Detlev Schönauer

alias Bistrowirt Jacques, Kabarettist

Detlev Schönauer im Gespräch mit Hanno Gerwin
Detlev Schönauer im Gespräch mit Hanno Gerwin
Detlev Schönauer im Gespräch mit Hanno Gerwin

Er versteht viel Spaß, und es bleibt ihm auch nichts anderes übrig, denn Detlev Schönauer, alias „Bistrowirt Jacques“, ist Kabarettist. In Rheinland-Pfalz geboren, eroberte er mit seinen Späßen, vor allem aber vom Saarland aus, den ganzen Süden Deutschlands. Detlev Schönauer hat aber auch ganz andere Qualitäten. So hat er eine Ausbildung zum Kirchenmusiker absolviert und kennt sich von daher mit Kirche und Liturgie sehr gut aus, was ihn dazu bewegte, Kirchenkabarett zu machen.

 

Detlef Schönauer, haben Sie das alles selbst erlebt, was Sie parodieren?
Das meiste habe ich erlebt. Natürlich übertreibt man im Kabarett immer ein bisschen. Es sind meine Kindheitserinnerungen. In der Zeit, in der ich Kirchenmusik machte und acht Jahre lang einen Kirchenchor leitete, lernte ich unglaublich viel über die Menschen und über die Kirche. Wenn wir nach der Probe am Stammtisch zusammensaßen, wurde erzählt und erzählt. Als Kabarettist nimmt alles auf und versucht was draus zu machen.

Und Sie sagten sich, man müsse die Kirche aufs Korn nehmen, um sie zu verstehen.
Ja. Kirche ist für viele Menschen ein Teil ihres Lebens, und das Kabarett, das ich mache, befasst sich mit dem Leben, mit den Problemen, die jeder hat. Das können auch politische oder wirtschaftliche sein oder im Arbeitsumfeld oder im Beziehungsumfeld liegen. In meinen ganzen Kabarettprogrammen hatte ich aber immer etwas über die Kirche drin, was ich nun in einem Kirchenprogramm zusammengefasst habe. Das ist nicht im originären Sinne kirchenkritisch, sondern befasst sich mit den Menschen in der Kirchengemeinde, wie sie miteinander auskommen, wie sie mit ihren Sünden klarkommen, wenn sie beispielsweise permanent lügen und es gar nicht merken.

Ihr Kabarettprogramm heißt „Das schreit doch zum Himmel (nach 1. Mose, 4,10)“. Was steht da genau drin?
Zunächst suchte ich nach einem Titel, kritisch und lustig zugleich, wollte mich aber auch auf ein Bibelzitat beziehen. Und in der Bibel stehen steht ja soviel drin.

Wie verarbeiten Sie Erlebtes zu Kabarett?
Ich erzähle es einfach nur. In der Vorbereitungszeit zur Erstkommunion, ich bin Katholik, mussten wir Kinder alle zwei Wochen beichten gehen, und ich hatte nicht genügend Sünden. Man hatte einen Beichtzettel, auf dem man die Sünden aufschrieb. Bei mir war das immer dasselbe: ein bisschen gelogen, ein bisschen zu wenig gebetet – und das war alles. Ich fand das zu langweilig für den armen Pfarrer, der bekommt immer dasselbe vorgeführt. Diese Geschichte adaptiere ich das im Kabarett auf meine Tochter und ich sage: Meine Tochter ist eine arme Wutz, gell, sie hat zu wenig Sünden. Dann habe ich gesagt, guck mal, wenn du mal erwachsen bist, hast du Sünden genug und da hat die dieses, die Katholiken unter uns kennen das, den Beichtspiegel, da stehen die ganzen Sünden drauf, die kann man sich dann so aussuchen und dann hat sie sich was ausgesucht, was gut klingt. Sie hat nicht verstanden, sie wusste nicht was das heißt, unkeusch und wenn man sich unschamhaft berührt, aber sie wollte halt ihrem Pfarrer eine Freude machen!“
Als Kinder getrauten wir uns auch nicht zu fragen, wie das mit der Hostie im Mund geht. Zuhause klauten mein Bruder und ich meiner Mutter die Oblaten, die sie fürs Weihnachtsgebäck brauchte, und übten.

Wie Sie es schildern, ist es dies ein sehr freundlicher Umgang mit der Kirche. Kirchenkabarett kann aber vielleicht auch Anlass dafür sein, ganz ordentlich auf die Kirche draufzuhauen.
Natürlich, es gibt viele Beispiele aus dem Pfarrerkabarett. Pfarrer haben ganz andere Insiderinformationen. Da geht es dann wirklich auch gegen die Institutionen. Das ist allerdings nicht mein Begehr. Natürlich bringe ich auch kritische Äußerungen, beispielsweise wenn man dann sieht, unser Pfarrer, der hat so einen Kelch aus Gold, ein Prokatgewand und einen Marmoraltar! Dann sage ich, guck mal, was aus 2000 Jahren Kirchensteuer alles so geworden ist!

Kommt es vor, dass es die Leute trotzdem verletzt?
Ja. Ich übertreibe manchmal ein bisschen. Es gibt natürlich immer Leute im Publikum, die sagen: „Oh, das kann man doch so nicht machen!“ Aber ich finde, Humor ist menschlich, und der liebe Gott hat den Menschen das Lachen gegeben. Er hat sich wahrscheinlich was dabei gedacht. Ich sage dann immer: Guck mal, der liebe Gott hat viel Humor gehabt, der hat die Saarländer erfunden.

Stimmt. Gehen Sie heute noch zur Beichte?
Nee, eigentlich gehe ich nicht mehr zur Beichte. Das ist schon sehr lange her.

Warum nicht?
Das Beichten ist eine Auseinandersetzung mit den eigenen Sünden, dazu brauche ich nicht in den Beichtstuhl zu gehen.

Was machen Sie stattdessen?
Ich kann für mich beten. Ich bin nicht der Gläubige, der sagt, es gibt den lieben Gott, und der passt genau auf, was ich mache, der rechnet mir alles auf. Ich glaube, dass es etwas höheres gibt, dass ich als Individuum nicht so sehr im Mittelpunkt stehe. Ich gehe so mit anderen um, wie ich möchte, dass sie mit mir umgehen. Dann gibt es eben das, was man Sünden nennt, Fehler, die man nicht machen sollte. Ich versuche sie zu vermeiden und wenn nicht, dann habe ich ein schlechtes Gewissen und gehe ein bisschen in mich. Das ist wie eine Beichte. Ich bin Physiker von Beruf, Naturwissenschaftler, und glaube daran, dass es irgendwas größeres, irgendeine Energieform gibt, was die Entwicklung weiter bringt.

Dazu wollen Sie nicht Gott sagen oder doch?
Ich kann dazu Gott sagen, aber es gibt viele Worte dafür. Ich glaube nicht an einen personifizierten Gott.

Aber, Sie sprechen Gott nicht im Gebet an? Jesus sagte im übertragenen Sinne: „Ihr dürft zu Gott reden, wie zu einem Vater. Er ist zwar kein Mensch in diesem Sinne, keine Person, aber ihr dürft so tun als ob.“
Ich habe Schwierigkeiten damit, was übergeordnet ist, Gott zu nennen oder einen Gott anzusprechen. Ich finde es auch falsch zu sagen: „Jetzt geht es mir schlecht, Gott hilf mir!“ - Das finde ich zu einfach, denn an dieser Stelle bin ich selbst gefordert. Ein besonders interessanter Aspekt war bei mir die Kirchenmusik. Meine Eltern machten Musik, und ich war im Gesangverein, aber auch in Chören, die geistliche Musik sangen. Das bedeutete mir immer ungeheuer viel, weil es mir etwas gab. Man konnte etwas preisen, mit den Mitteln der Musik. Es hat mir ungeheuer gut getan etwas zu preisen, was nicht greifbar ist, das so hoch und so groß ist, dass Komponisten in ihrem Lebenswerk so tolle Dinge komponiert haben wie eine Matthäuspassion oder ähnliches.

Es klingt soviel Respekt durch. Ich höre heraus, dass Sie Ihre Kleinheit als Mensch gegenüber dem Großen, so wie Sie es beschreiben, nicht für so wichtig nehmen.
Ja, ich bin ein kleines Sandkorn wie alle anderen auch. Wenn ich nicht da bin, fällt es wahrscheinlich nicht groß auf, aber jeder ist ein winzig kleiner Teil, der seine kleine Aufgabe hat.

Kirchenkabarett stand nicht am Anfang Ihrer beruflichen Laufbahn, sondern entwickelte sich. Wie kam es dazu?
Als ich an der Uni Physik studierte, war dies gerade zur Zeit der Liedermacher. Und dann fing ich selber an, weil ich ja auch von der Musik kam. Ich lernte ein bisschen Klavier und Gitarre und probierte es aus. Es kamen gleich so satirische Lieder dabei raus. Ich begann, vermittelnde Textpassagen zwischen die Lieder zu setzen und kam so zu meinen ersten Auftritten in Kneipen. Jahrelang war ich dann als Physiker in der Forschung an der Uni und parallel dazu Kabarettist. Irgendwann musste ich mich dann entscheiden. Ich habe erkannt, dass es mir mehr brachte, mit Menschen umzugehen, und ich entschied mich für das Kabarett.

Es ist schön, Leute zum Lachen zu bringen, aber es ist vielleicht nicht immer so einfach.
Es ist sehr schwer und vielleicht auch mit dem Lehrerberuf vergleichbar. natürlich kommen die Lehrer im Kabarett oft vor und kriegen eins auf die Mütze. Aber im Grunde genommen sind es recht arme Menschen, weil sie jeden Tag auf der Bühne stehen und immer ein anderes Programm spielen und immer motivieren müssen. Das ist das schwerste. Da hab ich es leichter, denn mit Humor ist es immer ein bisschen einfacher. Es muss einem natürlich immer etwas Gutes einfallen und sehr selbstkritisch sein.

Und wenn die Leute mal nicht lachen, obwohl Sie das fest eingeplant hatten?
Da gewöhnt man sich dran. In einem neuen Programm gibt es natürlich Stellen, wo ich denke, dass dieser oder jener Geck einfach nicht so gut ist, dann nehme ich ihn raus. Das ist aber sehr unterschiedlich, denn jedes Publikum ist anders und reagiert auch anders. Das ist immer wieder faszinierend und spannend, auch wenn man immer das gleiche Programm spielt. Ich improvisiere gerne und dadurch sind die Vorstellungen immer ein bisschen anders. Dann frage ich mich, warum lachen die Leute jetzt da und überlege und denke, da steckt ja noch was ganz Subtiles dahinter, was ich zuvor noch gar nicht gemerkt hatte.

Saarländer und Pfälzer, Badener und Schwaben - lachen die auch über andere?
Ja, gewiss, wobei sich Saarländer und Pfälzer von ihrer Art her recht ähnlich sind. Mit Schwaben und Badenern habe ich nicht all zu viel Erfahrung. Wenn man sich aber in einem Ort befindet, an dem die württembergisch-badische Grenze verläuft, und sagt fälschlicherweise, man befände sich in Baden und ist dabei in Württemberg… Um Gottes willen! Das muss ich erst noch ein bisschen lernen.

Wo verstehen Sie keinen Spaß? Was ist Ihnen zu heilig?
Ich verstehe so viel Spaß, dass ich gar nicht alles auf die Bühne bringen kann, weil die Menschen diesen Spaß nicht unbedingt verstehen. Ich kann auch sehr zynisch sein.

Gibt es bei Ihnen kein Stopp?
Eigentlich nicht. Es kommt nämlich immer darauf an, wie man mit etwas umgeht und wie man es macht. Das ist sehr heikel, und ich muss immer selbst sehen, dass ich so den Grat nicht verlasse und nicht rechts oder links runterfalle.


Kann man Sie verletzen?
Ja, wer mich kennt, kann mich verletzen.

Aber, Sie verraten nicht wo?
Nein, das tue ich nicht. Vielleicht stehe ich deswegen auf der Bühne, weil ich mich hinter den Rollen, die ich spiele, verstecken kann. Ich bin von Natur aus, ein ganz schüchterner, ruhiger, sehr ernster Mensch und auf der Bühne ganz anders.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Es gibt eigentlich nix was ich mir wünsche. Ich versuche stets, mir meine Wünsche zu erfüllen. Wenn sie nicht erfüllbar sind, dann hat es auch seinen Sinn. In meinem Alter wünscht man sich natürlich Gesundheit. Ich wünsche mir, dass es uns bald allen wieder besser geht, auch wirtschaftlich, dass schönes Wetter ist, das habe ich gern. Ansonsten, wünsche ich mir, dass es allen Menschen so geht, wie sie es gerne hätten.

 

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