntelchen des Vergessens über alles gedeckt. Er hat schon sehr genau gewusst, mit wem er es zu tun haben konnte. Auch in der Kleinstadt Warendorf. Er war ein sehr bodenständiger Mensch, wie es viele Westfahlen so in sich haben.

Die Bedrohung hat für Sie heute auch wieder eine Bedeutung. In der Funktion als höchster Repräsentant der Juden in Deutschland müssen Sie mit Angriffen, mit Verfolgung rechnen. Sie müssen sich schützen, Sie müssen sich schützen lassen. Wie erleben Sie die Bedrohung? Schränkt Sie das sehr ein, oder können Sie damit gut zurechtkommen?
Also sicher schränkt das ein. Es ist aber nicht etwas, was nach der Wahl plötzlich an mich gekommen ist. Das war auch eine Sache, die mich lange überlegen ließ, ob ich überhaupt bereit bin, für dieses Amt zur Verfügung zu stehen. Nachdem ich dann aber ja gesagt habe, habe ich auch das über mich ergehen lassen. Ich stehe nicht morgens auf und denke darüber nach, oh Gott, wer mir heute wieder Böses will. Sondern ich gehe davon aus, dass mir niemand etwas antun möchte und ich überlasse es den Sicherheitsbehörden darüber nachzudenken, ob ich gefährdet bin oder nicht. Ich hoffe, ich bin es nicht. Allerdings gebe ich zu, dass auch heute - nach dem 11. September - einige Dinge schon etwas anders sind, dass es Dinge gibt im Leben, von denen wir uns bis zum 11. September auch nicht vorstellen konnten, dass es sie gibt. Und wir wüssten ja heute nicht, was auf uns Menschen - wenn ich meine, uns Menschen, dann meine ich nicht nur in Deutschland - auf uns zukommen kann. Vor allem kann man sich nicht schützen. Das Leben ist schon sehr, sehr abenteuerlich und ist viel brutaler, als manche Fantasien es sein können.

Was würden Sie den Menschen auf der Straße sagen? Was sollen die Ihrem Wunsch nach für die Juden in Deutschland heute tun?
Da habe ich nur einen Wunsch: Sich mehr zu informieren über das, was Judentum ist. Denn es gibt leider sehr viele Menschen, die Judentum ausschließlich auf Holocaust, Verfolgung, auf Auschwitz fokussieren. Einen wesentlichen Beitrag zur besseren Information leistet jetzt dieses neue jüdische Museum in Berlin. Nun können wir beide nicht erwarten, dass jeder dorthin geht. Aber ich hoffe, dass Menschen doch bereit sind, etwas mehr über Juden zu erfahren. Es gibt genügend Literatur, es gibt genügend Filme, es gibt genügend Information. Das Judentum, jüdische Gemeinden gibt es seit 2000 Jahren in Deutschland. Man sollte sich ein bisschen informieren, was Juden, jüdische Menschen auch für Deutschland, für die deutsche Wissenschaft, für die deutsche Kultur, für die deutsche Wirtschaft bis 1933 geleistet haben. Und ich finde, wenn wir soweit sind, dass Menschen bereit sind, sich mehr zu informieren, dann sind wir schon ein ganzes Stück weiter. Denn nur etwas was man kennt, ist einem nicht fremd. Und was einem nicht fremd ist, das ist man auch bereit, nicht auszugrenzen.

Was ist das Wesen des Jüdischen, des Judentums?
Das Judentum ist in erster Linie eine Religion, eine Religion wie andere große Religionen auch. Nicht mehr und nicht weniger. Natürlich haben vor allem die Nationalsozialisten aus dem Judentum etwas ganz anderes gemacht. Sie haben Juden ausgegrenzt, sie haben Juden als mindere Menschen eingestuft. Wenn wir das darauf zurückführen können, was Judentum wirklich ist, nämlich eine Religion, die eine große innere Ausstrahlung haben kann und eine äußere, dann sind wir ein ganzes Stück weiter.

Wie sieht Ihr jüdisches Leben aus? Wie bestimmt es Ihren Alltag und Ihren Lebensablauf?
Wir haben im Judentum verschiedene Strömungen, orthodoxe, liberale. Ich rechne mich sozusagen zum mittleren Spektrum. Ich bin kein orthodoxer Jude, respektiere aber die Orthodoxie im Judentum voll und ganz und werde auch deswegen in meiner Funktion als Repräsentant der Juden in Deutschland nichts tun, womit ich die Gefühle unserer orthodoxen Menschen verletze könnte. Das heißt also, ich würde nie öffentlich am Sabbat, das heißt von Freitagabend bis Samstagabend auftreten. Dass ich am Sabbat meinem Beruf nachgehe, das ist meine ureigenste Auffassung. Das hat mit meinem öffentlichen Amt nichts zu tun. Aber ich würde nie etwas tun, was die Orthodoxie verletzt. Ich pflege natürlich den Sabbat. Ich gehe, soweit es mir die Zeit erlaubt, in die Synagoge. Selbstverständlich auch an den jüdischen Feiertagen, wie ich es von meinen Eltern im traditionellen Sinne gelernt habe und wie ich es auch versucht habe, meinen Kindern beizubringen.

Wenn Sie das alte Testament - es gehört zu Ihrer Religion - vor Augen haben, was sind die wichtigsten, die Kernsätze, wo sie sagen, das sind Dinge, an die ich mich immer wieder erinnern werde, auch im Alltag?
Zunächst einmal die Respektierung auch anderen Glaubens und die ethischen Werte des Judentums, die dort ganz genau beschrieben sind. An die halte ich mich. Denn ich glaube, sie sind heute genauso aktuell - vielleicht noch aktueller - als vor ein paar Jahrhunderten.

Gibt es einen Lieblingsspruch, den Sie mir sagen können?
Leben und leben lassen.

Wie ist es im Gespräch mit den Christen, wie erleben Sie das? Offen, konstruktiv oder gibt es auch Dinge, wo sie sagen, da würde ich mir mehr Offenheit wünschen?
Es gibt im Rheinland einen Spruch: „Es gibt solche und solche.“ Genau wie ich es ablehne, von den Juden oder der jüdischen Meinung zu sprechen, kann ich auch nicht von den Christen und den christlichen Vorkommnissen sprechen. Ich habe sehr schöne Erlebnisse, sehr gute Erlebnisse mit Christen, mit Nicht-Juden schlechthin. Aber ich habe auch Erlebnisse, wo ich merke, da gibt es Vorurteile über uns Juden. Ich habe in letzter Zeit gerade auch davor gewarnt - jetzt nach den schrecklichen Attentaten am 11. September - nun alle Muslime in Generalverdacht zu nehmen. Wenn jemand weiß was es heißt, mit Vorurteilen umzugehen oder denen zu begegnen, dann sind wir es.

Wie ist es mit dem Islam und mit den Moslems? Haben Sie enge Kontakte?
Wir haben sehr gute Kontakte in Deutschland. Speziell zur türkischen Gemeinde haben wir hervorragende Kontakte. Wir sind dabei, gerade gemeinsam mit der türkischen Gemeinde eine Anzeige zu veröffentlichen, um davor zu warnen, alle Muslime mit Terroristen gleichzusetzen. Ich habe sehr gute Kontakte mit dem Präsidenten des Zentralrats der Muslime und bin sehr optimistisch. Und ich glaube, es gibt auch keinen Grund, warum wir keine so gute Kontakte haben sollten.

Wie laufen solche Gespräche ab? Sie müssen sich ja zunächst mal kennen lernen. Worüber reden Sie dann?
Zunächst einmal über die aktuelle Situation. Und es gibt zur Zeit kein anderes Gesprächsthema als Terrorismus. Und wie wir dem begegnen können. Das sind z. Zt. unsere wichtigsten Gespräche. Ich war dem Bundeskanzler sehr dankbar, als er uns Spitzenvertretern aller Religionen, also der jüdischen, der katholischen, der protestantischen und der moslemischen Religionen, zu einem einstündigen Gespräch nach Berlin eingeladen hat, um mit uns über die politische Lage zu sprechen. Aber auch über die Gefahren, denen die ganze Menschheit ausgesetzt ist. Das ist leider zur Zeit das Wichtigste. Und das ist ja auch das, was die meisten Menschen jetzt bewegt: Was kommt da noch auf uns zu und wie verhalten wir uns, wie können wir uns dagegen auch wehren.

Sind in solchen Gesprächen, die innerhalb eines Landes stattfinden, Ansätze drin, die man übertragen könnte auf diese versuchte Einigung im Nahen Osten?
Das ist wieder ein anderes Thema. Wenn Sie meinen, Einigung - da gibt es ja z. Zt. keine Einigung. Wenn Sie das Problem im Nahen Osten sehen, ist es eine Sache, unter der wir alle leiden, auch wir Juden z. Zt. leiden. Und besonders leiden da die Israelis drunter. Wenn man weiß, dass seit Mitte Juni, seit vier Monaten, insgesamt 1.200 Terrorakte in Israel stattgefunden haben, kann man sich die Situation der Menschen in Israel vorstellen. Es herrscht wirklich blanke Angst vor dem was noch kommen mag. Ich kann nur sagen, dass alle Israelis keinen größeren Wunsch haben, als diese Situation zu beenden und Frieden und Sicherheit in Israel zu haben. Aber ich mache mir genauso viele Sorgen um die politische Entwicklung dort im Nahen Osten, wie sie sich auch viele andere Menschen machen. Auch - wie ich weiß - Palästinenser.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, einen einzigen. Was wäre das?
Ganz einfach: Frieden auf der ganzen Welt.

 

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