Günther H. Oettinger

Ministerpräsident von Baden-Württemberg

Günther H. Oettinger
Günther H. Oettinger im Gespräch
Günther H. Oettinger im Gespräch mit Hanno Gerwin

Politisch gesehen ist er der erste Mann in Baden-Württemberg: Ministerpräsident Günther H. Oettinger kennt Land und Leute wie kaum ein anderer, stand er doch jahrelang für die CDU im Landtag Baden-Württembergs der Fraktion vor. Günther H. Oettinger, Jahrgang 1953, ist Politiker mit Leib und Seele. Er hat auch Frau und Kind und legt sehr viel Wert auf das Thema "Familie". Schon in seiner Regierungserklärung hat er den Wert der Familie hervorgehoben und für die Landtagswahl 2006 wird das Projekt "Kinderland Baden-Württemberg" für den evangelischen Politiker besonders im Vordergrund stehen.

 

Herr Ministerpräsident, Ihre Familie haben Sie von Anfang an nicht geheim gehalten, sondern in Ihre Politik miteinbezogen. Bei verschiedenen Gelegenheiten haben Sie erwähnt, das Ihnen die Familie sehr wichtig ist, trotzdem muss sie ab und zu hinter Ihrer Karriere zurückstehen.
Wann brauchen Sie Ihre Familie und wann muss sie zurückstehen?

In der Politik haben wir sicherlich eine familienunfreundliche Arbeitszeit. Veranstaltungen finden abends und am Wochenende statt, bei denen man das Land repräsentieren soll. Darum nehme ich gerne meine Frau und unseren Sohn dorthin mit, wo sie sich wohl fühlen und ich mir etwas Zeit nehmen kann. So habe ich Gelegenheit, den Kontakt zu meiner Familie zu halten. Wir haben jour fix morgens um sieben Uhr beim Müsli. Meinen Kleinen bringe ich gerne in die Schule, und habe so Zeit, mit ihm über Fußball, Hausaufgaben oder Klassenarbeiten zu sprechen. Außerhalb der Wahlkampfzeiten halte ich mir den Sonntag weitgehend frei.

Ist die Familie auch ein Korrektiv? Die nimmt Sie ja nicht mit dieser Würde wahr, wie es die Bevölkerung oder Ihre Parteifreunde tun.
Das Korrektiv ist zum einen die Familie, zum andern der Freundeskreis. Ich spreche mit meiner Frau über keine Verordnung, auch nicht über irgendwelche Details. Wenn es jedoch um grundlegende Fragen geht - Schwerpunkte einer Neujahrsrede oder das Verhalten gegenüber Entwicklungen auf Bundesebene - ist mir der Rat meiner Frau, aber auch der von Freunden, wichtig.

Werden Sie - durchaus im positiven Sinne - kritisiert?
Natürlich. Wenn ich keine Kritik bekomme, ist dies genügend gelobt und gut gemeint. Kritik kommt nicht böse und giftig, sondern eher besorgt. Ich freue mich über jede Kritik, die meine Frau, der Kleine oder enge Freunde sagen.

Können Sie Ihre Politik einem Kind erklären?
Nicht im Detail. Unser Sohn zeigte erstmals Interesse bei der Bundestagswahl 2005. Er erkannte die Parteifarben, die Roten, die Schwarzen, die Gelben, die Grünen. Er kennt Schröder und Frau Merkel und weiß, dass Schröder nicht mehr Kanzler ist, die CDU aber auch nicht alleine regieren kann und die SPD braucht. Er kennt diese Kuchenstücke mit den entsprechenden Sitzverteilungen und die Säulen der Prozente sehr genau. Er ist Anhänger der Tierschutzpartei und ist enttäuscht, dass die Tierschutzpartei immer unter ferner liefen abschneidet.
Stellen Sie sich vor, Ihr Sohn würde vielleicht in der Pubertät rebellieren und zu einer anderen Partei tendieren oder Sie politisch in Frage stellen. Wie gehen Sie dann damit um?
Meine Partei soll durch Evolution auch für Rebellen wählbar bleiben. Ansonsten sehe ich das gelassen. Ich habe großen Respekt vor jedem anderen Demokraten. Es ist mir lieber, jemand wählt eine andere Partei, als gar nicht zur Wahl zu gehen.

Deutschland ist ein Land mit einer extrem niedrigen Geburtenrate, der niedrigsten in Europa. Was kann die Politik anders machen?
Wir haben die Entwicklung, in Westdeutschland seit vielen Jahren, in den neuen Ländern seit einigen Jahren, dass wir zu wenig Kinder bekommen und damit ein sterbendes Volk sind. Darum müssen wir aufzeigen, dass Kinder Lebenssinn stiften und ein hervorragendes Angebot für Männer und Frauen darstellen, nicht älter zu werden und Motivation für die Zukunft zu haben. Kinder sind für eine Gesellschaft lebensnotwendig. Unsere Rente, unsere Pension, unsere Infrastruktur, die Frage wer uns im Alter anhört, mit uns spricht, uns pflegt. All dies hängt von unseren Kindern ab. Wenn man dann noch entsprechende Maßnahmen für Familien verstärkt, angefangen beim Elterngeld über das Ausbauen der Ganztagesbetreuung, bis hin zur Erleichterung, Beruf und Kind miteinander zu vereinbaren und Betriebskindergärten in größeren Unternehmen einzurichten, dann kann ein Land auch kinderfreundlich werden. Darum ist mir unser Projekt "Kinderland Baden-Württemberg" auch sehr, sehr ernst. Das wird nicht nur ein Jahr, sondern viele Jahre mein Schwerpunkt sein. Damit hoffe ich, die Zahl der Kinder in Baden-Württemberg, die geboren werden, erhöhen können. Baden-Württemberg ist das einzige Land, in dem die Zahl der Neugeborenen höher als die Sterbenden.

Das ist ja ein ganz wichtiger Parameter. Sie machen also Ihren politischen Erfolg abhängig von der Anzahl der Geburten, so wie andere von Arbeitslosenzahlen. "Kinderland Baden-Württemberg" - welche sind die wichtigsten Punkte, die Sie erreichen möchten?
Zum einen möchte ich einen Bewusstseinswandel erreichen, Kinder in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu stellen. Unser Leben muss sich an den Kindern orientieren und nicht umgekehrt. Zum zweiten heißt dies, dass Kommunen, Kirchen, freie Träger und das Land die Angebote für Kinder in der Betreuung, in der Bildung, in der Infrastruktur auch dem gesellschaftlichen Wandel anpassen muss. Zum dritten geht es um Städtebau und Siedlungsplanung, Stadtentwicklung, wo das Kind im Mittelpunkt stehen soll. Der Kindergarten ist kindgerecht. Die Wohnsiedlung oder die Verkehrsinfrastruktur ist jedoch in vielen Fällen kinderfeindlich. Wir sollten bis hin zum Fernsehen prüfen, ob das, was wir aus der Erwachsenenwelt Kindern zugänglich machen, Kindern schadet oder aber kinderverträglich ist.

Kritisieren Sie mal die Fernsehlandschaft im Hinblick auf Kindertauglichkeit.
Das Fernsehen orientiert sich stark an der Werbung und den Käuferschichten. Kinder von 6 Jahren sind hier im Grunde genommen nicht vorgesehen. Es gibt Sendungen zur Tageszeit, die Kinder nie begreifen können. Es gibt zu wenig "Kinder"-Sendungen und zu wenig Medienpädagogik um die Sendungen herum. Es kommt noch ein zweiter Faktor hinzu: Oftmals handeln Eltern unverantwortlich, wenn sie ihre Kinder vor den Fernseher setzen, um sie ruhig zu stellen. Das heißt, die Medienerziehung zu Hause ist das eigentliche Fundament, damit mit dem Fernsehen kein Missbrauch getrieben werden kann.

Die christlichen Kirchen legen auf Familie großen Wert. Müsste die CDU als christlich demokratische Union, müsste diese nicht noch etwas mehr für Kinder insgesamt tun?
Ja, das muss aber für jeden gelten. Wir haben alle noch Nachholbedarf. Ich als Person, als Vater und in der Politik meiner Partei. Auch andere Parteien, die Wirtschaft, die Medien, wir alle haben Nachholbedarf, wenn es darum geht, das Leben den Kindern zuzuwenden.

Ist es Ihnen wichtig, Kinder im christlichen Glauben zu erziehen? Spielt er Ihrer Meinung nach im Hinblick auf Werte bei der Erziehung von Kindern eine Rolle?
Die meisten Kinder werden nicht gefragt, wenn sie Kirchenmitglieder werden. Sie werden getauft, haben aber noch keine Vorstellung von der Bedeutung. Daher ist es eine logische Aufgabe für die Eltern, später für die Erzieherin im Kindergarten, Religionslehrer und Pfarrer, die Kinder im Rahmen ihrer Entwicklungsstufen zu dieser Kirchenzugehörigkeit hinzuführen und ihnen Kirche, Glauben, Gott, Bibel, Kirchenleben und Gottesdienst zu erklären. Aber keine Sorge, die Kinder fragen nach und kommen von alleine auf uns zu. Man kann den Eltern nur wünschen, Fragen zum Thema Kirche und Glauben beantworten zu können. Kinder sind unglaublich neugierig. Vielleicht greifen so manche Eltern dann wieder zur Bibel, wenn sie nach Antworten suchen Mühe haben.

Erinnern Sie sich diesbezüglich an die Fragen Ihres Sohnes?
Ja, das fing im dritten Lebensjahr zur Weihnachtszeit an. Er fragte nach dem Nikolaus und dem Christkind. Er glaubt daran, dass die Weihnachtsfeiertage und Heilig Abend der Höhepunkt des Kirchenjahres sind und man auch Kirchenlieder und christlich geprägte Lieder singt. Mittlerweile kennt er das Kirchenjahr bis Ostern, auch die Leidensgeschichte Jesu. Aber mit sieben Jahren ist man noch nicht rational genug. Das wird bis in drei, vier Jahren noch verstärkt möglich sein.

Wie erklären Sie Ihrem Sohn "Pfingsten". Die meisten Leute haben damit Schwierigkeiten.
Die Bedeutung von Pfingsten habe ich meinem Sohn bisher noch nicht erklärt. Aber das würde ich tun, wenn er danach fragt. Ernsthaft: ich glaube, man kann Kindern nicht alle Themen sorglos aufdrängen. Das ginge beispielsweise bei der Verkehrserziehung. Aber die kirchlichen Feiertage, der Weihnachtsbaum, Neujahr, Dreikönig - das sind alles Themen, bei denen unser Sohn von sich aus auf uns zukommt, nachbohrt und wissen möchte, was hinter diesen Ereignissen steckt.

Gut zuzuhören und dadurch die Pädagogik auch ein Stück weit vom Kind bestimmen zu lassen, ist, wie ich finde, ein ganz wichtiges Erziehungsprinzip. Beten sie mit Ihrem Sohn?
Nicht jeden Tag, aber an besonderen Tagen, beispielsweise wenn uns die Großeltern eingeladen haben oder ein besonderer Anlass gegeben ist, beim Kirchgang und zu Hause beim Mittagessen. Leider bin ich abends zu wenig daheim, ansonsten würde ich ihn mit einem Gute-Nacht-Gebet ins Bett bringen. Abends rufe ich ihn an und sage ihm Gute Nacht.

Was halten Sie vom Tischgebet?
Ich kenne beeindruckende Familien, bei denen das Tischgebet nicht nur ein Ritual ist, sondern von wechselnden Angehörigen vorbereitet wird und eine ganz wichtige Form der Besinnung darstellt. Wir halten das Tischgebet an Sonntagen, bei besonderen Essen, meinetwegen im größeren Familienkreis. Aber auch da gilt leider: die Kultur des gemeinsamen Essens haben wir oftmals nicht. Der eine kommt, der andere geht. Man isst im Stehen. Ich würde mich darüber freuen, irgendwann einen Tagesablauf zu haben, bei dem sich alle zum Abendessen versammeln können.

Welche drei Werte sind für Sie die wichtigsten?
Zum einen Toleranz und Respekt vor dem anderen. Des Weiteren Mehrheiten zu akzeptieren, denn nur so macht Demokratie Sinn. Das fängt in der Familie an und endet im Deutschen Bundestag. Zum dritten ist all das zu nennen, was sich aus dem christlichen Menschenbild ableitet, eine Fülle von Aufgaben und Vorgaben für jeden von uns.

Wenn Sie einmal einen einzigen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?
Ich wünschte, nach der Landtagswahl im Sommer drei, vier Wochen abends frei zu haben, um sechs Uhr abends heimzukommen und dann vier, fünf Stunden einfach Fußball spielen, grillen, Skat spielen, Weinproben machen - ohne Telefon und ohne Nachrichten im Fernsehen. Die Chancen stehen gut. Ich freue mich auf den Sommer.

 

Aktuell

Best of 500

Ruth-Maria Kubitschek, Wim Wenders, Udo Walz.

Best of 500

Roberto Blanco, Hartmut Engler und Steffen Wink, Hella von Sinnen

Best of 500

Jürgen von der Lippe, Sandra Maischberger, Jürgen Todenhöfer

Best of 500

Xavier Naidoo, Maybrit Illner, Winfried Kretschmann

2005: Franziska van
Almsick

Olympischer Schwimmstar


Weitere Interviews

Daniel Alter
Katrin Altpeter
Thomas Anders
Prinz Asfa-Wossen Asserate
Ayman
Seine Exzelenz Monsieur Anatole Bacanamwo
Joe Bausch
Rufus Beck
Volker Beck
Ben Becker
Dr. Günther Beckstein
Caroline Beil
Ben*Jammin
Prof. Dr. Ernst Benda
Dr. Christine Bergmann
Fredi Bobic
Wolfgang Bosbach
Jonathan Böttcher
† Pierre Brice
Fabian Bruck
Prof. Dr. Michael Buback
Frieder Burda
Geraldine Chaplin
Botschafter Daniel R. Coats und Marsha Coats
Luigi Colani
Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
Michael Degen
† Dr. Heinz-Horst Deichmann
Ulrich Deppendorf
Hauke Diekamp
Kai Diekmann
Pater Domenico
Albie Donnelly
Ray Dorset
Heike Drechsler
Burkhard Driest
Katja Ebstein
Dr. Ursula Engelen-Kefer
Hartmut Engler
Andreas Englisch
Andreas Eschbach
Dieter Falk
Veronica Ferres
Fil da Elephant
Gotthilf Fischer
Dr. Ulrich Fischer
Ottfried Fischer
Gotthilf Fischer
Axel E. Fischer
Joy Fleming
Jürgen Fliege
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Best of 500
Teflon Fonfara
Fools Garden
Dr. Peter Frey
Amelie Fried
Dr. Michel Friedman
Peter Friedrich
Andreas Fritzenkötter
† Joachim Fuchsberger
Jürgen Fürwitt, alias Jott
Galileo
Mario Galla
Cae Gauntt
Dr. Heiner Geißler
Dr. Heiner Geißler
Petra Gerster und Christian Nürnberger
Uschi Glas
Mario Gomez
Katrin Göring-Eckardt
Jürgen Gross
Friedlinde Gurr-Hirsch
Stefan Gwildis
Matthias Habich
Peter Hahne
Corinna Harfouch
Jimmy Hartwig
Dieter Thomas Heck
Gert Heidenreich
Ala Heiler
Hans-Olaf Henkel
Tony Henry
Ken Hensley
Eva Herman
High South
Dieter Hildebrandt
Klaus Hoffmann
Prof. Dr. Gertrud Höhler
Birgit Homburger
Christiane Hörbiger
Guildo Horn
Chris Howland
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Prof. Dr. Claudia Hübner
Eddi Hüneke
Maybrit Illner
Janina and the Deeds
† Gottfried John
Jorginho
† Hellmuth Karasek
Volker Kauder
Brendan Keeley
Kathy Kelly
Kathy Kelly
Dr. Timm Kern
Dr. Katja Keßler
Arabella Kiesbauer
Ephraim Kishon
Matthias Kleinert
Prof. Dr. Guido Knopp
2003: Sebastian Koch
Juliane Köhler
Peter Kraus
Winfried Kretschmann
2011: Winfried
Kretschmann

Dr. Gabriele Krone-Schmalz
Ruth-Maria Kubitschek
Sven Kuntze
Heinz Rudolf Kunze
Leonard Lansink
Manfred Lautenschläger
Donna Leon
Hera Lind
Caroline Link
Joachim Llambi
Andrea Kathrin Loewig
Wolf Maahn
Paul Maar
2015: Motsi Mabuse
Roland Mack
2004: Peter Maffay
Kurt Salomon Maier
Sandra Maischberger
Marie-Luise Marjan
Tony Marshall
Marc Marshall & Jay Alexander
Carlos Martinez
Henry Maske
Maybebop Pop- Quartett
Gisela Mayer
Gerhard Meier-Röhn
Hans Meiser
Reinhold Messner
Meret Meyer
Middle of the Road
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther
Gary Mullen
Franz Müntefering
Xavier Naidoo
Dr. Rupert Neudeck
No Angels
Elisabeth Noelle-Neumann
Ulrich Noethen
Ingrid Noll
Normal Generation?
Chris Norman
Günther H. Oettinger
Mario Ohoven
Cem Özdemir
Peilomat
Phil
Hermann Poppen
Avi Primor
Seine Königliche Hoheit Bernhard Prinz von Baden
Johannes Rau
Heribert Rech
Maestro Gian Piero Reverberi
2000: Sir Cliff Richard
Sir Cliff Richard
Lars Riedel
Armin Rohde
Dr. med. Philipp Rösler
Claudia Roth
Dr. Norbert Röttgen
Wynton Rufer
Nina Ruge
Thomas Rühmann
Inga Rumpf
Barbara Rütting
Dr. Wolfgang Schäuble
Marco Schiefer
Schily
Rezzo Schlauch
Renate Schmidt
Ulla Schmidt
Doris Schmidts
Dr. Peter Scholl-Latour
Walter Scholz
Detlev Schönauer
Dietmar Schönherr
Birgit Schrowange
Martin Schulz MdEP
Alice Schwarzer
Ulrike Schweikert
Uwe Seeler
Florian Sitzmann
Werner Sonne
† Lothar Späth
Paul Spiegel
Walter Spindler
Willi Stächele
Rolf Stahlhofen
Thomas M. Stein
Bernd Stelter
Dr. Monika Stolz
Annika Strebel
2012: Christina Stürmer
Prof. Dr. Rita Suessmuth
Stephan Sulke
Jasmin Tabatabai
Horst Tappert
Erwin Teufel
The Temptations
Dr. h. c. Wolfgang Thierse
Olaf Thon
Prof. Dr. Klaus Töpfer
Ulrich Tukur
Tomi Ungerer
Franz Untersteller MdL
Sir Peter Ustinov
2005: Franziska van
Almsick

Herman van Veen
Ute Vogt
Berti Vogts
Dr. Antje Vollmer
Dr. Ursula von der Leyen
Jürgen von der Lippe
Jürgen von der Lippe
Frhr. von Gemmingen-
Guttenberg

Wolf von Lojewski
Hella von Sinnen
Margarethe von Trotta
Beatrice von Weizsäcker
Florian Wahl
Prof. Dr. Norbert Walter
Udo Walz
2014: Udo Walz
Willi Weber
Konstantin Wecker
Prof. Peter Weibel
René Weller
Wim Wenders
† Guido Westerwelle
Urich Wickert
Heidemarie Wieczorek-Zeul
† Roger Willemsen
Ron Williams
Steffen Wink
Harald Wohlfahrt
Guido Wolf
Sydney Youngblood
Andrea Zangemeister
Joana Zimmer
Dr. Robert Zollitsch
Rolf Zuckowski
Brigitte Zypries