Chris Norman

Ex-Schmuserocker von Smokie und Oldie-Newcomer

Chris Norman
Chris Norman im Gespräch mit Hanno Gerwin
Chris Norman im Gespräch mit Hanno Gerwin

In den 70er Jahren führte er mit seiner Band Smokie die Charts an und Zehntausende von Mädchen bekamen glänzende Augen, wenn er mit rauchiger und gefühlsbetonter Stimme die Konzerthallen füllte. Der Sänger der Teenieband Chris Norman sorgte für so manchen Ohrwurm, wie z.B. "Living Next Door to Alice" oder "If You Think You Know How to Love Me". In den 80ern erlebte die Band eine Renaissance und landete mit "Midnight Lady" einen Riesenhit.
Mitte 50 startete Chris Normen 2003 sein Comeback in Form einer Solokarriere. In der Pro7-Show "Comeback des Jahres" im Frühjahr 2004 ging der Sänger als Sieger hervor und ist seither wieder regelmäßig in den Charts vertreten.

 

Chris Norman, Sie sind reifer geworden. Was hat sich im Vergleich zu den 70er Jahren, die Zeit Ihrer großen Erfolge, geändert?
Ich bin reifer und vorsichtiger geworden. Ich habe eine Menge erlebt und empfinde das Leben viel entspannter als früher. Musikalisch gesehen bin ich aber der Selbe geblieben. Ich suche nach wie vor gute Songs, und singe viel. Ich habe noch den gleichen Musikgeschmack wie damals. Ich liebe Rockmusik und singe sie gerne, mag aber auch ruhigere Titel. Musikalisch hat sich bei mir nicht viel geändert, abgesehen natürlich von den aktuellen Hits, die mir gefallen. Persönlich bin ich heute aber ausgeglichener.

Ihre Stimme ist noch genauso rau wie früher. Oder hat sie sich etwas verändert?
Ein bisschen. Meine Stimme ist wohl einfach etwas älter geworden. Dadurch wird der Gesang voller. Das macht die Sache rund. Wenn ich meine alten Aufnahmen höre, klingt der Gesang trotzdem ähnlich. Ich kann immer noch genauso singen, auch wenn die Stimme nicht mehr so jung wirkt, was sie auch nicht mehr ist.

Was war das Beste, damals in den Siebzigern?
Das beste war damals unser erster Hit. Als der Erfolg kam, war das ein fantastisches Gefühl. Wir waren schon eine ganze Weile im Geschäft. Wir mussten zunächst sieben Jahre in allen möglichen Clubs und Kneipen spielen. Erst dann kam der Durchbruch. Es war ein aufregender Moment, als wir die erste erfolgreiche Platte herausgebracht hatten. Wir merkten, dass wir Erfolg in England hatten, dann in Europa, Amerika, Australien. Plötzlich flogen wir um die ganze Welt. Ich war damals 24 Jahre alt. Wenn man solches vorher noch nie erlebt hat, ist das eine unglaubliche Erfahrung. Es ist wunderbar, überall hin zu reisen. Wo wir hinkamen erkannten uns die Leute. Das beste an der Sache war dieser Ruhm.

Ist es für Sie, der Sie in jungen Jahren ein so erfolgreicher Star waren, schwerer alt zu werden?
Nein, bisher fand ich es nicht schwer. Was ich mache, hat sich ja nicht geändert. Heute hört man von Leuten mit 3 verschiedene Karrieren. Man arbeitet in einem Büro und wechselt plötzlich in ganz andere Produktionsbereiche. Das ist gerade sehr modern. Ich habe als Sänger in einer Rock'n Roll Band angefangen, und bin es heute noch. Das Älterwerden tut mir nicht weh, da ich immer noch das Gleiche mache mit dem gleichen Spaß wie früher. Außerdem habe ich ein tolles Familienleben. Es gefällt mir, meine Kinder aufwachsen zu sehen. Ich habe eine gute Beziehung zu ihnen. Es ist nicht so, dass ich für sie der alte Mann bin, und sie sind auf der anderen Seite. Ich mache mir da keine Sorgen.

Wie viele Kinder haben Sie?
Fünf. Das jüngste ist 13, das älteste 31 Jahre alt.

Auf einer Ihrer CDs gibt es den Titel "Angel of Berlin." Was gefällt ihnen an Deutschland, und wer ist dieser Engel?
"Angel of Berlin" habe ich nicht selbst geschrieben. Wenn ich Songs von anderen aufnehme, wähle ich sie aus, weil mir der Sound oder der Text gefallen. Daher weiß ich nicht, wen der Komponist mit dem Engel gemeint hat. Er hat wohl über seinen eigenen Engel geschrieben, nicht über meinen.
Deutschland mag ich sehr. Ich komme seit vielen Jahren hier her. Mir sind einige Veränderungen aufgefallen, seit ich 1974, -75 zum ersten Mal hier war. Es hat sich viel getan. Anfangs war es für mich ein unbekanntes Land. Die Sprache war mir fremd, die Leute waren anders gekleidet. Mit den Jahren habe ich das Land nicht nur besser kennen gelernt, ich habe auch angefangen es zu mögen. Das Publikum war hier immer toll und freundlich zu mir. Ich mag die unterschiedlichen Regionen in Deutschland. Mir gefällt der Norden und auch Berlin. Genauso mag ich Bayern und die badische Region. Ich glaube, es gibt keinen Teil, der mir nicht gefällt. Mit dem Mauerfall in den späten Achtzigern hat sich ein ganz anderes Deutschland herauskristallisiert. Die neuen Bundesländer haben sich völlig verändert. Heute kann man ohne weiteres nach Leipzig, Dresden oder nach Ostberlin fahren. Das ist einfach großartig!

Welche Werte haben Sie? Woran orientieren sie sich? Und was ist Ihnen wichtig, im Hinblick auf die Erziehung Ihrer Kinder?
Es ist mir sehr wichtig, aufrichtig und gerade heraus zu sein. Ich mag keine falschen Menschen, die bestimmte Dinge vorgeben, oder nur so tun, damit sie gut dastehen. Mir gefallen echte und aufrichtige Menschen. Die Netten, Gutherzigen und Freundlichen, die sich um die Gefühle anderer kümmern. Es gibt eine Menge Leute, die nur auf sich fixiert sind und denen alles egal ist.
Meine Kinder habe ich stets dazu erzogen, natürlich und normal zu sein, ehrlich und aufrichtig, keine scheinheiligen Sachen machen und vor allem sie selbst sein. Das ist wichtig. Sie sollen nicht denken, sie seien etwas ganz besonderes, weil ich so lange im Musikgeschäft bin, und das Glück habe, viel Geld zu verdienen und in einer tollen Gegend zu wohnen. Meine Kinder sind in einer privilegierten Situation aufgewachsen. Trotzdem glauben sie nicht, deshalb etwas ganz Außergewöhnliches sind. Sie haben einfach Glück, in einer schönen Umgebung zu leben.

Verstehen Ihre Kinder das?
Ja, absolut! Von klein auf haben sie es so beigebracht bekommen und kapiert. Ich freue mich, dass sie tolle Menschen sind. Sie haben einfach Glück, in einer guten Lage zu sein, und dafür sollte man dankbar sein.

In der Bibel gibt es die 10 Gebote. Was halten Sie davon?
Die meisten kenne ich, einige habe ich aber vergessen. Viele dieser Gebote machen Sinn, besonders wenn man an die Zeit denkt, in der Moses sie weitergegeben hat. Er musste damals alle Israeliten aus Ägypten ins gelobte Land führen. Es war wohl schwierig, Tausende von Menschen zusammenzuhalten. Er wusste, dass sie sich bekämpfen und hassen würden. Heute ist das nicht anders. Wo Menschen über lange Zeit hinweg auf engem Raum zusammenleben, bekämpfen und bestehlen sie sich, töten, oder spannen sich gegenseitig die Frauen aus. Das muss Moses das Leben zur Hölle gemacht haben. Wie sollte er über allem die Kontrolle behalten? Also ging er weg und kam mit ein Paar Regeln zurück. Er sagte, die habe ihnen Gott geschickt. Für Moses war das die beste Möglichkeit, die Situation in den Griff zu bekommen. Nach dem Motto: "Haltet euch lieber an die Regeln, sonst gibt's Probleme." Das macht Sinn. Vieles der 10 Gebote ist hervorragend und allgemeingültig.

Gibt es einen Satz in der Bibel, der Ihnen besonders gut gefällt, und der Ihnen wichtig ist?
Ehrlich gesagt bin ich nicht sehr bibelfest. Seit ich aus der Schule bin, lese ich nicht viel in der Bibel. Ich lebe mein Leben nicht nach der Bibel, sondern nach anderen Regeln. Mir ist wichtig mit Leuten so umzugehen, wie man es selbst gerne hätte. Mit anderen Worten: Behandle niemand so, wie du nicht behandelt werden willst.

In Ihrem neuen Album "Handmade" kommt auch Jesus Christus vor. Sie singen, dass im Fernsehen viel über ihn geredet wird, und dass dabei mächtig übertrieben wird. Welche Bedeutung hat dieser Satz?
Mir fällt auf, wie viele religiöse Sender es in Amerika und in England gibt. Sie zeigen unterschiedliche Glaubensrichtungen und Prediger. Ich fürchte, in Amerika gibt es dadurch eine Menge Korruption. Viele Menschen lassen sich von den Predigern leicht beeinflussen. Ich finde es keine gute Idee die Menschen anzuschreien, um ihnen zu vermitteln, was man denkt. Prediger gehen zum Fernsehen und machen viel Geld damit. Sie leben in großen Villen und werden herumgefahren. Sie definieren Christentum auf ihre Art. Das wirkt auf mich etwas übertrieben. Damit bin ich nicht einverstanden. Das heißt nicht, dass ich mit Religion nichts anfangen kann, oder mit Leuten, die dazu was zu sagen haben. Aber mit diesen Übertreibungen komme ich nicht klar.

Was halten sie selbst von Jesus, wie denken sie über ihn?
Ich habe immer noch offene Ohren für Jesus. Ich wurde katholisch erzogen und ging in eine katholische Schule. Ich wurde in der entsprechenden Denkweise und den Dogmen unterrichtet. Ich war sozusagen dazu erzogen, zu glauben, was die Katholiken glauben: dass Jesus Gottes Sohn ist, dass er geboren wurde von der Jungfrau Maria, dass er kam, um uns zu retten und uns die Himmelstüre geöffnet hat. Als ich dann älter wurde ertappte ich mich dabei, dass ich mir nicht sicher war, ob ich das glauben sollte. Das dauerte eine ganze Weile, denn meine Erziehung kam einer Gehirnwäsche gleich, nach dem Motto "Wenn du nicht glaubst, tust du etwas furchtbares!"
Es ist ganz schön schwer, sich einzugestehen, dass man vielleicht nicht alles glaubt. Irgendwann war ich soweit und sagte mir, das ist nichts für mich. Für eine gewisse Zeit habe ich mich ganz davon wegentwickelt, und gedacht, es sei alles Müll. Inzwischen denke ich wieder anders. Ich glaube vieles der christlichen Botschaft ist richtig, zumindest historisch gesehen.
Ich frage mich aber immer noch, ob Jesus von Gott geschickt wurde oder ob er einfach ein wirklich guter Mensch mit vielen klugen und fortschrittlichen Ideen war, umgeben von einfach denkenden Menschen, die vielleicht auch noch sehr abergläubisch waren und viele Dinge für Wunder gehalten haben. Jesus war auf jeden Fall ein guter Mann.

Sie haben sich also emanzipiert, sind unabhängiger geworden?
Unabhängig vom katholischen Glauben, ja. Aber das ist vor langer Zeit passiert, als ich jung war. Ich konnte einfach nicht mit den vielen Belehrungen leben, und mit der Art und Weise, wie ich mich verhalten sollte. Ich konnte so nicht weiter machen. Ich glaube nicht mehr an das Motto "Wenn du nicht glaubst, bist du ein schlechter Mensch, und landest in der Hölle!"
Wenn man sein Leben so gut lebt, wie man eben kann und dabei versucht, ein guter Mensch zu sein, dann wird das Gott anerkennen. Es muss nicht unbedingt schlecht sein, zu zweifeln.

Wenn sie einmal einen Wunsch frei hätten, einen einzigen, was würden sie sich wünschen?
Das kann ich nicht! Ich habe zu viele Wünsche. Ich könnte mir persönlich vieles wünschen, für meine Familie zum Beispiel. Ein egoistischer Wunsch wäre, dass wir gesund bleiben, und lange leben. Genauso könnte ich mir aber auch eine bessere Welt wünschen. Das wäre es wohl. denn dann wäre es für alle besser. Eine tolerantere Gesellschaft wäre mein Wunsch. Ich wünschte mir, dass die Leute nicht mehr so sehr auf sich fixiert sind. Mann sollte auch mal die Welt aus der Perspektive der Anderen sehen. Wenn die Menschen das machen würden, hätten wir einen viel besseren Ort zum leben, und ein toleranteres Klima.

 

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