Heribert Rech

den baden-württembergischen Innenminister (CDU)

Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech
Heribert Rech im Gespräch mit Hanno Gerwin
Heribert Rech im Gespräch mit Hanno Gerwin

Er kam eher zufällig in die Politik, heute ist er Innenminister des Landes Baden-Württemberg. Heribert Rech ist Jurist und war bis 2001 als Rechtsanwalt in Bruchsal tätig. 1992 wurde er für die CDU in den baden-württembergischen Landtag gewählt und 2004 zum Innenminister ernannt. Minister Rech ist nachwievor eng mit seiner Heimat verbunden, Bad Schönborn, wo er viele Jahre als Gemeinderat engagiert war. Er ist außerdem Landesbeauftragter für Vertriebene, Flüchtlinge und Aussiedler. Dazu hat Heribert Rech eine persönliche Beziehung, da seine Eltern nach dem Zweiten Weltkrieg als sogenannte „Banater Schwaben“ aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Baden-Württemberg kamen.

 

Herr Minister Rech, haben Sie die Gegend, aus der Ihre Eltern stammen, irgendwann mal aufgesucht?
Ja, ich war mit meinem Vater schon mal in der Vojwodina, die zur Batschka gehört. Damals war ich 18 Jahre alt. Mein Vater war Schneidermeister und hatte lange gespart, um mir ein Auto kaufen zu können. Ich habe ihn dafür in die alte Heimat chauffiert. Mein Vater war nie geprägt von der Sehnsucht, zurück in die alte Heimat zu fahren. Er arbeitete immer bis spätabends. Das einzige, was er sich an Luxus je geleistet hatte, war ein Fernsehapparat. Das war bereits 1956. Die Leute kamen zu uns, um Fern zu sehen. Mein Vater sagte zu ihnen: „Seid froh, dass wir hier sind. Noch hält Tito das Land Jugoslawien, diesen Vielvölkerstaat, zusammen. Das wird nicht immer so bleiben, und wenn Tito nicht mehr da ist (mein Vater war kein Fan von Diktator Tito), werden die Deutschen Minderheiten die ersten sein, die zwischen die Mühlsteine geraten.“ Jahrzehnte später traf das dann auch ein.

Das ist eine sehr weitsichtige und gute Art von Heimatverbundenheit.
Ja, die Menschen der ersten und zweiten Auswandererwelle – unter Maria Theresia 1762 – kam überwiegend aus dem Schwarzwald, aus der Pfalz und aus Nordbaden. Sie kamen auch aus den württembergischen Gebieten und fuhren auf den „Donauschiffen“ die Donau entlang, interessanter Weise ohne die Möglichkeit zurückzukehren. Am Ziel angelangt, wurden diese Schiffe zu Häusern umfunktioniert. Die Batschka ist eine sehr, sehr schöne Landschaft, aber meine Wurzeln spüre ich hier. Ich fühle mich schon immer als Baden-Württemberger. Was aber die Menschen, unsere Vorfahren über Generationen in diesem ursprünglich völlig unfruchtbaren, sumpfigen Gebiet geleistet hatten, beeindruckt mich. Ich konnte das meinen Eltern leider nicht mehr sagen.

Haben Sie das zu spät erkannt?
Ja, mein Vater starb, als ich 34 war. Ein Schwabe – vielleicht auch ein Badener – wird erst mit 40 gescheit! Ich war ein typischer Vertreter der Nachkriegsgeneration. Es ging immer nur aufwärts. Man nahm und gab aus mit vollen Händen. Die Lebensleistung dieser Generation sehe ich heute in aller Deutlichkeit. Das ist mit ein Grund dafür, dass ich dieses Ehrenamt als Landesbeauftragter für Flüchtlinge, Heimatverbundene und Spätaussiedler sehr gerne ausübe.

Was gefällt Ihnen besonders gut an Baden?
Die Badener haben eine Art Lebensfreude und Weltoffenheit, gepaart mit Fleiß und Zielstrebigkeit. Das hängt sicherlich auch mit der Grenzsituation zusammen, was sich hier in der Nähe zu Frankreich über Jahrhunderte abspielte. Die Badener schauen über den Tellerrand hinaus.

Sie sind als Landesbeauftragter für unterschiedliche Gruppierungen zuständig. Sowohl für Aussiedler, als auch für Flüchtlinge. Müssen Sie schwierige Entscheidungen treffen?
Es sind häufig sehr, sehr schwierige Entscheidungen zu treffen, umso schwieriger, je mehr man sich in das Einzelschicksal oder das Schicksal der Familien vertieft. Man kann sehr gut entscheiden, wenn man sich am Gesetz orientiert, und daran muss ich mich als Innenminister gebunden fühlen. Wenn Sie sich aber die Einzelschicksale genau anschauen und über die Akte hinausdenken, dann wird es schwierig.

Tun Sie das?
Ja, das tue ich. Eine konsequente und möglichst frühzeitige Rückführung derer, die hier nicht auf Dauer bleiben können und dürfen, ist die eine Seite, aber die humanitäre Verpflichtung, die auch Bestandteil unserer Ausländerpolitik ist, ist die andere Seite, der wir große Aufmerksamkeit widmen.

Baden-Württemberg steht im Ländervergleich nicht schlecht da, so bei Bildung, Arbeitslosigkeit oder Kriminalität. Mit welchen Problemen befassen Sie sich als Innenminister?
Natürlich sind immer wieder schwierige Entscheidungen zu treffen, insbesondere auf dem Gebiet der inneren Sicherheit oder im Verkehrsbereich. Da habe ich die größten Probleme, weil zu wenig Geld da ist. Die Verkehrsinfrastruktur ist für ein Land wie Baden-Württemberg von eminenter, fast möchte ich sagen von existenzieller Bedeutung. Da haben wir enormen Nachholbedarf. Eine weitere aktuelle Frage ist, wie novellieren wir das Polizeigesetz in Baden-Württemberg, die innere Sicherheit. Da gibt es Dinge, die mich nachdenklich machen und die mich schmerzen. Beispielsweise haben wir 25.000 Polizei- und Vollzugsbeamte, die rund um die Uhr unsere Sicherheit gewährleisten. Sie arbeiten jetzt alle eine Stunde in der Woche länger, 41 Stunden. Das entspricht 613 Polizeivollzugsstellen, die ich in den nächsten Tagen abbauen muss. Rechnerisch geht das alles auf, aber mir fehlen dann 613 Beamte. Es gibt vieles, worüber ein Innenminister sehr selbstkritisch reflektiert.

Sie haben ein familiäres Schicksal erlitten. Sie sind seit vielen Jahren Witwer und haben Ihre Frau zu einem Zeitpunkt verloren, als es sehr schwer war. Wie war das für Sie und Ihre beiden heute erwachsenen Töchter?
Seit 1992 bin ich Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bruchsal und war glücklich und zufrieden damit, sozusagen mit dem Herzen dabei. Meine Frau kannte sie schon als 14-jähriges Mädchen. Sie erkrankte 1995. Es war Krebs und zwar ein schlimmer Krebs. Wir wussten, eigentlich haben wir kaum eine Chance. Man hofft natürlich und man tut alles, das Unabwendbare zu vermeiden, aber sie verstarb 1997. Meine Mädchen, Isabell und Eva, waren damals 13 und 16 Jahre alt und ich war noch Anwalt und Abgeordneter. Ich beschloss, den Anwaltsberuf aufzugeben. Ich erfuhr, was es bedeutet, seinen eigenen Kindern Vertrauen entgegen zu bringen.

Haben Sie das ganz bewusst tun müssen?
Es blieb mir überhaupt nichts anderes übrig. Ich habe Isabell und Eva einmal ganz offen die Frage gestellt: „Was machen wir jetzt“, da kam prompt die Antwort: „Am Besten du machst gar nichts und alles andere machen wir!“ – Das war natürlich eine Verantwortung, die man Kindern nicht so ohne weiteres aufdrücken kann, und das wollte ich auch nicht. Wir einigten uns darauf, dass jeder zunächst einmal Verantwortung für sich und für seinen unmittelbaren Lebensbereich übernehmen sollte, ansonsten hielten wir zusammen. Ich sagte den Mädchen, wann ich auswärts übernachtete oder spät nach Hause kam. Kontrollanrufe fanden nicht statt, sondern ich ging davon aus, dass sie wussten, was sich gehört und was nicht. Das ist bis zum heutigen Tage so geblieben. Ich selbst war erstaunt, in welchem Maße auch Kinder bereit sind, Verantwortung für ihren überschaubaren Bereich zu übernehmen, wenn man es ihnen nur zutraut, wenn man sie lässt. Gleichzeitig ist das Gefühl vorhanden, der Vater ist da, wenn’s gilt.

Das setzt natürlich auch voraus, dass das an Erziehung notwendige, bereits angelegt ist.
Das ist sicher richtig, nur diesen Verdienst möchte ich mir nicht an die Fahne heften, das war ganz bestimmt und fast ausschließlich der Verdienst meiner Frau. Sie hatte die Kinder in ihrer Entwicklung gestärkt, selbstbewusst gemacht und ihnen vieles zugetraut und zugemutet. Ich bin stolz auf meine Kinder, auch, wenn ich es ihnen nicht so sage. Das wollen sie nicht hören.

Haben Sie mit Ihrer Frau über den bevorstehenden Tod gesprochen?
Ja. Wir wussten, dass es kein Entrinnen gab. Die zwei Jahre der Krankheit waren keine verlorenen Jahre. Es waren Jahre, die die Familie stärkten. Da wurde noch vieles vermittelt, von der Mutter den Kindern und von meiner Frau, sodass ich von erfüllten Jahren sprechen kann. Es waren nicht nur traurige Tage, im Gegenteil. Meine Frau war unglaublich stark, gerade in dieser Situation. In dieser Phase haben die Kinder nach und nach Verantwortung übernommen, auch für den Vater. Es war nicht so, dass sie zu Hause saßen und warteten, bis der Vater heim kam, um ihm alles Mögliche an Gutem tun zu können. Nein, ich hab selbst für mich gesorgt.

Ist es besser Zeit zu haben, um sich verabschieden zu können, als plötzlich mit dem Tod konfrontiert zu sein?
Für die Angehörigen ist es ganz sicher besser, Zeit zu haben. Meine Kinder und ich lachen heute manchmal noch über die eine oder andere Bemerkung oder Begegnung, auch im Krankenhaus. Es gab viel Lustiges und Erfreuliches. Wir konnten uns noch vieles sagen. Bei einem Unfalltod ist das ausgeschlossen. Ich bin dankbar dafür, dass wir die Möglichkeit hatten, diese zwei Jahre sehr intensiv miteinander zu erleben.

Wie ist Ihre Einstellung zur Religion?
Ich halte die Religion im Leben eines Menschen für unverzichtbar, weil sie Orientierung gibt. Ich gestehe, ich bin ein nicht so guter Christ, wie ich es gerne sein möchte, aber, es gibt viele christliche Korsettstangen in meinem Leben und in meiner Persönlichkeit, die mich prägen. Auch ein so existenziell einschneidendes Ereignis wie der Tod meiner Frau, die eine wunderbare Frau war, und die 20 Jahre, die ich mit ihr verbracht habe, vergesse ich nie – keinen Tag. Da verschiebt sich auch das Koordinatensystem zwischen wichtig und weniger wichtig und das hat mit Religion zu tun und mit der Einstellung den Menschen gegenüber. In diesem Zusammenhang fällt mir der Psalm 90,12 ein, der mir persönlich viel bedeutet und mich auch damals, in den letzten Tagen mit meiner Frau, nicht los ließ: „Unsere Tage zu zählen, das lehre uns, damit wir ein weises Herz erlangen.“ – Man sollte sich jeden Tag in der Politik fragen: Was ist wichtig? Und worauf gründest du deine Entscheidung? Was ist das ethische Fundament deines Handelns? In der Tagespolitik ist die Gefahr groß, sich in tausend Einzelheiten zu verlieren, in den Streitereien, die man politische Auseinandersetzungen nennt, die natürlich auch dazu gehören. Die Gefahr ist groß, von diesem Alltagsgeschäft aufgefressen zu werden und den Blick darüber hinaus zu verlieren. Da kann die Religion Orientierung geben.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Dass die große Übereinstimmung mit allem, so wie es jetzt in meinem Leben ist, bleibt: mit meinen Kindern, meinem Umfeld, den Menschen, mit denen ich zu tun habe, der Aufgabe, die ich zu erfüllen habe. Und ich wünsche mir, dass ich das auch in zehn und hoffentlich 20 Jahren noch so empfinde wie heute. Ich fühle eine große Übereinstimmung mit dem, wie es ist, und das macht mich zu einem sehr zufriedenen Menschen.

Eine gewisse Ausgeglichenheit?
Ja, die spüre ich. Ich habe sie natürlich nicht jeden Tag. Im politischen Geschäft gibt es genug Auseinandersetzungen. Da bebe ich auch manchmal innerlich vor Zorn. Die Grundlinie ist aber eine große Harmonie.

 

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