Thomas Rühmann

Schauspieler und Serienstar

Thomas Rühmann
Thomas Rühmann im Gespräch mit Hanno Gerwin
Thomas Rühmann im Gespräch mit Hanno Gerwin

Schauspieler wurde er per Zufall und heute ist er einer der gefragtesten Serienstars. Thomas Rühmann spielt Dr. Roland Heilmann in der Arztserie „In aller Freundschaft“. 1955 geboren und in Magdeburg aufgewachsen, wollte er nach seiner Schulzeit Journalist werden. Weil er aber an einer Zufallsrolle im Theater so viel Spaß hatte, ging Thomas Rühmann an die Hochschule für Schauspielkunst im damaligen Ost-Berlin und spielte anschließend am Maxim Gorki Theater. 1982 stand Thomas Rühmann dann erstmals in dem Film „Martin Luther“ vor der Kamera. Heute ist er der noble und fürsorgliche Chefarzt Heilmann in Deutschlands beliebtester Arztserie. Die Zuschauer sind begeistert: „Wären doch alle Ärzte so wie er“, denn Freundschaft und Charakter sind tatsächlich die Markenzeichen des sympathischen Doktors - bzw. Schauspielers.

 

Thomas Rühmann, was ist für Sie Freundschaft? Und was bedeutet Ihnen ein richtig guter Freund?
In Situationen, in denen es einem nicht so gut geht, braucht man jemanden, mit dem man reden kann, der einem zuhört und vielleicht einen Rat gibt. Die Hauptsache ist aber, dass man sagen kann, was man auf der Seele hat. Eine Lösung findet man dann oft selber.

Haben Sie einen großen Freundeskreis oder konzentrieren Sie sich auf wenige, gute Freunde?
Ich habe eher wenige Freunde. Die habe ich schon lange und ich kann mich auf sie verlassen.

Was muss passieren, damit Sie von einem Freund enttäuscht sind?
Wenn er keine Zeit hat, um in schwierigen Situationen da zu sein.

Sind Sie dann nachtragend?
Nein. Nach einer Weile halte ich das nicht mehr aus und sage „komm’, lass uns das wegtun und neu anfangen“.

So sind Sie eher ein versöhnlicher Mensch?
Ja. Ich bin nicht einer, der spaltet oder polarisiert.

Das entspricht auch Ihrer Rolle als der nette Dr. Heilmann.
So nett finde ich ihn gar nicht, denn er leistet sich ab und zu ganz schöne Sachen. Die Zuschauer merken das gar nicht so. Manchmal ist er extrem nervend, stur und kleinbürgerlich. Aber dadurch hat er auch etwas Liebenwertes. Diese unterschiedlichen Eigenschaften versuche ich in meiner Rolle auf versöhnliche Art und Weise zusammenzubringen, wodurch eine Figur entsteht, die für das Fernsehpublikum möglicherweise etwas nettes hat.

Viele Zuschauer hätten gerne einen solchen Arzt.
Wahrscheinlich gibt es das im wirklichen Leben aber nicht. Denn Arztsein ist etwas sehr Schwieriges. Immer bei guter Laune zu sein wie Dr. Heilmann fällt im wirklichen Leben bestimmt schwer.

Wodurch unterscheiden Sie sich von dieser Kunstfigur Dr. Heilmann am meisten?
Ich bin vielleicht nicht ganz so kleinbürgerlich und stur. Ich neige auch nicht zu solchen Ausbrüchen, die er gelegentlich hat. Er schreit des Öfteren rum, aber nicht in der Klinik. Dort traut er sich nicht oder hat vielleicht das Gefühl, er dürfe es nicht. In der Klinik ist er den Patienten verpflichtet. Zu Hause ist er ganz anders, z.B. zu seiner Tochter, die er verstoßen hat. Er hat ziemlich schreckliche Sachen gemacht.

Würde Ihnen solches nicht in den Sinn kommen?
Das Leben ist nicht frei von Untiefen. Die sind bei mir ganz genauso da. Ich konnte meine Kinder auch immer sehr streng anschauen. Ich hatte einen bösen Blick, den sie schlecht aushalten konnten.

Wie viele Kinder haben Sie?
Zwei erwachsene Töchter.

Wie viel verstehen Sie selbst von Medizin?
Gar nichts. Zuerst dachte ich, ich müsse mich in das Thema hineinlesen und es begreifen. Die Drehbücher, die ich in den letzten sechs Jahren verdreht habe, reichen wahrscheinlich bis unters Klinikdach mit einem Fundus an medizinischem Fachwissen, wofür ein Mediziner ein ganzes Leben lang studiert. Es wäre vermessen zu behaupten, ich hätte einen Zipfel dieses Wissens. Ich bemühe mich, das zu verstehen, was ich zu sagen habe. Auch hinterfrage ich bestimmte medizinische Begriffe. Aber es ist nicht in mein Inneres gedrungen.

Krankheit, Schmerzen, Tod - Das ganze Elend, was einer Klinik selbstverständlich mit dabei ist, wie wirkt das auf Sie?
Nun, bei einer Fernsehproduktion ist es nicht so, wie im richtigen Krankenhaus. Wenn aber ein Schauspieler eine Situation gut spielt, in der es um leben und sterben, um Verlust und dramatische Situationen geht, dass es mir kalt den Rücken runter läuft, dann habe ich das Gefühl, dass dieses Thema glaubwürdig anwesend ist.

Waren Sie selbst schon mal ernsthaft krank?
Nicht wirklich. Als Sechsjähriger hatte ich einen Unfall. Ich kam unter ein Motorrad und musste ins Krankenhaus. Daran habe ich keine gute Erinnerung. Ich hatte ein Gefühl der Verlassenheit.

Haben Sie Angst vor dem Tod?
Ja, in gewisser Weise schon. Ich fürchte mich ein bisschen vor dem Moment, wenn es so weit ist. Möglicherweise muss man leiden und hat es schwer, aus der Welt zu gehen, mit Qualen und Schmerzen verbunden. Oder auch mit Krankheit. Am liebsten wäre mir, wenn es ganz schnell ginge. Am Besten beim Spielen auf der Bühne oder beim Applaus.

Können Sie sich ein Leben nach dem Tod vorstellen?
Ich bin mir nicht sicher. Ich glaube an bestimmte Dinge, die nicht mit dem Irdischen auf der Welt festzumachen sind. Es gibt bestimmt Dinge zwischen Himmel, Hölle und Erde.

Glauben Sie auch an die Hölle?
Ja, manchmal schon.

Wie würden Sie die beschreiben?
In einem Theaterstück nach dem Roman „Im Spinnhaus“ von Kerstin Hensel gibt es eine wunderbare Szene, in der eine alte Hexe vom Pfarrer aufgrund einer Anklage dazu verpflichtet wird, im Steinbruch zu arbeiten. In diesem Steinbruch findet sie jeden Tag Silber und Zinn und pechglänzendes Mineral. Diese werden bei der Hexe zu einem Buckel und zu Krallen. Es ist ein ganz schlimmer Steinbruch, vielleicht die Hölle. Ich verbinde die Hölle eher mit irdischen Begriffen.

Also mit einem schweren, irdischen Leben in Not.
Ja, und auch mit Strafe. Manchmal sage ich: Oh Gott, dafür komme ich in die Hölle!

Wenn sie eine Vorstellung von der Hölle haben, glauben Sie dann auch an ein Paradies?
Das ist merkwürdig. Durch meinen künstlerischen Beruf habe ich die Möglichkeit, von Zeit zu Zeit nach einem Zipfel Paradies greifen zu können.
Beim Theaterspielen suche ich mir oft Themen heraus, die offensichtlich damit zu tun haben. Ich denke schon, dass ich unterwegs bin, auf der Suche nach dem Paradies. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass ich mit sechs Jahren meine Mutter verloren habe. Ich erlitt dadurch in meinem Leben einen Verlust, der mich heute noch begleitet und mit dem ich immer noch zu tun habe. Zu dieser schlimmsten Nachricht, dass die Mutter tot ist, baue ich mir möglicherweise eine kleine Gegenwelt auf, die vielleicht einem Paradies gleichkommt. Und das versuche ich mit meinem Beruf.

Haben Sie das Gefühl, mit Ihrer Mutter noch in Verbindung zu stehen oder gestanden zu haben, insbesondere als Kind?
Wir waren eine sehr große Familie, sodass sich unser Vater eine neue Frau nahm. Und sie hat ihn genommen, mit seinen sechs Kindern. Das finde ich wunderbar. Wir haben von ihr auch die Liebe empfangen. Dadurch waren wir allerdings ein bisschen gezwungen, die Erinnerung an unsere Mutter nicht wach zu halten. Erst jetzt beginne ich stärker mit meiner alten Mutter, sie würde nächstes Jahr 80 werden, zu kommunizieren. Vielleicht bin ich jetzt in einer Phase, in der ich weiß, dass nicht mehr ganz soviel bleibt. Das ist relativ absehbar. Vielleicht fängt man gerade in einer solchen Phase an, Gespräche mit denen zu führen, die bereits gestorben sind.

Können Sie sich vorstellen, Ihre Mutter in einer anderen Welt, in irgendeiner Form wiederzusehen?
Ich glaube, dass ich sie vor allem beim Theater spielen, manchmal bei mir habe. Von ihr habe ich wahrscheinlich auch die Begabung. Sie wollte eigentlich Schauspielerin werden. Als Erzieherin probte sie mit den Kindern für Weihnachten immer Weihnachtsspiele und nähte nächtelang Kostüme. In ihrem Innern schlug ein Theaterherz. Immer dann, wenn es mir glücklich gelingt, nach diesem Zipfel Paradies zu greifen, dann ist sie wahrscheinlich bei mir.

Kennen Sie die Zehn Gebote?
Ich würde sie nicht zusammenkriegen.

Jesus hat die Zehn Gebote in einem Satz zusammengefasst: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“
Das sind ganz schön schwierige Forderungen. Also wenn man das schafft: Hut ab!

Sind Sie ein Mensch, der Wert auf Werte legt?
Ja. Durch meine große Familie, in der ich aufwuchs, bin ich sehr gut sozialisiert. Ich bin mit vielen Leuten groß geworden. Das bedeutet natürlich, dass man miteinander kommunizieren und bestimmte Werte wach halten muss. Sonst kann man miteinander in der Familie nicht groß werden. Das habe ich wohl ganz gut geschafft.
Ich übe meinen Beruf nicht aus, um vorne an der Rampe zu sein, um mich in Eitelkeit selbst zu profilieren. Das ist mir einfach nicht gegeben. Das hängt auch mit meinem Großwerden in meiner Familie in Magdeburg zusammen. Ich bin aber auch sehr gern mit mir alleine und langweile mich nicht mit mir.

Was halten Sie von einer Person wie Jesus?
Er ist mir ganz schön fremd. Ich habe aber den wohl wunderbarsten Jesusfilm gesehen, „Die letzte Versuchung Christi“ von Martin Scorsese. Da konnte ich diese Jesusfigur auf einmal annehmen. Der Film zeigt, wie Jesus am Kreuz hängend noch mal die irdische Versuchung erlebt, das ganz normale alltägliche Leben mit Macht und Irrtümern. Doch in der Stunde seiner größten Versuchung verlässt er seinen Pfad. Der Film stellt Jesus als Menschen dar, mit Eigenschaften wie sie jeder andere Mensch auch hat. Ein in sich zerrissener Mensch, der sich seiner nicht sicher ist, ob das, was er tut, das Richtige ist. Das finde ich überwältigend. Vom Papst wurde der Film auf einen Index gesetzt. Das wiederum finde ich unerträglich.

Gibt es einen Bibelspruch, der Ihnen wichtig ist?
Bei so einer Frage fällt mir immer vor Schreck keiner ein. Bestimmt fällt mir noch einer ein, nur jetzt gerade nicht.

Sie spielen auch im „Theater am Rand“, ein kleines Theater mit einem ganz originellen Konzept.
Ich suche nach einem Raum in dieser Welt, die zunehmend ins Trudeln gerät, in der so vieles passiert und in der man vom wirtschaftlichen Tempo überrannt wird. Ich suche nach einem Raum, in dem ich in Ruhe nachdenken kann. Nicht im akademischen Sinne, sondern im künstlerischen Sinne.
Das „Theater am Rand“ liegt sehr abgelegen an der Oder, direkt an der polnischen Grenze, in einem Ort, der nur 19 Einwohner hat. Es ist idyllisch, in den Wintermonaten jedoch ein Stück Hölle. In dieser Kargheit möchte man nicht leben. Trotzdem ist es ein ganz beredter Ort. Manchmal fliegen die Störche im Tiefflug vor dem Theaterportal vorbei, und hinter uns quaken die Frösche. Wenn es dunkel wird, verwandelt sich die Landschaft in eine Theaterkulisse. Das ist etwas sehr, sehr besonderes.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich würde gerne mal eine ganze Weile in einer Wüste sitzen. Ich war auch schon mal kurz davor. Doch dann hat mir die Zeit nicht gereicht. Ich hätte gern mehr Zeit dafür.

 

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