Ulla Schmidt

die Bundesgesundheitsministerin der SPD

Ulla Schmidt im Gespräch mit Hanno Gerwin
Ulla Schmidt im Gespräch mit Hanno Gerwin
Ulla Schmidt im Gespräch mit Hanno Gerwin

Wer sich massiv für das Thema Gesundheit einsetzt, kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus. Ulla Schmidt ist Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherheit, kurz Bundesgesundheitsministerin. Vor genau 20 Jahren trat si nach ihrem Psychologiestudium in die SPD ein. Soziales und Sozialpolitisches Engagement lag ihr schon immer am Herzen, weshalb sie ihren beruflichen Werdegang als Lehrerin für schwererziehbare Kinder begann. Seit 1990 gehört sie dem deutschen Bundestag an.
Diese Basiserfahrungen, verbunden mit ihrer rheinischen Frohnatur, haben Kanzler Schröder dazu bewegt, Ulla Schmidt mit dem Gesundheitsministerium zu betrauen. Auf der einen Seite stehen die Ärzte, auf der anderen Seite die Krankenkassen, dazwischen die Patienten und mittendrin eine fröhliche Ministerin, die sich im Zentrum der Regierungshauptstadt recht wohl fühlt.

 

Ulla Schmidt, Sie werden die Lady mit dem eisernern Lächeln genannt. Das finde ich sehr schön und würde gerne diese drei Begriffe - Lady, eisern, Lächeln durchfragen. Lady... - können Sie damit etwas anfangen?
Ja, aber ich weiß nicht, ob der zu mir passt. Unter Lady habe ich mir immer eine etwas mehr abgehobenere Dame vorgestellt. Auch abgehoben von der Bevölkerung. Ich halte mich für eine Frau wie jede andere.

Auf der anderen Seite zählen Sie nicht zu den Politikerinnen, denen man sagen muss: Geh\\\' doch mal zum Friseur oder kauf dir mal ein paar moderne Kleider! Wie wichtig ist Ihnen das? Schönheit ist auch ein Ausdruck für Gesundheit.
Ich achte schon drauf, dass ich ordentlich aussehe. Man fühlt sich wohler, wenn man das Gefühl hat, so bin ich mit mir selber eins, so bin ich mit mir im Reinen. Dazu gehört auch, dass ich einfach ganz bequem gekleidet herumlaufen möchte. Und es gehört dazu, in meinem Amt repräsentativ gekleidet aufzutreten. Ich für mich habe meinen Stil gefunden.
Es gibt bestimmte Dinge, die passen weder zum Typ noch zur Figur. Das Wichtigste ist darauf zu achten, dass man seinen eigenen Stil hat, der zu einem passt. Viele Dinge passen nicht zu mir.

Haben Sie eine Lieblingsfarbe?
Rote Töne, braune Töne, also Herbstfarben, das sind meine Farben. Dann ist natürlich gelb eine wunderschöne Farbe.

Eisern, eisernes Lächeln. Das heißt ja auch durchsetzungsfähig und streng zu sein, wenn es sein muss. Ist Ihnen das zu hart?
Nein, es ist mir nicht zu hart. Wenn ich in der Politik etwas umsetzen möchte, dann muss ich auch den Willen haben, es wirklich durchzusetzen. Ob das eisern ist, weiß ich nicht, aber als durchsetzungsstark würde ich mich schon bezeichnen. Das ist mir auch wichtig, denn sonst hat man nachher überhaupt keine Autorität mehr.

Haben Sie das gelernt? Oder hat man von Ihnen als kleines Mädchen schon gesagt: \\\"Also schau mal die Ulla, die wird mal was!\\\"
Das hat man gesagt, aber ich habe es selber nicht so wahrgenommen. Meine Familie fand, dass ich ein sehr stures Kind gewesen bin. Wenn ich also nicht wollte, wollte ich nicht. Und wenn ich etwas wollte, so habe ich versucht, meinen Willen durchzusetzen. Aber ich habe viele Jahre in der Behindertenpädagogik gearbeitet, vor allem auch mit erziehungsschwierigen Jugendlichen und Kindern. Dazu gehört, dass man selber ein Stück Autorität verkörpert und gleichzeitig jeden Einzelnen so annimmt, wie er ist. Wenn man sich Grenzen gesetzt hat - auch in Verabredung mit den Kindern - und diese dann nicht einhält, ist man verloren. Das gilt für eine Politikerin genauso.

Sie haben Psychologie studiert, was eher einer weichen Art zu führen entspricht. Was nehmen Sie übel, was verzeihen Sie schwer?
Hinterhältigkeit! Oder wenn ich eine Verabredung mit jemandem treffe und dieser hat sie schon vergessen, wenn er aus dem Zimmer geht.
Verlässlichkeit ist wichtig, auch beim Treffen von Vereinbarungen oder Verabredungen.

Lachen, das ist Ihre große Stärke, das macht Sie so sympathisch. Sind Sie diesbezüglich ein Naturtalent oder hängt das mit Ihrer Herkunft zusammen? Sie kommen ja aus einer fröhlichen Ecke Deutschlands.
Ich komme aus einer fröhlichen Familie. Bei uns wurde viel Lustiges gemacht. Wir waren nicht reich, aber ich hatten eine sehr zufriedene Kindheit mit meinen Geschwistern.
Bei uns in Aachen wird eben viel gelacht. Man hat Humor und man weiß, das Leben ist manchmal ganz anders. Was ich mir heute vornehme, kann morgen schon völlig anders kommen. Man muss versuchen, die Dinge mit Humor zu nehmen, und ich halte das für eine gute Eigenschaft, auch in der Politik. Denn es öffnet Türen.

Gibt es ein Rezept fürs Glücklichsein?
Ja, ich für meinen Teil habe immer versucht, mich auf das zu besinnen, darauf zu achten, was mir denn besonders wichtig ist. Das gibt mir ein Stück Sicherheit und Zufriedenheit. Man kann nicht alles haben im Leben, und das wäre vielleicht auch nicht gut. Nicht alles, was für den andern gut ist, ist für mich selber gut. Ruhe zu finden, Menschen um sich zu haben, denen man vertrauen kann und der Versuch, etwas dazu zu tun. Man muss selber investieren, dann kann man schon sein Glück finden.

Sie sind größtenteils von Ihrer Mutter erzogen worden. Was hat Ihre Mutter richtig gut gemacht, wovon Sie heute noch sagen, das war eine gute Sache?
Sie war bedingungslos für uns da. Ich halte das für ein Kind ganz wichtig. Ich habe das bis ins hohe Kindesalter gewusst, egal, was in diesem Leben passiert, Wenn ich zu meiner Mutter gehe, dann ist sie uneingeschränkt für mich da.
Als meine Mutter im Jahr 2000 gestorben war, empfand ich das so, als sei ein ganzes Stück meiner Sicherheit weggebrochen, obwohl ich schon 50 war. Ich habe selber schon eine Tochter und bin jetzt Großmutter. Jetzt bin ich da, den andern die Sicherheit zu geben. Meine Mutter hat uns sehr viel Liebe Körpernähe gegeben. Das war eine tolle Frau!

Wäre das nicht auch ein Rezept, das man Leuten mitgeben kann, um Glück zu produzieren bei der nachfolgenden Generation?
Ja. Ich glaube auch bei der Erziehung von Kindern, bei aller Auseinandersetzung, die man hat. Kinder brauchen Grenzen. Kinder müssen sich darauf verlassen können, dass da jemand ist, der es liebt, auch unabhängig davon, wenn man sich streitet oder unterschiedliche Auffassungen hat. Auch wenn sich Mutter oder Vater über das Kind ärgern, so hat das hat nichts mit Liebe zu uns zu tun. Das habe ich auch bei meiner Tochter oder bei meiner Enkelin versucht. Ich kann nur sagen, ich bin damit gut gefahren.

Stichwort Gesundheit. Dafür sind Sie im Großen und Ganzen zuständig. Was tun Sie für Ihre Gesundheit? Schaffen Sie es zeitlich überhaupt, etwas für Ihre Gesundheit zu tun?
Ich versuche es. Eine Zeit lang habe ich es nicht geschafft, mich regelmäßig zu bewegen und mich sportlich zu betätigen. Jetzt habe ich wieder begonnen, weil es mir überhaupt nicht gut tut, wenn ich den ganzen Tag nur sitze. Das macht schwerfällig und kurzatmig.
Beim Essen achte ich darauf, weniger Fett zu nehmen. Fünf Mal am Tag, sage ich immer: Obst oder Gemüse. Ich versuche regelmäßig zum Sport zu gehen und mich zu bewegen. Ansonsten rostet man, wird alt und produziert Krankheiten.

Welche Sportart üben Sie aus?
Am Liebsten schwimme ich. Außerdem gehe ich in ein Fitnessstudio. Alles andere ist schwierig für mich. Wenn ich irgendwohin gehe und weiß, hier habe ich jetzt eine Stunde, da kann ich schwimmen, da kann ich aufs Laufband gehen, so ist das ein Stück Disziplinierung.

Es gab vor Kurzem ein Studie, nach der Glaube gesund macht. Urvertrauen zu haben und in sich selbst zu ruhen, das wirke sich durchgängig auf die Gesundheit aus. Wie stehen Sie dazu?
Ich bin mir sicher, dass das stimmt. Wenn ich nicht daran glauben würde, dass man dieses Gesundheitswesen wirklich reformieren kann - und zwar zum Wohle der Patienten - dann habe ich zu Beginn eines solchen Prozesses nicht die Kraft dazu. Insofern ist unter Glauben zweierlei zu verstehen. Man muss daran glauben, dass es irgendwo eine Gerechtigkeit gibt, die über dem liegt, was wir selber beeinflussen können und die für viele Menschen mit dem religiösen Glauben verbunden ist. Auch Glaube daran, dass wenn man zum lieben Gott betet, es doch gut geht und nichts passiert. Auf der anderen Seite ist es aber auch der Glaube an Ideen, die man selber hat oder an etwas, was man umsetzen möchte. Das braucht man vor allem in so einem Job, wie dem meinen.

Wie ist Ihre eigene Einstellung zur Religion? Was hat Sie geprägt?
Ich bin katholisch erzogen. Ich glaube, ohne eine Kirchgängerin zu sein. Unsere Gegend um Aachen ist sehr katholisch geprägt. Aber das ist der Glaube an die Ethik, der Glaube an Werte, die alles Zeitliche überdauern, dass man , wenn man mit Tod und Trauer zu tun hat, trotzdem das Gefühl hat, irgendwo begleiten sie mich trotzdem noch.
Ohne in ein festes kirchliches Gefüge eingebunden zu sein würde ich sagen, ich glaube.

Sie haben viel mit Krankheit, nicht nur mit Gesundheit zu tun. Sie sind dicht an diesem Thema Krankheit und Tod dran. Haben Sie selbst Angst davor?
Nein, Angst nicht. Aber ich glaube, der Wunsch eines jeden einzelnen ist, dass man gesund bleibt. So weit ich es selber beeinflussen kann, vermag ich durch gute Vorbeugung und Vorsorge auch verhindern, dass mich eine Krankheit trifft. Trotzdem kann es jeden von uns treffen, mich oder andere. In jeder Minute, die wir hier sitzen, weiß keiner von uns, ob die nächste noch genau so ist.

Also ist der Tod ist in gewisser Weise dabei, gerade auch in einem solchen Ministerium?
Er ist dabei. Ich bin in einem Alter, wo eine ganze Menge aus dem Bekannten- oder Freundeskreis sterben. Mit zunehmendem Alter wird man mit dem Tod konfrontiert. Nicht nur, dass ich in unserer Familie jetzt zur älteren Generation gehöre, da beide Elternteile verstorben sind, sondern weil auch viele, die gerade an Krebs erkrankt sind, zwischen 50 und 60 Jahren, also in meinem Alter sind, die nicht nur erkranken, sondern auch sterben, auch Menschen, die mich lange begleitet haben.
Auf jeden Fall weiß ich, dass die größte Hälfte meines Lebens hinter mir liegt und nicht mehr vor mir. Ich bewundere die Menschen, die wissen, dass sie sterben müssen und die mit unheimlich viel Kraft und Optimismus versuchen, sich damit auseinander zu setzen, dieses Sterben zu bewältigen oder mit der Familie zu verarbeiten. Ich hoffe, dass ich selber, wenn es so weit ist, die gleiche Kraft habe.

Ist das eine Kraft, die in dem Moment entsteht, die man nicht für den Notfall lagern kann?
Lagern kann man sie nicht. Zunächst wird jeder denken, er bekäme die Panik und sei völlig verzweifelt. So ging es vielen. Man kann dann aber versuchen, sich damit abzufinden, das Leben entsprechend einzurichten.
Mir wäre es sehr wichtig, dass ich Zeit habe, mich zu verabschieden von meiner Tochter oder von meinen Enkeln, damit sie das Gefühl haben, es sei nichts ungesagt geblieben.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
Ich hoffe darauf. Ich glaube nicht direkt an ein Leben nach dem Tod, das man lebt. Aber ich habe immer das Gefühl, der Geist bleibt einfach da, wenn man sich wirklich sehr intensiv gemocht hat und sehr eng miteinander verbunden war. Das, was jemand in der Zeit seines Leben geprägt hat, das ist einfach da. Und das wirkt auch weiter über das eigene Leben hinaus. Diese Vorstellung, in der Erde zu liegen und einfach nur zu verfaulen, ist zwar realistischer. Aber das, was einen Menschen prägt und was ihn ausmacht, was er bedeutet hat für seine Umwelt, das lebt auch nach dem Tod weiter. Insofern wünsche ich mir, dass ich das so hinterlasse, dass ich nicht ganz weg bin.

Wenn sie einmal einen Wunsch frei hätten, ein einziges Mal, was würden Sie sich wünschen?
Dann würde ich mir wirklich wünschen, dass meine Familie und ich diese Gesundheit beibehalten, die wir jetzt haben. Denn ich sehe, dass die Einschränkungen der Gesundheit auch ein ganzes Stück Einschränkung der Lebensqualität bedeutet. Man kann alles andere viel besser überdecken und überwinden und ersetzen. Aber Gesundheit kann man nicht zurückholen.

 

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