Dr. Wolfgang Schäuble

Bundesminister der Finanzen

Dr Wolfgang Schäuble im Gespräch mit Hanno Gerwin
Dr Wolfgang Schäuble im Gespräch mit Hanno Gerwin
Dr Wolfgang Schäuble im Gespräch mit Hanno Gerwin

Als er sich vor 35 Jahren für die Politik entschied, ahnte er sicher nicht, was er alles wird durchstehen müssen. Wolfgang Schäuble stützte im Bundestag von Anfang an Kanzler Helmut Kohl: als Parlamentarischer Geschäftsführer, als Innenminister, als CDU Fraktionschef. 1990 der erste Schlag: Ein Attentat verletzte Wolfgang Schäuble schwer. Nach dem Verlust der Regierungsmehrheit 1998 schaffte er als CDU Bundesvorsitzender vorübergehend ein Aufschwung bei den Wählern. Schließlich wurde er ein Opfer der CDU-Spendenaffäre. In seinem Heimatort Gengenbach im Schwarzwald ist Wolfgang Schäuble fest verwurzelt. Als überzeugter Protestant hat er zudem die CDU immer wieder an die christlichen Werte erinnert.

 

Herr Dr. Schäuble, was war das Schönste bisher, was Sie in der Politik erlebt haben? Wo haben Sie sich richtig wohl gefühlt?
Es gibt viele Erlebnisse, an die man sich gerne zurückerinnert. Es gibt viel Gemeinschaft, auch in einer politischen Partei.
Die Wiedervereinigung in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 1990 am Reichstag war vielleicht der schönste Moment, als sie vollzogen war, auch als alle Sorgen, ob es klappen würde, ein Stück weit abgefallen sind. Vielleicht war das der schönste Moment. Ich jedenfalls kann mich an meine Gefühle in jenen Minuten sehr gut erinnern.

Wie ist das, wenn man gewählt ist? Ich stelle mir das auch als ein tolles Gefühl vor, wenn man eine Wahl gewonnen hat und wenn man z.B. zum ersten Mal in den Bundestag kommt.
Ja, das ist bei mir schon ein bisschen lange her. Ich kandidiere in einem Wahlkreis, in Offenburg, oder bin da gewählt, wo traditionell der Kandidat der CDU gute Chancen hat, gewählt zu werden. D.h., die Spannung war fast größer bei der parteiinternen Veranstaltung, ein paar Monate zuvor, als es um die Nominierung des Kandidaten ging. Da war dann ein ganz harter Wettbewerb und es war völlig offen, wer gewinnen würde. Ich hatte mir im Vorfeld gar keine Chancen ausgerechnet. Bei Erfolgen sind - wenn man nicht unbedingt damit rechnet - die emotionalen Momente noch stärker als bei einer Bundestagswahl, bei der man damit rechnet, gewählt zu werden. Einmal habe ich bei irgendeiner Wahl in meinem Wahlkreis ein Ergebnis erzielt, von dem wir nicht geglaubt hatten, dass es möglich sein würde. Das war auch so ein Moment, wo man denkt: Oh, toll!

Warum sind Sie Politiker geworden?
Warum? Wahrscheinlich ist es mir irgendwie in die Wiege gelegt. Denn mein Vater war früher im badischen Landtag ein paar Jahre Abgeordneter. Später war er kommunalpolitisch tätig. Jedenfalls haben wir zu Hause das gehabt, was man ein politisches Elternhaus nennt. Ich bin während des Studiums an den Hochschulen in Freiburg und Hamburg aktiv geworden. Ich war stark engagiert in der CDS, was mir unheimlich Freude gemacht hat. Daran denke ich auch heute noch gerne. Ich habe viele Freunde, die mir aus jener Zeit geblieben sind.
Es war so eine unbefangene, spontane Art, sich politisch zu engagieren. Nicht auf Karriere bezogen, das war uns völlig fremd. Nein, es ging uns einfach um das Interesse an politischen Themen und um die Freude, im Meinungskampf mitzuwirken, sich bei großen Themen seine Meinung zu bilden. Das war spannend.

Sie sind ein sehr erfolgreicher Politiker, wie auch Ihr Bruder. Was haben Ihre Eltern Gutes gemacht, damit Sie alle so erfolgreich wurden?
Wir sind drei Brüder. Unsere Eltern haben uns das, was Eltern Kindern auf den Weg mitgeben können, wohl ganz gut mitgegeben. Was das Politische betrifft, war unser Vater gewiss für uns auch Vorbild. Nicht auf eine pathetische Art, jedoch in der Selbstverständlichkeit, mit der er sich für Politik engagiert hat, wie er es vorgelebt hat. Er zeigte uns, wo die Grenzen sind, dass man es nicht zu arg, dass man es nicht zu ernst nehmen soll, nicht übertreiben soll, dass keine Freund-Feind-Verhältnisse daraus entstehen. Unsere Eltern haben keinen Druck auf uns ausgeübt. Da kein Druck ausgeübt worden ist, war die Phase der Rebellion nicht groß. Deswegen sind wir alle in der CDU.
Ich beobachte es übrigens bei meinen Kindern auch. Die sind zwar nicht so politisch engagiert. Aber sie sind, obwohl sie ja eigentlich in der Opposition zum Vater wenigstens bei den Grünen landen müssten, neigen sie alle zur CDU.

Normalerweise wäre in der Tat das Gegenteil zu erwarten.
Jedenfalls bin ich damit ganz zufrieden. Ich habe mich auch bemüht, nicht so einen Einfluss auf die Kinder auszuüben, indem ich gesagt hätte, du musst in die CDU. Ich sagte ihnen, ihr müsst eure eigene Meinung bilden. Ich glaube, man übt mehr Einfluss aus, wenn man gar nicht versucht, bestimmen zu wollen. Das ist oft überzeugender.

Was ist für Politiker, wie Sie einer sind, die wichtigste Eigenschaft?
Das Wichtigste ist, dass man eine Vorstellung hat von dem, was man will und was man soll. Dass man ein Koordinatensystem hat, dass man eine Grundlage hat. Und wenn man sich sicher ist, wenn man eine Vorstellung von Werten hat, Werte sind die Voraussetzung für menschliches Zusammenleben, dann kann man auch pragmatisch entscheiden, und ein Stück weit die Realität zur Kenntnis nehmen.

Bewegt durch die Turbulenzen der letzten Zeit haben in Ihrem Buch "Mitten im Leben" geschrieben, wie schwierig es ist, etwas zu sagen oder zu handeln, sodass die Menschen auch daran glauben. Auf der anderen Seite ist die Glaubwürdigkeit für die Politik sehr wichtig, auch für die CDU. Was kann man tun, damit die Menschen einem das abnehmen, was man sagen will?
Es hat immer mit einem selber zu tun. Wenn man Probleme hat, ist es stets ganz günstig oder ganz gut, wenn man zunächst einmal bei sich selbst anfängt. Ich habe auch meine Fehler gemacht. Und insofern sollte man zunächst nicht wehleidig sein. Dann muss man natürlich versuchen, sich selbst treu zu bleiben und einigermaßen bei dem zu bleiben, was man vertritt und nicht zu behände sein im Wechseln seiner Meinung. Opportunismus war nie meine starke Seite. Die Politik hat immer mit Kommunikation zu tun. Das war in der Geschichte schon immer so. Nur jetzt sind die Instrumente der Kommunikation durch die Entwicklung moderner Medien ganz andere geworden.
Mit diesen muss man umgehen, wobei ich finde, dass wir auch im Zeitalter von Fernsehen und Internet ein Stückweit Distanz wahren sollten. Vertrauen hat auch etwas mit Diskretion zu tun. Ich würde nicht zu Big Brother gehen. Auch im Fernsehzeitalter muss in gewisser Weise Würde bewahrt werden, und ein Stückweit muss Öffentliches und politische Verantwortung getrennt werden vom Persönlichen und Privaten.

Sie haben in Ihrem Leben zwei sehr schwere Situationen durchgestanden. Sie haben das Attentat im Oktober 1990 überstanden und haben wieder recht schnell ihre Tätigkeit aufgenommen. Wie haben Sie das geschafft?
Ich glaube, ich habe es besser gehabt als viele Menschen in einer vergleichbaren Situation, da ich eine berufliche Aufgabe hatte. Ich war damals Innenminister und konnte meine Arbeit wieder aufnehmen. Das unterscheidet mich von vielen, die bei einer ähnlichen Verletzung ihren Beruf verlieren oder noch keinen haben.
Ich hatte auch meine Familie. Und das hat mir natürlich sehr geholfen. Das half mir, mit dieser Verletzung fertig zu werden, mit der ja doch einschneidenden Veränderung im Leben, auch das Akzeptieren, dass man nun behindert ist, was ja auch eine innere Anstrengung ist. Es ist nicht nur ein äußerer Prozess. Insofern glaube ich, dass es gar nicht so heroisch war, sondern dass ich es vergleichsweise gut hatte.
Es war natürlich auch eine äußere Anstrengung, das ist wahr. Manches Innere verarbeitet man erst im Lauf der Zeit. Manches begreift man auch erst im Lauf der Zeit. Man weiß am Anfang nicht genau, was das alles bedeutet. Vielleicht ist das ganz gut so.

Sie sind ein christlicher Politiker. In welcher Form konnte Ihnen in dieser Situation der Glaube helfen?
Ich habe die Überzeugung, dass man getragen wird, dass man nicht allein ist. In anderen Situationen habe ich das fast noch stärker empfunden, vor allem, wenn man besondere Verantwortung übernehmen muss. Schon in meiner Zeit als Chef des Kanzleramts musste ich in einer Entführungsangelegenheit Entscheidungen mittreffen, mitverantworten, wo es für andere Menschen um Leben und Tod ging. Das ist mir furchtbar schwer gefallen. Da hat mir die Überzeugung, der Glaube, geholfen, dass ich letzten Endes nicht Herr über Leben und Tod bin und dass wir nicht ganz alleine sind, dass wir Anfang und Ende nicht selbst bestimmen. Das macht ein wenig bescheidener. Es gibt dann auch Kraft, das tragen zu können, was man zu tragen hat.

Sind Sie denn in Ihrem Heimatort, in der Ortenau, auch mit der Kirche verbunden? Nehmen Sie dort am kirchlichen Leben teil?
Ja natürlich. Ich bin in Gengenbach Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde und für evangelische Verhältnisse ein relativ ordentlicher Gottesdienstbesucher.

Mit "evangelischen Verhältnissen" meinen Sie die Leute, die zu Weihnachten die Kirche besuchen und sonst nicht?
Nein. Ich meine, viele der katholischen Mitbürger und Freunde gehen jeden Sonntag. Das schaffe ich nicht. Aber ein oder zwei Mal im Monat bin ich sonntags schon im Gottesdienst.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
Ja.

Wie stellen Sie sich das vor?
Ehrlich gesagt, das stelle ich mir nicht vor. Das entzieht sich menschlicher Vernunft. Wir sollten uns nicht zu sehr bemühen, uns ein Leben nach dem Tod vorzustellen. Es reicht, wenn man glauben darf, dass der Tod nicht das Ende von allem ist.

Gibt das Christentum nicht unheimlich viel moralische Kraft? Die zehn Gebote, das Gebot der Nächstenliebe, das Engagement für die Armen, für Menschen, die benachteiligt sind. Aber eigentlich strahlt das wenig aus der Partei und auch aus der Politik der CDU heraus. Warum zehrt die CDU nicht stärker von ihren christlichen Wurzeln?
Wir bemühen uns, dass wir das Christliche nicht als Waffe gegen andere benutzen. Das wäre auch eine Versuchung, aber das tun wir nicht. Vielleicht führt es dazu, dass Sie es nicht so sehr strahlend empfinden. Man muss sich natürlich der Fürsorge und der Verantwortung für andere, gerade auch für schwächere bewusst sein. Zum politischen Handeln, zur politischen Verantwortung gehört es zu wissen, dass gute Absichten allein nicht ausreichen. In dem Wissen um die Sündhaftigkeit des Menschen kommt es darauf an, Ordnungen zu schaffen und aufrecht zu erhalten, die es den Menschen ermöglichen, friedlich, freiheitlich, tolerant zusammenzuleben. Denn gut gemeint nicht immer schon gut gehandelt!

Sie sagen, die CDU will das Christliche nicht als Waffe gegen andere, vielleicht auch gegen politische Gegner verwenden. Es gibt die Diskussion, auch in der CDU, eine Partei solle das Christliche nicht im Namen führen. Wie sehen Sie das?
Der Meinung bin ich nicht. Es ist kein Ausschließlichkeitsanspruch, dass Christen nur in der CDU politisch handeln können. Das ist für uns eine Selbstverpflichtung, ein Bekenntnis. Und ich bin ganz stolz darauf. Heute haben die meisten begriffen, dass das C in der CDU und das daraus abgeleitete Werteverständnis sowie das Bild vom menschlichen Leben eine Bekundung ist, der sich auch die Menschen, die den christlichen Glauben nicht teilen, gut anschließen können.

In Ihrem Buch „Mitten im Leben“ schreiben Sie auch von Enttäuschungen, was Freundschaften angeht. Kann es denn Freundschaft in der Politik geben? Oder ist da nicht immer auch Kalkül mit dabei?
Freundschaften und Politik sind völlig unterschiedliche Ebenen. Natürlich kann man in der Politik oder durch die Politik Freunde kennen lernen. Aber man darf politische Beziehungen und politische Strukturen nicht zu sehr personalisieren. Das war auch nie meine Überzeugung. Ich hatte ein enges Verhältnis, starkes Vertrauen zu dem früheren Bundeskanzler. Das wurde gerne als Freundschaft interpretiert. Freunde sind wir nicht gewesen. Freundschaft ist etwas anderes.

Ist Ihnen Freundschaft wichtig?
Ja, natürlich. Freundschaft kommt gleich nach der Familie. Man braucht Menschen, auf die man sich, unabhängig von jeder Nützlichkeit, verlassen kann.

Wie gehen Sie mit Enttäuschungen um?
Ich bin ein Mensch, der Enttäuschungen relativ schnell wegzuschieben versucht. Ich verdränge nicht, ich lege ab und versuche mich dadurch zu schützen. Die größten Enttäuschungen hat man meistens mich sich selber. Diese legt man nicht ab, sondern diese tun weh, mit denen muss man fertig werden.

Wenn sie einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ein Mensch in meinem Alter wünscht sich vor allen Dingen, dass die Familie erhalten bleibt, dass es den Kindern gut geht, dass es mit der eigenen Frau weiterhin so schön und glücklich weiter geht, dass man mit dem Leid, das irgendwann im Leben kommen wird, gut fertig wird.

 

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