Ingrid Noll

die erfolgreichste Krimiautorin Deutschlands

Ingrid Noll
Ingrid Noll im Gespräch mit Hanno Gerwin
Ingrid Noll im Gespräch mit Hanno Gerwin

Sie geht über Leichen. Jedenfalls in ihren Büchern, mit denen sie in den letzten Jahren rasant zur erfolgreichsten Krimiautorin Deutschlands aufgestiegen ist. Nachdem sie sich jahrzehntelang um Kinder und Haushalt gekümmert hatte, startete sie mit 55 Jahren schriftstellerisch durch. Sie wohnt eher unspektakulär, am Hang an der badischen Bergstraße. Und - wie es sich für die erfolgreichste Krimiautorin der Bundesrepublik gehört - ohne Namensschild an der Tür. Ihr Haus, zugewachsen mit Efeu und von einem verwunschen Garten umgeben, stellt den idealen Ort dar, um sich humorvoll listige Morde auszudenken.

 

Frau Noll, wenn Sie hier in Ihrem schönen Garten jemanden verschwinden lassen wollten, z.B. einen unliebsamen Reporter, wie würden Sie das anstellen, ohne dass jemand etwas merkt?
Sie fallen gleich mit der Tür ins Haus! Unter diesem Rasen hier liegen eigentlich gar keine Leichen. Doch! Wenn ich ganz ehrlich sein soll, zwei Hunde sind hier begraben, aber noch kein einziger Mensch, Sie wären der erste.

Aber Sie würden das schon hinkriegen?
Ja, wenn mir das Wetter zu Hilfe kommt und ein bisschen Zeit, denke ich schon.

Warum brauchen Sie das Wetter dafür?
Wenn es kühler ist, geht es glaube ich besser. Bei dieser Hitze halten sich die Leichen nicht so gut.

Da müssen Sie schneller arbeiten. Aber das haben Sie schon geschafft in Ihren Büchern.
In den Büchern ist alles möglich. Da kann ich alle Bedingungen so machen, wie sie mir zupass kommen. In der Realität ist das etwas schwerer.

Sie haben mit 55 Jahren angefangen zu schreiben. Was war das für ein Gefühl, als Sie sich mittendrin im Schreiben fanden?
Es war sehr viel Spaß dabei, und es hat mir viel Vergnügen gemacht. Aber es war natürlich überhaupt noch nicht das Bewusstsein vorhanden, dieses Buch wird auch fertig, es wird auch gedruckt, es wird auch gelesen. Es war ein Experiment, das ich mit Freude ausprobiert habe.

Warum schreiben Sie ausgerechnet Krimis?
Ich dachte anfangs das wäre leichter. Das war aber, wie ich jetzt gemerkt habe, ein Irrtum. Es ist gar nicht so einfach.

Was ist so schwer daran?
Es muss logisch sein und es muss alles passen. Meine Bücher sind auch nicht 100%ige Krimis, das kann man nicht sagen. Mir kommt es auf die Menschen an, auf die Menschenbetrachtung, vielleicht auch auf die Entwicklung.

Wo nehmen Sie die Vorbilder für Ihre Figuren her? Sie haben ja viele menschliche Kontakte in Ihrem Leben schon gehabt, ist das Ihr Fundus?
Das ist ein Fundus, aber Vorbilder direkt habe ich natürlich nicht. Wenn sich einer wiedererkennen würde, das wäre schrecklich! Das darf auf keinen Fall passieren. Ich mische. Ich mach' das so wie Frankenstein, der sich ein Monster gebastelt hat aus sehr vielen Einzelteilen.

Die Kinder in Ihren Romanen spielen oft eine zwiespältige Rolle, haben kein besonders gutes Verhältnis zu ihren schon älteren Eltern und sind auch nicht so sympathisch. Warum nicht?
Also ich denke, wenn ich eine Biographie erfinde, in der irgendwas passiert, dann muss die Protagonistin in ihrer Jugend oder als junger Erwachsener einen Knacks gehabt haben. Irgendwas muss geschehen sein. Wenn alles glatt lief, kann ich die Frau nicht gut zur Mörderin werden lassen. Darum gibt es problematische Verhältnisse zu den Eltern, Geschwistern usw. Ist ja logisch.

Das hat aber nichts mit Ihrer Familie zu tun?
Ich bin ein absoluter Familienmensch, ich liebe meine Familie.

Leben die noch alle?
Die leben noch alle. Das heißt aber nicht, dass es nie im Leben Zoff gegeben hätte. Es ist mir sehr wichtig, dass das Familienverhältnis gut ist und dass die Kinder gerne nach Hause kommen, auch wenn Sie erwachsen sind.

Der Traummann spielt in Ihren Büchern eine große Rolle. In Ihrem ersten Buch "Der Hahn ist tot" ist es Rosemarie Hirte, die für Ihren Traummann über Leichen geht, und bei der "Apothekerin" da ist es die alte Charlotte, die leider viel zu spät ihren Traummann, den noch älteren, altersschwachen Hugo, bei sich zu Hause aufnimmt.
Eigentlich sollte dabei auch rüberkommen, dass es den Traummann nicht gibt, ebensowenig wie die Traumfrau. Also erwachsene Menschen, die einigermaßen vernünftig sind werden nicht ein Leben lang solchen Träumen nachhängen, sondern werden sehen, dass jeder Mensch Fehler hat und dass man damit irgendwie leben muss, auch damit, dass man auch selber kein Traummensch ist, sondern seine Macken hat.

Aber träumen darf man trotzdem.
Träumen darf man, aber man darf es nicht verwechseln.

Hatten Sie einmal einen Traummann?
Als ich ungefähr zehn Jahre alt war, war Heinrich Heine mein Traummann. Ich sah nämlich eine Abbildung von ihm und fand den ganz wunderbar. Ich las aus dem Buch der Lieder seine Gedichte, die ich natürlich nicht verstanden habe, da sie sehr ironisch sind. Aber ich liebte sie. Später las ich dann "Vom Winde verweht". Da können Sie sich ja denken, wer der Traummann war.

Ist es aber nicht für lange Zeit geblieben...
Ich habe meinen realen Mann relativ früh kennen gelernt. Ich bin ganz gut gefahren und habe immer noch denselben.

In Ihrem Buch "Kalt ist der Abendhauch" steckt nicht nur schwarzer Humor, sondern es gibt auch viel nachdenkliches. Z.B. Charlotte, die mit 83 Jahren, um ihren Traummann wenigsten für ein paar Wochen oder ein paar Tage ins Haus zu bekommen, nachdem sie so lange gewartet hat: Sie erkennt, dass es ein "Zu spät" gibt. Solche Überlegungen, diese Nachdenklichkeit, die für einen alten Menschen sicherlich eine große Rolle spielt, ist das eine bewusste Botschaft von Ihnen?
Ingrid Noll: Eine Message habe ich eigentlich nicht. Charlotte macht sich Gedanken über das Leben, über die Menschen, über ihre Verwandten und natürlich ist sie nachdenklich. Sie ist am Ende angekommen und muss sehen, was ihr noch bleibt, was ist wichtig gewesen, was möchte sie vielleicht noch, wie möchte sie abtreten. Das sind schon ernste Gedanken.

Glauben Sie, daß es dieses "Zu spät" gibt, dass man irgendwann feststellt, ich habe etwas unwiderruflich verpasst?

Sicher wird's das geben. Viele können auch nichts dafür. Es gibt Menschen, die durch den Krieg sehr lange getrennt waren, gerade in Charlottes Generation. Dann ist es vielleicht zu spät gewesen, um Kinder zu haben. Keiner kann was dafür, aber es ist traurig.

Charlotte und Hugo reden auch über ein Leben nach dem Tod. Wie ist Ihre Einstellung dazu?
Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen und ich wünsche es mir auch nicht. Ich möchte, wenn ich einmal fertig bin, endgültig abtreten.

Und keine Spuren zurücklassen?
Spuren in den Herzen meiner Familie vielleicht, das möchte ich schon. Auch mein Vater - meine Mutter lebt noch - oder die anderen, die gestorben sind, sie sind in mir auch noch irgendwo präsent.

Wie ist Ihre Einstellung zur Religion? Diese spielt in Ihren Büchern im Grunde keine Rolle.
In meinen Bücher spielt sie indirekt eine Rolle, es sind natürlich alle Menschen durch Religion oder auch Nichtreligion geprägt. Die Einen sind vielleicht in einem sehr frommen Elternhaus aufgewachsen, andere sind möglicherweise aus Trotz nur wenig religiös geworden, weil sie damit überfüttert wurden. Ich kenne Leute, die sich später ziemlich entsetzt abgewendet haben, weil es allzu fromm im Elternhaus zuging. Indirekt ist jeder auf gewisse Weise von Religion geprägt. Das kommt bei mir alles vor.

Können Sie sich vorstellen ein Buch zu schreiben, dessen Handlung im Raum der Kirche spielt, mit Pfarrer und Pfarrhaus?
Ich kann es mir nicht so gut vorstellen, dass einer meiner Romane im Pfarrhaus spielt, weil ich davon zuwenig Ahnung habe. Unter meinen direkten Freunden sind keine Pfarrer. Ich muss Berufe nehmen, die ich genau kenne, wo ich Freunde oder Bekannte oder Verwandte habe, die diesen Beruf ausüben, damit das Geschriebene glaubhaft wird. Ich kenne Lehrer, Apotheker, Ärzte, Architekten, aber keine Pfarrer.

Wie ist denn Ihre persönliche Einstellung zur Religion?
Ich bin nicht religiös, habe aber durchaus manche Moralvorstellung, die sich mit der Kirche deckt. Meine Kinder sind schon wie sie sehr klein waren unter dem Motto aufgewachsen, was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg' auch keinem anderen zu. Und das reicht für fast alle Situationen im Leben. Das fand ich einen wichtigen Satz.

In Ihren Büchern wird das Gebot "Du sollst nicht töten" immer auf sehr selbstverständliche Weise übertreten.
Ja, man könnte mich jetzt amoralisch nennen, aber ich habe sehr selbstgerechte Menschen ein bisschen auf dem Kicker. Ich habe so meine Probleme mit Leuten, die sagen: "Das würde ich niemals tun!" Das ist ein Satz, den kann ich nicht hören.
Wir können in Situationen geraten, wo alles mögliche passieren kann, was wir aber nicht wissen, solange wir im Fett sitzen und es uns gut geht. Es können andere Situationen entstehen, da ist man vielleicht zu einer sehr bösen Tat fähig. Leserinnen oder auch Leser von mir haben mir das bestätigt. Die sagten: "Ich konnte es auf einmal verstehen, ich habe festgestellt, ich bin nicht meilenweit weg von solchen bösen Gedanken und habe letzten Endes über mich selber etwas nachgedacht."

D.h., das dunkle im Menschen ist etwas, was Sie beschäftigt.
Ja, das beschäftigt mich selbstverständlich. Ich habe einfach die sehr angenehme Möglichkeit, es durch das Schreiben zu kompensieren, mich abzureagieren und es los zu werden. Ich denke auch, dass Leser, die so was lesen können, auch ein Päckchen abwerfen, um in der Realität wieder friedlich zu werden.

Vielleicht ist das eine Funktion von schwarzem Humor?! Hatte sich das bei Ihnen aufgestaut? Sie haben erst spät angefangen, es schreibend rauszulassen.
Ob es sich aufgestaut hat weiß ich nicht. Ich habe ja auch sonst die Möglichkeit gehabt, irgendwas abzulassen. Man muss nicht schreiben, man kann auch erzählen.

Die Anzahl der Toten ist mit jedem Buch sozusagen geringer geworden.
Ja. Am Anfang hatte ich noch die irrige Meinung, zu einem Krimi gehören wirklich viele Leichen, sonst ist es keiner. Wenn schon, denn schon, da habe ich mich also nicht lumpen lassen.

Oft beschreiben Sie in Ihren Büchern die Sexualität älterer Frauen als etwas sehr Erstrebenswertes und auch ganz Selbstverständliches. Wie reagieren Ihre älteren Leserinnen darauf?
Meine älteren Heldinnen haben durchaus Probleme damit. Sowohl Rosemarie Hirte, die über 50 ist, als auch Charlotte die über 80 ist. Sie sind doch von vielen Skrupeln befallen: Bin ich noch schön genug, bin ich noch jung genug, bin ich noch knackig genug? Gedanken, die heute sicher überall präsent sind. Ganz so unproblematisch ist es überhaupt nicht. Aber sie denken daran, es beschäftigt sie und soweit ich alte Leute kenne, ist es aus dem Kopf nie ganz raus.

Würden Sie sich denn als emanzipiert bezeichnen?
Teils, teils. Manchmal ein bisschen, manchmal wieder gar nicht.

Wann gar nicht?
Ich bin auch ganz gerne die liebe Familienmutter, die den anderen alles anschleppt. Das macht mir manchmal direkt Spaß.

Also Sie sind keine radikale Feministin?
Ich will die Männer nicht ausrotten, wenn Sie das meinen, ich habe sie ganz gerne.

 

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