Hella von Sinnen

schriller Fernsehstar und Komödiantin

Hella von Sinnen im Gespräch mit Hanno Gerwin
Hella von Sinnen im Gespräch mit Hanno Gerwin
Hella von Sinnen im Gespräch mit Hanno Gerwin

Sie ist eine Frau, die ein extravagantes, schrilles Image hat. Hella von Sinnen ist TV-Moderatorin, Schauspielerin und ein schräger Comedystar. Als Komödiantin mit Tiefsinn bringt sie Farbe ins Fernsehen. Selbstbewusst, direkt und unverklemmt sorgt sie immer wieder für Schlagzeilen.
1959 in Gummersbach geboren, lebt sie mit Cornelia Scheel, der Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten, zusammen und hat sich öffentlich als Lesbe geoutet. Beim Publikum ist Hella von Sinnen durchaus umstritten. Die intelligente Entertainerin ist aber auch anerkannt und wurde bereits mit dem Bambi und dem Comedy-Preis ausgezeichnet.
Unlängst interpretierte Hella von Sinnen Märchen von Hans Christian Andersen und veröffentlichte eine Hörbuch-CD.

 

Hella von Sinnen, was ist Ihre Lieblingsfarbe?
Meine Lieblingsfarbe? Da muss ich Ihnen sagen, dass ich viele habe. Seit frühesten Kindertagen bevorzuge ich schwarz. Wir Dicken bilden uns immer ein, dass schwarz streckt. Ich mag gerne den Schwarz-Weiß-Kontrast. An Farbigkeit liebe ich petrol, vielleicht türkis, aber eher blau als grün. Außerdem habe ich gelb und pink sehr gerne.

Und welche Farbe mögen Sie nicht?
Ich bin keine Freundin von Beige- und Brauntönen. Ich käme nicht auf die Idee, diese als Overallfarbe auszuwählen. Auch grün mag ich nicht wirklich gerne, wobei ich ein helles Grün wiederum ganz gerne mag.

Sie sind eine selbstbewusste Person, die ihre eigene Persönlichkeit, ihren eigenen Geschmack und ihre eigene Meinung immer in den Mittelpunkt zu stellen weiß. Wovor haben Sie Angst? Oder kennen Sie das Gefühl eher nicht?
Doch ich kenne das sogar sehr gut. Vor einigen Jahren litt ich an Panikattacken. Das war die Zeit, in der ich im Fernsehen nichts mehr zu tun hatte, bevor ich mit meinem Solo angefangen. Damals dachte ich mir, ohne Fernsehen sei ich überhaupt nichts mehr und entwickelte plötzlich völlig unmotivierte Panikattacken. Das ist sehr unangenehm. Ich bin dann auch in Therapie gegangen. Irgendwann war es dann vorbei. Momentan habe ich kein Problem mehr damit. Ich habe aber z.B. Höhenangst.

Haben Sie manchmal Angst vor Menschen?
Ich würde es nicht Angst nennen. Es ist eher eine gewisse Schüchternheit und das Gefühl, nicht unter Menschen sein zu wollen. Um unter Menschen zu gehen, muss ich mich darauf einstellen können und dafür motivieren.
Ansonsten glaube ich, habe ich Angst vor allem, wovor alle Menschen Angst haben, das ist Krankheit oder auch Tod der eigenen Person oder von geliebten Menschen. Also das kann ich ganz schlecht handeln. Das finde ich sehr anstrengend.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Ich habe Angst vor dem Sterben. Ich habe Angst vor einem qualvollen Dahinsiechen. Der Tod selbst scheint mir etwas sehr spannendes zu sein, etwas, was ich eher spirituell, als eine Schwelle betrachten würde, etwas, was ich noch nicht kenne und wo ich sehr gespannt drauf bin.

Neugierig sind Sie ja.
Ja, das bin ich. Da bin ich also sehr neugierig drauf. Und jetzt bin ich natürlich in großer Liebe verbunden zu meiner Partnerin. Und wir beide diskutieren das z.B. so, dass wir gerne zusammen sterben würden, wenn es irgendwie geht. Weil wir uns ganz schlecht vorstellen können, dass die eine vor der anderen geht. Verbunden mit der Hoffnung, dass es, was immer nach dem Tod kommt, ein Wiedersehen gibt. Diese Dinge beschäftigen mich. Aber die machen mir nicht wirklich Angst, sondern erfüllen mich in der Tat mehr mit Neugierde und letztendlich auch mit Hoffnung. Ich empfinde mich als sehr endlich.

D.h., Sie können sich ein Leben nach dem Tod vorstellen?
Ja. Ich habe mir nur insofern Gedanken darüber gemacht, dass ich an eine Art von Seelenwanderung glaube. Ich habe mich auch schon gefragt, warum alles immer nur nach vorne gehen muss und die wilde Theorie aufgestellt danach zu fragen, warum in der Zeit etwas nicht auch nach hinten gehen kann. Vielleicht ist es möglich, wenn meine Seele aus diesem Körper im Jahre zweitausend-schieß-mich-tod herausgeatmet wird oder sich selbst herausatmet, dass Sie im Jahre 1830 noch mal in einem Baby zu einem Leben kommt. Ich finde den Gedanken spannend, die Möglichkeit zu haben, in der zeitlichen Dimension zurückgehen zu können. Denn mir macht die Zukunft auch Angst.

Wie ist Ihre Einstellung zur Religion? Was Sie eben erzählt haben, hat auch mit Religion zu tun.
Ich empfinde mich durchaus als einen vielleicht religiösen, ich sage lieber spirituellen Menschen. Ich persönlich beneide oft stark religiöse Menschen, weil ich bei ihnen einen großen Halt im Leben feststelle. Sie tragen große Hoffnung, großes Vertrauen in sich und haben eine große Schicksalsgläubigkeit bezüglich ihrer eigenen Situation. Das habe ich auch, kann es aber nicht in dem Sinne als christlich, buddhistisch, oder mit einem Gott benennen. Denn diesbezüglich ist das geschriebene Wort für mich in der Regel sehr patriarchalisch geprägt, in der Regel geprägt von Männern und von Jahrhunderte langer Männertradition, womit ich mich als Feministin überhaupt nicht identifizieren kann. Ich habe einen fast kindlichen Umgang mit den Dingen. Ich ertappe mich durchaus beim Beten. Ich bedanke mich.

Beten Sie, wenn es Ihnen gut geht oder wenn es Ihnen schlecht geht?
Ich bedanke mich dafür, dass es mir gut geht. Es geht mir zum Glück sehr, sehr gut. Ich bin nicht dramatisch krank, meine Frau auch nicht. Ich bete und wünsche abends oder auch tagsüber meinen Angehörigen, dass bestimmte Dinge sich entspannen. Das ist nicht ein Beten zu einem christlichen Gott. Es ist vielleicht ein lautes Pfeifen im Wald, oder ein Beschreien des eigenen Schicksals, z.B. sind unsere beiden Mütter tot. Meine Frau und ich haben durchaus eine etwas diffuse Einstellung zu Engeln. Wir glauben, dass unsere Mütter auf Wolke sieben sitzen und auf uns aufpassen. D.h., es gibt eine Art Kommunikation mit den toten Müttern: „Passt auf uns auf, gebt uns Kraft!“
Ich kann nicht sagen, dass ich an diesen oder jenen Gott oder Buddha glaube. Ich glaube an eine göttliche Macht, die eher weiblich ist.

Und die haben Sie als Gefühl bei sich?
Ja. Die habe ich als Gefühl bei mir. Ich glaube wirklich auch an eine Gerechtigkeit. Das ist mir oft genug wiederfahren. Natürlich in kleinen Dingen. Es gibt Situationen, in denen ich denke: Der hat sich nicht gut verhalten. Ich möchte mich dann aber nicht rächen, weil ich keinen Zwang und keinen Streit möchte. Ich bin relativ harmoniebedürftig.

Feindesliebe wäre das. Was bedeutet für Sie eine Person wie Jesus Christus?
Er war für mich immer eine spannende und sehr positive Figur. Ich hatte eine Zeit, wo ich im CVJM in Gummersbach war, wo Jesus für uns eine große Rolle gespielt hat. Das war in den siebziger Jahren. Jesus war für uns ein richtiger Freak, mit langen Haaren und Bart. Er war cool drauf. Er hat Maria Magdalena akzeptiert. Wir haben damals immer „Jesus Christ Superstar“ gehört und haben alles auswendig mitgesungen. Jesus war für uns ein Held. Wir fanden ihn sehr menschlich, und er hat uns sehr, sehr gut gefallen.
Ich habe nie verstanden, warum es diese Juden- und Christenfrage gibt. Ich meine, Jesus war doch Jude. Kann mir das mal vielleicht irgendeiner erklären?

Die Juden glauben nicht, was die Christen glauben, dass Jesus der Messias ist. Zwar akzeptieren sie Jesus als Juden, als jüdischen Propheten, aber nicht als Messias. Sie warten weiterhin auf ihn.
Wie? Und das soll der Grund sein für all das Elend? Das kann ich mir nicht vorstellen.

Was halten Sie von den Zehn Geboten?
Ja, ich glaube, das sind zum großen Teil Gebote, die dafür da sind, dass man in einer Gesellschaft miteinander existieren kann. Da gibt es vielleicht ein paar, die ich nicht so prickelnd finde.

Zum Beispiel?
Da gibt es das Gebot: „Ich bin dein Gott, dein Herr, du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“
Damit kann ich persönlich nichts anfangen. Denn für mich gibt es Gott in diesem Sinne nicht. Ich hole mir aus vielen Religionen das heraus, was für mein Leben vielleicht von Bedeutung sein könnte. Nicht töten, stehlen oder lügen zu sollen sind gute Gebote. Das Ehebrechen ist vielleicht nicht mehr so aktuell, weil ich glaube, dass es in diesem Jahrtausend noch andere Lebens- und auch Liebesformen gibt, die nicht unbedingt auf Mama, Papa, Kind ausgerichtet sind. Prinzipiell besteht der Sinn der Zehn Gebote darin, dass man friedlich und in Harmonie miteinander lebt und respektvoll miteinander umgeht.

Wenn Sie selbst Kinder erziehen müssten, was wäre Ihnen wichtig? Was sollen die Kinder mal können, glauben oder denken?
Ich bin wahnsinnig dankbar dafür, dass ich keine Kinder erziehen muss. Denn diese Verantwortung scheint mir sehr, sehr groß zu sein. Wir haben aber Patenkinder, die wir mit großem Entzücken verwöhnen, wenn wir sie denn treffen. Was mir in der Erziehung mit Kindern wichtig wäre, sind Respekt und Gerechtigkeitsempfinden. Was mich schon als Kind total zum Heulen gebracht hat - ob bei Lassie, Fury, Flipper oder Bonanza - das war immer, wenn Schwarze oder Dicke oder Außenstehende gehänselt und aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wurden. Es hat mich das zu Tränen gerührt. Und ich war aufgelöst vor Wut. Damals wusste ich noch nicht, dass ich lesbisch bin.

Also Toleranz, das wär’s.
Toleranz ist gerade im Zusammenhang mit Homosexualität ein Wort, was ich nicht so gern höre. Ich höre da lieber Akzeptanz.

Sie sind zu hören auf der Hörbuch-CD „Die Prinzessin auf der Erbse“. Ist diese Prinzessin denn eingebildet oder sensibel?
Ich würde sagen, sie ist überaus sensibel. Neulich wurde ich von einem Journalisten gefragt, ob ich denn auch eine Prinzessin auf der Erbse sei. Anfänglich war ich etwas irritiert und empört, denn ich dachte: Ich bin ein kräftiges, robustes, tapferes Ding! Dann ist mir aber aufgefallen, dass ich absolut eine „Prinzessin auf der Erbse“ bin, eher überempfindlich und auch übersensibel. Die Prinzessin hat ein gutes Körpergefühl, oder? Durch 20 Daunenfedern und 20 Matratzen ein Erbse zu spüren! Auch ich bin total empfindlich. Mit jedem kleine Pickel oder irgendeiner Hautunebenheit kann ich mich tagelang beschäftigen. Also ich bin sehr empfindlich und bin durchaus eine „Prinzessin auf der Erbse“.

Haben Sie die Märchen für sich ein Stück weit neu entdeckt?
Ich habe sie wirklich, absolut neu entdeckt. Es fing an mit der Prinzessin auf der Erbse, denn ich habe eine empfindliche Freundin. Sie kannte das Märchen nicht und ich sagte zu ihr: „Du bist die Prinzessin auf der Erbse“, und ich las ihr das Märchen vor. Beim letzten Satz „Und die Erbse kam ins Museum und da liegt sie noch heute, wenn sie nicht geklaut worden ist...“ dachte ich plötzlich: Hallo, was ist denn hier los! Was ist das denn für ein Humor? Das ist der totale Tuntenhumor!
Ich recherchierte also zu Hans Christian Andersen, und was war er? Natürlich war er homosexuell. Er war verliebt in den Sohn seines Mäzens und Förderers. Sogar Thomas Mann und Kafka haben bei der kleinen Meerjungfrau Stellen angestrichen, was für sie eine Metapher für ihre eigene Homosexualität war. Also zumindest bei Thomas Mann.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Dann bin ich jetzt gierig und sage: ein gutes Drehbuch, einen guten Film, eine gute Rolle, internationalen Erfolg und einen Oskar für die beste Nebenrolle. Ja, das wünsche ich mir.

 

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