Rezzo Schlauch

den schwäbischen Bündnisgrünen und realpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion

Rezzo Schlauch im Gespräch mit Hanno Gerwin.
Rezzo Schlauch im Gespräch mit Hanno Gerwin.
Rezzo Schlauch im Gespräch mit Hanno Gerwin.

Rezzo Schlauch ist seit fast 20 Jahren bei den GRÜNEN und nun auch Sprecher der Bundestagsfraktion. Um ein Haar wäre er Stuttgarter Oberbürgermeister geworden, was seine populären schwäbischen Wurzeln zeigt. Aber nach dem Wahlsieg der rot-grünen Koalition ist Rezzo Schlauch auch mit Bonn und Berlin zufrieden. Außerdem gehört der gelernte Jurist zum Flügel der grünen Realos, hat also gelernt sich mit politischen Realitäten zu arrangieren und erwartet das im Übrigen auch von anderen, wie er bei unserem Treffen in Stuttgart verraten hat.

 

Herr Schlauch, wenn´s ein bisschen anders gelaufen wäre, wären Sie heute wahrscheinlich Oberbürgermeister von Stuttgart. Was gefällt Ihnen an Ihrer schwäbischen Heimat?
Die OB-Wahl ist lange vorbei. Die Zeit in der Politik vergeht sehr schnell. Es ist für mich kein Thema mehr. Stuttgart hat natürlich viele Reize, ist eine topographisch sehr schön in einem Tal, einem Kessel gelegene Stadt, mit den entsprechenden Hängen, wo es sich auch sehr schön wohnen läßt. Stuttgart ist eine städtebaulich sehr differenzierte Stadt. Was das Leben angeht, ist es eine ideale Kombination zwischen einer Industriestadt mit sehr viel industriellen Arbeitsplätzen, was die Lebensqualität jedoch nicht beeinträchtigt, ganz im Gegenteil. Sie haben sehr heimelige Ecken. Es ist keine hektische Stadt und, die Leute gönnen sich Ruhe, nicht aber Zeit, das kann man nicht sagen, jedoch treibt man sich nicht.

Was bedeutet Heimat für Sie?
Nun ja, Heimat ist noch etwas anderes. Das ist der Ort, wo man aufgewachsen ist. Ich bin erst mit 28, 29 Jahren hierher gekommen. Meine Heimat ist im Hohenlohischen, wo ich nicht weit von Stuttgart aufgewachsen bin. Es geht mir richtig ins Gefühl, wenn ich in das Dorf hineinfahre, wo ich Kind war, zur Schule ging, meine Jugendfreunde gehabt hatte und heute noch jedes Haus, jede Familie kenne. Da überkommt mich eine Art innere Ruhe. Auch in Stuttgart gibt es Ecken und Plätze, wo man sich vielleicht nicht heimatlich, aber unheimlich wohl fühlt.

Haben Sie noch Kontakt zu Jugendfreunden? Gibt es alte Freunde?
Schwierig! Ich habe Kontakt zu den Freunden, mit denen ich aufgewachsen bin und mit denen ich zur Schule ging. Man kann es sich heute gar nicht mehr vorstellen, denn es war eine dieser später diskreditierten Zwergschulen, alle Schüler von der ersten bis zur achten Klasse in einem Raum und dazu der Lehrer. Aber es hat funktioniert! Wir treffen uns alle paar Jahre mal. Natürlich gab es während der Etappen, die ich durchlief - Universität, Berufsausbildung, Referendarzeit in Berlin - neue Kontakte. 1974 bin ich nach Stuttgart gekommen. Das war meine erste Station als junger frischer Anwalt.
Bedingt durch das Leben, das ich jetzt führe, bleibt immer weniger Zeit für die Pflege von freundschaftlichen Kontakten. Bei einigen, die man lange nicht gesehen hat, kann man da anknüpfen, wo man vor einem oder zwei Jahren aufgehört hat.

Vermissen Sie das? Ist das ein Opfer, das Sie für die Politik erbringen?
Ein soziales Umfeld, in dem man sich wohlfühlt, in dem man feiern kann, diskutieren, mit Freunden einmal in der Woche ein schönes Essen machen und zusammensitzen kann, das ist völlig verloren gegangen. Es ist ein Stück Lebensqualität, die völlig abgeht durch den Job, den ich jetzt habe,.

Stört Sie etwas an der schwäbischen Mentalität?
Ncht viel. Schwaben sind teilweise sehr direkt, was positiv ist, aber auch etwas aufdringliches haben kann. Hier ist man sehr statusorientiert und schätzt die Leute bewusst ein. Es muss das "Häusle" sein, es soll alles ordentlich sein. Diese "Kehrwochenmentalität" hat sich erhalten. Ich glaube, den Schwaben fehlt auch eine gewisse Großzügigkeit.
Was sie allerdings in den letzten Jahren gelernt haben, ist zu leben. Es ist also nicht so, daß der Schwabe - des öfteren auch mit den Schotten verglichen - etwas geizig ist oder für die sinnlichen Teile des Lebens nicht viel übrig hätte. Das hat sich geändert. Man ist sehr viel lebens- und weltoffener und lebensfreudiger geworden. Die Schwaben sind nicht in diesen negativen Klischees wie Engstirnigkeit, Verschlossenheit und Intoleranz verharrt, die man ihnen früher gerne unterstellt hat.

Sie sind jemand, dem man immer schon sehr viel Realitätssinn nachgesagt hat. Abgesehen von der Politik, was ärgert Sie, worüber regen Sie sich richtig auf?
Intoleranz ärgert mich. Wenn ich auf Leute stoße, die bei bestimmten Verhältnissen oder Mitmenschen intolerant werden, dann ist für mich die Schwelle überschritten. Da halte ich mich auch nicht mehr vornehm zurück. Obwohl ich eigentlich ein sehr umgänglicher Mensch bin, kann ich dann äußerst garstig werden und sogar im Sinne einer wirklichen Intervention eingreifen.

Sie sind in einem schwäbischen Pfarrhaus groß geworden. Ihr Vater war 35 Jahre - das ist sehr lange - an einer Stelle Pfarrer. Wie haben Sie dieses protestantische Pfarrhaus erlebt?
Es war ein sehr offenes, liberales Haus. Mein Vater war ein sehr liberaler Mann, wodurch er im Schwäbischen auch auf Konflikte gestoßen ist. Gerade hier ist bekannter Weise der Pietismus besonders verbreitet. Kollegen meines Vaters waren sozusagen im anderen Lager, das hat man auch als kleiner Junge mitbekommen. Ich mußte nicht in die Kirche, ich konnte aus eigenen Willen gehen. Ich kannte natürlich Pfarrhäuser, wo die Kinder in die Kirche gehen mußten. Die Geschichte mit der Toleranz wurde sehr stark von meinem Elternhaus geprägt. Außer dem Pfarrer und dem Lehrer gab es dort keine Honorationen, keinen Apotheker, keine Ärzte, keinen Klüngel, den man sonst in solch kleinen Gemeinden findet. Ich bin tagsüber und auch abends auf dem Bauernhof groß geworden, und dann war das Pfarrhaus da, wo man eben zuhause war. Wir hatten sehr viel Besuch aus aller Herren Länder. Mein Vater war ein sehr kommunikativer Mensch. Man saß dann eben am Tisch und trank ein Glas Wein, und ich als kleiner Bub saß hinten auf dem Sofa und habe die Ohren gespitzt.

Also haben Sie die Kirche, Pfarrer und Pfarramt positiv erlebt, nicht als verklemmtes Zuhause?
Ich habe es ausschließlich positiv erlebt. In meiner Studentenzeit in den 60ern hat man sehr oft die Frage des Konfliktes mit dem Elternhaus diskutiert und stilisiert. Sicher gab es auch bei uns Konflikte, aber nie in der Weise, dass ich an einem Punkt wie viele meiner Generation war, mit den Eltern zu brechen.
Mein Vater war ein sehr weltlicher Pfarrer, was mich sehr positiv geprägt hat. Er kümmerte sich um die Sorgen und Nöte der Menschen, auch um die wirtschaftlichen und alltäglichen. Wo immer er konnte, hat er den Leuten geholfen. Er war manchmal auch Bürgermeister und erledigte den Briefverkehr für sie. Wenn es Probleme gab, ob nun im Stall mit den Tieren oder was auch immer, fuhr er in der Nacht los und holte den Tierarzt. Das habe ich alles noch in Erinnerung. Ich war immer schon geprägt von einem starken sozialen Engagement. Es war zwar nicht religiös oder kirchlich motiviert, dieses Engagement, das sich auch in meinem Beruf als Anwalt fortgesetzt hat.

Sie kennen doch sicher auch den Spruch: Pfarrers Kinder, Müllers Vieh. War das eine Art Hypothek für Sie?
Ich habe es immer als ausdrücklich positives Element in meiner Biographie empfunden und habe mich dazu auch stets positiv verhalten. Es war und es ist auch heute noch so, obwohl mein Vater lange Jahre tot ist. Viele meiner Freunde sind aus der Kirche ausgetreten. Auf diesen Gedanken würde ich nie kommen, auch wenn ich des öfteren ein kritisches Verhältnis dazu habe. Das liegt in der Zeit meines Heranwachsens begründet.

Wie ist Ihre Einstellung zur Religion heute? Welche Rolle spielt sie?
Ich bin sehr selten damit konfrontiert.

Beten Sie?
Selten, aber ich habe es nicht verlernt. In bestimmten Situationen, auch in sehr feierlichen, bete ich dann schon. Das letzte Mal habe ich - wenn auch mit gemischten Gefühlen - mitgebetet, als der Reichstag eröffnet wurde und das "Vater Unser" gebetet wurde, was mich zunächst problematisch berührt hat. Ich bete auch für mich alleine, aber sehr selten. In ausgesprochenen Momenten bin ich oft in dieser offiziellen Funktion als Fraktionsvorsitzender oder als Politiker mit meiner Religion, mit der Kirche - zum Beispiel bei Eröffnungsgottesdiensten - konfrontiert. Das gefällt mir nicht unbedingt.

Was fehlt Ihnen da?
Es ist mir zu ritualisiert. Ich gehe bei Gottesdiensten nie zu den Leuten mit den entsprechenden Funktionen, denen die ersten Plätze reserviert sind. Ich begebe mich immer zu einer der hinteren Bänke. Auch wenn es heute als nicht ganz zeitgemäß erachtet wird, mir sagt es nicht viel, wenn ökumenischen Gottesdienste gefeiert werden, wo beiden Liturgien zusammenkommen. Ich bin da äußerst kritisch und - was sehr selten vorkommt - konservativ. Ich habe Probleme damit, dass in meiner Kirche die Liturgie im Vergleich zu früher eine immer größere Rolle spielt. Auch bin ich immer wieder überrascht, dass inzwischen selbst protestantische Pfarrer irgendwelche farbigen Stolen, Gewänder und Zutaten haben.
Ich bin stark auf das Erlebte fixiert, wo die Verkündigung, das Wort, die Predigt im Vordergrund steht und man sich damit sozusagen geistlich auseinandersetzen muss. Wobei ich nichts gegen die Sinnfreudigkeit der katholischen Kirche mit ihren Prozessionen habe, das ist nicht das Thema. Aber ich bin so groß geworden, daß ich heute in der Konfrontation mit der Kirche manchmal seltsam über Predigten berührt bin, bei denen ich das Gefühl habe, dass die Einbeziehung der Gegenwart und der weltlichen Seiten mehr gekünstelt, gewollt und konstruiert stattfindet und diese Realitätsbezogenheit nicht normal integriert ist. Das hat für mich, wenn ich es erlebe, etwas Anpasserisches. Man möchte den Leuten irgendwie gefallen, aber ich glaube, das ist der falsche Weg. Dann lieber eine wirklich sehr theologische und geistliche Predigt. Mein Vater hat in seinen Predigten immer aktuelle Beispiele aus der Gegenwart, der Realität mit angeführt, aber heute habe ich oft das Gefühl, daß die Kirche sich sehr defensiv in dem vermittelt, was sie zu sagen hat. Dass sie, was sie eigentlich präsentiert und womit sich die Leute auseinandersetzen wollen, zurücknimmt und sich zu sehr in einen Mainstream-Zeitgeist verwickeln läßt.
Ich bin alles andere als ein durchgeistigter Mensch, aber wenn ich mich auf Kirche konzentriere oder zurückziehe, Kirche also erleben will, dann möchte ich nicht den Raum haben, den ich im Alltag sozusagen im Überfluss habe. Kirche soll das Unterscheidbare sein, es muß etwas Spezifisches sein. Unterscheidbar gerade vom Alltagstrubel.

Wie stellen Sie sich ein Leben nach dem Tod vor?
Ganz schwierig. Ehrlich gesagt, ich glaube, dass sich gerade unsere Generation dadurch auszeichnet, dass sie sich mit dem Tod nicht beschäftigt, eher vor diesem Thema davonläuft und es ignoriert. Diese sogenannte 68er Generation ist zeichnet sich dadurch aus, dass sie diesen Jugendkult verinnerlicht hat, der dann auch weitergegeben wurde. Heute sieht er natürlich anders aus. Meine Generation denkt immer noch, sie wären die besseren Jugendlichen als die heutigen. Damit hängt zusammen, dass man sich die Dimension Tod kaum bewusst macht. Wann wird man mit dem Tod konfrontiert? Wenn man auf einer Beerdigung ist, wenn jemand, mit dem man eng zusammen war, gestorben ist. Als Anwalt hatte ich des öfteren mit Tod zu tun. Aber der ist dann weit weg. Ich bin da ratlos.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
Ich schließe es nicht aus. Ich negiere es nicht oder sage von vornherein, dies sei alles Blödsinn. Wie das aber im einzelnen aussehen mag und wie man es sich vorzustellen hat, wäre eine Geschichte wie im Pietismus hilfreich, wo es um gut und böse geht. Es ist sicher nicht so einfach, aber ich beschäftige mich zu wenig damit.

Wovor haben Sie Angst?
Ich habe Angst vor persönlichem Leiden. Wenn persönliche Beziehungen in die Brüche gehen, fällt mir beispielsweise sehr schwer, , damit zurechtzukommen. Das ist ein Punkt, der mir Angst macht. Vor irdischen Dingen habe ich wenig Angst.

Wenn Sie einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ohne jegliche Anspannung leben zu können. Mal wieder Bücher zu lesen, was in einer solch beruflichen Situation sehr schwierig ist. Ich glaube außerdem, unsere Zeit ist viel zu sehr durch diese unglaublich schnellen und visuellen Informationen geprägt. Ich möchte dann nicht Fachbücher oder thematisch ausgerichtete Bücher lesen, sondern Prosa oder Romane. Sich Zeit lassen können, um zu lesen. Kurz zusammengefaßt: Muße zu haben!

 

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