Barbara Rütting

den Filmstar, die Bestsellerautorin und Gesundheitsberaterin

Barbara Rütting
Barbara Rütting im Gespräch mit Hanno Gerwin.
Barbara Rütting im Gespräch mit Hanno Gerwin.

Barbara Rütting war bis in die 80er Jahre hinein ein Filmstar, mit Hauptrollen in 45 Filmen zusammen mit Kirk Douglas, Sophia Loren und Klaus Kinski. Dann änderte sich vieles in ihrem Leben und sie ließ sich zur Gesundheitsberaterin ausbilden, engagierte sich für ein gesundes Leben und für den Tierschutz. Und weil Barbara Rütting ihre Erkenntnisse und Erfahrungen zu Papier brachte, wurde sie schließlich eine echte Bestsellerautorin: Koch-, Gesundheits-, Kinderbücher und Romane. Ein Star mit vielen Talenten und mit Humor. Denn eines ihrer Bücher ist geradezu etwas zum Lachen - und das soll auch so sein, denn es heißt "Lachen wir uns gesund!".

 

Frau Rütting, das Witzerzählen, ist das ein Talent von Ihnen oder haben Sie das erst später entdeckt?
Überhaupt nicht! Ich habe das Talent auch nicht, ich kann gar keine Witze erzählen. Ich kann drei oder vier höchstens, aber ich lache gern, auch grundlos.

Erzählen Sie doch einen Witz, ja?
Ja, mit welchem fange ich an? Eine Frau sagt zur anderen: Stell dir vor, ich habe eine Neurose bekommen. Sagt die andere: Na freu dich doch, mein Mann hat mir schon seit 20 Jahren keine Blumen mehr geschenkt.

Ich möchte auch einen Witz erzählen, den habe ich aus Ihrem Buch. Ich würde gerne mit Ihnen mal darüber reden, warum der eine das dies und der andere das lustiger findet. Ich selbst fand den lustig, wo zwei Fallschirmspringer, die noch unerfahren sind, aus dem Flugzeug springen sollen und es wird ihnen erklärt: Es ist alles kein Problem, erstens wird sich der Fallschirm sofort öffnen und zweitens steht unten ein Auto, das euch sofort wieder zurückbringt. Und die springen also aus dem Flugzeug, ziehen die Fallschirmleine, aber der Fallschirm öffnet sich nicht. Sagt der eine zum anderen: Wetten, dass da unten auch kein Auto steht?!
Da habe ich spontan gelacht. Vielleicht habe ich einen schlechten Charakter, oder warum lache ich da?

Der eine ist ein Männerwitz, der andere ein Frauenwitz. Da geht es um zwei Männer, die da rausspringen, was eigentlich furchtbar ist, weil man weiß, die kommen unten tot an. Da lachen nur Männer drüber. Und die Sache mit der Blume, das ist ein blumiger Frauenwitz. Es bleibt immer jemand auf der Strecke. Im ersten Fall die Fallschirmjäger, im zweiten Fall die Frau mit der Neurose.
Ich habe das Buch geschrieben, weil mich interessiert hat: Wer lacht warum? Wir lachen über ganz unterschiedliche Dinge.

Und woran liegt das? Hat das was mit der Erziehung zu tun, mit der Geschichte?
Es hat wahrscheinlich mit der Erziehung zu tun, mit den Tabus, soweit es überhaupt noch welche gibt. Es ist natürlich auch kulturell bedingt. Die Chinesen oder die Inder lachen über andere Dinge als wir. Es ist sicher auch unterschiedlich zwischen Mann und Frau und zudem vielleicht noch etwas Unerklärliches, was ich nicht ergründen konnte. Fest steht, man lacht immer dann, wenn Kontraste da sind, wenn etwas völlig anderes passiert, als man erwartet.

Stichwort „Schadenfreude“. Was ist das mit dieser Schadenfreude. Kennen Sie das auch?
Früher überhaupt nicht, neuerdings komischerweise ja. Da ich ja schon eine Weile lebe, leiste ich mir jetzt, meine Gefühle mehr zuzulassen und zu beobachten. Natürlich freue ich mich nicht wirklich, wenn sich einer ein Bein bricht. Aber wir haben anscheidend irgend so einen Mechanismus in unseren Genen. Beobachten - ich glaube, darum geht es - und dann möglichst die negativen Gefühle in positive umwandeln, in liebevolle Anteilnahme.

Worüber lachen Sie nicht? Wann gefriert Ihnen das Lachen?
Bei Büttenreden, beim Mainzer Karneval. Wenn fette, schwitzende Leute schunkeln und singen. Man sieht, dass die auf den Arm genommenen Politiker nur verzweifelt grinsen und nicht wirklich lachen. Also Karneval und Büttenreden, das ist für mich eine Antigeschichte. Ich glaube, ich würde eher bei einer Beerdigung lachen. Aber es heißt dann, lach’ nicht so blöd oder es ist ernst. Wahrscheinlich ist das ganze Leben überhaupt ein Witz, den Eindruck habe ich, ein kosmischer Witz.

Also es gibt für Sie keine Tabus, wo sie sagen: Darüber lache ich nicht?
Nein, ich denke nicht, dass es ein Tabu gibt. Aber es kann durchaus sein, dass ich nicht lache. Über diese nekrophilen Witze lache ich z. B. nicht, die finde ich nur schrecklich. Aber ich sehe ein, dass andere Leute das offensichtlich brauchen. Nach C. G. Jung haben wir alle Schatten, sind nicht nur gut, wir haben auch Schattenanteile, die meistens verdrängt werden. Und wenn die an die Oberfläche kommen, dann ist es auch OK. Kinder lachen über alle Dinge, die sich unterhalb der Gürtellinie abspielen. Dann wird ihnen schon eingebläut, darüber lacht man nicht. Und das ist nicht richtig, denn es kommt dann zu Verdrängungen.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September gab es Bin Laden-Witze. Lacht man darüber oder nicht?
Ich habe noch keinen gehört, aber ich finde das dann berechtigt. Es gibt auch die berühmten jüdischen Witze, die von Juden erfunden worden sind. Ich habe solche in meinem Buch erzählt und schrieb aber auch, dass ich als Tochter eines Nazi-Vaters Probleme habe. Ich glaube aber, dass wir es schaffen müssen, über alles Witze machen können, um diese ganzen Vorurteile abzubauen. Daran muss auch ich noch arbeiten.

Aber Sie sind ein fröhlicher Mensch von Natur aus, oder haben Sie das im Laufe des Lebens erworben?
Ich lache gerne und ich weine gerne. Das konnte ich schon immer gut und darum bin ich auch wahrscheinlich Schauspielerin geworden. Es ist mir auch noch nicht vergangen.
Andererseits... - Ich habe sehr viel Mitleidsfähigkeit. Als ich sieben Jahre alt war, wollte ich hier nicht leben, weil Jesus gekreuzigt wurde. Ich sagte, in so einer Welt wolle ich nicht leben. Auch jetzt natürlich, mit dieser Situation (11.September 2001), die hat mich zur Verzweiflung gebracht.
Meine Hoffnung sind die Kinder. Und wenn wir Kindern beibringen können, mit Aggressionen anders umzugehen, die Menschen kennen zu lernen, das Fremde, dann können wir Aggressionen abbauen. Nicht verdrängen, sondern anders mit ihnen umgehen. Und ich glaube, dass z.B. ein lachender Mensch nicht auf einen anderen lachenden Menschen schießen kann. Darum halte ich Lachen durchaus für ein Mittel zur Völkerverständigung.

Wie gehen Sie mit Krisen um? Sie wollten nicht mehr weiter leben, weil Jesus gekreuzigt wurde. Wie sind Sie darüber weggekommen, oder wie ging es weiter?
Ich war sieben Jahre alt. Auch andere Kinder haben diese Geschichte mitbekommen. Ich allerdings musste mit einem Nervenzusammenbruch nachhause ins Bett gesteckt werden. Mit dieser Sensibilität muss ich leben, das ist nicht einfach. Ich habe mir vorgenommen, mich nicht abzuhärten, nicht hart zu werden und wegzuschieben, sondern ich nehme dieses Leiden auf mich. Ich will diese kindliche Verletzlichkeit behalten. Das ist absolut anstrengend.

Wie ist das mit dem Tod? Das ist ja die größte Bedrohung, wenn man so will. Haben Sie Angst davor?
Überhaupt nicht. Ich bin als Kind schon sehr mit dem Tod konfrontiert worden. Mein Vater war Lehrer in einem kleinen Dorf und wir wohnten neben dem Friedhof. Ich habe Beerdigungen mitbekommen, ich fand das ganz natürlich. Ich habe davor nie Angst gehabt. Ich dachte, das ist sicher ein großes Abenteuer. Ich stelle mir das vor, und ich hoffe, es ist so, wie bei einer Raupe, die herumkraucht und irgendwann ein schöner Schmetterling wird und davon fliegt.

Das heißt, Sie haben auch eine Vorstellung vom Leben nach dem Tod.
Ich habe keine Vorstellung. Ich bin nur sehr neugierig drauf. Ich bin ein wissbegieriger Mensch und ich denke mir, es wird eine interessante Erfahrung. Ich habe festgestellt, dass die Menschen, die ein pralles, volles Leben gelebt haben, besser sterben können. Darum ist es mein Anliegen, mit den Menschen, mit denen ich zu tun habe, das Leben so prall und voll wie möglich zu leben, mit Schmerzen, mit Glück. Ich denke, man kann dann ganz gut den Körper verlassen.
In meinem Abschiedskapitel geht es darum, dass ein Heiliger, der immer die Leute zum Lachen gebracht hat, sagt: „Ich verlasse jetzt meinen Körper. Wascht mich nicht und zieht mir nicht meine Kleider aus.“ Das befolgte man auch und die Leiche des Heiligen wird auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Dieser hat lauter Feuerwerkskörper in der Kleidung. Es gibt ein riesiges Feuerwerk! Alle lachen und sagen: „Jetzt macht er uns sogar noch im Sterben eine Freude.“ Da habe ich dann geschrieben, von so einem Abgang könne ich als Schauspielerin nur träumen.

Diese Fülle des Lebens und diese Nichtangst vor dem Tod haben ja auch etwas mit Religion zu tun. Wie ist Ihre Einstellung zur Religion?
Ich habe festgestellt, dass alle Religionen Fanatismus auslösen. Wir sehen es jetzt wieder. Mein Gott ist der einzige, dein Gott ist falsch. Ich muss einen heiligen Krieg führen, weil du nicht meinen Glauben hast.
Ich wünsche mir, dass alle Religionen überflüssig werden, dass wir es schaffen, einfach so human und so liebevoll miteinander umzugehen, dass ich nicht irgendwelche Drohgebärden von irgendeinem Gott brauche. Die meisten brauchen eine Religion sicher als Stütze. Das ist ja auch in Ordnung. Jedoch sollte man soviel Toleranz aufbringen, dass man den anderen Gott eben auch leben lässt und das schein das Problem zu sein. Ob das in Irland ist. Ich habe gerade wieder die Bilder gesehen, wie Katholiken ihre Kinder schützen müssen vor Protestanten. Das ist doch absurd! Dieser ganze Kampf gegeneinander im Namen Gottes!

Die Frage ist, ob man das als wahre Religion überhaupt bezeichnen darf. Wahre Religion ist im Grunde genommen das, was man lebt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Mensch, der von seiner Religion wirklich erfüllt ist und eine Beziehung zum Transzendenten, Höheren, zum Tod hat, auf einen anderen losgehen kann, der ähnlich denkt.
Religio kommt von „Rückgebundenheit“. Wenn ich wirklich rückgebunden bin an das Universum oder Gott, dann dürfte es natürlich nicht dazu kommen, dass ich einen anderen umbringe. Das sagt der Koran letzten Endes auch. Schauen Sie sich die Kreuzzüge der Christen an, die auch alle „im Namen Gottes“ geschehen sind. Also ich hoffe, dass alle Religionen irgendwann einmal verschwinden und einfach zu einem liebevolleren Umgang miteinander führen.

Das wäre dann wohl ein Stück weit das Paradies auf Erden. Das Korsett der Religionen verschwindet zugunsten einer gelebten Verbindung zum großen Ganzen, Transzendenten.
Betrachten Sie den Kommunismus. Er war ja ursprünglich auch mal etwas Gutes. Man kann sagen, es war etwas, was Jesus auch wollte. Nur ist es auch wieder nur eine Fata Morgana gewesen. Die Menschen sind nicht gleich. Ich glaube, wir müssen unsere Ungleichheit akzeptieren.

Wie würden Sie sich Gott vorstellen, oder was können Sie mit dem Begriff überhaupt anfangen?
Ich kann mit diesem Begriff gar nichts anfangen. Vater auf der Wolke mit langem Bart, das habe ich auch als Kind nicht geglaubt. Das ist inzwischen ja wohl auch nicht mehr gemeint. Ich kann mir eher Schutzengel vorstellen. Ich habe das Gefühl, dass ich manchmal geführt werde. Und je älter ich werde, je mehr gebe ich mich diesem Gefühl auch hin. Ich sage nicht mehr, ich will das jetzt so, sondern: Wie wollt ihr das, große Mutter, großer Vater, große Schwester, großer Bruder? Ich sehe Gott nicht als Person, nicht als Vater. Es kann genauso eine Mutter sein, oder es sind Engel. Aber ich glaube schon, dass eine Art Ordnung existiert.

Gute Ordnung?
Ja, ich möchte, dass wir gute Ordnung halten. Wir tun es leider nicht, sondern machen vieles verkehrt. Offensichtlich haben wir den freien Willen, uns zu entscheiden. Ich vollführe eine Tat, weil sie mir Lust bereiten würde, nicht, um einem anderen zu schaden.

Also ob ich wirklich das Eine oder Andere tun könnte, das bezweifle ich manchmal.
Alle Religionen sagen, dass Gott uns den freien Willen gegeben hat, uns zu entscheiden. Sie glauben an den freien Willen nicht, nein?

Im begrenzten Sinne schon. Wenn ich versuche, Ihre Aussage auf einen Gottesbegriff zu bringen, würde ich sagen: Eine gute, weit sehende Führung.
Ja, aber so gesehen haben Sie gar keinen freien Willen. Dann frage ich mich, wozu das ganze Leben stattfindet. Vielleicht sollte die Menschheit von der Erde verschwinden, damit sich die Natur endlich erholt. Das würde ich auch einsehen.

Sie haben sich sehr stark mit der Natur beschäftigt. Vor allem durch Ihre Tierliebe. Würden Sie sagen, dass Tiere eine Seele haben?
Ja, absolut!. Der katholische Theologe Drevermann hat das gesagt, Franz Alt wiederholt es immer wieder: Tiere haben eine Seele und darum müssen sie anders behandelt werden. Es sind leider auch wieder die Religionen gewesen, die behauptet haben, Tiere hätten keine Seele. Sie empfinden Schmerz, sie empfinden Glück, sie sind leidensfähig, sie denken, sie träumen. Sie haben die Qualitäten und auch den Intellekt, den sie für ihr Leben brauchen. Was sonst ist Seele?!

Können Sie ein Beispiel nennen, wo Ihnen deutlich wurde, dass Sie es mit einem beseelten Wesen zu tun haben?
Jeden Moment, jeden Morgen! Die Freude, die meine Hunde und Katzen empfinden, wenn ich da bin! Das ist so beglückend, so freut sich kein Mensch. Ein Krokodil hat sicher auch eine Seele, aber damit bin noch nicht so vertraut geworden.

Stichwort „Gesundheit“, um auf Ihre letzte Karriere zu sprechen zu kommen. Was muss ein Mensch tun, um etwas für seine Gesundheit zu unternehmen?
Ich bin eigentlich kein gesunder Mensch. Ich bin überhaupt nicht robust, ich bin übersensibel, ich leide zuviel mit anderen mit. In meiner Familie sind alle Frauen an Krebs gestorben. Mit dreißig bekam ich Rheuma Ich bin also auch physisch durchaus belastet. Ich habe mir in den Kopf gesetzt zu versuchen, gesund zu sterben. Mal gucken, ob mir das gelingt. Ich habe mich zur vegetarischen Ernährung entschieden, nicht nur des Rheumas wegen, sondern auch der Tiere wegen, die ich dann kennen- und liebengelernt habe.

Würden Sie sagen, dass der Verzicht auf Fleisch ein Muss ist, gesund zu leben?
Nein, aber es wäre erstrebenswert. Ich würde mich freuen, wenn alle aus ethischen Gründen weniger Fleisch essen würden, weniger Eier, und wenn, dann von artgerecht gehaltenen Tieren und die Biobauern unterstützen. Dann sollte man so natürlich wie möglich essen, regional und jahreszeitengemäß, Getreide aus Vollkorn, Zucker und weißes Mehl reduzieren oder ganz weglassen.
Ich habe eine Ausbildung zur Gesundheitsberaterin gemacht, um das wissenschaftlich zu untermauern, was ich erfahren hatte. Ich mache Joga und Qi Gong. Jeder muss selbst herausfinden, was ihm am besten bekommt. Auch Meditation, Singen und Lachen sind wichtig. Darum hat mein Buch eine Lach-CD. 10 Minuten lache ich da mit meinen Freunden, damit da auch die, die das Lachen verlernt haben, es wieder entwickeln können. Man kann es trainieren. Kinder lachen ungefähr 400 mal am Tag, Erwachsene 15 mal, Depressive überhaupt nicht mehr. Wenn ich die Mundwinkel nach oben ziehe, und noch gar nicht lachen möchte, dann signalisiert das dem Gehirn: Dieser Mensch ist fröhlich, nun schütte mal Glückshormone aus.

Frau Rütting, wenn Sie einen Wunsch frei hätten, ein einziges Mal nur, was würden Sie sich wünschen?
Frieden natürlich. Das Paradies, wie Jesaia verheißt, wo das Zebra neben dem Löwen liegt und das Kind neben dem Schlupfloch der Schlange. Alle leben friedlich nebeneinander, die unterschiedlichsten Menschen. Trotz aller Kümmernisse versuche ich immer wieder das berühmte Bäumchen zu pflanzen, auch wenn morgen die Welt unterginge.

 

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