Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden

Unternehmer und Erbprinz von Baden

Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden
Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden im Gespräch mit Hanno Gerwin
Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden im Gespräch mit Hanno Gerwin

In Baden-Württemberg und darüber hinaus nimmt er eine einzigartige Rolle ein. Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden residiert, besser gesagt lebt und arbeitet auf Schloss Salem, in der Nähe des Bodensees. Große kulturelle Schätze, eine lange Geschichte, die mit dem Land Baden-Württemberg bis heute eng verbunden ist, sowie eine weit in die Vergangenheit zurückreichende Adelsgeschichte sind die Wurzeln seiner Familie.

 

Königliche Hoheit, wenn man durch Ihr schönes Schloss Salem geht, dann sieht man so vieles aus unterschiedlichen Zeiten, wenngleich alles historischer Boden ist. Was ist Ihnen selbst das Liebste?
Was an Salem besonders beeindruckend ist und was es für mich so einmalig macht, ist die Tatsache, dass es in seiner Gesamtheit so intakt ist. Ich kenne kein ehemaliges Kloster und keine Schlossanlage in Südwestdeutschland, die einen so hohen Grad an Originalsubstanz hat. Das geht bis hin zu dieser wunderbaren Landschaft, in der Schloss Salem liegt. Man könnte meinen, die wäre angehalten worden und trotzdem ist Salem lebendig geblieben. Es handelt sich hier um eine lebendige Schlossanlage, bei der man es geschafft hat, soviel Originalsubstanz zu erhalten. Das beeindruckt jeden Besucher, der hier herkommt.

Sie sind hier großgeworden, haben als kleiner Junge an geheimnisvollen Plätzen gespielt. Jeder Junge wünscht sich, in einem Schloss wie diesem groß zu werden.
Das ist natürlich mit allen Vor- und Nachteilen verbunden. Man wächst in einer öffentlichen Anlage auf und ist nie privat. Man wächst mit Kultur und Geschichte auf, was ein großes Privileg ist. Aber zwischen dem Schlafzimmer meiner Eltern und uns Kindern lagen deutlich über 100 Meter. Das ist, wie wenn man in die Nachbarstraße zu seinen Eltern gehen müsste. Insgesamt ist es ein großer Glücksfall, wenn man umgeben von Geschichte und Kultur aufwachsen darf.

Ihre Familie hat eine dokumentierte Geschichte, die viele Jahrhunderte zurückreicht. Welches ist das älteste Familiendokument, von dem Sie wissen?
Geht man ins letzte Jahrhundert des ersten Jahrtausends zurück, wird eine Dokumentation sehr, sehr wage. Die Familiengeschichte ist beeindruckend und lässt einen so manches gelassener sehen. Man muss aber auch drauf achten, dass es einen nicht erdrückt, man darüber nicht verzweifelt oder keine Last daraus entstehen lässt. Das wesentliche ist, das ganze entspannt zu sehen und zu sagen: Ich bin hier geboren, ich muss in meinem Leben versuchen, die Dinge zu gestalten, voranzubringen.

Wie haben Sie als kleiner und als heranwachsender Prinz diese tausendjährige Geschichte aufgenommen?
Man wächst hinein. Die Bilder an den Wänden, die Möbel, die Wände, der Boden, das Land, die Straßen, die die Namen meiner Ahnen tragen – all das ist noch heute sichtbar. Für mich ist es in diesem Sinne kein Auswendiglernen von historischen Fakten. Ich wuchs in meine eigene Geschichte, in die Vergangenheit hinein, und das macht es mir natürlich leicht. Im Geschichtsunterricht hatte ich immer einen riesigen Vorteil gegenüber den anderen. Es ist so wichtig, dass man ein Geschichtsbewusstsein hat. Meiner Familie und mir liegt viel daran, Geschichte zu erhalten und damit auch einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

Aufgabe Ihres Hauses ist also, Geschichtserinnerungsbewusstsein für das ganze Land Baden-Württemberg zu sein?
Es ist wichtig, Geschichte lebendig zu halten, damit historische Kontinuitäten deutlich werden. Geschichte ist kein abgeschlossener Vorgang der Vergangenheit. Wir alle haben unsere Wurzeln in der Vergangenheit. Das gibt uns Kraft, mit den Herausforderungen des heutigen Lebens zurechtzukommen und mit Zuversicht in die Zukunft zu gehen. Heute hat man das Gefühl, die Menschen sind so mutlos geworden. Die Zisterzienser begannen im 13. Jahrhundert hier in Salem eine Kirche zu bauen und wussten, dass sie die Fertigstellung nicht erleben würden, auch ihre unmittelbaren Nachfolger nicht. Man startete ein Bauprojekt, das erst Jahrhunderte später abgeschlossen sein sollte. Diese Mentalität geht uns heute völlig ab. Wir sprechen in der Politik, in der Wirtschaft, und in der Gesellschaft von Nachhaltigkeit. Darüber kann man nur lächeln.

Im Grunde wäre das ein Projekt für die Schulen, die die Kinder an diesen Wert „Nachhaltigkeit“ heranführen könnten.
Ja, und da wäre auch eine gewisse Landgebundenheit von Vorteil. Als Forstwirt pflanze ich heute Bäume, die meine Enkel und Urenkel ernten werden. Das ist nichts Rückständiges, sondern etwas Fortschrittliches. Das sind Signale, die unsere Gesellschaft braucht. Ich weiß nicht, wie viel meine Familie dazu beitragen kann, aber sicherlich haben wir die Möglichkeit, einen positiven Beitrag leisten zu können.

Welche Ihrer Ahnen mögen Sie besonders und welche sind Ihnen unsympathisch?
Es gab die einen mit mehr Glück, die anderen mit weniger Glück, die einen begabter, die anderen weniger begabt. Wir hatten jedoch keinen Tyrannen in der Familie, und darauf kann man hinsichtlich der langen Ahnenreihe stolz sein.

Wer hatte das größte Glück? Wer hatte eine richtig tolle Zeit?
Wer das Land stark prägte, war Großherzog Friedrich der Große, der im 19. Jahrhundert ein Glücksfall für Baden war. Denn Baden ist ein sehr kleines, schmales Land, mit einer sehr heterogenen Historie und bis in die heutige Zeit hinein ein einheitliches Landesgefühl entwickeln konnte.

Haben Sie auch eine emotionale Beziehung zu Ihren Vorfahren?
Bedingt durch die Zeitspanne vieler Jahrhunderte ist natürlich auch eine Distanz da. Man kann das differenziert betrachten. Beeindruckend finde ich beispielsweise, wie sich mein Urgroßvater Prinz Max am Ende des 1 Weltkriegs verhielt, um einen Bürgerkrieg in Deutschland zu verhindern. Dazu habe ich eine emotionale Beziehung.

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich sehr vieles verändert. Früher herrschte hier Ihre Familie, heute regieren die Parlamente und der Ministerpräsident. Spielt die frühere Herrschaft für Ihre Generation noch eine Rolle oder ist das Vergangenheit?
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und somit auch dem Ende der Monarchie in Deutschland zog sich meine Familie nicht beleidigt zurück. Am ihrem tiefsten Punkt, nach 806 Jahren Regierungszeit in Baden, gründete Prinz Max von Baden eine Schule, um die Jugend zu erziehen, um die Gesellschaft nach dem Desaster des Krieges wieder aufzubauen. Keine Konterrevolution, sondern ein Bekenntnis zu der Situation, wie sie nun mal war: in die Zukunft zu schauen und Kinder zu erziehen. Es ist noch keine zehn Jahre her, da saniert meine Familie einen Münsterchor in Salem, trotz Wirtschaftskrise in DeutschlandDas sind echte Bekenntnisse zur Heimat, zum Land. Man muss seinen Beitrag als Staatsbürger in Baden-Württemberg leisten.

Ihre Familie ist traditionell sehr stark mit der evangelischen Kirche verbunden. Wie kam es dazu?
Als mein Vorfahr vor 450 Jahren zum evangelischen Glauben übergetreten ist, ist das ganze Volk mit ihm konvertiert. Das war der Stil der damaligen Zeit, die Konsequenz des Westfälischen Friedens, dem Augsburger Religionsfrieden usw. Seinerzeit nahm der Markgraf das Augsburger Bekenntnis bewusst an. So entwickelte sich eine fortschrittliche badische Landeskirche, die als Kirchenoberhaupt immer den Landesherrn hatte. Die badischen Markgrafen und Großherzöge waren also die Landesbischöfe.

Heute hat der Landesbischof mit Ihrem Hause nichts mehr zu tun. Er wird gewählt von der Landessynode, in der Sie aber immer noch beteiligt sind. Jetzt ist Ihre Gattin Mitglied der Landessynode, zuvor war es Ihr Vater. Wie ist heute Ihr Verhältnis zur Kirche?
Wir sind hier im katholischen Oberschwaben aufgewachsen, in einem ehemaligen Kloster. Meine Mutter ist katholisch. Ich entstamme einer Mischehe, aber die Religion war seit meiner Kindheit ein immer selbstverständlicher Bestandteil unsrer Familie. So halten wir es auch mit unseren eigenen Kindern. Es ist sehr wichtig, die Religion als Teil des Lebens zu pflegen und lebendig zu halten. Sie ist nicht nur eine historische Wurzel, sondern geht weit darüber hinaus. Wir brauchen in der Gesellschaft, in der wir uns aktiv bewegen möchten, ein Werteraster, das über die Gesetze hinaus geht. Wir brauchen eine höhere Moralinstanz, die uns hilft, uns im Leben zurecht zu finden. Das ist eine ganz wichtige Position.

Wie wichtig ist der Glaube für Sie persönlich, für Ihr Alltagsleben?
Man darf den Glauben nie unterschätzen. Er hilft in der Bewertung von Situationen, sei es moralisch, sei es seelisch, sei es einfach schlicht. Der Glaube hilft, sich nicht selbst zum Maß der Dinge zu machen, sondern höhere Werte zu erkennen.

Wie sieht Ihr Arbeitstag aus?
Zunächst bin ich Unternehmer, eine vollausschöpfende Tätigkeit. Ich bin verantwortlich für ein Familienunternehmen, für ein Kulturunternehmen und verantwortlich für die Allgemeinheit, um Naturdenkmäler zu erhalten. Ich habe viele Mitarbeiter in der Forst- und Landwirtschaftlichen Branche, die betreut werden müssen.

Insofern haben Sie einen Alltag wie viele andere Menschen auch und sind auch von Marktmechanismen abhängig. Es wird mal besser, es wird mal schlechter gehen. Die Ernte kommt noch dazu.
Ja, die Ernte ist unsre Basis, um auf den Markt gehen zu können. Es ist nicht wie in der Industrie oder der Finanzwelt. Es ist wirklich eine ganz bodenständige Tätigkeit. Wir betreiben Weinbau, Landwirtschaft, Getreideanbau und Forstwirtschaft. In der heutigen Zeit der Globalisierung, der Liberalisierung der Märkte, müssen wir uns den Herausforderungen stellen.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Das ist eine Frage, die ich mir eigentlich gar nicht stelle, da ich vermutlich zu sehr realistisch bin. Ich bin sehr froh mit meinem Leben. Ich wurde in eine spannende Zeit hineingeboren. Ich habe eine nicht immer leichte, aber spannende und interessante Aufgabe. Ich habe das Glück, in einer unabhängigen Position, in einem interessanten Gefüge hier in Südwestdeutschland zu sein, und diese Aufgabe nehme ich mit Freuden war. Ich habe eine tolle Familie und kleine Buben und da gibt eigentlich keine Wünsche.

 

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