Armin Rohde

Schauspieler aus Leidenschaft

Armin Rhode im Gespräch mit Hanno Gerwin
Armin Rhode im Gespräch mit Hanno Gerwin
Armin Rhode im Gespräch mit Hanno Gerwin

Er spielt bevorzugt den eher schlichten oder auch brutalen Proll, der freilich auch sehr komisch sein kann. Der 1955 geborene Schauspieler hat seinen Beruf zur Leidenschaft gemacht, ist geradezu besessen immer wieder in neue Rollen zu schlüpfen. Mit Herz und Humor spielt er auch seine Rolle im Kinofilm "Sams in Gefahr", wo er als nur zu gerne Vereinsvorsitzender werden möchte und sich unbändig darüber freut, dass alles klappt.

 

Armin Rohde, sind Sie selber Mitglied im Verein?
Nein. Selbst wenn ich es wollte, was ich nicht will, hätte ich keine Zeit dafür. Ich verstehe aber, wenn das manche Leute gerne machen, der Geselligkeit wegen, um nicht alleine zu sein, um Abwechslung zu haben. Für mich ist das jedoch nichts.

Wenn Sie vielleicht in 20 Jahren in einen Verein eintreten würden, welcher wäre das?
In 20 Jahren will ich das noch weniger als jetzt. Ich stelle bei mir zunehmend die Tendenz fest, hin und wieder allein sein zu wollen. Und das wird sich in den nächsten 20 Jahren eher verstärken. Ich möchte dann nicht mit irgendwelchen Wimpeln, Versammlungen, Kassenwarten und Monatsblättern etwas zu tun haben. Trotzdem sehe ich das gar nicht verächtlich. Wer das für sich so will, der soll das machen. Aber für mich ist es jetzt nichts und es wird auch für mich nichts werden.

Sie sind ein Schauspieler, dem man anmerkt, wie viel Spaß Ihnen das macht, egal welche Rolle Sie spielen, ob im Bösen oder im Guten. Was fasziniert Sie an der Schauspielerei?
Ich bin sehr lebenshungrig. Die Schauspielerei gibt mir die Chance, in ein Leben mehrere Leben zu packen. Das hat viel Empathie, also Einfühlungsvermögen. Sich vorzustellen, wie es in Gedanken, im Seelen- und Gefühlsleben eines anderen Menschen wohl zugehen könnte. Manchmal reicht es schon, den Gang von jemanden nachzuahmen, um sich vorstellen zu können, wie der sich wohl fühlen mag.

Und verändert Sie das dann auch? Entdecken Sie Neues durch das Rollenspiel?
Ja, ich lerne sogar von Rollen. Ich habe viele Jahre Theater gespielt. Es ist nicht so, dass man dann zu dem werde, was ich gespielt habe. Aber es bleibt ein bisschen was hängen. Ich bin heute ein anderer als ich wäre, wenn ich all diese Rollen nicht gespielt hätte.

Wäre das nicht auch ein Lebenskonzept ür andere Menschen, die keine Schauspieler sind?
Absolut, ja. Schauspielerei könnte ein Unterrichtsfach an Schulen sein. Das würde dazu führen, dass Leute weniger verächtlich, gleichgültig und auch respektlos miteinander umgehen. Wenn man mit Kindern Übungen machen würde, z.B. sie sollen mal so oder so gehen, und sie dann fragte, wie sich das anfühle, so würden die Kinder vielleicht keine Äußerungen mehr machen wie: Schau mal, der Doofe oder der Krüppel, der Penner oder sonstige degradierende Bezeichnungen. Wenn man das spielend mit Kindern trainieren würde dann wäre das eine Art von Sozialkunde, die kindgerecht wäre.

Und so was würden Sie auch unterrichten?
Ich habe die Zeit nicht dafür und ich weiß auch nicht, ob ich geeignet bin, vor einer Schulklasse zu stehen. Was ich hin und wieder mache, ist Schauspielunterricht geben. Aber nur für Leute, die schon an Schauspielschulen sind, Leute, die ein gewisses Vortraining haben, damit ich entsprechend ansetzen kann.

Also könnte man auch sagen, schlüpf in die Rolle deines Feindes. Ist das ein Konfliktlösungsversuch?
Ja absolut. Das finde ich vielleicht einen gangbaren Weg zur Konfliktlösung.

Wie gehen Sie mit Feinden um, mit Leuten, die Sie nicht mögen oder die Sie ärgern wollen?
Entweder versuche ich, ihnen komplett auszuweichen d.h. die vergesse ich dann auch. Unangenehme Leute vergesse ich ganz schnell. Die sind für mich so interessant wie eine Parkuhr. Außer, ich werfe keine Groschen ein, das mache ich dann nicht. Aber die existieren dann für mich auch nicht mehr. Und wenn es auf eine Konfrontation hinausläuft, dann bleibt abzuwarten, wer lauter werden kann.

Und da können Sie laut werden?
Das passiert selten, aber wenn, dann richtig, ja.

Wenn dich dein Feind auf die rechte Backe schlägt, halte ihm auch die linke hin. Was halten Sie von dem Ausspruch von Jesus?
Mit diesem Satz habe ich mich immer sehr schwer getan. Ich habe schon oft darüber nachgedacht, was das heißt. Soll ich mich jetzt auch noch wie ein Weichei auf die andere Wange schlagen lassen, wenn ich schon geschlagen worden bin? Soll ich dann nicht lieber weggehen? Diesen Satz habe ich immer noch nicht wirklich begriffen. Das ist, glaube ich, einer der schwersten Sätze überhaupt.

Sich zu verhalten wie ein Weichei, das hat Jesus vielleicht nicht damit gemeint.
Nein, ganz bestimmt nicht. Dafür war er zu klug, um das gemeint zu haben. Ich verstehe es wohl besser durch das Gleichnis von Brecht: Wenn dich jemand auffordert, eine Meile mit ihm zu gehen, geh' zwei Meilen mit ihm. Es heißt glaube ich, zeig Bereitschaft und das mit der Bibel. Es ist aus dem Aramäischen ins Hebräische, dann ins altgriechische übersetzt worden. Später ins Lateinische und schließlich in die Luthersprache. Das hat ja viele Stationen durchlaufen. Ich würde gerne wissen, wie der Satz im Original heißt, wenn man ihn übersetzen würde. Dann hieße er vielleicht: Sei bereit, erkläre deine Bereitschaft. Es gibt Situationen, da hilft kein Reden mehr. Wenn ein paar Skinheads vor mir stehen, die mir einfach nur die Fresse polieren wollen, dann hat es ziemlich wenig Sinn, ihnen zu sagen: Pass' auf, ich verstehe deine Probleme, lass uns drüber reden. Hast wahrscheinlich eine harte Kindheit gehabt. Da ist es einfach besser, die Beine in die Hand zu nehmen und das Weite zu suchen, so schnell es irgendwie geht, oder Hilfe zu rufen. Selbst nach zehn Jahren Kampfsport würde ich mich einer solchen Situation nicht gewachsen fühlen.

Können Sie sich vorstellen, wie Jesus auf diese Skinheads reagiert hätte?
Entweder war das ein ziemlich zäher Bursche, der sich vielleicht den Stärksten ausgekuckt und ihm ganz schnell eine aufs Kinn gehauen hätte, um dann hinterher mit den andern in Ruhe zu reden. Oder er war ein schneller Läufer. Letzten Endes ist er der staatlichen Gewalt zum Opfer gefallen. Er hätte die Möglichkeit gehabt, auszuweichen, was er jedoch nicht getan hat. Das beweißt Größe, wobei ich nicht weiß, wie viel Idealisierung dahinter steckt. Ich glaube nicht, dass sich irgendjemand bereitwillig annageln lässt. Man muss sich nur mal zwei Minuten mit ausgebreiteten Armen hinstellen, um zu wissen was das heißt. Diese Überhöhung zum Gottessohn hat für mich fast etwas feuilletonistisch Anekdotisches. Denn das zeigt mir ein bisschen den Mangel an Bereitschaft, sich vorzustellen, was ein Mensch überhaupt kann, wie bereit ein Mensch sein kann, was ein Mensch überhaupt geben und aushalten kann. Anstatt zu denken, wie weit bin ich bereit zu gehen, denkt man eher darüber nach: Wie weit ist mein Nächster wohl bereit zu gehen.

Wie würden Sie Jesus charakterisieren oder interpretieren?
Jesu' Persönlichkeit hat ganz viel zu tun mit Zivilcourage, mit Charisma. Er muss ein sehr charismatischer Mensch gewesen sein, der in der Lage war, Menschen in seiner Umgebung zu beeindrucken, durch seine Art zu denken und zu handeln. Er war ein Mensch mit Mut.
Wenn ich in der Straßenbahn erlebe, wie irgendjemand drangsaliert wird, so merke ich dann, wie mir der kalte Schweiß ausbricht, wie meine Knie weichwerden, wie sich mein Magen zusammenklumpt. Und dann meine Bereitschaft zu sagen: Hören Sie auf damit! Wie viel Mut das allein schon erfordert! Zu sagen: hören Sie auf damit, sonst rufe ich die Polizei. Oder bitte greifen Sie mit mir da ein! Das verlangt schon so viel Mut. Mut heißt nicht, ihm eine rein zuhauen und ich bin der Retter. Das wäre Comic, das wäre Film. Das ist nicht Leben.

So erkennt man, was dieser Impuls von Jesus doch bedeutet. Wenn man auf der anderen Seite steht, bei demjenigen, der drangsaliert wird, wird es vielleicht auch wieder einfacher.
Ich glaube ja. Das ist, wie bei einem Unfall zu helfen. Zu denken, oh Gott, ich kann nicht helfen, ich fahr vorbei. Das ist wahrscheinlich letztendlich für das Seelenleben viel unheilvoller als angehalten zu haben und zu schauen, was ganz konkret zu tun ist. Hinterher kann ich ja immer noch zusammenbrechen. Ich sage das immer. Es hört sich an, als würde ich mich all das trauen.

Es ist aber ideal, nicht wahr?
Es ist ideal, ja. Es ist ein Ideal von Verhalten. Ein Wert, von dem Sie sagen, das ist für mich ein wichtiger Wert.

Wie stellen Sie sich Gott vor?
Ich stelle mir Gott nicht vor, nicht im Sinne einer bildhaften Vorstellung. Ich glaube eher, Gott kann man in ganz gewissen Momenten erfahren, z.B. manchmal beim Autofahren, wenn man auf die Wolken zufährt. Oder wenn das Licht auf eine ganz bestimmte Art und Weise durch die Blätter tanzt. Oder wenn man für einen Moment ganz tiefes Glück verspürt und auf einmal keine Angst mehr vor Tod und vor Ewigkeit hat. Oder wenn man daran denkt, dass man miteinander die beste Zeit hat. Alleine kann ich nicht gut sein. Man braucht den andern. Man verkümmert ohne den andern. Das hört sich vielleicht etwas altruistisch an. Aber ich habe auch gewisse Momente von einem starkem Ego, Egoismus und Egomanie und Egozentrik. All das ist mir nicht fremd. Den meisten Spaß, die größte Freude und das intensivste Erleben vom Leben hat man, wenn man begreift, was in dem andern vorgeht.

Niemand ist gern allein. Das ist vielleicht das größte Problem überhaupt der Menschen.
Ja. Es funkt ja noch irrsinnig viel aus dem Stammhirn, aus Zeiten. Wir haben immer noch ganz viel in uns, was heutige Gegebenheiten überhaupt nicht mehr angemessen ist. Wir sind einigermaßen gut gekleidete Gorillas. Aber da sind noch ganz viel archaische Verhaltensweisen, Reflexe aus vergangenen Zeiten.

Spüren Sie das auch, bei sich selbst?
Ja, ja. Ich stehe nicht weit über einem Gorilla. Nicht so weit.

Was unterscheidet Sie am stärksten vom Gorilla?
Es ist noch nicht einmal geklärt, ob Gorillas nicht auch zur Selbstreflexion in der Lage sind, ob Gorillas eine Ahnung davon haben, dass sie z.B. sterben müssen. Der Gedanke an den Tod ist etwas, was mich sehr umtreibt. Und so wie ich mir Comic nicht ohne Tragik vorstellen kann, kann ich mir auch kein Leben ohne Tod denken.

Ist Ihnen das auch im Alltag bewusst?
Ja. Ich habe ein sehr starkes Bewusstsein von der eigenen Vergänglichkeit. Darum bin ich mir selber auch wichtig. Aber ich nehme mich nicht wichtig.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?
Ja. Allerdings nicht auf Wolke sieben. Auch nicht in meiner Gestalt. Vielleicht werde ich als Vogelgezwitscher da sein. Oder als Lichtreflex auf den Blättern.

Glauben Sie das wirklich?
Ja.

Gäbe es nichts, was Ihnen stärker entspräche als Vogelgezwitscher?
Ich wäre gern ein Delfin. Aber bitte keiner, der sich in irgendwelchen Netzen verfängt.

Im Film "Sams in Gefahr" haben Sie nicht das Glück, wünschen zu dürfen. Das ist so nicht vorgesehen. Wenn das Sams jedoch noch einen Punkt auf der Nase hätte und Sie sollten diesen schnell wegwünschen, was wäre Ihr Wunsch?
Ich habe keine abgehobenen Wünsche. Die meisten materiellen Wünsche kann ich mir mittlerweile erfüllen. Ich würde mir aber wünschen, dass keinem etwas passiert und dass jeder gesund bleibt. Das hängt damit zusammen, dass ich der Älteste von vier Geschwistern bin und immer Angst hatte. Ich habe nachts das Ohr auf die Brust meiner Geschwister gelegt, wenn sie zu flach atmeten, um zu hören ob das Herz noch schlägt. Ich bin ein Kümmerer, und verfüge über eine gewisse Fürsorglichkeit, die man, wenn man der Älteste von vier Geschwistern ist, sein Leben lang nicht mehr ablegt.

Das Behütende bringen Sie auch durch Ihre Rollen zum Ausdruck, das soziale Gewissen.
Ja ich fühle mich auch für meine Rollen entsprechend verantwortlich, wie für meinen jüngeren Bruder oder für meine jüngere Schwester. Man soll mit meiner Rolle lachen. Und man darf auch ruhig über die Rolle lachen. Aber man soll sie nicht auslachen. Ich muss meine Rolle so beschützen, wie ich ein jüngeres Geschwister beschützen würde.

 

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